Der Prozessor- und Chipsatz-Hersteller Intel hat die Entscheidung getroffen, den neuen USB-Standard bis auf Weiteres nicht in die hauseigenen Geräte zu integrieren. Dies soll erst 2011 so weit sein.
Wegen der großen Verbreitung von Intel-Chipsätzen wird die breite Masse der Kunden vermutlich bis 2011 nicht auf die Vorzüge von USB 3.0 zurückgreifen können.
Wer USB 3.0 unabhängig von dieser Entscheidung nutzen möchte, wird also auf die Lösungen von anderen Herstellern setzen müssen. Beispielsweise will Nvidia diesen Standard schon Anfang des nächsten Jahres unterstützen.
Mit ersten Geräten, welche USB 3.0 vollständig unterstützen, ist noch 2009 beziehungsweise zu Beginn des kommenden Kalenderjahres zu rechnen.
Bei USB 3.0 handelt es sich um eine Schnittstelle, bei der Datenübertragungsrate von 4,8 GBit/s im Bereich des Möglichen liegen. Alles in allem ist dieser Standard bis zu zehn Mal schneller als USB 2.0 und weist überdies einige weitere Vorzüge auf. Dazu gehören unter anderem ein verbessertes Transfer- und Strom-Management.