Zitat:
Zitat von Requiem4aDream
Für die genannten Leute ist ja eben auch das soziale System da. Die meisten haben dafür auch eingezahlt, sei es Kranken-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung. Also leben sie nicht zwangsläufig auf Kosten anderer, was aber durchaus möglich ist.[...]
|
Ich habe diese Beispiele bewusst gewählt. Ich kann Dir gerne erklären warum:
- Harz4-Empfänger: Beiweitem nicht alle, aber schwarze Schafe gibt es genug. Beste Beispiele hierfür ist der Harz4-Adel. Da wird die verweigernde Einstellung seit Generationen anerzogen.
- Mütter im Mutterschutz: Ich gehe mal davon aus, dass Frauen nicht erst mit 67 anfangen Kinder zu bekommen. Ist nun ein potentiel gefährliches Umfeld oder harte körperliche Arbeit im Job vorhanden, kann sich die werdende Mutter für die Regelinkubationszeit und (ich glaube) 10 Monate Elternzeit durch den Staat versorgen lassen. Fängt die werdende Mutter nun zu Beginn ihrer Kariere mit dem Kinderkriegen an und hört nicht nach einem auf, können sich die Monate ganz schön summieren, obwohl noch nichts (oder kaum) in die sozialen Kassen eigezahlt wurde.
- Empfänger von Renten in den neuen Bundesländern: Situation kurz nach der Wende: nix in die Kassen eingezahlt, aber bekommt dennoch seine Rente.
- chronisch Kranke: Früher Schicksalsschlag in der Gesundheit und auf Pflege angewiesen. Anderes Beispiel ist z.B. ein Schwerbehinderter. Da bleibt dann Muttie nach der Elternzeit noch länger zu Hause.
Wobei ich hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen möchte, dass ich keinem der o.g. die Notwendigkeid der ihm zustehende Versorgung und die damit verbundenen Zahlungen aberkennen will.
Auch wenn das hier wieder Off-Topic ist, finde ich es menschenverachtend, bei Kriegsflüchtlingen von Schmarotzern zu sprechen. Auch wenn es schwarze Schafe gibt, sind diese Menschen wohl kaum als "Profiteure" anzusehen.
Oder sind das die typischen Schmarotzer: