Wenn der Vater mit dem Sohne...», kann es auch gefährlich werden. Ein 44-jähriger Esslinger hat mit seinem zehnjährigen Filius vom Balkon aus mit einem Laserpointer mehrere Flugzeugpiloten geblendet.
Nun muss der 44 Jahre alter Esslinger mit einem Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten, hatten Vater und Sohn mit dem grünen Laserlicht am Mittwochabend vom Balkon aus zwei Linienflugzeuge im Landeanflug auf den Stuttgarter Flughafen getroffen.
Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung geriet auch der Pilot eines Polizeihubschraubers ins Visier des Duos. Dieser behielt aber einen klaren Blick und teilte seinen Kollegen am Boden mit, wo der Laser herkam. Nach eigenen Angaben hatte sich der Mann den Laserpointer aus China mitgebracht.
Ob er oder sein zehnjähriger Sohn die Maschinen geblendet hat, konnte zunächst nicht geklärt werden. Das Anstrahlen mit den Laserzeigern komme am Stuttgarter Flughafen derzeit häufiger vor, erklärte ein Polizeisprecher. Gründe dafür seien aber nicht bekannt.
Auch an vielen weiteren Flughäfen mehren sich solche Blend-Attacken gegen Piloten. Vor allem in Hamburg und Berlin würden „fast täglich“ neue Fälle bekannt, hatte die Deutsche Flugsicherung im Oktober erklärt. Das Problem kennen die Flugsicherungen auch international: In den USA wurde deswegen am Dienstag ein 37-jähriger Kalifornier zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.