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20.10.15, 18:50
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#1
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Star Wars: Battlefront - Ultimate Editon eine Frechheit? DICE reagiert auf Schmähvide
Zitat:
Ist die 120 Euro teure Ultimate Edition von Star Wars: Battlefront nichts weiter als Abzocke? Auf die Vorwürfe von YouTuber AngryJoe reagiert nun DICE' Level Artist Daniel Cambrand. Er sieht in der Kritik an EAs Geschäftspolitik nichts weiter als wilde Spekulationen und das Abklappern üblicher Klischees.
Vor wenigen Tagen erst kündigte EA die Ultimate Edition für Star Wars: Battlefront. Dabei handelt es sich um ein aus dem Hauptspiel und Season Pass bestehendes PC-Bundle. Zusätzlich erhalten Käufer folgende exklusiven Boni: die Ionengranate (Infanteristen), den Ionentorpedo (Fahrzeuge), Han Solos DL-44 Baster und zwei verschiedene Emotes. Electronic Arts gibt die unverbindliche Preisempfehlung für das Gesamtpaket mit knapp 120 Euro an.
Ganz schön unverschämt, findet YouTuber AngryJoe. In einem Rant-Video kritisiert er EAs Geschäftspolitik und witzelt in diesem Zusammenhang über die aus seiner Sicht belanglosen Zusatzinhalte, die in keiner Relation zum Preis stünden. Auch über den Season Pass verliert er kein gutes Wort. 50 Euro für vier Erweiterungspacks, deren Inhalte man nicht kennen würde und die laut Joe eigentlich in der Verkaufsversion enthalten sein müssten - das sei "Bullshit".
Während ihm seine Zuschauer weitgehend zustimmen, ist DICE offenkundig anderer Meinung. Ein Twitter-Nutzer konfrontierte Level Artist Daniel Cambrand mit dem Schmähvideo von AngryJoe. Er zeigt sich "höchst unbeeindruckt" von den Vorwürfen. AngryJoe würde nach Meinung von Cambrand in vielen Punkten mit seiner Einschätzung falsch liegen. Rants wie diese seien "ermüdend und klischeehaft." In einem späteren Twitter-Beitrag dementiert Cambrand Spekulationen, wonach DICE und EA vorsätzlich Inhalte aus dem Spiel entfernt haben sollen. "Welche Inhalte sollen das sein?", fragt er in diesem Zusammenhang rhetorisch.
DICE habe die DLCs nämlich noch nicht fertiggestellt. "Nichts wurde herausgenommen und für später aufgehoben, Kumpel." Die Inhalte aller vier angekündigten Erweiterungspacks können dem Hauptspiel deshalb schon nicht beiliegen, weil dies eine enorme Verspätung von Star Wars: Battlefront zufolge hätte. Angekündigt ist das Actionspiel für den 19. November 2015 für PC, PS4 und Xbox One, also gut einen Monat vor der Premiere des neuen Kinofilms Star Wars: Das Erwachen der Macht. DICE und EA hielten im Vorfeld eine öffentliche Beta ab. Die Testphase offenbarte Schwächen im Bezug auf die Spielbalance. In unserer Meinungsumfrage nannte die Community zusätzlich fehlende Langzeitmotivation als Kritikpunkt.
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22.10.15, 00:08
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#2
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 119
Bedankt: 141
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Aber EA/Dice weiß jetzt schon, dass sie 4 Erweiterungspacks entwickeln werden? Dann ist ja gut. Wie sollte man bei sowas auch auf die Idee kommen, dass dafür Inhalte extra zurückgestellt wurden? Total abwegig.
Aber es ist schon bezeichnend, dass kritische Stimmen als "ermüdend und klischeehaft" dargestellt werden, die Reaktionen von EA/Dice jedoch in die selbe Richtung gehen.
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22.10.15, 19:37
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#3
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Suppen Moderator
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 6.992
Bedankt: 8.050
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Zitat:
Aber EA/Dice weiß jetzt schon, dass sie 4 Erweiterungspacks entwickeln werden? Dann ist ja gut. Wie sollte man bei sowas auch auf die Idee kommen, dass dafür Inhalte extra zurückgestellt wurden? Total abwegig.
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Dir ist schon bewusst, das solche Spiele inzwischen viele Millionen € kosten.. Und dementsprechend lange vor Produktionsbeginn schon alle Pläne und Inhalte festgehalten werden? Sprich, bevor das Spiel erstellt wird, ist schon festgelegt, was alles enthalten sein soll. Dann wird geplant, wie viel Zeit einzelne Inhalte benötigen. Und dann wird ein Release Termin festgelegt, um die Zeit effektiv nutzen zu können.
