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myGully |
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12.10.14, 19:15
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#1
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
Bedankt: 21.690
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"Nicht wettbewerbsfähig!"AfD-Chef will Frankreich aus dem Euro werfen
Größtes Problem der Euro-Zone
"Nicht wettbewerbsfähig!"AfD-Chef Lucke will Frankreich aus dem Euro werfen
Keine Reformen, zu hohe Defizite: Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke hat einen Austritt Frankreichs aus der Euro-Zone gefordert. Für ihn ist das Land momentan das größte Problem in der Eurozone.
Zitat:
Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke hat einen Austritt Frankreichs aus der Euro-Zone gefordert. Das Land sei dort derzeit das größte Problem, sagte der Europaabgeordnete der BamS.
"Die kriegen ihre wirtschaftspolitischen Probleme nicht in den Griff, halten die Defizitgrenzen nicht ein, zeigen keinerlei Bereitschaft zu Reformen. Frankreich wäre gut beraten, den Euro aufzugeben." Frankreich gilt neben Deutschland als einer der Grundpfeiler der EU.
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P.S. Habe den Text abgekürzt, da ich immer wieder Probleme beim Abschicken hatte wegen einem "censored word". Hm...
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12.10.14, 19:19
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#2
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Suppen Moderator
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 6.994
Bedankt: 8.060
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Ja und? Sollen wir nun jeden unwichtigen Kommentar den irgendein unwichtiger Idiot von sich gibt hier posten?
Das ist keine News, die AfD steht für dämliche Ideen beim Thema Europa. Passieren kann (und wird) da trotzdem nix.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Thorasan:
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12.10.14, 20:24
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#3
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
Bedankt: 21.690
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Diese Partei hat die 5 % Hürde bei den EU Wahlen geschafft und ist auch in einigen Landesparlamenten vertreten. Ich finde es sehr wichtig, dass man weiß, wie die Leute hinter dieser Partei ticken, damit man notfalls Aufklärungsarbeit leisten kann.
Wie sie ticken, erkennt man an solchen Aussagen sehr gut und wenn sie einem dämlich erscheinen, dann fällt man wenigstens nicht auf diese Partei herein.
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12.10.14, 21:32
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#4
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Aug 2011
Beiträge: 94
Bedankt: 121
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Laut dem von dir zitierten Artikel, Destiny, hat der AfD-Vorsitzende Lucke gesagt, dass Frankreich gut beraten wäre, den Euro aufzugeben. Von Rausschmiss ist keine Rede bei Lucke. Er spricht eine Empfehlung aus. Das ist legitim, aus Sicht eines Volkswirten hat eine eigene Währung (statt einer Gemeinschaftswährung) Vorteile. Diese benennt der Artikel. Dass der Euroraum keineswegs einen (im theoretischen Sinne) optimalen Währungsraum darstellt, ist mittlerweile bekannt.
Lucke irrt allerdings in einem anderen Punkt. Nicht Frankreich oder Südeuropa sind die größten Probleme des Euroraums. Das größte Problem des Euros stellt seine eigene Zentralbank mit Draghi an der Spitze dar. Wenn die EZB fleißig ihren aktuellen Kurs beibehält, zieht Lucke seine Empfehlung an Frankreich sowieso zurück - der Euro wird dann nämlich so abwerten, wie es Lucke für die wirtschaftlich schwächelnden Länder als vorteilhaft ansieht.
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei fetterhund bedankt:
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12.10.14, 22:40
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#5
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Zitat:
Zitat von fetterhund
Das größte Problem des Euros stellt seine eigene Zentralbank mit Draghi an der Spitze dar. Wenn die EZB fleißig ihren aktuellen Kurs beibehält, zieht Lucke seine Empfehlung an Frankreich sowieso zurück - der Euro wird dann nämlich so abwerten, wie es Lucke für die wirtschaftlich schwächelnden Länder als vorteilhaft ansieht.
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Kurzer Realitätsscheck: Ohne Draghis Politik wären die Zinsen 2012 durch die Decke gegangen und es gebe heute keinen Euro mehr.
Dazu kommt das der Euro intern nicht abwertet (gemessen an den 2%). Nochmal: er wertet nicht ab! Ich sage das im vollen ernst zwei mal weil viele Ökonomen sowie weite Teile der Spezies "Wirtschaftsjournalist" die Realität nicht mehr wahrnimmt (und das ist keine Polemik sondern nüchterne Feststellung). Zwar beabsichtigt Draghi die Inflation anzuheizen, scheitert aber bis dato damit. Die Krisenstaaten befinden sich schon in der Deflation und die Inflationsrate der Eurozone ist historisch niedrig. Eine Politik die die Inflation anhebt ist nach allen Regeln der Vernunft geboten, und Draghi weiß das. Auch seine ehemaligen Arbeitgeber haben nichts von einer drohenden Deflation, falls jemand glaubt ich hätte Zweifel an seiner Loyalität.
