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[Kurioses] Wieder Gewalttat in U-Bahnhof: Opfer ringt um sein Leben

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Ungelesen 31.05.10, 20:52   #1
cr4nks
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Standard Wieder Gewalttat in U-Bahnhof: Opfer ringt um sein Leben

Zitat:
40-Jähriger in Niendorf-Markt brutal niedergeschlagen - Kameras filmen Geschehen - Opposition drängt auf Konsequenzen

Erneut erschüttert ein brutaler Angriff in der U-Bahn die Hansestadt. In der Haltestelle Niendorf-Markt ist am Wochenende ein 40 Jahre alter Mann vor den Augen seiner Freundin niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Täter, zwei etwa 30 Jahre alte Männer, flüchteten. Ihr Opfer schwebt in akuter Lebensgefahr.


Matthias R. und seine gleichaltrige Freundin hatten in der Nacht zum Sonntag auf dem Bahnsteig auf einen Zug gewartet. Um kurz vor Mitternacht tauchten die beiden Täter auf dem Bahnsteig auf. Sie sprachen die Frau an und beleidigten sie, so ihre Schilderung später. Ihr Freund sprang daraufhin auf. Die Überwachungskameras hielten die folgenden Minuten genau im Bild fest: Nach einem kurzen Handgemenge gingen beide Männer gemeinsam auf Matthias R. los. Einer versetzte ihm einen Faustschlag. "Das Opfer ging augenblicklich zu Boden", sagt Polizeisprecher Ralf Meyer. "Auf den Videoaufnahmen ist zu sehen, dass er hart mit dem Kopf aufschlug."

Regungslos blieb Matthias R. liegen. Die beiden Männer flüchteten. Die Freundin des Opfers war während der Auseinandersetzung am Arm verletzt worden, konnte aber noch Polizei und Notarzt rufen. Im Krankenhaus mussten die Ärzte einen mehrfachen Schädelbruch bei Matthias R. feststellen. "Die schweren Verletzungen stammen augenscheinlich von dem Sturz", sagt Meyer. Deshalb wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Täter konnten zunächst trotz Großfahndung der Polizei entkommen. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass die Schläger schnell gefasst werden, das Videomaterial sei sehr umfangreich. Der eine Mann soll 20 bis 30 Jahre alt und "Südländer" sein, der andere um die 30 Jahre alt und vermutlich Deutscher. Er hat einen auffälligen Haarschnitt mit kahl rasiertem Oberkopf und Haaren an den Seiten - einen "umgekehrten Irokesenschnitt" nennen das die Ermittler. Die Bilder der Tat will die Polizei zunächst noch nicht veröffentlichen, erst muss nach der Rechtslage eine "interne Fahndung" stattfinden.

Der Fall zeigt deutliche Parallelen zu dem tödlichen Messerstich im Bahnhof Jungfernstieg, der bundesweit Schlagzeilen machte. Erst Mitte Mai war der 19-jährige Mel D. auf dem Bahnsteig erstochen worden. Auch diese Tat filmten Kameras. Anhand der Bilder konnten Beamte den Messerstecher identifizieren.
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Konsequenzen aus diesem Fall wurden bislang nicht gezogen: Die Verkehrsunternehmen verwiesen darauf, dass sie ausreichend Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz hätten und lehnten Maßnahmen wie ein Alkoholverbot ab.

Deshalb sorgt der neue Fall politisch für umso größere Empörung. Erst Anfang vergangener Woche hatte SPD-Fraktionschef Michael Neumann ein Konzept vorgestellt, nach dem 200 zusätzliche Sicherheitskräfte im Nahverkehr eingesetzt werden könnten. Der Senat tat dies als "billigen Populismus" ab. Neumann erklärte am Sonntag: "Während Menschen in der U-Bahn Gefahr laufen, brutal überfallen zu werden, sieht der Herr Bürgermeister seine Aufgabe darin, den Grand Prix nach Hamburg zu holen. Er muss seine Prioritäten neu ordnen." Auch Neumanns Fraktionskollege Andreas Dressel kritisierte, dass die Gewalt in den Bahnen zunehme, besonders im Nachtverkehr.

Für die Innenbehörde bleibt der Vorstoß populistisch. Sprecher Frank Reschreiter sagt aber: "Wir sprechen sehr ernsthaft über Sicherungsmaßnahmen mit den Verkehrsunternehmen. Die müssen da noch einmal nachsteuern."

Quelle


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