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Integrationspolitik... Ja wo Leben wir denn ?

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Ungelesen 22.01.12, 17:49   #1
Syrius von Hohenbergen
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Auf mich wirkte die Gesprächsrunde so, als ob alle Serdar absichtlich nicht verstehen wollten.
Dabei hatte er gute Argumente. Es war schon interessant, wie er versucht, die Rechtslage in den Vordergrund zu stellen und wie er selbst letzten Endes über Lösungsansätze nachdenkt und sie dann auch umsetzt. Nicht minder interessant war das, was er über Integration erzählt hat. Er macht dadurch deutlich, dass es nicht nur an den Migranten selbst, sondern auch an den Inländern liegen kann, wenn sich niemand in Deutschland anpassen möchte.

Insgesamt halte ich grpße Stücke von Serdar, da er nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten sprechen kann. Und die Art und Weise, wie er versucht dies anderen begreiflich zu machen, finde ich nicht - um Markus Lanz zu zitieren - "irritierend", sondern außergewöhnlich.

Endlich mal jemand, der keine Phrasen, sondern vernünftige und plausible Aspekte in die Waagschale legt.
Syrius von Hohenbergen ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 23.01.12, 03:51   #2
FerranX
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Zitat:
Zitat von Syrius von Hohenbergen Beitrag anzeigen
Auf mich wirkte die Gesprächsrunde so, als ob alle Serdar absichtlich nicht verstehen wollten.
Dabei hatte er gute Argumente. Es war schon interessant, wie er versucht, die Rechtslage in den Vordergrund zu stellen und wie er selbst letzten Endes über Lösungsansätze nachdenkt und sie dann auch umsetzt. Nicht minder interessant war das, was er über Integration erzählt hat. Er macht dadurch deutlich, dass es nicht nur an den Migranten selbst, sondern auch an den Inländern liegen kann, wenn sich niemand in Deutschland anpassen möchte.

Insgesamt halte ich grpße Stücke von Serdar, da er nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten sprechen kann. Und die Art und Weise, wie er versucht dies anderen begreiflich zu machen, finde ich nicht - um Markus Lanz zu zitieren - "irritierend", sondern außergewöhnlich.

Endlich mal jemand, der keine Phrasen, sondern vernünftige und plausible Aspekte in die Waagschale legt.
Naja.... also dass mit dem Aussortieren nach Haarfarben muss wohl seiner Fantasie entsprungen sein und auch sonst zelebriert er mir zu sehr den "Opfer-Mythos" vom armen Türken. Früher hat er mir besser gefallen.

Es scheint doch eher umgekehrt zu sein:


Zitat:
Wie Migranten deutsche Kinder mobben


Ausgegrenzt, beschimpft, bestohlen: An einer Sekundarschule in Berlin-Kreuzberg wurde ein deutscher Junge monatelang Mobbing-Opfer seiner türkischen und arabischen Mitschüler. Der Erfahrungsbericht eines 13-Jährigen.

Der 13-jährige Lukas (Name von der Redaktion geändert) steht vor seiner neuen Schule und redet munter mit Freunden aus seiner Klasse. Vor einigen Monaten war das noch unvorstellbar: Ein Jahr lang besuchte er eine Kreuzberger Sekundarschule und wurde dort von seinen türkischen und arabischen Mitschülern so lange gemobbt, bis die Mutter die Notbremse zog und ihn die Schule wechseln ließ.

Die Gewerkschaft GEW hatte in den vergangenen Tagen eine Debatte zur Deutschenfeindlichkeit an Schulen angestoßen, denn immer häufiger berichten Lehrer an Brennpunktschulen über dieses Problem. Beschimpfungen wie „Schweinefleischfresser" seien häufig an der Tagesordnung, heißt es in den Berichten.

Im Nachhinein macht sich Lukas' Mutter Vorwürfe, dass sie bei der Anmeldung ihres Sohnes an der Kreuzberger Sekundarschule so blauäugig sein konnte.[...] „Verschiedene Kulturen, die sich gegenseitig bereichern, finde ich ja gut", sagt die Frau.


Ein Blick auf den Schulhof hätte ihr verraten, dass das eine Lüge war, sagt sie heute. Der tatsächliche Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund liege bei mehr als 90 Prozent.