Das Problem ist, dass Draghi weitestgehend am Ende ist. Wir haben hier die klassische Liquiditätsfalle. Dazu kommt noch eines der Hauptprobleme des Euro ist nämlich das vergleichsweise stark eingeschränkte Instrumentarium der EZB. Devise: Man will den Staat und auch die Zentralbank aus allem heraushalten. Sowas wie 2008 war gar nicht denkbar wenn erst der Markt die Kontrolle übernommen hätte.
Und hier schließt sich der Kreis zu Leuten wie Lucke: Die Realität hat sich gefälligst der Theorie anzupassen und nicht umgekehrt. Und wenn die Zentralbank eine Politik wie die Derzeitge fährt muss es eine steigende Inflation geben. Externe Effekte existieren schlichtweg nicht und demnach kann es auch keine drohende Deflation geben.
Hier sollte man erkennen das Wissenschaft hier schon längst verschwunden ist und durch Dogmatismus ersetzt wurde. Man kann auch Extremismus sagen. Nur Extremismus kennen wir nur im politischen Bereich, nicht im ökonomischen Sinne. Er ist aber mindestens genau so gefährlich.
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13.10.14, 01:03
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#6
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Mitglied
Registriert seit: Aug 2008
Beiträge: 354
Bedankt: 199
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Nicht zu vergessen Draghis hatte die Zinsen gesenkt ,das es bei Ländern wie Italien und Spanien Kredite vergeben werden sollte,sein Problem die sind fast alle nicht Kredit würdig.Was bei und in Deutschland noch der Motor laufen lässt.
Bloß die andere Seite der Medaille viele Idioten kaufen auf Pump und machen das was die Amis in den 80er gemacht haben!!
Ist ne Frage der Zeit bis das Gerüst zusammen stürzt.
Wer weiß? was die noch Unternehmen so was ist unberechenbar und alles kommt wie ein Bumerang wieder zurück!!!
Die Afd mag ich nicht so,was die Letzte zeit von denen kommt.Aber das stimmt es ist nur noch Deutschland der Motor!!!!
Es gäbe eine Lösung,aber da müssten die Politiker was fürs Volk machen.
In Ganz Europa 12 Euro Mindestlohn die Mieten angleichen,essen,etc Dann könnte der Raum funktionieren.
Denn wenn Länder nicht die Differenz ausgleichen können vom Euro was sie früher mit ihren eigenen Staatsbanken bei eigener Währung gemacht haben.
Würde der stärkste Zahlen müssen bis zum Kollaps!!!
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13.10.14, 07:10
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#7
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Zitat:
Zitat von snak23
Die Afd mag ich nicht so,was die Letzte zeit von denen kommt.Aber das stimmt es ist nur noch Deutschland der Motor!!!!
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Achso, die AfD sagt den gleichen Unsinn wie der verhasste Mainstream, und liegt damit genau so daneben wie diese? Interessant. Die Wahrheit ist, dass Deutschland durch die sinkenden Lohnstückkosten seit der Euroeinführung vor allem von den Krisenländern BIP schmarotzt. Ein "Motor" ist dies ganz sicher nicht.
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13.10.14, 15:34
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#8
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Mitglied
Registriert seit: Aug 2008
Beiträge: 354
Bedankt: 199
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Zitat:
Zitat von Nana12
Achso, die AfD sagt den gleichen Unsinn wie der verhasste Mainstream, und liegt damit genau so daneben wie diese? Interessant. Die Wahrheit ist, dass Deutschland durch die sinkenden Lohnstückkosten seit der Euroeinführung vor allem von den Krisenländern BIP schmarotzt. Ein "Motor" ist dies ganz sicher nicht.
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Ja mit den niedrig Lohn machen wir fast alle kaputt,aber der unterschied ist wir sind die industrie und das Zugpferd Europas.
Schaumal allein Spanien und Griechenland leben vom Tourismus oder Ostblock ist im Aufbau Italien ne Mischung.
Frankreich und England ansatzweise mithalten.
Stell mal nur mal die frage warum wir am Meisten in den Eu Topf werfe??
Schmarotzen tuen unsere Politiker und Unternehmen,aber nicht die Leute!!!!
Wir liegen Zentral und schaffen,will nicht sagen das andere faul sind!Deutsche arbeiten und arbeiten und Haltens Maul egal wie man uns Verarscht,das ist traurig!!
Und schau dir die zahlen an!!!! Deutschland ist der Motor,wenn du andere Meinung bist solls so sein.
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13.10.14, 09:47
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#9
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
Bedankt: 21.690
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Zitat:
Zitat von fetterhund
Laut dem von dir zitierten Artikel, Destiny, hat der AfD-Vorsitzende Lucke gesagt, dass Frankreich gut beraten wäre, den Euro aufzugeben. Von Rausschmiss ist keine Rede bei Lucke. Er spricht eine Empfehlung aus.
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Hi, ich hab die Überschrift des Artikels gewählt. Ich kann dich ja verstehen, aber ich bin da wirklich die falsche Ansprechpartnerin, denn ich schreibe nicht für Zeitungen.
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