Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Missouri University of Science and Technology hat kürzlich das Ergebnis einer Studie im Zusammenhang mit Menschen, welche aktiv Filesharing betreiben, offiziell vorgestellt.
Zur Durchführung dieser Studie haben die Forscher der US-amerikanischen Universität einen genauen Blick auf die Aktivitäten von über 200 Studenten im hauseigenen Campus-Netzwerk geworfen. Die dabei gewonnen Daten hat man dann im nächsten Schritt mit den Ergebnissen einer Umfrage verbunden.
Unter dem Strich stellte sich heraus, dass Filesharer tendenziell häufiger depressiv werden, als Internet-Nutzer, welche auf die Nutzung von Peer-to-Peer-Diensten verzichten. Neben der P2P-Nutzung scheinen zudem die Internet-Nutzer, welche viel Zeit mit Online-Chats und dem Schreiben von E-Mails verbringen, ebenfalls anfälliger für Depressionen zu sein.
Durchgeführt wurde die Studie laut einem Artikel von 'Torrentfreak' unter der Leitung von Dr. Sriram Chellappan. In seinen Augen würde es sich im Hinblick auf die Ergebnisse dieser Untersuchung anbieten, eine Anwendung zur Überwachung der Internetnutzung auf den Weg zu bringen, um unter anderem Gefahren für die Gesundheit der Menschen schnell erkennen zu können.