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Turbulente Tage für AfD? Abgeordneter will Parteichef werden UPDATE
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Da geben ich dir zu 100% Recht. Aber der Zug ist abgefahren! Dafür ist die AfD mittlerweile zu groß. Man wird 1/4 der ostdeutschen Bevölkerung nicht ihre politische Vertretung in den Parlamenten weg nehmen können, ohne dass es wirklich zu Unruhen kommt.
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Und wieder werden die Adjektive wild durcheinander geworfen. So häufig wie die AfD bisweilen "im rechten Extrem" angekommen sein soll, müsste die Skala weit über Extrem hinausgehen. Ein weiteres Indiz für mich, dass es einfach zu viele Menschen gibt, die von der Einordnung in den politischen Kompass keine Ahnung haben und reine Polemik betreiben. Täglich Volksverpetzer lesen reicht eben für eine solche Beurteilung nicht aus. :rolleyes:
Und zum Thema Verbotsverfahren, kann sich jeder selbst die rechtlichen Hürden durchlesen. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] |
Würde man die AfD verbieten wäre das Signal fatal, ein ganzer Teil der Anhänger würden sich gegen die Regierung radikalisieren und in ihrer Ablehnung bestätigt fühlen. Vermutlich dann die Geburtsstunde von neuen Rechtsterroristen.
Der Parteitag wird es nun zeigen, die Kandidaten zum Vorstand muten wie ein Stelldichein von namentlich aufgeführten Personen des Verfassungsschutzbericht an, weder Curio oder Höcke kommen da gut weg. Rückblickend konnten wir die Radikalisierung einer Partei beispielhaft miterleben. Das auf dem nahen Parteitag die Unvereinbarkeitsliste abgeschafft werden soll, deutet einen weiteren Schulterschluß mit anderen Extremisten wie den Identitären oder der NPD an. |
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Du kannst noch so sehr versuchen, es als lächerlich hin zu stellen, aber die sog. AfD driftet definitiv immer weiter nach rechts. |
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Mehrere Delegierte wollen Extremismusliste kippen Zitat:
Der im Eingangspost erwähnte Gottfried Curio scheint ja unter einer besonders *******n Form von Islamphobie zu leiden: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] Wenn sowas die "neue" bürgerliche Mitte sein soll, dann gute Nacht, Deutschland. |
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Ein Verbot wäre ohne Frage sinnvoll, das Anhängerreservoir wird sich aber dann nicht einfach achselzuckend abwenden. |
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Kleines Problem bei solchen Überlegungen: Ich gehe davon aus, dass es einen Plan B gibt, falls der Neoliberalismus krachend scheitert und große Unruhen drohen. Und hier dürften gewissen politischen Kräften eine wichtige Rolle zugedacht sein. Ins Bild passt hier, dass Organisationen wie der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" bereits jetzt der Geldhahn abgedreht wird: "Damit sei die Organisation in ihrer Existenz bedroht." [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] |
Nicht die AFD sollte verboten werden, dass gäbe nur Unruhe,
sondern die anderen Parteien sollten die Bürger davon überzeugen, dass sie wieder Wählbar sind. Gescheite Konzepte haben und weniger Arrogant daher kommen. Dann wird die AFD auch bald wieder Geschichte sein. Faschos will kaum jemand außer sie selber. |
Soziale Unzufriedenheit ist keine Legitimation für Rassismus und Hass auf Unschuldige. Diese Wähler darf man nicht befriedigen. Der völlig falsche Ansatz !
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Wahr ist aber auch, dass die Bürger der ehemaligen DDR von Kohl&Co grob vera..... worden sind! ("Blühende Landschaften", Treuhand, ...) Wenn die jetzt richtig sauer sind, dann kann ich das absolut verstehen! Die Konsequenzen, die dort etwa ein Viertel der Wähler ziehen, zeugt allerdings von fehlendem Anstand und geringem Verstand. |
Das ganze ist ein schwierigeres Problem und nicht allein auf die Wiedervereinigung runter zu brechen. Die Treuhand und co. wird immer gerne in's Feld geführt und doch ist es nur ein kleiner Teil.
