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22.06.15, 18:14
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Legende
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Taylor Swift zwingt Apple in die Knie
Zitat:
Offener Brief lässt Konzern einlenken
Für seinen neuen Streamingdienst wird Apple seinen Nutzern eine dreimonatige Gratistestphase gewähren - erst danach kostet der Dienst Geld. Eine Regelung zum Nachteil der Musiker, denn die sollten für Käufe während der Testphase keinen Cent bekommen. Schnell kam Kritik auf, doch Apple interessierte das kaum. Ein offener Brief der US-Sängerin Taylor Swift änderte nun alles: Das sei „schockierend“, wetterte der Star. Nur kurze Zeit danach lenkte der Konzern am Montag ein, Geld soll es nun auch während der Probezeit geben. Apples Einlenken hat freilich seine Gründe.
Bezahlung auch während der Probezeit
Sängerin Taylor Swift hat Apple zu einer Änderung der Konditionen für Künstler beim neuen Musikdienst des Konzerns gebracht. Wenige Stunden nach einem offenen Brief von Swift gab Apple nach und erklärte, dass Musiker auch während der dreimonatigen Gratisprobezeit Geld bekommen werden. Das war ursprünglich nicht vorgesehen.
Blogeintrag von Swift: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Die 25-jährige Swift hatte das in einem Blogeintrag am Sonntag als „schockierend und enttäuschend“ verurteilt. Der Chef der Apple-Plattform iTunes, Eddy Cue, sagte dem Technologie-Blog Recode, das Umdenken sei durch Swifts offenen Brief ausgelöst worden. Er habe die Änderung mit Konzernchef Tim Cook besprochen. Apple werde die Künstler bei seinem Streamingdienst Apple Music während der Gratisprobezeit zu einem nicht näher genannten Tarif pro Abruf ihrer Songs bezahlen. Es ist unklar, was die Änderung Apple kosten wird.
Nur einen Tag vor dem Schwenk des Konzerns, am Sonntag, hatte Swift eindringlich dazu aufgerufen, die Zahlpause zu überdenken. „Wir bitten Sie nicht um kostenlose iPhones. Bitte verlangen Sie von uns nicht, Ihnen unsere Musik ohne Gegenleistung zur Verfügung zu stellen.“ Zugleich betonte die Sängerin, dass sie viel Respekt für das Unternehmen habe.
Auch Indie-Labels protestierten
Auch Independent-Labels hatten sich zuvor mit Apples ursprünglich geplanter Vorgehensweise unzufrieden gezeigt. Einige Kritiker verwiesen darauf, dass Apple zum Ende des vergangenen Quartals Geldreserven von mehr als 190 Milliarden Dollar hatte. Apple habe die Stimme von Swift und der Independent-Künstler gehört, schrieb Cue im Kurznachrichtendienst Twitter.
Tatsächlich ist Swift ein zu wichtiger Teil der Musikindustrie, um ihn übergehen zu können: Swifts Album „1989“ verkaufte sich seit der Veröffentlichung im vergangenen Herbst allein in den USA rund fünf Millionen Mal. Apple dürfte mit dem Absatz über seine iTunes-Plattform einen erheblichen Anteil daran gehabt haben.
Marktstart zu wichtig
Beim Streaming wird die Musik direkt aus dem Netz abgespielt. Apple setzte bisher auf den Verkauf von Musik zum Herunterladen. Mit dem Start von Apple Music am 30. Juni stößt der iPhone-Konzern ins Streaminggeschäft vor, in dem bisher die schwedische Firma Spotify der Marktführer ist. Apple konnte eine negative Wahrnehmung in der Öffentlichkeit wenige Tage vor dem wichtigen Marktstart nicht gebrauchen.
Swift hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt, als sie ihre Alben bei Spotify abzog, weil der Dienst auch eine werbefinanzierte Gratisversion hat. Die Sängerin sieht darin eine Entwertung von Musik. Jetzt hatte sie angekündigt, sie werde ihr aktuelles Album „1989“ dem Streamingservice von Apple vorenthalten.
Umsatzanteil etwas höher
Apple Music hat keine Gratisversion - aber eine dreimonatige Gratistestphase für neue Nutzer. Da Apple in dieser Zeit kein Geld bekommt, wollte der Konzern auch keine Abgaben an Plattenfirmen zahlen, von denen ein Teil an die Künstler weiterfließt. Dafür sollten sie danach einen etwas höheren Umsatzanteil von 71,5 bis 73 Prozent bekommen, wie Apple-Manager Robert Kondrk vor einigen Tagen gegenüber Recode sagte. In der Branche gelten etwa 70 Prozent als üblich.
Bei den Gratisversionen der Streamingdienste wird die Musik durch Werbung unterbrochen, und die Funktionen sind eingeschränkt. Zum Beispiel kann man nicht einzelne Songs auswählen. Für die Bezahlvarianten mit vollem Funktionsumfang gibt es bei den Konkurrenzdiensten meistens nur eine einmonatige Probezeit statt drei Monaten wie bei Apple.
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