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Fluten, Stürme, Krankheiten – so hart trifft die Klimakrise die Kinder

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Ungelesen 20.08.21, 11:59   #1
Draalz
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Standard Fluten, Stürme, Krankheiten – so hart trifft die Klimakrise die Kinder

Zitat:

Foto: Patrick Mariathasan / DER SPIEGEL

SPIEGEL-Klimabericht

Fluten, Stürme, Krankheiten – so hart trifft die Klimakrise die Kinder


Von [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], Redakteurin Wissenschaft




Kinder besitzen keine Ölkonzerne, keine Autos, keine Kohlekraftwerke – trotzdem leiden sie unter der Erderwärmung. Ein Unicef-Bericht zeigt: Eine Milliarde Minderjährige sind bedroht. Der Wochenüberblick zur Klimakrise.

20.08.2021, 11.56 Uhr

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in der Debatte über die Klimakrise und die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung geht es auch um Gerechtigkeit. Ist es gerecht, dass ein Zehntel der Menschheit [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]? Ist es gerecht, dass die Menschen, die kaum selbst zur Erderwärmung beitragen, am meisten unter ihren Folgen leiden?

Diese zweite Frage stellt sich vor allem in einem regionalen Zusammenhang, aber nicht nur.

Ein neuer Bericht des [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] zeigt nämlich: Die Klimakrise bedroht eine Milliarde Kinder, sie bedroht ihre Gesundheit, ihre Bildung, ihren Schutz. So viele Kinder sind dem Bericht zufolge weltweit »extrem stark gefährdet« – durch Überschwemmungen, Dürre, Feuer und Hitze, durch Krankheiten, die sich ausbreiten, und durch verschmutzte Luft.

1.000.000.000 Kinder.

Veröffentlicht hat Unicef den »Ersten Klima-Risiko-Index für Kinder« an diesem Freitag zusammen mit Fridays for Future.

Daran, dass die Welt heute so ist, sind die Kinder aber nicht schuld. Kinder besitzen keine [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] und keine Autos mit [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], Kinder betreiben keine [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], unternehmen keine [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] und kaufen sich selten ein [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] im Supermarkt. Kinder machen keine Gesetze.

Und doch ist beinahe jedes zweite Kind auf der Welt von den Folgen der Klimakrise betroffen. Konkret heißt es in dem Bericht:
  • Knapp 600 Millionen Kinder sind von Überschwemmungen betroffen, 240 Millionen davon in Küstenregionen, 330 Millionen an Flüssen.
  • Weltweit sind 400 Millionen Kinder von Wirbelstürmen betroffen.
  • Für 600 Millionen Kinder besteht ein hohes Risiko, dass sie sich mit Krankheiten infizieren, die in Folge der Erderwärmung häufiger werden, wie zum Beispiel Malaria.
  • 820 Millionen Kinder sind stark betroffen von Hitzewellen.
  • 920 Millionen Kindern droht Wasserknappheit oder sie erleben sie schon jetzt.
  • 1 Milliarde Kinder ist von extrem hoher Luftverschmutzung betroffen.
Kaum ein Kind auf der Welt ist nicht von mindestens einer dieser klima- und umweltbedingten Gefahren bedroht, zeigt der Unicef-Report. In den am stärksten betroffenen Ländern seien viele Kinder sogar mit mehreren dieser »Schocks« gleichzeitig konfrontiert.

Zitat:

»Der Klimawandel ist zutiefst ungerecht.«


Henrietta Fore, Exekutivdirektorin von Unicef


Die Kinder, die die Klimakrise auf verschiedenen Wegen bedroht, verteilen sich nicht gleichmäßig über den Globus. Am stärksten betroffen sind Kinder in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, in Nigeria, in Guinea und in Guinea-Bissau – in Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Der Anteil Afrikas am weltweiten Treibhausgas-Ausstoß ist einstellig.

33 Länder identifiziert der Bericht als »extrem risikoreich« – diese 33 Länder verantworten aber nur neun Prozent der weltweiten CO2-Emissionen.


Kinder, die im Tschad aufwachsen, sind von mehreren Auswirkungen des Klimawandels stark betroffen Foto: ZOHRA BENSEMRA / REUTERS

»Der Klimawandel ist zutiefst ungerecht. Obwohl Kinder für den Anstieg der globalen Temperaturen nicht verantwortlich sind, werden sie den höchsten Preis dafür zahlen«, sagt auch die Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Man fordere deshalb Unternehmen und Regierungen auf, ihre Anstrengungen zur drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu beschleunigen.

Kinder sind weniger resilient als Erwachsene

Die genannten Gefahren betreffen natürlich alle Menschen, junge wie alte. Aber, heißt es dazu von Unicef: Kinder seien weniger resilient, weniger widerstandsfähig als Erwachsene. Sie sind insgesamt anfälliger für Temperaturschwankungen und Krankheiten.

Der Deutschland-Chef von Unicef, Christian Schneider, sagt: »Es muss sofort und dringend mehr in die Anpassung der Lebensbedingungen von Kindern an die Veränderungen in ihrer Umwelt investiert werden. Wir müssen ihre Widerstandskraft stärken, indem wir ihre Grundversorgung verbessern.«

Und er sagt auch: Wir müssten den Kindern »ermöglichen, zu verstehen, was mit der Erde passiert – auch, damit sie selbst handeln können.«

Für Ungerechtigkeiten haben Kinder ja meistens ein ganz gutes Gespür.

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Bleiben Sie zuversichtlich

Ihre Viola Kiel
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Draalz ist offline   Mit Zitat antworten
Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei Draalz bedankt:
karfingo (20.08.21), muavenet (20.08.21), pauli8 (20.08.21)
Ungelesen 20.08.21, 12:30   #2
muavenet
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Zitat:
Für Ungerechtigkeiten haben Kinder ja meistens ein ganz gutes Gespür.
Die Rotzer kann mer ja mit 'nem Streichelzoo bestechen. Falls der in der Zwischenzeit nich schon abgesoffen oder verräuchert is...
muavenet ist offline   Mit Zitat antworten
Folgendes Mitglied bedankte sich bei muavenet:
Draalz (20.08.21)
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