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Microsoft-Gründer Gates setzt sich für Atomkraft ein
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Wo er recht hat, hat er recht...
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"Jaja, wir müssten nur mal modernisieren" - Atomkraftwerke liefern Strom und das wird erwartet. Warum investieren? Er weiss doch wie es läuft: Wieso ein Produkt weiterentwickeln, wenn es sowieso jeder nutzen muss?
Und wenn mal eines hochgeht dann starten die Verantwortlichen starten einen Entschuldigungsmarathon und gut ist. Natürlich hat er recht, mit dem was er sagt. Aber jemand der so rücksichtslos den Markt unterworfen hat wie Gates, sollte sich mit so naivem Gequatsche doch bitte zurückhalten. Er hätte auch sagen können das jeder Konflikt auf dem Planeten friedlich gelöst werden kann. Es mangelt nicht an der Fähigkeit, sondern an der geistigen Reife und dem Willen. Der Mensch kann nicht mit dem nötigen Respekt mit dieser Technologie umgehen. |
Japan - Unfall passiert, 3 Wochen später,vergisst das fast jeder bzw. interessiert das nicht mehr (in Deutschland.) !
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Angesichts Japan, ist es schon etwas makaber, dass er ausgerechnet jetzt damit kommt.
Soll er lieber mal ein paar Milliarden für die Forschung nach neuen Energien (z.b. Fusion) locker machen... |
Wenn man die Atomenergie mit gleichem Masse erforscht und weiterentwickelt hätte in den letzten Jahrzehnten wie andere Technologien und nicht lange Zeit nichts getan hätte weil es gerade "nicht in Mode war" dann hätte wir heute bessere und sichere AKW.
Wir hatten doch selbst mal so eine Anlage die den Müll der AKW's wieder aufbereitet. Aber was macht die BRD? Die legt das Ding still weil es "zu gefährlich" ist. Dann sollen sie es doch in der Sibirischen Pampa erforschen...... Fakt ist mit der Atom Energie haben wir eine mögliche Übergangsenergie die ergiebig , sauber (unter der Berücksichtigung das man den Müll weiter verwertet) und billig ist. Da hat der Billy recht. |
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Gerade dieses politische Gequatsche von wegen "nicht in Mode" ist eigentlich der Grund die Dinger auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Als wäre es tatsächlich "diskutabel" wie sicher die AKW sind, aber genau weiss man es ja sowieso nicht. Nur hin und wieder Meldungen über gefälschte Sicherheitsprotokolle, weil die Sicherheit der umliegenden Bevölkerung nunmal nicht so wichtig ist, wie die Gewinnmarge. Immer noch nicht ist der Mensch Willens und in der Lage mit dieser Technologie umzugehen. Die Argumentation des Ungefähren passt zum russische Roulette wo man sich einredet das nichts passieren wird. Wobei beim russisch Roulette sich wenigstens selbst die Waffe an den Kopf hält, und einem nicht gesagt wird das der Abzug sowieso kaputt sei, und selbst dann nicht passieren kann wenn eine Kugel in der Kammer ist. |
Man kann das noch so oft hin und her drehen. Atomstrom wird eine Übergangs Energie bleiben.
Und Atomstrom ist mir 100 mal lieber als Kohle und Gas. Ich habe übrigens eine Solaranlage auf dem Dach und nutze zusätzlich Erdwärme. Bin also Theoretisch nicht auf dem Atomstrom angewiesen. Wenn ich aber sehe was unsere Industrie an Kohle,Gas und Erdöl verbrennt dann gehe ich doch mit Freuden den "Packt mit dem Atomteufel" ein. Atomstrom deckt ideal die Stromspitzen ab. Trotzdem hätte ich gerne bis 2070 Ein Fusionskraftwerk das die Industrie versorgt,Windparks die die Landgebiete mit Energie versorgen und auf jedem Dach eine Solaranlage. |
Seine Firma Terrapower möchte ja auch kleine Wegwerf-AKWs für jedermann bauen: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]
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Gates hat doch völlig Recht!
