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Engine² 16.03.13 17:55

Universal Music: Problem mit illgalen Downloads im Griff
 

Universal Music
"Wir haben das Problem mit illegalen Downloads im Griff"

Zitat:

Durch die Vermarktung seiner Songs mit so vielen digitalen Partnern wie möglich habe Universal Music erreicht, dass Konsumenten die Musik nicht mehr "klauen", sagt dessen Europachef Frank Briegmann. Streaming sei dabei eine wichtige Komponente.

Der Europachef von Universal Music sieht das Problem mit illegalen Downloads als gelöst an. Frank Briegmann sagte der Tagezeitung Welt am Sonntag: "Die Musikbranche wurde von der Digitalisierung als erste Industrie überhaupt zur Jahrtausendwende eiskalt erwischt." Es sei illegal kopiert worden, "was das Zeug hält", und der Branche hätten Vorbilder gefehlt, um mit der Situation umzugehen.

"Mittlerweile haben wir das Problem aber im Griff. Wir haben viel Zeit und Geld investiert, um unsere Songs mit so vielen digitalen Partnern wie möglich zu vermarkten. Nur mit einem attraktiven legalen Angebot im Internet bringen wir die Konsumenten dazu, die Songs nicht zu klauen. In vielen Märkten wie in Skandinavien oder Asien wachsen die Umsätze erstmals wieder. Die Talsohle ist erreicht", so Briegmann.

Der deutsche Markt entwickle sich etwas langsamer als der Gesamtmarkt, sagte Briegmann. Hierzulande sind die Umsätze auch 2012 um zwei Prozent zurückgegangen. Doch davon sei das größte der drei Major-Labels nicht betroffen. "Zum Glück wächst Universal Music gegen diesen Trend." Bis der deutsche Markt insgesamt wieder wachsen werde, könne es noch "ein bis drei Jahre" dauern, sagte Briegmann.

Deutschland sei langsam bei der Digitalisierung von Musik, weil erst im vergangenen Jahr Musikflatrate-Dienste wie Spotify oder Simfy in Deutschland breit eingeführt wurden. Zuvor sei das nicht möglich gewesen. "Erst musste eine Lösung über die Musikrechteentlohnung mit der Verwertungsgesellschaft Gema gefunden werden", erklärte er. In Schweden entwickle sich der Markt durch Streaming sehr erfreulich. "Das Download-Geschäft wächst bei uns jährlich um gut 20 Prozent, und auch das Streaming läuft sehr gut an."
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gogoph 16.03.13 18:33

Find ich klasse, dann kann ich ja jetzt beruhigt weiter laden :)

Bats 16.03.13 18:45

ja ich habe aufgehört, müssen sie jetzt das als Nachricht brigen. ironie off

Loewe1860 16.03.13 19:44

glauben die den Mist selber :D

Ensus 16.03.13 20:47

Das so eine Meldung in dem selben Forum erscheint, wie die Links zum Download ihrer Musik, ist irgendwie ironisch...

Meine Empfehlung an die großen Musiklabels: Humane Preise, faire Anteile für die Künstler und weniger DRM und andere Gängeleien. Setzen die zwar eh nicht um, würde aber vielleicht helfen.

Engine² 17.03.13 00:00

Zitat:

Zitat von Ensus (Beitrag 24386139)
Das so eine Meldung in dem selben Forum erscheint, wie die Links zum Download ihrer Musik, ist irgendwie ironisch...

Deshalb hab ichs ja gepostet :D aber kann diese Aussage von Universal auch nicht nachvollziehen...

bambamfeuerstein 17.03.13 01:54

naja, bisschen recht habense ja.
hab jetzt auch einen premium account bei deezer für 5 euro im monat, noch günstiger geht nun wirklich nicht, wer da noch wegen den preisen illegal zieht ist selber schuld.....wenn er mal wegen sowas erwischt wird (auch wenn die chance klein ist :) )

MrPandasau 17.03.13 03:46

Ist natürlich leicht die News in einem Warez-Board als Bullshit abzustempeln.
Wenn man aber mal ein bisschen 'über seinen Tellerrand' hinausschaut, merkt man, dass die Äußerungen von Universal Music durchaus plausibel sind.

Dienste wie Spotify und Co stellen für viele eine attraktive Alternative zu illegalen Downloads dar, da man hier für einen echt akzeptablen Preis fast jedes Lied ohne Probleme zu hören bekommt, ohne Umwege über Uploader, Hoster, etc..
Ich kenne viele, die dies mittlerweile dem Filesharing vorziehen.

Also vielleicht nicht ganz so vorschnell ;)

Engine² 17.03.13 11:38

Spotifiy streamt die Musik, sicher nicht in FLAC Qualität. Kauf du mal lieber CDs.

