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02.06.21, 19:46
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Legende
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Trotz Belehrung. Schießunfall beim Bundesheer: „Grob fahrlässig“
Zitat:
Nach dem dramatischen Schießunfall unter Soldaten am Mittwoch im Burgenland steht bereits fest: Der Schütze - ein 20-jähriger Wiener - hat laut Bundesheersprecher Michael Bauer grob fahrlässig gehandelt. Sein 19 Jahre alter Kamerad wurde demnach bei „Zielübungen“ mitten in den Bauch getroffen.
Zu dem Unfall kam es gegen 7.45 Uhr im Rahmen des Assistenzeinsatzes an der Grenze bei Nickelsdorf. Die beiden Milizsoldaten befanden sich auf einem Hochstand und dürften mit ihren Waffen hantiert und diese mehrmals ge- und entladen haben, bis der 20-jährige Schütze letztlich nicht mehr gewusst habe, in welchem Zustand sich seine Pistole befinde. Außerdem dürften sie „Zielübungen“ gemacht und dabei auf den jeweils anderen gezielt haben.
„Trotz Belehrung“
„Der Schütze hat grob fahrlässig gehandelt. Beide Soldaten haben, trotz Belehrung gegen Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Schusswaffen und gegen Vorschriften verstoßen“, präsentierte Bauer nur wenige Stunden nach dem Vorfall das Ergebnis der Untersuchung.
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Der 19-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch zwei Vorgesetzte umgehend ins Krankenhaus geflogen, er befindet sich nicht in Lebensgefahr. Der Schütze wird psychologisch betreut. Für etwaige strafrechtliche Tatbestände ist die Polizei zuständig.
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Zitat:
Pistolenschuss: Soldat aus Wien schwer verletzt
Schießunfall Mittwochfrüh im Burgenland: Ein junger Milizsoldat erlitt bei dem dramatischen Vorfall im Rahmen des Assistenzeinsatzes an der Grenze bei Nickelsdorf schwere Verletzungen. Der Unfall geschah auf einem Hochstand. Der Schütze, ein 20-jähriger Kamerad, wird derzeit psychologisch betreut.

Auf einem Hochstand im Burgenland - ähnlich diesem - kam es zu dem Schießunfall mit der Pistole vom Typ P80
Beide Soldaten stammen aus Wien, hieß es seitens des Verteidigungsministeriums in einer Aussendung. Der Unfall geschah gegen 7.45 Uhr. Gelöst hatte sich der Schuss offenbar aus einer Pistole 80 vom Typ Glock. Der 19-Jährige wurde offenbar im Bereich der Brust bzw. des Bauches getroffen worden sein, berichtete Bundesheersprecher Michael Bauer gegenüber der APA.
Die Soldaten waren seit dem 28. April im Rahmen des Assistenzeinsatzes zur Überwachung der Staatsgrenze beim Nova-Rock-Festivalgelände im Einsatz und befanden sich auf einem Hochstand bei der südlichen Autobahnabfahrt Nickelsdorf.
Vorgesetzte leisteten Erste Hilfe
Als Erste am Unfallort waren die Vorgesetzten der beiden Soldaten, der Zugskommandant und dessen Stellvertreter, hieß es seitens des Ministeriums. Diese hätten umgehend Erste Hilfe geleistet. Der Schwerverletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Wiener Spital geflogen.
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Ermittlungen im Gange
„Die Pistole befindet sich im Assistenzeinsatz im sogenannten halbgeladenen Zustand. Ein volles Magazin ist zwar angesteckt, es befindet sich aber keine Patrone im Laderaum. Um einen Schuss abzugeben, muss die Waffe daher vorher geladen werden“, hieß es seitens Ministeriums. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind im Gange.
U-Kommission wird eingesetzt
Die Angehörigen des 19-Jährigen seien verständigt worden, der Schütze werde psychologisch betreut, so das Ministerium. Beim Bundesheer bedauert man den Vorfall. „Das Militärkommando Burgenland wird eine Untersuchungskommission einsetzen, um die Umstände des Vorfalls zu klären“, wurde betont. Für etwaige strafrechtliche Tatbestände sei hingegen die Polizei zuständig, hieß es.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zeigte sich im Pressefoyer nach dem Ministerrat betroffen über den Vorfall: Man sei in Gedanken beim verletzten Soldaten, sie richte ihm „die besten Genesungswünsche“ aus.
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Höchste Zeit das eine Teppensteuer eingeführt wird. Europa wäre im Nu saniert.
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