Gerade wir in Deutschland sollten mal von der Panikwelle runterkommen. Entscheidungen unter dem EInfluss von Panik zu fällen kann nicht gut sein. Als erstes sollten wir an der Sicherheit der AKWs arbeiten, mehr Kontrollen von unabhängigen Instituten etc. Alle Ergebnisse veröffentlichen, somit wird Transparenz geschaffen. Schritt für Schritt kann dann versucht werden aus der Kernenergie auszusteigen, aber nicht auf Kosten der Verbraucher. Ganz nebenbei habe ich garnichts davon wenn wir hier keine AKWs mehr haben, aber ein paar Kilometer weiter in Belgien eins hochgeht. |
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Wenn ein AKW hochgeht wirst du ohnehin andere Probleme haben, und in den Wirren werden ein paar Bauern geopfert und gut ist. Unabhängig davon gibt es noch das berühmte Restrisiko, was fälschlicherweise auf Tschernobyl und auf Fukushima angewendet wird. Getreu dem Motto "konnte ja keiner ahnen". Ist immerhin besser als "Wir haben gepokert und verloren, shit happens (für die Anwohner)". Zitat:
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Ich würde sogar behaupten, das er Weltmeister in spenden ist. |
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In einer Panikaktion alle AKWs abschalten und dann mal gucken wie es weitergeht wird kein anderes Land überzeugen. Wenn wir es aber schaffen Stück für Stück die Kernkraft zu ersetzen und das auch finanzierbar ist, wird das andere Länder eher überzeugen von der Kernkraft abzurücken. Ganz nebenbei werden uns die Energieversorger gnadenos abzocken wenn die früher als geplant ihre AKWs abschalten müssen. |
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Was macht denn eine Stiftung die dem Spender gehört? Laut wiki wurden 7,5 Mrd für wohltätige Zwecke gespendet. Wo ist der Rest hingegangen? Wenn man bedenkt was für Möglichkeiten Stiftungen haben kann (oder muss) man den Rest der Fantasie überlassen. Ob sie es jetzt in Pressekampagnen blasen, oder die Finanzmärkte damit aufblasen, wird wohl wohl erstmal im dunkeln bleiben. Zitat:
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Eine viel bessere Methode Strom zu erzeugen ist mit Spiegeln einen Brennpunkt zu erstellen und damit Öl zu erhitzen. Mit diesem heißen Öl wird Dampf erstellt und so mit Turbinen Strom zu erzeugen. Genauso wirksam wie Atomkraft und viel viel billiger und umweltschonender. Schon 0,3% der Wüste könnten ganz Europa mit Strom versorgen.
Diese Methode wurd irgendwann in Galileo vorgestellt und ich finde sie fantastisch. |
Wenn nächste woche ein windrad umfällt und ne kleine familie beim picknicken erschlägt würde die warscheinlich auch keiner mehr bauen wollen.
Auf einmal denkt jeder das esw jeden Moment zu einer Kernschmelze in Deutschland kommt. Diese engstirnigkeit sofort abschalten zu müssen und dieses ständige gelaber von regenerativen Energien, die zum jetztigen Zeitpunkt niemals den kompletten Energiebedarf für die Bürger und Industrie der EU abdecken könnte, is mir langsam echt zu viel. Ich bin ja echt schwer aus der Reserve zu locken aber was soll das??? Versteht mich nicht falsch, will hier nicht als über Anti dastehen aber ich persönlich halte das einfach für krass überzogen. |
Wie viele Leute waren vor dem Unglück in Japan gegen Atomenergie??? Jedenfalls nicht so viele wie jetzt!
Ich schiebe das gerade den Medien zu, die sowieso immer nur die beste Schlagzeigen haben wollen! Ich will ja nicht das Unglück kleinreden, weil klar ist es schlimm aber ich bin denoch für Atomstrom! Lasst es mal in einem Sommer 1-2°C wärmer werden und dann kommen die "Super-Medien" wieder mit Globalererwärmung etc. an und keiner will mehr die bösen Kohlekraftwerke mit CO2! Wobei ich von Kohlekraftwerken wirklich nicht sehr überzeugt bin! Man schaue sich an wie leicht sich viele durch die Medien beeinflussen lassen... ich glaube sonst wären die Grünen zurzeit bei weitem nicht so gut :rolleyes: |
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Ein Auto kann einen Unfall haben, ein Flugzeug kann abstürzen und eine Tanker kann ein Leck haben. Ein AKW Unfall ist aber überhapt nicht eingeplant weil er nicht zu planen ist. Wie denn auch? Im Falle Biblis: "tja dann geben wir halt Frankfurt bis Heidelberg für ein paar Jahrzehnte". Denkbar? Deswegen ist die Diskussion für alle Eventualitäten im Vorfeld zu führen. Und wenn man sich das Restrisiko ansieht, wird man feststellen, dass es trotzdem zum Undenkbaren kommen kann. Die Nutzung der Atomkraft basiert auf der erfolgreichen Verdrängung des Gefahrenpotenzials, denn niemand plant den Super GAU ein. Zitat:
Die Grünen gewinnen nicht an fahrt, weil jetzt mehr Leute gegen Atomenergie sind, sondern weil das Thema in den Vordergrund rückte. |
@ Nana12
Das will ich ja gar nicht alles bestreiten. Nur stehen diese Kraftwerke nun einmal in unserem Land. Und nun aufgrund einer katastrophe, die ohne frage nicht zu verharmlosen ist, jetzt unser komplettes Energiekonzept umwerfen? Die ganze spinnerei um einen Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb von 5 - 10 Jahren halte ich für pures Wunschdenken und im Endeffekt für den Verbraucher zu teuer. |
Ich war vor dem Unglück in Japan schon klar PRO Atomenergie und bin das auch jetzt noch.
