1.
Viele Jahre schon ist er auf der Rolle,
was hat ihn bloß auf die Strasse gebracht
Arbeitslosigkeit, Alkohol, Knäste,
er ist gezogen von Stadt zu Stadt.
In Obdachlosenheimen hat er nur gepennt,
geschnorrt und seine "Sitzung" gemacht.
Er war ohne Ziel und Hoffnung
und ist in Ausnüchterungszellen aufgewacht
Chor:
Ich lass' mich treiben wie ein Schiff auf dem Meer.
Denn die Straße gibt selten einen wieder her.
Denn im Grunde war doch alles vergebens
und wie jeder so seine Geschichte hat,
heißt meine: "Strandgut des Lebens"
2.
Er wollte oft runter von der Straße, zur Ruhe kommen.
Es trieb ihn stets auf den Asphalt zurück.
Auf der Suche nach etwas Schönem,
doch zu benommen, er fand kein Glück.
Doch wenn er in der Fußgängerzone saß
und sah wie Menschen vorüber zogen,
sah er in jede einzelne Fratze
und wusste jeder von ihnen hat sich selber betrogen.
https://www.youtube.com/watch?v=rN-V0C8aCws