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-   -   [Kurioses] 18-Jähriger will in Adiletten ans Meer laufen – und gibt nach einem Tag auf (https://mygully.com/showthread.php?t=6865294)

TinyTimm 09.07.22 12:10

18-Jähriger will in Adiletten ans Meer laufen – und gibt nach einem Tag auf
 
Zitat:

Lüdenscheid Ein Tiktok-Nutzer aus Lüdenscheid hatte sich Großes vorgenommen. Er wollte zu Fuß von Lüdenscheid bis ans holländische Meer laufen. Doch bereits am ersten Tag endete das Vorhaben. Woran der 18-Jährige scheiterte.

Ein 18-Jähriger hat mit einem gewagten Vorhaben Millionen von Menschen in seinen Bann gezogen. In seinem ersten Video auf seinem Tiktok-Kanal „Quer in den Westen“ stellte er sich und sein Vorhaben direkt vor: Nach dem Abbruch seines Studiums möchte er quer in den Westen laufen. Ziel: das holländische Meer, welches ungefähr 360 Kilometer entfernt sei. Seine Tour startete er in Lüdenscheid und machte das 35 Kilometer entfernte Wuppertal als erstes Etappenziel aus. Statt auf passendes Schuhwerk und richtige Ausrüstung zu setzen, begnügte sich der 18-Jährige nur mit Adiletten, Schlafsack und ein paar Anziehsachen. Mehr als fünf Millionen Menschen (Stand: 7. Juli 2022) haben das Video auf Tiktok gesehen und äußerten ihre Unterstützung aber teils auch Skepsis. Andere hatten eine einfache Erklärung für sein spontanes Vorhaben parat: „Jeder geht mit der Trennung von Bibi und Julian anders um“, kommentierte ein Tiktok-Nutzer. Vor allem von den Adiletten rieten viele ab: „Das mit den Schlappen wirst du noch bereuen“, urteilten mehrere Nutzer.

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In seinen folgenden Videos dokumentierte er seine Reise am ersten Tag. Immer wieder meldete sich der 18-Jährige bei seinen Unterstützern. Nach 15 Kilometern taten die Füße „ein bisschen weh“. Es ging vorbei an Feldern, erste Hindernisse in Form von umgefallenen Bäumen in einem Wald wurden überwunden, er wurde vom ersten Tier (vermutlich einer Mücke) gestochen, aber „juckt nicht“. In Schwelm besuchte er einen Supermarkt und deckte sich mit Trinken und Essen ein. Es sei sehr empfehlenswert mal zu wandern. „Man bekommt den Kopf frei.“ Auf seinem Weg traf er sogar einen Unterstützer von Tiktok, der extra zur Route gekommen sei und ihm eine Spende überreicht hätte. Zu diesem Anlass bedankte er sich noch einmal für die Unterstützung.

In seinem letzten Video dann aber die traurige Nachricht: Der sichtlich bewegte 18-Jährige musste sein Projekt abbrechen, da er keinen Schlafplatz für die Nacht gefunden hat. 100 Euro für ein Hostel wollte er nicht ausgeben. Auch einen angebotenen Schlafplatz wollte er nicht annehmen. Außerdem habe er einen „miesen Sonnenbrand“ im Nacken und Schulterschmerzen vom Gewicht seines Rucksacks. Am Ende gab er sich aber noch einmal kämpferisch. Ein Freund würde ihn im Sommer begleiten. Dann will er es „richtig machen“. Nur eins wird bleiben: die Adiletten.

Die TikTok-Nutzer reagierten teilweise mit Häme auf den Abbruch seines Vorhabens: „Er hat dieses Projekt genauso wie sein Studium durchgezogen“ oder „ich als ich mit 10 abgehauen bin und nach 5 min wieder zuhause war“. Andere bedankten sich aber auch für das Erlebnis, das sie mitverfolgen konnten und sprachen dem 18-Jährigen Mut zu. „Du kannst so stolz auf dich sein“ oder „beim nächsten Mal wirds was“ waren einige der Kommentare. Es bleibt abzuwarten, wie weit der 18-Jährige es beim nächsten Mal schafft.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]

Ich empfehle vor dem nächsten Anlauf das Buch: "Deutschland umsonst. Zu Fuß und ohne Geld durch ein Wohlstandsland" von Michael Holzach.

AhoiKameraden 10.07.22 08:09

Lüdenscheid im schönen Sauerland da habe Ich mal gewohnt

isensys 10.07.22 09:40

Und was genau war jetzt der Inhalt der News?

Ich bin gestern mit meinem E Scooter los, aber der akku war nach 1km down, also bin ich zurück gelaufen.

Möchte jemand daraus ne News machen?

Caplan 10.07.22 10:39

Das musst du anders sehen.
Hier hat dein Scooter versagt, nicht der Mensch. :D
Solche Zeitgenossen brauchen wir auch, wo bleibt sonst der Unterhaltungswert..:T

Melvin van Horne 10.07.22 10:52

Moin,

Ich mag Leute, die auf angenehme Weise einen leichten an der Waffel haben. Die ihre Schnapsideen lustvoll ausleben und auf die Frage nach dem warum antworten können. "Weil ich unheimlich Bock auf den Scheiss hatte"

Ich habe mit einem Bekannten eine Sendung gesehen in der sie einen Haufen Engländer (?) gezeigt haben, die ein Katapult gebastelt hatten mit dem man Schrottautos, Klaviere und ähnliches zig Meter über einen Acker feuern konnte.
Wir hockten beide vorm Fernseher und haben uns gedacht: "Das wäre mal ein Spass". Gemacht haben wir es nie. Da ist uns der Wanderer aus Lüdenscheid einen großen Schritt voraus. Und deshalb Kopf hoch! Beim nächsten Anlauf wird es was!

Die hämischen Kommentare sind für mich Ausdruck der Freude, das da einer etwas nicht geschafft hat und man nun seinen Neid besser kanalisieren kann.

G. Guillaume 10.07.22 12:41

Das Problem ist hier klar die Ausrüstung. Vermutlich sind KikKok-Adiletten zum Einsatz gekommen. Mit echten Adiletten wäre das nämlich nicht passiert. Aber dieses Mißgeschick so wie die Anderen erwähnten lassen sich auf das jugendlich Alter zurückführen.

Für's nächste Mal viel Glück

MotherFocker 10.07.22 13:51

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona, auf der Chaussee,
da taten ihnen die Beine weh,
und da verzichteten sie weise
dann auf den letzten Teil der Reise.

;)

RefugesWelcome 10.07.22 16:27

Mich wunderts, dass bei dieser Aktion keiner an den "Deutschlandmarsch" von Rüdiger Nehberg denkt.

Für die jüngeren unter uns: Der ist von Hamburg (Norddeutschland) nach Oberstdorft (Süddeutschland) marschiert mit: 1x Overal 1xbillig-Turnschuhen 1xPlastikfolie und 1xkleiner Holzstock zum Wurzeln graben.

Er hatte weder Handy noch Follower. Dafür reichlich Blasen an den Füßen, Appetit auf einen überfahrenen Hasen und einige Kartoffeln, die er auf einem abgeernteten Feld gefunden hatte.

Ich will nicht sagen, dass früher alles besser war, aber das Meiste ist heute schlimmer.


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