WIr haben seit 50 Jahren Kernkraft in Deutschland, die muss nicht sofort abgeschafft werden. Es wäre schön wenn man irgendwann eine gleichwertige und finanzierbare Alternative findet. |
@Hebijin
Ich schreib auch Folgendes: Zitat:
Es ist schon irrsinnig, wenn du von "verharmlosung" redest. Ein Super GAU kommt in unserer Wahrnehmung nur dann vor wenn er passiert. Alles andere ist für uns "undenkbar". Die Atomenergie kommt dem Verbraucher sowieso teuer zu stehen, und dazu muss es nicht einmal zu einem Unfall kommen. Die Endlagerung von Atommüll muss bezahlt werden, die öffentlichen Ausgaben für Atomenergie müssen bezahlt werden usw usf. Das dies nicht wahrgenommen wird, liegt an der subtilen Berichterstattung, welche Ängste schürt was für Kosten auf uns zukommen könnten. |
Zitat:
Ich denke in Cooperation mit Ländern wie Japan können wir mit der "Kraft des Geldes" etwas erreichen. Ich denke wir werden auch noch in 100 Jahren abgezockt mit dem Strompreisen. Aber dann zahlen wir wenigstens bloß noch "Geld" und verkaufen nicht unseren Planeten dafür. |
@ Nana12
also erstens hab ich geschrieben das der Unfall in Japan NICHT zu verharmlosen ist. Zitat:
Wer denkst du zahlt denn die neuen Kraftwerke? Oder die Entwicklung neuer Arten der Energiegewinnung? Meinst du jeder kann es sich leisten sich ne Solaranlage aufs Dach zu schrauben? Du willst mir jetzt weiß machen das die Medien die Angst vor einem Atomausstieg schüren? Wenn das so ist dann verstärken eben diese Medien genauso deine Angst vor einem Atomaren GAU. |
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Wir haben mal vor paar Jahren während des Abis das Thema Atomkraft näher behandelt. Bevor wir mit dem Thema angefangen haben waren ca. 2/3 gegen Atomenergie und 1/3 dafür! Wir hatten das Thema ca. 2 (vllt. 3) Wochen sehr ausführlich behandelt und danach waren mehr als 2/3 für Atomenergie und das lag sicherlich nicht daran, weil der Lehrer ein "Atomfan" oder sonstiges war! Für mich ist Atomstrom auch sauberer Strom! Klar ist der Radioaktive Müll vorhanden aber wenn man bedenkt was die Kohlekraftwerke so an CO2 rausblasen :confused: Ich habe auch vor kurzem mit einem Kommulitonen über das Thema gesprochen... er meinte ja, das Billgates mit ein paar anderen Firmen eine Verbrennungsanlage für Radioaktiven Müll entwickelt hat und die 2020 (wenn ich mir das richtig gemerkt habe) Marktreif ist. Damit soll fast alles vom Radioaktiven Müll "sauber verbrannt" werden können! Was übrig bleibt kommt einfach in den nächsten Gang mit rein! Würde zumindest erklären warum er noch Atomkraftwerke will! Sonst wäre ja die Erfindung umsonst :rolleyes: |
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Solardächer sind individuelle Lösungen und für die gesamtfrage ungeeignet. Weisst du auch, brauchen wir nicht drüber reden. |
Die Menscheit braucht wohl nochmal ein Tschernobyl damit sie´s endlich begreift. Verdient hat sie´s.
