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05.11.13, 12:43
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#1
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Widerstand gegen den Router-Zwang nimmt zu
Zitat:
Verbraucherschützer und Aktivisten für freie Software haben nun ebenfalls bei der Bundesnetzagentur Stellungnahmen eingereicht, die sich dafür einsetzen, den so genannten Router-Zwang zu untersagen.
In der Auseinandersetzung mit den Providern geht es letztlich um die Frage, wo das Netz des Zugangsanbieters endet und jenes des Nutzers beginnt. Für einige ISPs gehört der Router beim Anwender noch zu ihrer Infrastruktur. "Einige Internetprovider, insbesondere Vodafone und O2 verweigern Kunden die Bekanntgabe von Einwahlinformationen (Benutzername und Passwort) und bauen so ein System auf, in dem sie faktisch vorgeben können, welchen Router ihre Kunden nutzen", formuliert der Deutsche Konsumentenbund (DKB) die Situation.
Für die Provider ist dies natürlich bequem, denn der technische Kundendienst kann bei Bedarf auf den Router zugreifen und schnell die Einstellungen prüfen und gegebenenfalls anpassen, um Probleme zu beheben. Allerdings gibt es aus Sicht von Kritikern auch gewichtige Argumente, die dafür sprechen, eine andere Definition vorzunehmen.
"Dass der Router nicht zum Netz gehört, entspricht nach unserer Auffassung auch der natürlichen Betrachtungsweise der Verbraucher, die davon ausgeht, dass das Netz bis zur TAE-Dose reicht. Schließlich zahlt der Verbraucher dahinter auch den Strom für die Geräte; auch für den Router", erklärte der DKB seine Position.
Außerdem warnen die Verbraucherschützer vor einer drohenden Monokultur. Mittelfristig schätzt man, dass hinter 90 Prozent aller Anschlüsse dann lediglich fünf verschiedene Router-Modelle zu finden sein werden. Bei den immer wieder auftretenden Sicherheitsproblemen wären dann einerseits auf einen Schlag Millionen von Anwendern betroffen und hätten nicht einmal die Möglichkeit, ihre eigenen Daten zu schützen, in dem sie auf ein alternatives Modell ausweichen. Statt dessen bestünde vollständige Abhängigkeit vom Provider und dessen Willen und Fähigkeiten, ausreichend schnell Sicherheits-Updates auf alle Geräte auszurollen.
Auf weitere Probleme wie Inkompatibilitäten mit VoIP-Telefonen, Streamingdiensten oder Onlinespielen verweist die Free Software Foundation Europe (FSFE). Der Router-Zwang verhindere, dass Verbraucher eigene Geräte mit breiterem Funktionsumfang und besseren Einstellungsmöglichkeiten verwenden könnten, die vielleicht auch für deren eigene Dienste notwendig sind. "Neben der bedenklichen Folgen für die Sicherheit der Kunden und deren Netzwerke wird so auch die technische Weiterentwicklung erheblich gebremst", so die FSFE.
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05.11.13, 20:09
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#2
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Anfänger
Registriert seit: Nov 2013
Ort: Hessen
Beiträge: 15
Bedankt: 13
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Der Routerzwang hat doch vor allem den Sinn, die Einnahmen durch die Leihgebühr zu erhöhen. Nach weniger als zwei Jahren bekommt man für das gleiche Geld einen besseren Router. Und die meisten Leute nutzen einen Vertrag deutlich länger. Sie zahlen also noch für den Router, auch wenn er schon lange "abbezahlt" ist.
Da machen sich die klugen Provider auch nur die Faulheit des Durchschnittsdeutschen zu nutze.
Es sind also bei weitem nicht nur die Provider, die schuld an diesem Zustand sind...
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05.11.13, 20:50
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#3
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Süchtiger
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 823
Bedankt: 700
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Öhm? Backup von der Routerkonfig machen und mim texteditor auslesen. Zugangsdaten inklusive Passwort stehen zu 90% dadrin. Ansonsten gibt es im Internet jede menge Tools um die auszulesen. Ist also eigentlich kein Problem....
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05.11.13, 21:45
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#4
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Mitglied
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 429
Bedankt: 366
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Für den Ottonormalbürger aber zu umständlich bzw nicht machber, da technisch nicht so versiert
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05.11.13, 22:27
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#5
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Stammi
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 1.139
Bedankt: 589
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Ja nichts dagegen das der Provider es anbietet, aber ich für meinen Teil hab auch so ein Pirelli Teil vom Provider.
Hatte am Anfang das Admin PW aus dem Netz, dann kam nen Update wo alle meine Einstellungen gelöscht hat und den Admin Benutzer deaktiviert, nur noch Remote Admin vom Provider aus......
Naja hab ein Firmware downgrade gemacht, Remote deaktiviert und seit dem funktioniert das ganze wie ich es will, sei es QOS Settings, Ports,.....
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06.11.13, 05:56
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#6
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Eigener Benutzertitel
Registriert seit: Jun 2010
Ort: cottbus
Beiträge: 79
Bedankt: 56
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Zitat:
Zitat von Toclek
Öhm? Backup von der Routerkonfig machen und mim texteditor auslesen. Zugangsdaten inklusive Passwort stehen zu 90% dadrin. Ansonsten gibt es im Internet jede menge Tools um die auszulesen. Ist also eigentlich kein Problem....
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wäre für ein tool bezüglich der easybox von vodafone sehr dankbar bzw. ein tip zu ner internet Seite mit Tutorial.
Danke und sry für offtopic
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06.11.13, 13:13
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#7
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Süchtiger
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 823
Bedankt: 700
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Hol dir ne Easybox 400 und downgrade die auf Firmware 1.01.503. Dann stehen die Daten im klartext dadrin.
Hast du eine andere Easybox schau mal hier:
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oder hier:
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06.11.13, 16:27
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#8
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Bei 1&1 werden auch keine Daten herausgegeben, sondern sind fest im Router integriert.
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06.11.13, 17:04
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#9
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Süchtiger
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 823
Bedankt: 700
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Zitat:
Zitat von Prince Porn
Bei 1&1 werden auch keine Daten herausgegeben, sondern sind fest im Router integriert.
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1und1 nutzt Fritzboxen. Damit ists total einfach auszulesen.
Hier [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Aber wer nutzt schon 1und1?
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07.11.13, 00:46
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#10
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Banned
Registriert seit: Jan 2012
Ort: Deutschland
Beiträge: 1.366
Bedankt: 1.075
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Zitat:
Zitat von Toclek
Aber wer nutzt schon 1und1? 
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Ich. Und ich bin zufrieden
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07.11.13, 15:45
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#11
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Ist öfter hier
Registriert seit: Nov 2008
Beiträge: 183
Bedankt: 157
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Komisch, ich bin bei o2 und habe seit dem ersten Tag statt deren Box ne Fritzbox dran. Gab es nie Probleme mit...
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