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myGully |
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01.05.12, 08:35
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#1
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Legende
Registriert seit: Aug 2011
Ort: in der Wildnis
Beiträge: 15.518
Bedankt: 34.775
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Griechenland richtet Internierungslager für Flüchtlinge ein
Zitat:
Eine Million Flüchtlinge überfordern Griechenland
Griechenland ist mit seinem Flüchtlingsproblem überfordert. Das Land hat elf Millionen Einwohner, zusätzlich leben eine Million Flüchtlinge in dem Land. Kurz vor der Wahl zeigt die Regierung Härte: sie will bis zu 50 Internierungslager einrichten, in denen die Immigranten untergebracht werden sollen.
"Wir wollen die Fremden hier nicht haben", schimpfen Bürger aus Amygdaleza im Nordwesten Athens. An der Polizeiabsperrung haben sie sich versammelt und protestieren gegen das Internierungslager für illegale Migranten in Sichtweite ihrer Häuser. Sie haben Angst, dass mit den Flüchtlingen auch die Kriminalität nach Amygdaleza kommt.
Die Stimmung ist aufgeheizt. Innenminister Michali Chrisochoidis versichert den Anwohnern, die Flüchtlinge würden die Lager nicht verlassen dürfen - sie leben dort in Containern, das Gelände ist meterhoch mit Stacheldraht umzäunt.
Gleichzeitig wehrt sich der Minister gegen den Vorwurf, Griechenland würde die Flüchtlinge menschenunwürdig behandeln: "Wir sorgen uns um alle Bürger in diesem Land, egal welche Religion oder Nationalität sie angehören. Gleichzeitig muss ich aber bei allem Mitgefühl sagen: Es geht nicht, dass hunderttausende Menschen illegal auf der Straße leben. Sie sind Opfer illegaler Schleuser, die Drogenhandel und Prostitution und und somit auch Krankheiten verbreiten", so der Minister.
In ehemaligen Kasernen will die griechische Regierung landesweit 30 bis 50 solche Lager einrichten, jeweils für rund 1000 Flüchtlinge. In den Lagern sollen sie auf ihre Abschiebung in die Heimatländer warten. "Keine Konzentrationslager, kein Rassismus" rufen Demonstranten der linken Szene in Athen. Sie werfen der Regierung vor, kurz vor der Wahl Härte gegen Ausländer zu zeigen und diese somit zum Sündenbock für die Probleme Griechenlands zu machen.
"Es gibt keine Arbeit, keine Wohnung und kein Essen"
Die griechische Verwaltung ist mit dem Flüchtlingsproblem völlig überfordert. Schätzungen gehen davon aus, dass rund eine Million Flüchtlinge in Griechenland leben, bei einer Gesamtbevölkerung von gut elf Millionen Menschen. Die meisten der Flüchtlinge stammen aus Afrika oder Asien und sind über die grüne Grenze von der Türkei her ins Land gekommen.
Früher fanden viele noch Arbeit doch heute gibt es keine Arbeit mehr. Jetzt streifen Tausende Flüchtlinge durch Athen, ohne Arbeit und ohne Obdach wie der Pakistaner Abdul Amid. "Seit dem letzten Jahr ist es hier sehr schwer geworden. Es gibt keine Arbeit mehr, auch keine Wohnung oder etwas zu essen. Wir sind so viele und es gibt nichts. Und sie geben uns keine Papiere", beklagt sich Amid.
Rechts******* Schlägertrupps verunsichern Stadtviertel
Einen Antrag auf Asyl können Flüchtlinge in Griechenland praktisch nicht stellen, denn die zuständigen Behörden haben weder Geld noch Personal. Sie sind schlicht und einfach geschlossen. Nur die Fremden-Polizei in Athen bearbeitet Asylanträge: 20 pro Tag - bei Zigtausenden Antragstellern.
Wer es dennoch geschafft hat wie der 18-jährige Ali Amami aus Afghanistan, lebt gefährlich. Er hat Asyl bekommen und besucht nun in Athen die Schule. Doch auf dem Schulweg wurde er überfallen. Er läuft aus Krücken, das rechte Bein ist bandagiert. "Ich musste ins Krankenhaus. Sie haben mich mit dem Messer angegriffen und geschlagen. Sie waren zehn Leute", erzählt Amami. Rechts******* Schlägertrupps patrouillieren durch manche Stadtviertel Athens und machen Jagd auf Ausländer.
UNHCR mahnt Hilfe von der EU an
Jetzt im Wahlkampf kocht das Flüchtlings-Thema hoch. Das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR mahnt, dass die neuen Internierungslager das Problem nicht lösen werden. Und viele Hilfsorganisationen in Athen meinen: Griechenland schafft es einfach nicht allein, mit den vielen Flüchtlingen fertig zu werden. Die EU muss dem Land helfen. Nicht nur mit Geld, sondern auch mit Fachleuten, damit die unhaltbaren Zustände ein Ende haben.
