Ich habe echt versucht zu lesen, was seit meinem letzten Posting geschrieben wurde
aber sorry, soviel zeit hat niemand!
Lustig bei den Befürwortern der Schöpfungstheorie finde ich immer, dass sie sich wissenschaftliche Erkenntnisse zu nutze machen wenn es ihnen dient.
Die Physik, die dahinter steckt das wir hier überhaupt miteinander komunizieren
wird dankbar akzeptiert, aber die Wissenschaftler welche die Evolutionstheorie
untersuchen, beschreiben und UNTERMAUERN sind Scharlatane !?
Da ist es schon logischer, das ein grosser Boss alles in 7 Tagen (was für
eine Zeiteinheit) erschaffen hat !
Mit verlaub: BULLSHIT !
Ja, genau ... Als der Schöpfer mal mit einem Beutel, voll mit Staub durch die noch nicht vorhandenen Universen gereist ist ... dann, ausrutschenderweise über ein schwarzes Loch gestolpert ... dabei den in diesem Augenblick aufgehenden Beutel mit Staub verlierend und dem Funkenflug, und somit einhergehenderweise Basis zu bieten zum Urknall.
Im Thread-Start steht: "evolutionstheorie-oder-christliche-theorie" ... bedeutet: "christliche evolutionstheorie oder"
Mal ein zaghafter Versuch, die Wogen etwas zu glätten:
Zitat:
Kein Thema berührt, mit Ausnahme der Kosmologie, das Selbstverständnis des Menschen so sehr, wie das der Entstehung des Lebens auf der Erde. Heute, nach jahrtausendelanger Vorherrschaft mystischer Schöpfungsvorstellungen, beginnt sich der Nebel der Unwissenheit ganz allmählich zu lichten. Obwohl wir noch immer nicht in der Lage sind (und es vermutlich auch niemals sein werden), den Verlauf des Lebens in allen Details zu rekonstruieren, das heißt die historisch einmaligen Randbedingungen und komplexen chemischen Vorgänge, die sich in grauer Vorzeit auf der Erde abspielten, vollständig zu entflechten, sind wir dennoch in der Lage, die Notwendigkeiten, das heißt die physico-chemischen Mechanismen im Labor zu erforschen. Anhand der experimentellen Ergebnisse lassen sich dann Rückschlüsse ziehen, unter welchen Bedingungen irdisches Lebens möglicherweise entstanden ist, so daß wir die chemische Evolution naturwissenschaftlich erforschen und wenigstens im Allgemeinen und Prinzipiellen verstehen und erklären können. Dies unterscheidet naturalistische Entstehungstheorien von supernaturalistischen Schöpfungsvorstellungen, denn die postulierten, übernatürlichen Vorgänge lassen sich nicht empirisch-wissenschaftlich erforschen, können letztlich immer nur geglaubt werden und tragen nichts zum kausalen Verständnis der Vorgänge in der Welt bei. Der Prozeß der Lebensentstehung, den es zu erklären gilt, wird mit anderen Worten nur in ein unerforschliches Mysterium ausgelagert. Eine erklärungsmächtige, wissenschaftliche, rational begründete Schöpfungstheorie kann es daher nicht geben, so daß sie nicht als ernstzunehmende Alternative zum naturalistischen Konzept infragekommt.
Nichtsdestotrotz erfreuen sich Schöpfungstheorien, die die Entstehung und Entfaltung des Lebens auf den "unforschlichen Ratschluß" des Schöpfers zurückführen und uns eine kosmische Geborgenheit sowie einen festen Platz im Weltgefüge versprechen, nach wie vor großer Beliebtheit. So ist heute bei einer steigenden Zahl von Menschen die Evolutionstheorie wieder "out", die These der biblischen Weltschöpfung dagegen "in". Der vorliegende, populärwissenschaftlich geschriebene Essay soll dem Leser hingegen eine konsequent naturwissenschaftliche Sichtweise der Lebensentstehung vermitteln und zeigen, daß auch und gerade die modernen, naturalistischen Naturwissenschaft faszinieren kann, weil nur sie den Schlüssel zum kausalen Begreifen der Vorgänge in der Natur in sich trägt. Denn wenn man die Evolution mitbedenkt, kommt zum Staunen über die innige Verflechtung von Ursache und Wirkung der chemischer Prozesse in der Natur das Staunen über die Selbstorganisation der Materie, deren Prinzipien sie zu immer neuen Erscheinungsformen lenken konnte.