ach und Atomstrom ist überhaupt nicht sauber. Denkt mal nach, woher das Uran kommt. Richtig, es werden millionen Tonnen Stein aus der Erde gesprengt für ein paar Gramm Strahleschrott. Verschmutzt ja auch nicht die Umwelt, und das CO2 das in der Erde gelagert ist wird auch nicht freigesetzt. (obwohl ich eher neutral zur CO2 "klimakiller"Diskussion stehe) man man .. |
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Ach und damit rechtfertigst du dann die aufkommenden Kosten für erneuerbare Energien? Schwaches Argument... |
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Zu der "Verbrennungsanlage" sage ich mal nichts. Wahrscheinlich ist die Plasmaschmelzanlage gemeint, welche aber nicht für die Isotope gedacht ist. Zitat:
Der Punkt ist einfach das wir hier ein Energie-oligopol erschaffen haben, das vor allem an die Erhöhung der eigenen Gewinnmarge denkt. Natürlich müssen wir investieren. Jeder Unternehmer muss investieren. Und auch der Staat investiert. Das ist die Basis kapitalistischen Fortschritts. Die Technologien entwickeln sich nicht von selbst. Wir haben hier aber den seltenen Fall, dass die Energieversogung bereits gewährleistet ist. Das "Gut" wurde bereits geliefert, und aus der Sicht des Verkäufers braucht es keine Veränderung. Entweder die Politik, und damit wir, wird/werden aktiv oder es passiert nichts. Denn diese Diskussion führte ich mit den gleichen Argumenten schon vor zehn Jahren, und ich bin mir sicher das ich sie auch noch in zehn Jahren führen werde. |
Also das erste zitat ist übrigends nicht von mir das ist punkt 1.
Aber warum denkst du denn das WIR diese Veränderung im Moment brauchen? Wenn ich jetzt sagen würde das die anderen EU Staaten das nicht tun wäre dein Argument warscheinlich: Irgendeiner muss ja den Anfang machen. (Hab ich recht?) Nur denkst du das ein Land wie Frankreich mit 58 Meilern ( es sind im moment weitere im bau und in planung) auch nur den kleinsten gedanken daran verschwendet die Dinger abzustellen? Genauso wie die tschechen. In Polen werden ab 2016 auch die ersten 3 gebaut die bis 2020 stehen sollen. Denkst du wenn wir jetzt in Deutschland alles mit Solarparks oder Windrädern zustellen das die anderen Staaten uns applaudieren?? Die lachen uns doch alle aus. Und solang nicht mnd. die gesamte EU mit zieht und das ganze mit knallharten Gesetzen untermauert wird ist das alles nur Schwachsinn. Eine Kernschmelze kennt keine Hoheitsgebiete wie sicherlich schon öfters gesagt wurde. Austieg? Ja, aber nicht so kopflos und übereilt wie das viele hier fordern. |
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Ich, als Bürger dieses Landes, kann darauf Einfluss nehmen ob wir weiterhin eine Technologie nutzen die überteuert, veraltet und riesige Gefahren in sich birgt. Zitat:
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"Was viele hier fordern" weiss ich nicht und es interessiert mich auch nicht da dieses Argument keinen Rahmen oder irgendeinen Bezug hat der diskutabel wäre. Die Japaner haben rund um Fukushima ihren Atomausstieg jetzt verordnet bekommen, und müssen die Zeche zahlen. Dafür kommt nun jede Diskussion zu spät. |
Deine einzigen Argumente beziehen sich doch auch nur darauf das etwas passieren "könnte". Außerdem glaub ich keinen statistiken die sagen das es ca. alle 60 Jahre zu irgend einem GAU kommen kann. Worauf bauen diese statistiken auf? Wer hat die erstellt?
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Du kannst dich ja mal durch die fast tausend Seiten wälzen und sachliche Kritik üben, welche die Statistik aufgestellt haben (gidf). Für meine Argumentation völlig unerheblich, da die Statistik auch Unfälle im ersten Betriebsjahr nicht ausschließt. Nimm die Realität, und nicht die Statistik. 25 nach Tschernobyl ein weiterer INES7, dessen Auswirkungen wir nicht einmal abschätzen können. Und die Dinger werden so lange hochgehen bis sie abgeschaltet werden. Das ist absolute Sicherheit, von der man sagt das es sie nicht gibt. |
Also erstmal möchte ich dir sagen das ich echt gern mit dir diskutiere ;)
aber b2t Ich klammere ganz bestimmt nicht aus das etwas passieren könnte. Das wäre auf deutsch gesagt dumm. Und ich halte mich oder sonst jeden normal denkenden Menschen für intelligent genug das auch zu wissen. Zitat:
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