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E-Mobilität in Deutschland "E-Autos lösen CO2-Problem nicht"
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Ob man mit Sprit oder mit Strom fährt, durch das hohe Verkehrsaufkommen steht man heutzutage schnell im Stau. Es reicht mittlerweile eine kleine Störung und alles steht. |
Das war ja der große Wettkampf, Autogas, Wasserstoff, Bioethanol und Elektro. Das Rennen machte der Strom, dank hoher Verfügbarkeit. Wasserstoff ist aus energetischer Sicht Unsinn. Wasserstoff mit Strom herstellen um dann Autos zu betreiben. Da macht es Sinn den Strom direkt zu verwenden. Autogas oder auch Erdgas ist Teil der Rohölförderung und damit keine echte Alternative. Bioethanol macht durch den hohen Flächenverbrauch kaum Sinn.
Strom ist das praktischste im Moment und wenn der Strom ohne fossile Energieträger hergestellt wird, eine saubere Lösung. Ich bin da beim Autor und Beta. Das eigene Fahrzeug ist nicht die Lösung, die Masse muß in öffentliche Verkehrsmittel gelenkt werden. Individualverkehr ist nur sinnvoll abseits der Ballungsräume. |
Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gut und schön, aber bring mal morgens deine 2-3 Kinder mit den Öffis in den Kindergarten und komm danach noch pünktlich zur Arbeit. Was in der Stadt vllt noch irgendwie machbar ist, funktioniert auf dem Land überhaupt nicht.
Ich bin der Meinung, dass das Problem nur mit einem Mix aus verschiedenen Systemen gelöst werden kann. |
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Merkel ist schuld, ist nicht universell einsetzbar ! ;) |
Nachhaltigkeit von Elektroantrieben ist sicherlich ein notwendiger Schritt, doch Ladeinfrastruktur ist nicht das einzige problematische Thema. Hat die Bundesregierung auch einen Masterplan für die Recyclingproblematik der Akkus/Batterien der Fahrzeuge, wenn diese dann ausgedient haben? Es werden tausende von Akkus sicher gelagert und recycelt werden müssen. Ich meine, dass auch hierfür erst eine Industrie mit ausreichenden Kapazitäten und nachhaltigen Entfernungen aufgebaut werden muss, bevor die E-Autos so umweltfreundlich betrachtet werden.
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Die Elektrifizierung schafft völlig neue Industriezweige und Betriebe. Die DeZentralisierung der Tankstellen zu Ladesäulen quasi von jedermann aufstellbar ist ein Vorteil und neue Einnahmequelle für viele Unternehmen. Bequem im Einkaufszentrum einkaufen gehen oder im Erlebnisbad planschen, während das Familienauto draußen läd. Manchmal habe ich das Gefühl es wird sämtliche Vorstellungskraft fallen gelassen beim Stichwort EAuto. |
Ja, da gebe ich dir Recht, mit deinem letzten Satz.
Jedoch wird es keine gleichwertigen Arbeitsplatzzuwaechse geben. Staendig Aepfel mit Birnen zu vergleichen, bringt thematisch auch nichts. Es werden die KFZ -Werkstaetten nach und nach verschwinden, da ein E-Auto weniger Service und vor allem weniger Teile benoetigt. Teilefertiger also auch weg mitsamt Zulieferkette mit Berufsbildern, die an diesem Prozess nicht mehr teilnehmen. Diese muessten auch noch Jahre arbeiten koennen. Es wird klassiche Tankstellen in stark reduzierter Form geben Es werden heute schon viele "Accessoirs" aus dem Auto verschwinden, dank I-pad aehnlicher Konsole und Ihrer Bedienfaehigkeit Klassische mech. Antriebstrangtechnolgie = vorbei Aufbau von Entsorgung moeglich; Entsorgungsschleife bis Entsorgung wird ein Fahrzeugalter dauern ( 10 Jahre??) Daneben , neben dem Streben zum autonomen Fahren, programmieren wir eine Arbeitsgeneration von 10-35 Jahren Berufsjahren in jedweiliger Berufssparte um, zu Appentwicklern und Servicemitarbeitern von Neutechnologien..machen wir..koennen wir.. Uebersehen wir geflissentlich die Tatsache, das neben der jetzt schon hohen -Weglaeufigkeit- der Industrie und der angegliederten mittleren und kleinen Industrie in Sachen Fertigungsstandorte, viele ueberhaupt nicht mehr HIER stattfinden wird. Nebenher verdrahten wir 10-16 Etagen Haeuser mit zu wenig eigenem Parkraum, fuer jedermann. Die Altbauviertel ohne weiter Grundstuecke; haben wir ein Konzept fuer.. Ansonsten verteilen wir Klappraeder. Offengesagt, die dazu Konzepte fehlen zu Gaenze. Und in jedem 3ten Monolog Skandinavien einzubeziehen, wo die Bevoelkerungsdichte und der Raum dagegen in keiner Relation zu