Demgegenüber wirken die "Erklärungen" und "Argumente" der Verfechter einer Schöpfungslehre mühsam und unglaubwürdig. Das einzige, was tatsächlich als Erklärung gelten kann, ist die Aussage, daß der Schöpfer die Welt, die physico-chemischen Prinzipien und das Leben auf mysteriöse Weise und aus irgend einem Grunde so erschaffen hat, wie es ihm gefielt. Damit werden die methodologischen Prinzipien der Naturwissenschaft verlassen und zerstören das intellektuelle Verlangen nach kausalem Begreifen der Welt. Erst das Verständnis der Kausalbeziehungen lehrt uns, daß wir im Lichte naturalistischer Theorien keinesfalls aus der weltlichen Geborgenheit herausgerissen werden, sondern daß wir uns erst recht in einem rein naturgesetzlich verstehbaren Universum zuhause fühlen dürfen. "Das unbegreifliche und faszinierende an der Welt ist," so hatte EINSTEIN sinngemäß einmal festgestellt, "daß wir sie verstehen können."
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Manfred Eigen bspw....ist er auch ein "Scharlatan" ?
Ich kann mit der Evolutionstheorie eben mehr anfangen.
Was einige hier darüber von sich geben, zeigt mir (vorsichtig ausgedrückt) eben nur, dass sie die Evolutionstheorie, nicht mal im im "Grundsätzlichen" verstehen (wollen oder können ?) und deshalb eine andere Meinung haben.
Bitte um Verständnis, dass ich auf keine Einzelheiten mehr eingehe. Habe hier schon genug Zeit investiert.
Der Argumentation meines Vorredners kann ich mich anschließen.
Ich persönlich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass wir alle aus ungefähr [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] Grund hier sind.
Trotzdem sehr interessanter Thread.
Die Evolution geht nicht zweck- und zielgerichtet vor. Der Mensch kann sich einen Zeitraum von etwa 3,5 Milliarden Jahren eben einfach nicht vorstellen. Alles das, was sich bisher entwickelte, zeigte sich für eine begrenzte Zeit lebensfähig, da überlebensfähig angepasst.
Die uns Menschen kaum vorstellbare Zahl von Try & Error (insbesondere die "Fehlentwicklungen") kann nur mit sehr viel Phantasie erahnt werden.
Saurier mit faustgroßen Gehirn lebten vielleicht 100 Millionen Jahre. Der Mensch mit seinen wohlwollend angenommenen 400.000 Jahren wird das wohl nie erreichen...und niemand interessiert das.
Die Vorstellung einer zweckgerichteten Weltordnung:
Es erscheint vielen Menschen ganz undenkbar, dass es im Universum Vorgänge gibt, die nicht nach bestimmten Zwecken ausgerichtet sind.
Weil wir bei uns selbst sinnloses Handeln für einen Unwert erachten, stört es uns, dass es ein Geschehen gibt, das jeden Sinnes entbehrt. Vor allem aber kränkt es den Menschen in seinem Selbstgefühl, dass er und seine Belange dem kosmischen Geschehen absolut gleichgültig sind. Weil er merkt, dass im Weltgeschehen das Sinnlose überwiegt, befürchtet er, das Unsinnige müsse schon rein mengenmäßig über die menschlischen Bestrebungen der Sinngebung triumphieren.
Genau aus dieser Furcht entspringt der Denkzwang, in allem, was geschieht, einen verborgenen Sinn zu vermuten.
