myGully.com Boerse.SH - BOERSE.AM - BOERSE.IO - BOERSE.IM Boerse.BZ .TO Nachfolger
Zurück   myGully.com > Talk > News
Seite neu laden

[Recht & Politik] „Fridays for Future“: Merkel begrüßt Schüler-Demos für Klimaschutz

Willkommen

myGully

Links

Forum

 
 
 
Themen-Optionen Ansicht
Prev Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Next
Ungelesen 02.03.19, 17:14   #1
pauli8
Silent Running
 
Registriert seit: Feb 2010
Beiträge: 7.191
Bedankt: 22.375
pauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punktepauli8 leckt gerne myGully Deckel in der Kanalisation! | 987917188 Respekt Punkte
Standard „Fridays for Future“: Merkel begrüßt Schüler-Demos für Klimaschutz

Die unterschiedlichen Positionen innerhalb der Parteien sind doch immer wieder interessant.

Zitat:
„Fridays for Future“
Merkel begrüßt Schüler-Demos für Klimaschutz

red/epd 02.03.2019, 10:47 Uhr


Auch in Stuttgart gehen Schüler für den Klimaschutz auf die Straße- Foto: dpa


red/epd, 02.03.2019 - 10:47 Uhr

Die Bundeskanzlerin kann die Ungeduld junger Leute verstehen, die auf Maßnahmen gegen die Erderwärmung dringen. Aus Sicht des Präsidenten des Lehrerverbandes sind unter den demonstrierenden Schüler nur wenige, die sich vor Unterricht drücken wollen.

Frankfurt a.M. - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt die Schüler-Demonstrationen für mehr Klimaschutz. Sie begrüße es sehr, dass junge Menschen mahnen, schnell etwas gegen die Erderwärmung zu tun, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Videopodcast, ohne darauf einzugehen, dass die Demonstrationen oftmals in die Unterrichtszeit fallen.

Aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sind die Demonstrationen den streikenden Schülern in der überwiegenden Mehrzahl ein wirkliches Anliegen.
„Echte Abseiler, die nur deshalb zur Klima-Demo gehen, um nicht zum Unterricht zu müssen, beobachte ich kaum“, sagte Meidinger der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). Gleichwohl seien die regelmäßigen Schülerstreiks an Freitagen ein Spagat. „Wir wollen auf der einen Seite eine Erziehung zum politisch mündigen Bürger. Wir können es aber auch nicht Schülern und Eltern überlassen, ob man in die Schule geht oder nicht“, sagte Meidinger. Es gebe eine Anwesenheitspflicht im Unterricht und eine Aufsichtspflicht der Schule.

Vorbild ist die Schwedin Greta Thunberg

„Fridays for Future“ ist eine internationale Schüler- und Studentenbewegung, die sich für den Klimaschutz einsetzt. Seit mehreren Wochen gehen junge Menschen weltweit freitags auf die Straße, anstatt die Schule oder die Universität zu besuchen. Für den 13. März ist eine weltweite Großdemonstration unter dem Motto „Global Strike for Future“ geplant. Vorbild für die Streikenden ist die Schwedin Greta Thunberg, die mit einem mehrwöchigem Schulstreik im vergangenen Jahr internationale Aufmerksamkeit erlangte.

Merkel sagte: „Ich weiß, dass die Schülerinnen und Schüler sich manches schneller wünschen, zum Beispiel den Ausstieg aus der Kohle.“ Doch gehe es darum, Wirtschaftskraft mit den Zielen des Klimaschutzes in Einklang zu bringen. Daher solle der deutsche Kohleausstieg bis 2038 erfolgen. „Das scheint aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler vielleicht sehr lange, aber es wird uns sehr fordern, und dafür werbe ich, auch dies zu verstehen“, sagte die Kanzlerin.

Auch Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) lobte die „Fridays for Future“-Demonstrationen. „Dass die Jugendlichen jetzt für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagieren, ist doch großartig. Das räumt mit dem Vorurteil auf, dass junge Leute nicht aktiv genug wären und sich nicht politisch engagieren“, sagte Barley der „Passauer Neuen Presse“. Zugleich warb sie allgemein für ein Wahlrecht ab 16 Jahren, um politischen Einfluss junger Menschen zu stärken.
Quelle:

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

T-Online schreibt dazu:

Zitat:
"FridaysForFuture"
Merkel lobt Schülerdemos für den Klimaschutz

02.03.2019, 16:28 Uhr | dpa


Ein sechsjähriger Teilnehmer einer Schülerdemo in Berlin hält ein Schild mit der Aufschrift "Rettet meine Welt!" Foto: Britta Pedersen. (Quelle: dpa)


Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich hinter die wöchentlichen Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz gestellt. "Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen", sagte die CDU-Politikerin in ihrem Videopodcast.


"Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist." Die Klimaschutzziele seien nur erreichbar, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe. Auf die umstrittene Verletzung der Schulpflicht ging sie dabei nicht ein.

Schüler und Studenten in Deutschland und aller Welt demonstrieren mittlerweile jeden Freitag während der Unterrichtszeit unter dem Motto "Fridays For Future" nach dem Vorbild der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg. Thunberg nahm am Freitag an einem Protestmarsch mit mehreren tausend Teilnehmern in Hamburg teil. "Politiker und Leute an der Macht sind schon zu lange damit durchgekommen, nichts zu tun, um die Klimakrise zu bekämpfen", sagte sie dort. "Wir werden sicherstellen, dass sie damit nicht länger durchkommen."

Aus der eigenen Partei erntete Merkel heftigen Widerspruch. "Ich halte es für verantwortungslos, wenn die Bundeskanzlerin Demonstrationen, die regelmäßig die Schulpflicht verletzen, pauschal und uneingeschränkt als "sehr gute Initiative" bezeichnet", sagte der Vorsitzende der konservativen "Werteunion" in CDU und CSU, Alexander Mitsch (CDU). "Sie degradiert dadurch die Schulpflicht und fällt ihrer Bildungsministerin und verantwortungsbewussten Schulleitern und Lehrern in den Rücken."

Das Engagement der Schüler hat eine generelle Debatte um die Schulpflicht ausgelöst. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek - wie Merkel eine Christdemokratin - pochte zuletzt auf die Einhaltung.

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) verteidigte die Demonstrationen, betonte unter Verweis auf die Schulpflicht aber auch, das sei nicht dauerhaft machbar. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) war dafür, diesmal ein Auge zuzudrücken, beharrte grundsätzlich aber auch auf dem Schulbesuch. "Sonst fällt künftig jeden Tag aus irgendeinem Grund die Schule aus - Probleme und Anlässe gibt es genug in der Welt."

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding schrieb in einem Gastbeitrag für die "Nordwest-Zeitung", sie respektiere das Engagement zwar. "Es spielt aber auch eine wichtige Rolle, in welcher Form man sich politisch engagiert. In Deutschland gilt die Schulpflicht; und zwar für alle und unabhängig von der politischen Einstellung." Die jungen Menschen sollten besser in ihrer Freizeit auf die Straße gehen.

Justizministerin Katarina Barley (SPD) lobte die Demonstranten hingegen ausdrücklich. "Dass die Jugendlichen jetzt für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagieren, ist doch großartig. Das räumt mit dem Vorurteil auf, dass junge Leute nicht aktiv genug wären und sich nicht politisch engagieren", sagte sie der "Passauer Neuen Presse".

n der Sache warb Merkel bei den Marschierern um Verständnis für die Dauer politischer Prozesse. "Ich weiß, dass die Schülerinnen und Schüler sich manches schneller wünschen, zum Beispiel den Ausstieg aus der Kohle", erklärte sie. Als Regierungschefin erinnere sie aber daran, dass vieles zu bedenken sei. "Wir müssen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft auf der einen Seite mit den Zielen des Klimaschutzes versöhnen."

Die Kohlekommission hatte ein Konzept für einen Kohleausstieg vorgelegt. Die Umsetzung liegt aber bei der Politik. "Man hat sich entschieden, bis 2038 planbar und berechenbar den Kohleausstieg zu bewältigen in Deutschland", erklärte Merkel. "Das scheint aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler vielleicht sehr lange, aber es wird uns sehr fordern, und dafür werbe ich, auch dies zu verstehen."

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock erklärte in der "Nordwest-Zeitung": "Würde die Bundesregierung ihre Hausaufgaben machen (...), bräuchten die Jugendlichen nicht während der Schulzeit auf die Straße gehen. Daher habe ich großes Vertrauen in die Schulleitungen, gemeinsam mit den Eltern und Schülern Wege zu finden, die Teilnahme an Demos zu ermöglichen."

Ähnlich äußerte sich der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger. "Wir wollen auf der einen Seite eine Erziehung zum politisch mündigen Bürger. Wir können es aber auch nicht Schülern und Eltern überlassen, ob man in die Schule geht oder nicht", sagte er der "Passauer Neuen Presse". An seiner eigenen Schule lasse er die Schüler unter einer Auflage bei den Freitagsdemonstrationen mitmachen: "Die verpasste Unterrichtszeit holt ihr nach, und zwar indem ihr an der Schule mit Experten eine Debatte über Klimaschutz organisiert."
Quelle:
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
pauli8 ist offline   Mit Zitat antworten
Die folgenden 5 Mitglieder haben sich bei pauli8 bedankt:
Avantasia (02.03.19), betaalpha (02.03.19), BLACKY74 (02.03.19), MunichEast (02.03.19), Wornat1959 (03.03.19)
 


Forumregeln
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren

BB code is An
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:16 Uhr.


Sitemap

().