Meine halbe Verwandschaft und die ganze Seite meiner Frau kommt aus dem Osten, viele Gespräche und Streitereien hatte ich zu diesem Thema mit denen. Nach der Wende gab es natürlich Unsicherheiten, wie geht es weiter und co. Niemand bzw. nur wenige von denen waren lange arbeitslos, die Wohnungen und Häuser sind schick, kaum einer hatte wirklich von denen zu kämpfen. Trotzdem wird AfD gewählt und als Begründung, weil Merkel allen Geld gibt nur Ihnen nicht, Bankenrettung, niedrigere Ostrente und nun wird für Flüchtlinge Geld ausgegeben. Das ist schon eine Neidgeschichte, obwohl rational nicht nachvollziehbar, denn alle leben besser als Flüchtlinge. Natürlich ist eine niedrigere Ostrente untragbar aber die Westrente ist auch kein Topf voller Gold. Wie will man Menschen befriedigen, denen es hauptsächlich um Neid geht ? Ich bin viel im Osten und die leben da wirklich nicht schlecht, klar der Lohn ist niedriger aber Mieten und Lebenskosten sind es auch. Wählt jemand aus AlG II oder Grundsicherung heraus die AfD, habe ich für den Frust Verständnis. Viele Wähler der AfD sind aber Wähler aus Neid- und Rassismusgründen. Dazu kommt der Ostalgiefaktor. Die Treuhand hat alles platt gemacht um Konkurrenz auszuschalten. Die Ostbetriebe standen eigentlich super da und mit wenig Geld wären sie wieder voll da gewesen. Das ist Geschichtsverklärung und hat wenig mit der Realität zu tun. Nicht alles lief rund bei der Treuhand, aber die Ostindustrie war weitgehend katastrophal veraltet und runtergewirtschaftet. Nur wenige Betriebe konnten modernisiert und fit gemacht werden. Klar sitzt dieses Trauma von Massenentlassungen tief und ein bitterer Nachgeschmack. Kohl hat viel zu viel versprochen in kurzer Zeit. Dem Osten geht es heute nicht schlecht, das haben wir heute erreicht. Die Ostrentenansprüche wurden weitgehend übernommen und ein Arbeitslosengeld wurde gezahlt. Das Thema ist ein Endlosthema, aber der eigentliche Grund für Wahlerfolge der AfD im Osten ist gekränkte Eitelkeit und Neid mit einem ordentlichen Schuß Rassismus. |
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Hatte nicht damit gerechnet das Meuthen wiedergewählt wird, Curio ist knapp in der Stichwahl um den zweiten Parteisprecher unterlegen. Ein aus meiner Sicht hochspannender Parteitag und die einelnen Reden, Zwischenfragen und Randgespräche vielschichtig. Die AfD ist aber deutlich dominiert von den völkisch-nationalen Interessen. Es wird sogar damit kokettiert keine Veganerin zu sein, den SUV zu fahren und weiß ohne Migrationshintergrund zu sein. Jeder kann sich bequem von der heimischen Couch einen Eindruck selbst verschaffen ... :T
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Es wurde auch damit kokettiert, als Mann mit einer Frau verheiratet zu sein (Carsten Hütter in seiner Vorstellungsrede). Viel deutlicher kann man seiner "Chefin" nicht zeigen, was man von ihr hält.
Hinzu kommt die Wahl von Brandner zum stv. Sprecher der NfD auf Bundesebene. Oder auch die von B. Storch. In ihrer Kandidatenrede bezichtigte sie die FFF-Bewegung, der "militante Arm der Weltuntergangssekten" zu sein. Was ist dann die NfD? Der parlamentarische Arm des NSU? |
Zu Chrupalla…
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Parteitagsanalyse von Kira Ayyadi:
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