Der Mensch will der "Härte des Realen als das gegen ihn absolut Gleichgültigen" nicht ins Gesicht sehen. Er meint gleich, das Leben lohne sich sonst nicht.
Der Versuch, Sinn und Richtung in das evolutive Geschehen hineinzu interpretieren ist nach meiner Meinung verfehlt.
Die Tatsache, dass sich in der individuellen Entwicklung eines Lebewesens ein echtes Finalgeschehen, die Verwirklichung eines vorgegebenen Planes, vollzieht, verführt allzu leicht zu der Meinung, dass für die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen Gleiches gelte.
Mutationen vollziehen sich in einem Größenbereich chemischer und physikalischer Vorgänge, in dem es nicht ausgeschlossen ist, dass akausale Quantensprünge sich auf das Geschehen auswirken. Der Weg, den das Werden der Organismenwelt seit Entstehung des Lebens beschreitet, kann also gar nicht schicksalhaft vorgeschrieben sein.
Eine winzige Erbänderung, die einen Gewinn an anpassender Information bedeutet, wird den weiteren Verlauf der Phylogenese für alle Zukunft und in nicht reversibler Weise verändern.
Trotzdem kann man als Mensch einen Sinn im Leben finden, weil das Leben, wie oben gesagt, der Sinn ist (nicht die Entwicklung zum Menschen).
Und wenn jemand in seinem Glauben eine eine höhere Macht glücklich ist...ist doch schön.
Ich bin es mit gen. "Einstellung" und brauche mich nicht vor der "Hölle" zu fürchten, wenn ich zu einem unpassenden Moment gerade menschlich fehlte und nicht rechtzeitig "bereuen" konnte (Beichte..Letzte Ölung ?).
Mal von der Bibel weg. Im Qur'an sind wissenschaftliche Bekenntnisse beschrieben und genaustens erläutert, das Erstaunliche daran ist, dass der Qur'an vor 1400 Jahren erschaffen wurde, sprich damals hat noch kein Normalsterblicher auch nur an den Hauch dieser Gedanken der Wissenschaft kommen können.
Ein Verse: "Wahrlich, nachdem ich alles voneinander getrennt habe wirkt es perfekt, es ist zwar komplex, jedoch perfekt. Der schwarze Himmel ist wunderschön, den muss ich stetig größer machen"
Heute kann man unwiderlegbar nachweisen, dass das Universum und alle darin enthaltenen Sonnensysteme vor Beginn des Lebens eins gewesen sind, diese wurden vom Urknall voneinander getrennt. Wenn man nachdenkt und genaustens auf den oben beschriebenen Verse eingeht, so erkennt man, dass der Urknall von Gott geschaffen wurde (Allah). In theologischen Fachkreisen ist das heute ein Phänomen warum so viele Wissenschaftler zum Islam konvertieren (ich eingeschloßen), da der Qur'an vor 1400 Jahren geschrieben wurde und auf diese Idee konnte einfach kein Mensch kommen.
"Der schwarze Himmel [...] stetig wachsen[...]" gemeint ist das Universum, da die Menschen damals nichts unter dem Universum verstehen konnten, hat Allah diesen als schwarzen Himmel beschrieben (bei Nacht sieht man einen schwarzen Himmel), also das Universum.
Heute ist ebenfalls unwiderlegbar nachgewiesen, dass das Universum stets expandiert, also immer größer wird. Wieder eine wissenschaftliche Bekenntnis, die im letzten Jahrhundert erst erlangt wurde, obwohl diese schon vor 1400 Jahren im Qur'an beschrieben wurde.
Ich könnte jetzt auf weitere 100 wissenschaftliche Bekenntnisse eingehen (z.B. die Phasen des Embryo, welche im Qur'an so genau und gleichzeitig richtig beschrieben wurden, wie man es besser hätte nicht formulieren können), oder andere sehr wunderbare Bekenntnisse.