Nur drei Schüler in der Klasse von Lukas waren deutscher Herkunft, in den Parallelklassen waren es noch weniger. Sie alle wurden von den Mitschülern ausgegrenzt und beschimpft, erzählt Lukas. „Wir wurden als Ausländer bezeichnet", sagt er. Ab und zu hätten sich die anderen den „Spaß" gemacht und alle blonden Schüler auf der einen Seite und alle schwarzhaarigen auf der anderen Seite antreten lassen, nur um zu zeigen, dass die anderen in der Übermacht sind. „Dann haben sie uns immer auf Türkisch beschimpft. Wir wussten, dass es Schimpfwörter sind, haben aber kein Wort verstanden", erzählt der 13-Jährige.

Die Lehrer seien nicht eingeschritten. Lukas meint, die Pädagogen hätten zumindest darauf dringen können, dass die Mitschüler Deutsch sprechen sollten. Einmal sei eine Lehrerin dazugekommen, als er auf dem Flur in eine Ecke gedrängt und von einer Gruppe Mitschüler auf Türkisch angeschrien wurde. „Ich habe ihr erzählt, was los ist, aber ich hatte Angst, Namen zu nennen", sagt Lukas. „Dann wäre ja alles noch schlimmer geworden." Außerdem sei das nicht so einfach, denn viele Schüler seien daran beteiligt gewesen. „Es gab nicht den einen Anführer, der die anderen beeinflusst hätte", sagt Lukas. „Die meisten waren der Meinung, dass wir an dieser Schule nichts zu suchen hätten." Die Pädagogen argumentierten, solange sie keine Namen hätten, könnten sie nichts unternehmen.

(...)
Auch in seiner Freizeit wurde Lukas von seinen Mitschülern schikaniert

Nach der Schule versuchte Lukas, auf dem kürzesten Weg nach Hause zu kommen. „Mit anderen Schüler etwas zu unternehmen war unvorstellbar", sagt der 13-Jährige. Doch zu Hause ging das Mobbing im Internet weiter. „Ständig habe ich bei Schüler-VZ Mails von Mitschülern mit Beschimpfungen bekommen", sagt Lukas. Er habe versucht, die Absender zu blockieren, doch es seien immer wieder neue Mails gekommen.

Einmal sei Lukas auf Strümpfen nach Hause gekommen, weil die Mitschüler seine Schuhe in die Mülltonne geworfen hatten. Ihr Sohn wollte aber aus Angst auf keinen Fall, dass sie mit den Lehrern über solche Vorfälle spricht. Immer häufiger wollte Lukas nicht zur Schule. „Ich konnte es einfach nicht mehr verantworten, ihn weiter in diese Schule zu schicken", sagt die Mutter. Sie machte sich noch vor Ablauf des ersten Halbjahres auf die Suche nach einer anderen Schule. Doch die waren alle voll.

(...)

„Es kann nicht sein, dass Kinder deutscher Abstammung, die in Berliner Problemkiezen die Minderheit bilden, insbesondere von arabisch- und türkischstämmigen Schülern diskriminiert werden. Auch darf nicht zugelassen werden, dass sich an Berliner Schulen deutsche Schüler aus Angst vor Übergriffen von Klassenkameraden mit Migrationshintergrund verstecken", sagt der Landesvorsitzende der CDU, Frank Henkel. Das seien unhaltbare Zustände.

Die Bildungsverwaltung will Diskriminierungen von deutschen Kindern zunächst in einer Statistik erfassen, um zu sehen, ob es sich hierbei tatsächlich um ein Problem handelt. [...]

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Und die Probleme werden wohl noch zunehmen:
Zitat:

Immer mehr Schüler mit Migrationshintergrund

Jede dritte der rund 800 Berliner Schulen hat mehr als 40 Prozent Schüler nicht deutscher Herkunft. An 139 Schulen sind es sogar mehr als 60 Prozent. Das geht aus der Beantwortung einer kleinen Anfrage der bildungspolitischen Sprecherin der Linkspartei, Regina Kittler hervor. Die meisten dieser Schulen befinden sich in den Bezirken Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg. Es folgen Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg.

Im Bezirk Pankow gibt es dagegen gar keine Schule, die mehr als 40 Prozent Schüler nicht deutscher Herkunft hat. Ihre Zahl steigt ständig: Im Schuljahr 2007/2008 besuchten 90.641 Schüler mit Migrationshintergrund Berlins Schulen. 2011/2012 sind es bereits 98.915, wie aus der Schulstatistik der Senatsbildungsverwaltung hervorgeht.
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Wenn diese Migranten nun überwiegend Polen, Russen oder Russland-deutsche oder Südeuropäer wären, dann wären die Probleme auch wohl deutlich geringer.
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