unsrigen Verhaeltnissen steht..ist auch kein Vergleichsansatz. Mich muss das nicht sonderlich jucken, da ich in nicht allzuweiter Ferne am Wirtschaftsprozess nicht mehr aktiv teilnehme; ich darf jedoch die Rentenzahlung derer erwarten, die sich muehen mit der Nase ueber Wasser zu bleiben und da sehe ich eine klaffende Luecke, die sich soziales Verantwortungsbewusstsein nennt. Es ist nicht zu leugnen, das ein erheblicher Anteil der heutigen Arbeitnehmer an diesem Prozess nicht mehr teilnehmen wird. Mit der Auffassung steh ich auch nicht alleine da. Das haben auch referenzierte Personen schon interpretiert, die nicht der Politik sondern der Wirtschaftsentwicklung zugewandt sind. |
Da kommen mir ja fast die Tränen. Als würden es von heute auf morgen keine Verbrenner mehr geben, die nach Service verlangen. Der Austauschprozess wird mindestens 30 Jahre dauern, bis man, wenn überhaupt, ein Werkstattsterben ausmachen kann. Und der Übergang wird fließend und unmerkbar sein, so wie Teilefertiger von Vergasermotoren ihre "Accessoirs" angepasst haben, werden Zulieferer und Hersteller sich der Entwicklung anpassen können.
Es werden auch keine Berufsbilder verschwinden, sondern der Zeit angepasst werden. Heute lernt ein Automechatroniker auch anderes, als ein KFZ-Schrauber vor 30 Jahren. Außerdem: warum kommen diese Gewissensbisse erst jetzt, wo es um des deutschen liebstes Kind geht? Hier bejammert man die Zustände während man an anderer Stelle keine Probleme hat sich Made in China, Taiwan & Co zuzulegen, weil es billiger ist. Wer hat denn z.B. einen LÖWE-Fernseher von HIER zu Hause stehen? Es ist unglaubwürdig, wenn man Strohmänner installieren muss, um gegen etwas zu argumentieren. |
Dir wird das Ausmass auch schon auf der Haelfte der Strecke bewusst werden.
sprich 15 Jahre. |
Starke Umweltbelastung in der Herstellung und der Entsorgung der Akkus. Hoher Verbrauch von grauer Energie. E-Mobilität wird schön geredet.
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[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] Warum läuten bei Kobalt und Lithium die Alarmglocken, während Deepwater Horizon stillschweigend hingenommen wird? Weil es bei der Kritik nicht um die Sache geht, sondern um Befindlichkeiten. |
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Eingerechnet wurde zum einen der derzeitige Strommix bei uns, aber vor allem die Akkufertigung. Zitat:
Wo baut den VW/Audi seine Motoren - nicht in Deutschland. |
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Nachtrag :confused:
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Gibts eine Quelle für die genannte 120.000 km-Studie? |
Erstaunlich..
So naeht VW die Sitzbezuege in Zwickau, nebst allen Moebeln und sonstigen Inneneinrichtungen, neben Lampen vorne und hinten,..die Displays, Cupholder Ausssenspiegel, USB udn sonstige Anschluesse , usw, usw selbst..in 2 Tagen zum fertigen Auto.. Frueher, bei den treibstoffbetrieben Autos lieferten Lieferanten an das Band von VW..also auch obsolet.. Muss ich mir merken, ich werd es auch keinem weitersagen. Nicht das die mich fuer bescheuert halten. |
"Der ID.3 ist der erste VW, der klimaneutral produziert wird"
Klimaneutral? Umweltfreundlich? Woher kommt das Material für die Akkus? Lithium, seltene Erden? Klimaneutral abgebaut? Ich lach mich tot!! Neokolonial produziert in Ländern dieser Erde, in denen elementarste Menschenrechte tagtäglich mit Füßen getreten werden. Wie gestern abend im DLF zu hören war muss ein e-Auto mit 2,5t 180.000km laufen (mit ausschließlich regenerativem Strom), um den bei seiner Produktion gepackten CO2-Rucksack wieder auszugleichen ... da sind vermutlich 30-40% der Fahrzeuge schon wieder verschrottet. Meine Prognose: Das e-Auto wird genau so schnell wieder verschwinden, wie es den Weg in die Medien geschafft hat. Auf der Straße sieht man sie ja kaum. Wasserstoff halte ich für die bessere Alternative. |
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Ich füge das hier mal, hatte es selbst schon oft geschrieben, aber meine Worte dringen wohl nicht durch ... Zitat:
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der Wirkungsgrad ist aber egal, wenn der Strom kostenlos zur Verfügung steht. Sei es durch zu grosse Sonneneinstrahlung/Wind oder einfach wenn an den Energiebörsen sogar negatives Geld zu bezahlen ist.