Nun, da gibt es Menschen die versuchen die Evolution zu erklären:
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Und da gibt es die, die wissen wie es war bzw ist:
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Laut einem [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] studiert er gerade mal Physik. Aber "studierter Physiker" klingt natürlich besser.
Warum sollte Gott die Erde machen und daneben Millionen, wohl gar Milliarden oder noch mehr Planeten, wo kein Leben möglich ist. Ein ganz schön gemeiner Gott wie ich finde, andere Planeten hätten doch auch Leben verdient oder etwa nicht? Was sagt das eigentlich über euren Gott aus? Ach ja mir fällt da im ersten Moment ein, er ist ein Ekel, mit Hang zur Imperfektion. Zumindest für mich kommt es so rüber, als ob der sogenannte "Gott" genauso fehlerhaft wie der Mensch selbst ist, was ihn wiederum des Gottestatus entwürdigt.
Keine Frage, alles funktioniert exzellent in unserer Welt, ist aber dennoch weit entfernt vom Zustand der Perfektion. Je weiter die Wissenschaft fortschreitet, desto leichter wird es, die Welt ohne Gott zu erklären, zumindest war das der Verlauf der letzten paar Jahrhunderte.
Man sollte "Gott" mehr als das noch Unbekannte sehen.
Je mehr wir wissen, desto weniger sind wir auf "Gottes" Hilfe angewiesen.
An einige User hier, die die anerkannte Definition von Evolution noch nicht verstanden haben. Will jetzt keine Namen nennen.
Zitat:
Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation.
Also bitte etwas weniger diesen Begriff auf die Entstehung des Universums ausdehnen, obwohl es im weitesten Sinn auch dazugehört, ist aber trotzdem keine Evolution. Hat sich etwa Stephen Hawking zur Evolution geäußert ?
Also bitte etwas weniger diesen Begriff auf die Entstehung des Universums ausdehnen, obwohl es im weitesten Sinn auch dazugehört, ist aber trotzdem keine Evolution. Hat sich etwa Stephen Hawking zur Evolution geäußert ?
Das bezieht sich aber nur auf die biologische Evolution nach Charles Darwin. Man geht heute z.B. auch von Chemischer Evolution etc. aus. Grundsätzlich stammt der Begriff vom Wort evolvieren (lat. evolvere, abwickeln).
Der Begriff kann also durchaus auch auf die Entstehung des Universums/ Planeten etc. angewandt werden, nur handelt es sich dabei halt nicht um die klassische, biologische Evolution nach Charles Darwin.
Hawking hat sich sehr wohl auch zu Evolution geäussert, wenn ich mir auch nicht mehr sicher bin, ob es sich dabei um die biol. oder um den allg. Begriff handelte. Grundsätzlich gibt es meines Wissens nach auch in der Astrophysik Theorien zur Evolution im Allgemeinen. Da wäre zum Beispiel die, oben erwähnte "Mulitversen" Theorie nach der es mehrere, wohl gar extrem viele, Universen gäbe und unseres bloss eines unter vielen wäre, dass zufällig die richtigen Voraussetzungen für weitere Evolution bereitstellt.
Natürlich hast du nicht unrecht, schlussendlich gehen wir im Allgemeinen von der biologischen Variante aus, da es die Ursprüngliche Theorie war und alle anderen mehr oder weniger davon abgeleitet wurden. Dennoch muss das Wort Evolution nicht zwangsläufig damit assoziert werden.
Evolutionstherorie ist wie wenn man auf einem Schrottplatz eine Atombombe zündet und am Ende der Explosion eine startfähige Boeing 747 steht.
Damit haben wir schon mal einen gefunden der Evolution nicht verstanden hat. Ja es ist Zufall dabei. Nein nicht nur. Selektion ist mehr so das Gegenteil von Zufall...
