Neue Vorwürfe - Linksextremistin Lina E. bleibt in Haft
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Neue Vorwürfe
Linksextremistin Lina E. bleibt in Haft
Ausschreitungen der radikal linken Szene in Connewitz – in dem Leipziger Stadtteil wohnt auch Lina E
Die Sicherheitsbehörden sehen im radikal linken Milieu eine wachsende Gewaltbereitschaft. Der Fall Lina E. ist nach Jahren der erste, in dem der Generalbundesanwalt durchgreift. Eine baldige Anklageerhebung gilt als wahrscheinlich.
Der Generalbundesanwalt hat eine Haftbefehlserweiterung gegen die Linksextremistin Lina E. erwirkt. Sie bleibt in Untersuchungshaft. Nach Informationen von WELT AM SONNTAG wird der 26-Jährigen die Beteiligung an weiteren Angriffen auf politische Gegner vorgeworfen. Eine baldige Anklageerhebung gilt zudem als wahrscheinlich. Als mutmaßliches Mitglied einer kriminellen Vereinigung sitzt E. seit November 2020 in Untersuchungshaft.
Zu den neuen Vorwürfen gegen E. gehört eine Tat aus dem Januar 2019 in Connewitz. Die Studentin soll mit vier weiteren Personen einen Kanalarbeiter attackiert haben. Eine Tatbeteiligung wird E. auch in einem Fall von schwerem Landfriedensbruch in Wurzen vorgeworfen. Wie WELT AM SONNTAG zudem erfuhr, wird der frühere Partner von E., Johann G., mittlerweile als einer von bundesweit insgesamt sieben links*******n Gefährdern geführt. Die Behörden fahnden nach ihm.