Oder mal den Volkswirtschaftlichen Schaden betrachten den die nutzlose Warterei beim Eautobetanken kostet. Das einzige was wirklich gegen Wasserstoff spricht ist das Explosionsrisiko, aber normales Gas ist auch nicht viel besser, Lithiumakkus brennen auch gut, also im Vergleich denke ich mal relativ egal. |
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Ich bin überhaupt kein Fan der Autoindustrie, aber VW kauft nicht aus China einen BYD und klebt das VW- Logo drauf... |
Ja, das Wasserstoffauto waere schoen,da nur Trinkwasser in Anfuerhungsstrichen , hinten wieder rauskommt.
Die Gewinnung und die Effzienz machen da allerdings eine breit klaffende Schere. Die Tage haben wir etqas herumgesponnen, das muss auch mal sein. Meeresspiegel steigen..Trinkwasser wird knapper.. Also Meerwasser entsalzen, durch ,z.B. das Auto jagen , Gewinn = "Trinkwasser"...das wuerde die Sinhaftigkeit erhoehen.. |
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Ui, jetzt sind es schon 180000 km. Da kannst du dich gerne totlachen, aber an den Fakten ändert sich nichts. Das "Neokolonial Produzieren in Ländern dieser Erde, in denen elementarste Menschenrechte tagtäglich mit Füßen getreten werden." scheint dich bei der Erdölgewinnung nicht zu stören, oder beim Kauf deines Handys, warum dann beim E-Auto? Die Problematik bei der Lithiumgewinnung ist Status Quo, also HEUTE völlig ohne die Massenproduktion an E-Autos. Er resultiert aus Akkuschrauber, Laptop, Handy & Co. Aber was interessieren da schon Menschenrechte? Doppelmoral, mehr nicht Die Lithiumbatterie ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, denn im Gegensatz zum Verbrennmotor gibt es da Entwicklungspotenzial. Feststoffakku, Hanfbatterie usw. Weder werden seltene Erden (die im Übrigen nur so heißen und gar nicht so selten sind) in Akkus verbaut, noch ist der Wasserstoffantrieb eine Alternative. Wasserstoff muss mit schlechtem Wirkungsgrad aus Strom hergestellt, unter hohem energetischen, fertigungstechnischen und wartungsintensiven Aufwand gelagert und verarbeitet werden. Aber solange ein paar Minuten beim Tanken gespart werden können, ist man offensichtlich dazu bereit, alle Sinnhaftigkeit aufzugeben. Es hat schon seinen Grund, warum Japan das Förderprogramm Wasserstoffantrieb einstellt. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] |
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Man fährt zum Einkaufen (Lidl, Ikea usw) und stöpselt das Auto an die Dose. Man fährt zur Arbeit (und hat einen fortschrittlichen Arbeitgeber) und stöpselt das Auto an die Dose. Man fährt in die Stadt, jemanden vom Bahnhof abholen und stöpselt das Auto an. Man fährt nach Hause und lässt das Auto über nacht angestöpselt stehen. Ein Auto steht im Schnitt 80% des Tages ungenutzt rum. Was spricht also dagegen, es gleich auch zu laden? Die paar mal, welche man das Auto im Urlaub braucht und zwischendurch "tanken" muss, kann man dann ja auch machen. Man muss nur dementsprechend die Fahrt planen. Ist genauso, wie wenn man vor der Abfahrt Google Maps bemüht, und sich nach der Verkehrslage erkundigt. Das typische Tanken Fahren gibt es mit Elektroautos nicht mehr. Strom hat jeder. Der eine oder andere auch in seiner Garage, beim Arbeitgeber, an der Straßenecke. Zitat:
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