Hier wird immer so getan, als ob man sich entscheiden könnte, an die Evolution zu glauben oder eben nicht. Dabei ist das grundverkehrt. An die Evolutionstheorie kann man nicht "glauben". Sie ist ein Erklärungsmodell für die Vielzahl der Lebewesen, und wie sie sich verändern auf diesem Planeten. Und sie ist das momentane Modell, welches die Fakten am besten erklärt, ohne zusätzliche verkomplizierende Annahmen zu machen(irgendwie muss man ja die Jungfrauengeburt da unterbringen). Was besseres haben wir nicht. Ein bisschen so wie Color.me.in es gesagt (aber wohl offensichtlich nicht gemeint) hat:
"Kurzum, die Evolutionstheorie ist so lückenhaft, wie ein schweizer Käse, was aber niemand beachtet, da sons niemandem was besseres ainfällt."
Eine Theorie ist nie "wahr" oder "falsch", sie ist nur besser oder schlechter als eine andere Theorie. Und mehr als eine "Theorie" ist sowieso nicht drin, gewöhnt euch dran! Und die Tatsache, dass alle Biologen dieser Welt mit der Evolutionstheorie arbeiten(und die kennen sich wohl besser damit aus, als irgendwelche Laien), zeigt, dass die Evolutionstheorie die Faktenlage momentan am besten erklärt. Ihr geht doch auch nicht zu einem Mathematiker und sagt: "Der Arkustangens Hyperbolicus bringts gar nicht, wieso nimmst du den her, teil' hier lieber mal durch fünf!"
Du kannst einfach die Theorie, welche für dich momentan am plausibelsten ist, als Wahrheit, an welche du momentan glaubst, nehmen. Das schöne an Nicht-Religion ist ja gerade, dass man nicht daran gebunden ist, sollte also irgendwann eine noch stimmigere Theorie auftauchen, kannst du die Problemlos als neue Wahrheit übernehmen.
Anders gesagt, du kannst problemlos an eine Theorie glauben, solange du dir des Glaubens bewusst bist, du dir also im klaren darüber bist, dass du daran glaubst und es nicht einfach als universelle Wahrheit einordnest.
Denn schlussendlich müssen wir uns darüber im klaren sein, dass unser komplettes Wissen, oder das was wir zu glauben wissen, auf Wahrscheinlichkeiten basiert. Für mich ist deshalb die Evolutionstheorie, mit Lücken, wahrscheinlicher, als das religions Gedöns, mit noch viel mehr Lücken.
Mein einziges Problem, mein ganz persönliches, ist "Gott". Dieses Synonym wurde in der Geschichte der Menschheit so oft missbraucht, vergewaltigt, mit Blut beschmiert, personalisiert, dass es Zeit wird uns für die Schöpfung an sich etwas neues zu kreieren. Nur dann würde ein ganzes Verbrechersyndikat in der Bedeutungslosigkeit verschwinde.
Gott wird oft, und vor allem von den angestrengten Atheisten viel zu eng gesehen. Die meinen mit "Gott" den der drei monotheistischen Weltreligionen. Es gibt aber viele Menschen, die sagen einem Gott sei das Allumfassende, irgendeine Urkraft oder so, andere sagen es sei die Natur... Also gar nichts personales oder konkretes. Dagegen ist ja prinzipiell nichts zu sagen. Auch wenn ich mich damit nicht beschäftige, könnte ich mich besser mit so einem Gott anfreunden als, als mit dem Unsichtbaren Mann, der Millionen von Menschen gleichzeitig beim Denken zuhören kann. Ich persönlich brauche den Begriff selten, denn meistens gibt es einfach ein besseres Wort, welches den Kern der jeweiligen Aussage genauer trifft.
Gott wird oft, und vor allem von den angestrengten Atheisten viel zu eng gesehen. Die meinen mit "Gott" den der drei monotheistischen Weltreligionen.
Es ist ja eben auch genau dieser Gott oder sagen wir besser dieses Gottesbild, das uns so viele Probleme beschert und wogegen sich ein moderner Atheismus meiner Meinung nach - durchaus auch mit gewissem Nachdruck - stellen muss: gegen den den Offenbarungsreligionen inhärenten Missionierunstrieb und deren Vorstellung, allen anderen vorschreiben zu dürfen, wie sie zu leben hätten und noch viel schlimmer: was sie zu denken hätten.
So etwas kommt, wie Du ja auch schon völlig richtig andeutest, bei deistischen Strömungen ohne personifizierten Gott weitaus seltener vor. In letzter Konsequenz ist ein Gottesbegriff, der diesen einfach mit dem Universum gleichsetzt, ja auch ein recht unproblematischer.
Weder noch es ist ... der "Eiskern", und kommt von da, wo wir nicht hin sehen können. Jegliche Philosophie(n), Religionen, Wissenschaft, usw. werden dieses nicht einmal im Ansatz beschreiben können, obwohl wir die Welt, Natur ja Dank des Bewußtseins unser Selbst verstehen können dürfen. Wie Musik es das Spiel mit dem Universum ist, so kann evtl. die Summe der "Schwingungen, Frequenzen" Materie bilden. Es schafft sich immer wieder aus sich selbst heraus, und immer wieder ... um dieses zu klären, müssen wir reisen, oder abwarten .... leider gibt es, so glaube ich, keine Wahl.
Wie Musik es das Spiel mit dem Universum ist, so kann evtl. die Summe der "Schwingungen, Frequenzen" Materie bilden. Es schafft sich immer wieder aus sich selbst heraus, und immer wieder ... um dieses zu klären, müssen wir reisen, oder abwarten .... leider gibt es, so glaube ich, keine Wahl.
[...]gegen den den Offenbarungsreligionen inhärenten Missionierunstrieb und deren Vorstellung, allen anderen vorschreiben zu dürfen, wie sie zu leben hätten und noch viel schlimmer: was sie zu denken hätten.
Völlige Zustimmung. Ich hänge keiner Erfahrungsreligion an, aber sie sind einfach besser. Offenbarungsreligionen sind inhärent autoritär, monolitisch und häufig pyramidenförmig in ihrer organisation.
Bitte keine Kritik an meiner Schöpfung... Sicher bin ich manchmal hackebreit gewesen und habe echten Mist verbockt. Die Menschheit habe ich nur geschaffen, weil ich ne Wette mit meinem Bruder von Alpha Centauri laufen habe, wer den größten Schwachsinn zusammenbasteln kann... Glaubt weiter an mich, da haben wir wenigstens was zum Lachen.
Eva wurde aus Adams Rippe geschaffen, Eva war gierig -> Paradies adé!
Auf der Erde angekommen, haben Adam und Eva ganz viele Kinder gezeugt; Mädchen und Jungen. Diese wiederum haben untereinander sexuelle Beziehungen gehabt und weitere Kinder gezeugt. Manche aber auch mit Adam (Papa) und Eva (Mama).
Wie dem auch sei, wir sind nun das Endergebnis jahrtausendlang andauernder Inzucht. Anders kann man die Masse an Degenerierten wohl nicht erklären.
Die evolutions-theorie, ist mittlerweile keine theorie mehr, sondern eine unumstößliche erkenntniss.
wer wirklich glaubt, dass gott die erde und alles andere in 7 tagen erschaffen hat, der hat einen an der waffel (sorry leute)
Allerdings schließen auch wissenschaftler das göttlich nicht vollkommen aus, denn der urknall ist etwas so seltenes und ist an so viele begebenheiten geknüpft, dass es vom menschen nicht erfasst werden kann und da greift man gerne auf den allmächtigen zurück, den man sowieso nicht erklären kann.
und ich muss euch alle enttäschen.. niemand wollte uns erschaffen!!! --> wir sind nur das ergebnis einer vielzahl von aneinandergereiten zufällen!!!
Christliche Lehre und Darwins Theorie schließen sich nicht aus! Es gibt zwar (besonders in den USA) viele Fundamentalisten, aber Papst Johannes Paul II hat Darwins Lehren schon seit langem anerkannt.