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Ungelesen 22.04.21, 18:45   #10
rexgullx
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Wow! Also ehrlich gesagt kamen mir beim Lesen des Startbeitrags spontan zwei Gedanken: Jules Verne Retro-Science-Fiction oder "also das genaue Gegenteil von Mikrosoft (Windows)". Ist aber eine Meinung der ich durchaus positiv gegenüberstehe.

Meine von mir bevorzugten und verwendeten Programme funktioniert nach dem Motto "Keep it simple". Will sagen sie konzentrieren sich auf das Wesentliche, sind (möglichst) portabel, erfüllen ihre Aufgabe und bleiben dabei überschaubar. Eine Gruppe solcher "Helferlein" ergeben in Summe schon fast das Ideal eines Baukastensystems. Ich habe genau die Programme am Start die meine Aufgabenstellung erfüllen. Sie sind, jedes für sich, möglichst simpel und fokussiert aber naturgemäß von unterschiedlichen Anbietern aus verschiedenen Quellen. Da sich die meisten Entwickler an Mikrosoft/Windows orientieren, ist ihre grundlegende Bedienung in weiten Bereichen ähnlich, teilweise gleich, gestaltet. Das Konzept der Menüführung ist vielfach identisch. Sie sind meist klein genug um pflegeleicht aktuell zu gehalten zu werden. Im Bedarfsfall erfahren sie ein Update. Wobei, warum soll ich ein gutes, mir vertrautes Programm ersetzen? Wenn es nicht der Sicherheit dient, einen Fehler behebt oder um eine dienliche Funktion erweitert wird, sehe ich keinen Sinn darin.

Das genau Gegenteil sind die vielgepriesenen "eierlegenden Wollmilchsäue". Stellvertretend darf für das Nachstehende auf Platz 1 der Ärgernisse die Evolutionsgeschichte einer x-beliebigen AV-Suite als schlechtes Beispiel genannt werden, steht sie doch für die Entwicklung vieler weiterer Anwendungen.

Muss denn gefühlt jede Software neben ihrem originären Zweck noch mit einer Cloud kommunizieren, eigene Funktionen wie E-Mail, Kontaktliste, Feed, Kalender, Browser, Office Suite usw. beinhalten? Der totale Overkill und Funktionsdschungel. Der Moment wo man eigentlich erwartet die Bedienung eines kleinen, einmotorigen Flugzeugs zu erlernen und dir erklärt wird das du "alles brauchst" und jetzt einen A380 fliegen sollst. Dann wäre da noch die zunehmende Simplifizierung der Darstellung. Damit es auch ja auf jedem Mobilgerät darstellbar ist, werden Symbole und Menüs zunehmend vereinfacht, weniger detailliert dargestellt. Weiterhin wird gleichgültig ob 24" Desktop oder 6" Smartphone zu Gunsten eines einheitlichen Designs auf eine Differenzierung verzichtet. Ergonomie und Gesundheitsschutz spielen da wohl eine untergeordnete Rolle. Ein weiterer Punkt ist die wachsende Nötigung seine Software in einem Bezahlmodell Namens Abo zu "erwerben", womit einhergeht, dass man selbstverständlich in einer Cloud registriert ist und "seine" Software selbstverständlich auch nur Always-on nutzen kann - öh "darf". Und das "Sahnehäubchen" sind die bei jedem Start (zwangs)eingeblendeten "Nützlichen Tipps & Neuigkeiten" - oder wie man Werbung heutzutage sonst noch tarnt.

Kurz gesagt: Das nervt! Wirklich. Da hilft es auch nicht weiter, wenn allseits gelobt wird, dass dies nur einer besseren User Experience (nach Norm DIN EN ISO 9241 Teil 210 heißt es "Benutzererlebnis") diene. Und ja, die gibt es wirklich.

Wer immer mag darf meinen das sei alles rückwärtsgewandt und "Old School". Möglicherweise liegt es aber an fehlender "User Experience". Aus Zeiten in der sich Anbieter noch mehr auf die Wünsche und Bedürfnisse der Anwender / Nutzer / Kunden konzentrierten. Wer kann denn ahnen, dass das Benutzererlebnis mal deutlich positiver war.

Nun, soweit meine 8-Bit dazu…

Geändert von rexgullx (22.04.21 um 18:50 Uhr)
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Draalz (23.04.21)