Das bedeutet nicht, das ein Spiel unvollständig auf den Markt kommt. Lediglich, das nur die Sachen drinnen sind, die zum Termin fertig sind bzw sein können. Was dort nicht rein passt, zeitlich, wird nachgeschoben. Früher nannte man das Erweiterung und/oder Patch, heute ist es eben meist ein DLC.
Wenn man als Entwickler heutte ein Spiel auf den Markt bringen würde, das bei Release schon komplett fertig und unerweiterbar ist, wäre es schon uninteressant für die Fangemeinde. Man ist gewohnt, das in regelmäßigen Abständen nachschub kommt. Das das Spiel langzeitmotivation durch neue Inhalte bietet. Und das wird heute eben schon von vorn herein mit eingerechnet.
Schon alleine durch Onlinefunktionen, die laufende Server benötigen, muss das in der Kostenkalkulation voll einberechnet sein. Man kann natürlich auf gut Glück einfach mal sowas weglassen, aber das wäre für jedes Studio dann ein finanzielles Desaster.
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23.10.15, 02:17
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#4
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Erfahrenes Glied
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 1.017
Bedankt: 718
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Zitat:
Zitat von Thorasan
Dir ist schon bewusst, das solche Spiele inzwischen viele Millionen € kosten.. Und dementsprechend lange vor Produktionsbeginn schon alle Pläne und Inhalte festgehalten werden? Sprich, bevor das Spiel erstellt wird, ist schon festgelegt, was alles enthalten sein soll. Dann wird geplant, wie viel Zeit einzelne Inhalte benötigen. Und dann wird ein Release Termin festgelegt, um die Zeit effektiv nutzen zu können.
Das bedeutet nicht, das ein Spiel unvollständig auf den Markt kommt. Lediglich, das nur die Sachen drinnen sind, die zum Termin fertig sind bzw sein können. Was dort nicht rein passt, zeitlich, wird nachgeschoben. Früher nannte man das Erweiterung und/oder Patch, heute ist es eben meist ein DLC.
Wenn man als Entwickler heutte ein Spiel auf den Markt bringen würde, das bei Release schon komplett fertig und unerweiterbar ist, wäre es schon uninteressant für die Fangemeinde. Man ist gewohnt, das in regelmäßigen Abständen nachschub kommt. Das das Spiel langzeitmotivation durch neue Inhalte bietet. Und das wird heute eben schon von vorn herein mit eingerechnet.
Schon alleine durch Onlinefunktionen, die laufende Server benötigen, muss das in der Kostenkalkulation voll einberechnet sein. Man kann natürlich auf gut Glück einfach mal sowas weglassen, aber das wäre für jedes Studio dann ein finanzielles Desaster.
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vielleicht sollte man aufhören 35-40% der gesamtkosten fürs marketing zu verschleudern, dann wären games auch günstiger zu produzieren.
viele indie-entwickler und kleine studios zeigen wie man es richtig macht - pillars of eternity, sword coast legends, etc.
auch andere große studios zeigen wie es richtig geht - cd project red, valve (dota 2), rockstar games, etc.
ea ist und bleibt einfach nur noch ein shareholder gesteuerter drecksladen, bei denen die gamer nur noch als geldproduzierende kühe gesehen werden, die gemolken werden müssen.
jedes studio, dass sich ea einverleibt hat produziert wesentlich schlechtere spiele als zuvor.
und 120€ für ein spiel zu bezahlen ist einfach eine frechheit und zeigt einfach nur geldgeilheit von ea. 120€ für inhalte, die sie wahrscheinlich noch nicht einmal selber kennen. der preorder-bonus ist ein witz. so wie ea einfach in witz ist.
__________________
Galaxy SII||Sensation XE||Galaxy Note III||Galaxy Note 10.1||HP DV7-6118eg
Asrock Z87 ******* 4-Core i5 4670k@4,2Ghz-Avexir 16gb DDR3 2133Mhz-MSI GTX 970 @ 1500/3900Mhz-Samsung Evo 840 500gb-Corsair Realpower 620w-NZXT H440
Der Ökonom geht davon aus, dass die optimale Mordrate nicht bei 0 liegt, da sonst die Grenzkosten den Grenznutzen überschreiten würden ;-)
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei layercake87:
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23.10.15, 07:11
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#5
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Suppen Moderator
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 6.992
Bedankt: 8.050
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Schrieb ich denn, das ich den Preis gerechtfertigt finde oder EA unterstütze? Oder gar das DLC-System gut finde? Ich denke nicht.
Warum denkst Du, das Rockstar z.b. bei GTA 5 so einen Absatz hatte? Weil es nirgends in den Medien präsent war? Die haben mit die höchsten Kosten beim Thema Marketing und es monatelang in jedem Magazin, auf jeder Werbeseite, bei jedem Händler künstlich hochgekauft. Und der einzige Grund, warum Indie-Studios dies nicht tun, ist, das Sie nicht die Kohle haben.
