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Athen: Essensmarken für Schüler
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Und wenn wir weiter hin milliarden dafür ausgeben kriegen vielleicht auch schüler hier bald essensmarken^^
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fragt man sich wo die Milliarden versickern
bei denen die nix zu Essen haben wie man sieht nicht |
Das Tragische an diesen scheinbaren Rettungs-Milliarden ist, dass kein einziger Cent in die Wirtschaft und damit das Volk erreicht, sondern direkt zu den Gläubigerbanken fliesst.
Wie nennt man solch eine Sauerei? Nachhaltiges Handeln zugunsten der Volkswirtschaft, oder eher zugunsten der Aktionäre. Das Land wird gezielt tot-gespart und die Zins-Elite sorgt sich nur um das Image, nicht um Sorgen und Nöten des Volkes. Leider sind wir (eigentlich eher Angela & Co) nicht davon betroffen, denn sonst hätte man längst sinnvoll gehandelt. |
Meint ihr ernsthaft das die paar Essensmarken noch den Braten fett machen, bei dem Milliarden die da in das Land gepumpt wurden also.
Und die Kiddys die können ja mal überhaupt nichts dazu oder. |
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@SandyII Solange sich Griechenland im Würgegriff der Finanzmärkte, bzw von den Finanzmärkten gesteuerten Deutschland und EU befindet, würde jeder Marshallplan verpuffen. Am Ende würde man Solaranlagen made in Germany aufstellen, bis das Geld aufgebraucht ist. Wir müssen endlich die Rahmenbedingungen ändern oder auf Griechenland werden weitere Länder folgen. |
[QUOTE=SandyII;23239394
Wenn die Solaranlagen einmal stehen, würde wenigstens Geld reinfliessen. Durch totsparen würgt man nur das bisschen Wirtschaft ab, das die Griechen haben/hatten.[/QUOTE] Zitat:
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Zudem haben die Griechen mind. 1,5 mal so viele "Sonnenstunden". Und sicher sagt der RWE Chef, dass Solarenergie sinnlos ist, denn für RWE ist das Geschäft nicht so lohnend wie z.B. Windanlagen. Solaranlagen sind eher etwas für Selbstversorger, ob nun privat oder Firma, nicht aber für Energieriesen. Denen gefallen riesige Windanlagen vor der Küste natürlich besser.
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Und was wäre dadurch gewonnen? Sicher wir haben einen der schmutzigsten Länder Europas grüner gemacht. Ein Strombilanzdefizit wäre wohl kein Thema mehr, aber es machte den Kohl auch nicht fett. Desweiteren ist Solar immer noch die teuerste alternative Energie. Was dann eng verknüpft ist mit vielen weiteren Problemen: Struktur. Selbst wenn die Anlagen sogar aus Griechenland stammen würden, würde das nur zu Strukturproblemen führen. Die Konzentration auf einzelne Sparten funktioniert nur in Sonderfällen (zB Ölstaaten). Man muss viele zukunftsfähige Sparten breit fördern, also Branchen die man gut in Griechenland ansiedeln kann. Darüber muss man sich unterhalten, aber so weit kommen wir ja vor lauter Sparwahn garnicht. Dann sind wir auch bei den übergeordneten Problemen: Kredite gibt es in Griechenland weder für Staat noch für Privatleute. Wer soll Unternehmen Gründen und wirtschaften? Und von Europas Seit aus müssen wir den Druck im Außenhandel auf Defizitländer zurückfahren. Dann die Finanzmärkte an die Leine legen damit sie nicht gegen ganze Volkswirtschaften spekulieren können. Im Grunde genau das Gegenteil von dem was Brüssel respektive Merkozy gerade verlangen. Das was uns in die Krise führte veranstalten sie nun als Pflichtprogramm. Im Grunde muss die gesamte Fiskal-, Arbeitsmarkt-, Sozial- und Wirtschaftspolitik der Eurozone auf dem Prüfstand. Ich könnte jetzt noch so weiter schreiben. Natürlich kommen noch nationale Rahmenbedingungen hinzu wie zB bei den Steuern. Die tolle Wirtschaft nutzt nichts, wenn der Staat immer noch so hohe Zinsen bezahlen muss. Die Zeiten in der Reederei Milliardäre sich dem Zugriff entziehen können, sollten vorbei sein. Angeblich haben sich ja welche hier eingekauft, um ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Wo bleibt da die "Fiskalunion" frage ich mich? Das meinte ich mit "Rahmenbedingungen". Erst wenn das geregelt ist, kann man in Griechenland staatliche Investitionen starten, die mehr als nur Strohfeuer sind. |
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