Bin schon recht häufig geblitzt worden, aber mit heutigem Stand der Technik kann man nicht viel machen. Die halten einen ja so gut wie nie mehr an, sodaß man überhaupt mal einen Ansprechpartner hat.
Warte, bis Du das Schreiben bekommst, und dann ruf mal den/die Sachbearbeiter/in an.
Ich habe im Bekanntenkreis von einem Fall gehört, wo ein krankes Kind mit im Auto war und dadurch die Strafe nach Erbringung eines Beweises (Schnittwunde im Gesicht fotografiert) erheblich reduziert wurde.
Ich habe im Bekanntenkreis von einem Fall gehört, wo ein krankes Kind mit im Auto war und dadurch die Strafe nach Erbringung eines Beweises (Schnittwunde im Gesicht fotografiert) erheblich reduziert wurde.
Hmm, keine gute Idee, sich jetzt noch n Kind zu schnappen , um es das Gesicht zu zerschneiden.
Aber in der Tat,Notfälle können zu einer Strafmilderung bis hin zur kompletten Erlassung der Strafe führen. Aber selbst ein verletztes Kind im Auto rechtfertig dies nicht, da in so einem Notfall ein Krankenwagen zu rufen ist, der für Notfälle mittels Signalhorn ausgerüstet ist.
Das ist aber doch immer das gleiche, geblitzt worden, danach kommt das große Geheule und draus gelernt wird eh nicht.
Selbst wenn du zu diesem Aufbauseminar gehen musst,( was ich dir im übrigen auch empfehle) dann wirste danach genauso schnell weiterfahren.
Und damit bist du auch nichtmal alleine, denn es gibt genug Idioten, bei denen muss erst wirklich was passieren, damit sie merken, das eine Geschwindigkeitsbegrenzung auch sowas wie eine Bedeutung hat.
Abschweifend vom Thema, hier fuhr auch so ein Idiot von Motorradfahrer herum, umme 20 oder so, immer schon die 50er Strasse hochgedonnert, keine Ahnung dürften wohl 150 km/h gewesen sein... wieder und wieder. Da er überm Kanal wohnt, haben wir ihm mal so rüber gerufen dies zu unterlassen, bzw. gemäßigter zu fahren. Wollt er nicht. Eher provozierte er das noch hinaus, und so musste kommen wie es kommen musste. Innerlich hab ich ja schon gehofft, das er sich mal ordentlich hinhaut, der Herr da oben hat's dann erhört. Man hört es nur kurz aufheulen, dann n ordentlicher Knall, und er hat hinten im Auto gesessen.
PP= Persönliches Pech, und er fährt die nächste Zeit kein Motorrad mehr.
Deine Freundin als Halter kann zwar die Aussage verweigern, doch wie schon angemerkt ist eine Frau als Halter eingetragen und wenn das Foto gut genug ist, dürfte dann ne männliche Person am Steuer zu sehen sein. Ob und inwie weit deine Freundin als Beifahrer im Bilde ist, hängt vom eingesetzten Messgerät ab. Bei Aussageverweigerung wird die Ermittlung anfangen, was nicht zuletzt die Kosten unnötig in die Höhe treiben wird.
Was man dir raten kann, zahle es als Lehrgeld, mach das Seminar (kostet auch) und sehe zu das du die Geschwindigkeiten einhälst. Ansonsten wird dein Führerschein schneller weg sein, als es dir lieb ist. Und wenn du aufn Auto angewiesen bist, dann kann es noch viel weiter in dein Leben greifen, z.b. Fahrten zur Arbeit, etc...
Ich habe im Bekanntenkreis von einem Fall gehört, wo ein krankes Kind mit im Auto war und dadurch die Strafe nach Erbringung eines Beweises (Schnittwunde im Gesicht fotografiert) erheblich reduziert wurde.
Kann ich mir nicht vorstellen, dass das wirklich akzeptiert worden ist,
denn - rein rechtlich - liegt damit kein "Versehen" mehr vor, sondern definitiv Vorsatz, was normalerweise sogar noch stärker bestraft wird. Wäre ja auch noch schöner, wenn jeder, der es eilig hat, Strafminderung bekäme. Und wo fängt man dann und hört auf? Die Schwangere Freundin mit Wehen ins Krankenhaus bringen? Wenn der Wecker kaputt ist, schnell zur Arbeit, weil man bei Verspätung eventuell den Job verlieren würde?
Es gab mal einen Ratgeber im Netz, was man auf keinen Fall sagen oder schreiben sollte und so etwas wie "Ich hatte es eilig, weil..." bedeutete immer eine höhere Strafe wegen des Vorsatzes. Egal, ob krankes Kind oder nicht.