Nur durch Mund-zu-Mund Propaganda wie vor 20-10 Jahren geht das heute nicht mehr. Dafür kommen viel zu viele Spiele raus. Weltweit dürften es hunderte sein, pro Tag. Von 99% der Spiele hört und sieht man allerdings nie etwas, solange es nicht irgendwo in den Medien platziert wurde.
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23.10.15, 11:10
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#6
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Erfahrenes Glied
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 1.017
Bedankt: 718
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Zitat:
Zitat von Thorasan
Schrieb ich denn, das ich den Preis gerechtfertigt finde oder EA unterstütze? Oder gar das DLC-System gut finde? Ich denke nicht.
Warum denkst Du, das Rockstar z.b. bei GTA 5 so einen Absatz hatte? Weil es nirgends in den Medien präsent war? Die haben mit die höchsten Kosten beim Thema Marketing und es monatelang in jedem Magazin, auf jeder Werbeseite, bei jedem Händler künstlich hochgekauft. Und der einzige Grund, warum Indie-Studios dies nicht tun, ist, das Sie nicht die Kohle haben.
Nur durch Mund-zu-Mund Propaganda wie vor 20-10 Jahren geht das heute nicht mehr. Dafür kommen viel zu viele Spiele raus. Weltweit dürften es hunderte sein, pro Tag. Von 99% der Spiele hört und sieht man allerdings nie etwas, solange es nicht irgendwo in den Medien platziert wurde.
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gta ist in der hinsicht genau das richtige beispiel.
Zitat:
[...]Ebenfalls interessant sind die Schätzungen von Bhatia zu den Entwicklungskosten von Grand Theft Auto 5. Diese belaufen sich seinen Angaben nach auf zirka 137,5 Millionen Dollar, was unter anderem auch die Beschäftigung eines 250-Mann starken Teams über einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst. Hinzu werden auch noch Marketing-Ausgaben in Höhe von 69 bis 109,3 Millionen Dollar kommen.
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das steht doch in überhaupt keinem verhältnis mehr. gerade bei einem ableger von einer serie, die mit den höchsten bekanntheitsgrad unter spielern und den menschen allgemein haben dürfte.
ich glaube nicht, dass die verkäufe deutlich schlechter ausgefallen wären, wenn man nur ein drittel des betrages ins marketing "investiert" hätte.
allerdings ist gta auch gutes beispiel dafür, dass man als kunde ein gutes produkt erhält zu einem angemessen preis. von daher haben sie bei rockstar games ihre hausaufgaben schon gemacht.
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Der Ökonom geht davon aus, dass die optimale Mordrate nicht bei 0 liegt, da sonst die Grenzkosten den Grenznutzen überschreiten würden ;-)
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23.10.15, 08:25
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#7
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Echte Liebe.
Registriert seit: Nov 2008
Beiträge: 780
Bedankt: 174
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Zitat:
Zitat von layercake87
[...]
viele indie-entwickler und kleine studios zeigen wie man es richtig macht - pillars of eternity, sword cost legends, etc.
[...|
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Ich bin zwar nicht mehr so der Zocker, aber es wird schon einen Grund haben, wieso ich noch nie was von Pillars of Eternety und co gehört habe,.
Ich denke mal, es reicht nicht den Gamer mit dem Insiderwissen anzusprechen, der Entwickler muss auch Oma und Opa erreichen, damit sie es für die kleinen Enkel kaufen. Und das machen eben die großen Entwickler mit ihrem Marketing besser, Fifa ist jedes Jahr der gleiche Bullshit, verkauft sich aber leider gut genug, sodass die nix ändern müssen, das klappt nur, wegen dem Marketing, jeder kennt das Spiel, vor allem Oma und Opa, es gibt massig Werbung überall, zum Teil auch Schleichwerbung von den Fußball Stars. Auch die Freundin kennt das spiel garantiert, weil die genervt von den Zockerabenden mit den Kumpels ist, usw.
Und jetzt frag mal rum, wer Pillars of Eternity kennt
Das heißt aber nicht, dass ich es gut finde.
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23.10.15, 08:29
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#8
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Zitat:
Zitat von Liem94
Und jetzt frag mal rum, wer Pillars of Eternity kennt 
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Leute die Steam benutzen und dort regelmäßig bei Greenlight reinschauen.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Prince:
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22.10.15, 19:48
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#9
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Die folgenden 7 Mitglieder haben sich bei Prince bedankt:
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23.10.15, 18:19
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#10
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gta v O__O
Registriert seit: Feb 2010
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Beiträge: 1.221
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= Werbung !
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Tschüss, es war schleunigst Zeit, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].
Frohes Fetzen noch  .
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