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01.05.12, 14:10
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#2
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Banned
Registriert seit: Jan 2012
Ort: Deutschland
Beiträge: 1.366
Bedankt: 1.075
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Kann die Griechen verstehen. Selbst nichts zu fressen haben und dann kommen noch zigtausende und wollen das bisschen was übrig ist auch noch geteilt haben.
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01.05.12, 14:30
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#3
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Süchtiger
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 747
Bedankt: 244
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Versetz dich doch mal in die Lage der Flüchtlinge.
Wenn es ihnen so gut gehen würde dann würden sie garnicht erst fliehen.
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01.05.12, 14:45
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#4
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Die Zustände dort spitzen sich zu. Ich denke mal die Inhaftierung soll schonmal dazu dienen, die drohenden humanitären Katastrophe den "Richtigen" zukommen zu lassen. Dazu ist natürlich eine Isolierung der missliebigen Minderheit notwendig. Gleichzeitig surft man auf der Welle des Fremdenhasses, indem man den rechten Schlägerbanden den Wind aus den Segeln nimmt.
Griechenland hatte schon immer ein Flüchtlingsproblem. Mit den offenbar vorgeschobenen Gründen hätte man jederzeit argumentieren können. Der Traum von Europa des Hasses und der Ausgrenzung nimmt endlich Formen an.
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01.05.12, 20:32
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#5
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Alleine
Registriert seit: Feb 2011
Beiträge: 301
Bedankt: 103
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Zitat:
Zitat von razor1945
Fast ein 12tel von Griechenland sind Flüchtlinge die dem Land schaden.
Das die wieder abgeschoben werden ist richtig denn würde man die alle annehmen würde noch viel mehr kommen und irgendwann haben wir dann halb Afrika in Europa.
In Afrika herrscht in vielen Ländern Bürgerkrieg und dadurch das alle einfach flüchten statt was dagegen zu machen macht die Lage dort kaum besser sondern eher noch schlechter.
Denn auf Ihrer Flücht müssen sie durch andere Länder und dort beklauen sie die Bevölkerung um Ihr Essen und wasser.
Eine Flucht hat nur ein Vorteil das man ausm Land raus ist aber mehrere Nachteile und zwar das man in ein anderes Land geht und dort die Vorräte Plündert / die Lage des eigenen Landes verschlechtert sowie die in das man geflüchtet ist.
Dann müssen auch die jenigen die in einem Land ohne Krieg leben aus dem Land fliehen weil sie nix mehr zu Essen haben durch die Flüchtlinge aus dem Nachbarland und das geht so weiter wie eine Kettenreaktion bis nach Griechenland wo sie dan wieder abgeschoben werden in Ihre Heimat und das Spielt beginnt vom neuem sprich Teufelkreis.
Würde Griechenland das nicht machen wäre ganz Europa ein Teil vom Teufelkreis.
Das ist meine Meinung dazu den Flüchten bringt nix man muss den Feind besiegen um etwas zu verändern und solange das nicht passiert wird in Afrika sich niemals etwas ändern.
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Ein wahres Wort ;-)
Das problem bei solchen Sachen ist nur das die Länder dann schlecht da stehen wenn sie solche Lager errichten. Dann fängt irgendeiner gleich wieder mit rechts...und so einen kram an, damit hat das ja eigentlich nichts zu tun. Stellt mal vor so viele Flüchtlinge würden nach Deutschland kommen und der Regierung bleibt nichts anderes übrig als Lager zu bauen. Oha sag ich nur.
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01.05.12, 20:46
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#6
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Was für ein Unsinn. Es zeigt aber unsere geistige Verfassung. Die Internierung missliebiger Subjekte ist neu, das Flüchtlingsproblem nicht. Ich habe keine Ahnung wie man sich das noch Schönreden kann. In Osten werden ganze Landstriche entvölkert, und der Mechanismus ist der Gleiche. Niemand würde aber Lager für die Landflüchtlinge erreichten, bzw Mauern um die Städte bauen um diese Auszugrenzen.
razor1945 hat beschrieben wieso ein Flüchtling auch ein "Schädling" ist. Warum sollten diese Schädlinge also in ihrem Land positiv wirken können, wenn es hier pauschal verneint wird? Es sind asoziale Subjekte die isoliert werden müssen um sie unschädlich zu machen. Und genau das wurde getan. Vor nicht allzu langer Zeit haben noch Diktatoren den Staaten Europas gedroht. Nicht mit Massenvernichtungswaffen, sondern mit Flüchtlingen.
Die Internierung hat genau den gleichen Zweck wie bei allen anderen Internierungen in der Geschichte. Nur weil wir (vergleichsweise) in einem Elfenbeinturm leben gibt es keinen Grund uns selbst zu belügen. Dort wird niemanden "geholfen", da könnt ihr euch sicher sein. Und kosteneffizient ist diese Sache ganz sicher nicht.
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01.05.12, 23:22
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#7
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Nov 2009
Beiträge: 629
Bedankt: 233
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da steht ja "Immigranten untergebracht werden sollen." und ich habe zuerst gelesen "Umgebracht" hab schon schock bekommen, hab mich zum Glück nur verlesen.
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