MrPandasau 17.03.13 22:03

Zitat:

Zitat von BuddyDacote (Beitrag 24387672)
In welchem Formaten bieten denn Spotify und Co die Musik an? Doch wahrscheinlich nur in minderwertiger Qualität, als zum Vergleich zur CD. Wahrscheinlich doch hauptsächlich als MP3, naja vielleicht auch noch in Ogg Vorbis. Aber doch bestimmt keiner der auch FLAC anbietet, oder?

Als Premium-Kunde (10€ im Monat), auf den ich mich bisher bezogen habe, kannst du die Musik mit 320 kbps streamen. Format ist Ogg Vorbis.

Und ganz ehrlich.. Welchen "Ottonormalverbraucher" interessiert es, geschweigedenn merkt überhaupt, ob er seine Musik in 320 kbps oder lossless hört?


Zitat:

Zitat von Engine² (Beitrag 24387683)
Spotifiy streamt die Musik, sicher nicht in FLAC Qualität. Kauf du mal lieber CDs.

Flac-Hörer stellen meiner Einschätzung nach einen extrem kleinen Teil der "illegalen Downloader" dar.
Ich glaube nicht, dass man diese in einer solchen Statistik berücksichtigen muss :rolleyes:

Engine² 17.03.13 22:57

Das war ne Antwort auf den vorherigen Post :rolleyes: erst lesen, dann schreiben.

MrPandasau 18.03.13 00:38

Inwiefern ändert das irgendetwas an meinem Post?!
Oder darf man dir nicht antworten wenn du dich nicht vorher persönlich an einen gerichtet hast?

Engine² 18.03.13 11:40

Und wo habe ich behauptet, wie du sagst, es müsste in Statistiken berücksichtigt werden? Oder was soll das Augenrollen? Hab ich was falsch verstanden?

MrPandasau 18.03.13 15:31

Zitat:

Zitat von Engine² (Beitrag 24387683)
Spotifiy streamt die Musik, sicher nicht in FLAC Qualität.

Was hat dieser Satz für eine Relevanz wenn FLAC-Hörer eh nur einen winzigen Teil der Filesharer darstellen?

Oder hab ICH da was falsch verstanden?
Durch das komisch gesetzte Komma hat mich der Satz evtl auch einfach verwirrt?

Engine² 18.03.13 16:10

Das war auf die Aussage des Vorposters bezogen (wie die Qualität von "solchen Streams" wäre) ;)

Engine² 16.05.13 13:07

Du Totengräber :p :D

Chaif1990 16.05.13 14:39

Zitat:

Zitat von m3Zz (Beitrag 24574258)
Ja leider gibt es nicht alles in FLAC. Dann halt 320 kbps MP3, immer noch besser als 128 kbps Stream (schont auch die Bandbreite, als den Track jedesmal zu streamen).

Mit illegalen Musikdownloads kommt man 1. immer günstiger bei weg, 2. Das Ganze ohne jegliche Registrierung oder Identifikation 3. Ohne die Katze im Sack zu kaufen, ich lade es, hör es komplett in 1a Qualität an und lösche es einfach, wenns sich als Müll herausstellt. Das kostet mich dann ca. 5-10 Mausklicks + jeweilige Tastatureingabe bei Google, also vom Stromverbrauch und der Abnutzung der Peripherie aufs Jahr gerechnet vielleicht 10 Cent oder so.

Ich behaupte, die meisten, die sich Musik kaufen, ob im Netz oder ganz Oldschool im Elektronikmarkt, haben entweder überhaupt keinen Plan, dass sie das alles auch kostenlos aus dem Netz in Top-Qualität bekommen können oder haben schlicht und ergreifend schiss bzw. sind so gut "erzogen", dass sie nie auch nur auf den Gedanken kämen, für Musik nichts zu bezahlen ... oder sind zu faul sich mit all dem auseinander zu setzen oder haben ihr Leben lang eh schon immer alles bekommen und machen sich da keine Platte drüber, was wie viel kostet und ob die Platte am Ende scheiße ist. Sicher gibt es auch ein paar wenige, die illegal saugen und gute Musik mit einem Kauf belohnen. Soll es ja auch geben.

Universal Music wird vermutlich überhaupt keinen Überblick haben, da haben wir hier evtl. mehr Überblick. Deshalb meinen sie wohl, alles ist wieder im Lot und sie können nun schön weiter machen mit beschissener Retortenmusik. Oder so ähnlich. ^^ In Zeiten des Internets sollte es Künstlern auch immer mehr möglich sein, sich von den Blut saugenden Firmen fern zu halten und auf direkten Weg ihre Musik zu vermarkten. So verdienen sie erheblich mehr, sparen sehr viel Zeit und sind keine Sklaven der Musikindustrie.

Oder sie wollen ihre Künstler unterstützen,. es gibt genug kleine Labels die ihren Künstlern gut was abgeben bzw. Künstler die sich mehr oder weniger selbst vermarkten. Deine Einstellung ist einfach nur ignorant.

Engine² 17.05.13 12:31

Riesen-Full-Quote gepaart mit Uralt-Thread. Ihr schafft mich...:D


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