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Thorasan 18.02.10 21:54

Thema Zwangseinweisung
 
Grüß euch,

kennt sich jemand damit aus? Also am sinnvollsten wie willkürlich ärzte diese aussprechen können, wie man am sinnvollsten als angehöriger dagegen vorgehn kann (nicht betroffener), welche art von anwalt da helfen kann usw ?...

Wenn ja bitte melden.
Danke!

Theo112 18.02.10 21:57

Hmmmm..... hab gerade mal bei google eingegeben und den ersten Beitrag genommen (Wikipedia). Und nach meiner Einschätzung findest du dort alles was du wissen musst.

Defense 18.02.10 22:09

Zitat:

Zitat von Thorasan (Beitrag 20494121)
Grüß euch,

kennt sich jemand damit aus? Also am sinnvollsten wie willkürlich ärzte diese aussprechen können, wie man am sinnvollsten als angehöriger dagegen vorgehn kann (nicht betroffener), welche art von anwalt da helfen kann usw ?...

Wenn ja bitte melden.
Danke!

Die Sprechen die Einweisung nicht wilkürlich aus. Nur wenn Gefahr für die Person

besteht oder Gefahr für andere.

Meißt besteht die zunächst für 24 Std. außer bei schlimmeren Fällen da können

es durchaus 6 Wochen sein. Innerhalb diesen 6 Wochen hat der Betroffene aber

die Möglichkeit einen Richter kommen zu lassen der den geistigen Zustand dann

vor Ort überprüft. (Natürlich nur wenn man nicht total psychotisch ist und evtl. mit Blumen redet xd)

So ähnlich läuft es

Thorasan 18.02.10 22:38

Dann is deine einschätzung falsch @theo
Problem is das die ärzte aufgrund ner aktenlage von vor 3 jahren entscheiden, ohne zu berücksichtigen was heute relevant ist.. Ein wenig realitätsfern halt. Und ich nun die befürchtung habe das sie in nem gewissen mass zumindest willkürlich die entscheidung treffen. Sie bezeichnen menschliches verhalten als psychisch krank und rechtfertigen damit ne zwangseinweisung.. Bzw sagen momentan isses noch freiwillig, nur sobald man dann "freiwillig" geht greift die zwangsmaßname... Und ich steh nun eben daneben, versuch da was zu bewirken, aber denen is meine meinung und meine einwürfe/gednaknen/erfahrungen/kompromissvorschläge etc. egal....
Auf die weise zerstören sie eben grade meine familie und damit mein leben, und irgendwie hab ich da den drang was dagegen zu tun nur fühl mich eben vollkommen hilflos..

Wenn da ein richter auftaucht, is der dann speziell geshcult oder wie läuft das? Und hört der dann auf die ärzte oder redet der mit den betroffenen oder wie läuft das?

Theo112 18.02.10 22:47

Naja, dann werde ich mich wohl irren. Jedenfalls kann ich nur aus erfahrung sagen, das die Richter leider in den wenigsten Fällenkeine wirkliche Ahnung davon haben und sich meistens nur Rat von den Ärzten und evtl Psychologen einholen. Leider Leider :(

Defense 18.02.10 22:53

Das klingt ja nicht so gut.

So weit ich weiß wird ein Richter bestellt der dann mit den Ärzten und natürlich auch mit dem Patienten redet und danach Urteilt. Ich denke nicht das er nur auf Grund der 3 jährigen Aktenlage urteilt. Habe das schon bei einigen Patienten mitbekommen da ich auch den ein oder anderen Aufenthalt in der Klapper hatte.

Auf der anderen Seite hab ich auch schon viele gesehen die ihrer Meinung nach gesund gewesen sind und nach Hause wollten in den Augen aller anderer aber offensichtlich nicht in der Lage waren.

Aber es scheint so als währst du in einer richtig schweren Lage, da würd ich mir mein Wissen nicht aus dem Net holen sondern lieber mal zu deinem Hausarzt gehen. Der kann dir das mit Sicherheit besser erklähren.

Thorasan 18.02.10 23:41

joa ichhab nur gehofft hier schonmal nen paar anhaltspunkte zu bekommen...
Problem ist eben auch das ich als angehöriger neben dran eigentlich wenig bis nix zu melden hab.. Aber gut, muss ich mal sehn...
Wenn noch jemand was weiss ruhig her mit den infos... Ansonsten danke schonmal!

M.E 18.02.10 23:57

Ziehe doch einen aussenstehenden Psychologen zu. Oder sonst wen der sich mit sowas auskennt. Oder am besten auch einen Anwalt. Kannst ja mal bei einem Anwalt fragen wie da die Rechtslage ist.

Chris Nunez 19.02.10 17:22

Zitat:

Zitat von Thorasan (Beitrag 20494397)
joa ichhab nur gehofft hier schonmal nen paar anhaltspunkte zu bekommen...

Bekommst du auch. Ganz klar solltest du dir rechtlichen Beistand besorgen bzw. dir
einen suchen der auf dem Gebiet bereits Erfahrung hat. Es gibt Anwaltvereine die
dich an den geeigneten verweisen können. Auch Ärzte- bzw. Psychologenverbände
können unter Umständen auch helfen.

Mit Sicherheit nicht aktiv in deinem Fall, aber sie können dir sehr wohl profunde
Auskünfte darüber geben wie du vorgehen kannst oder wie generell die Prozedere
bei solchen Vorgängen ist.

Wie schon gesagt würde ich mir bei so einem Fall meine Informationen mit Sicherheit
nicht nur aus dem Internet holen. Und mit Verlaub....schon garnicht hier. ;)

...wenn es um sowas geht.

Thorasan 19.02.10 23:51

danke chris,sowas hab ich gesucht.
Die anwälte wo ich heute angerufen habe sind alle nicht zuständig gewesen und wollten mir telefonisch eh keine auskunft geben, nichtmal generelle infos.

Und auch wenn das inet nicht die weiteren wege erspart, ne hilfe isses allemal. Und auch ein Warez Forum ist ne große hilfe, weil hier einige tausend mitglieder sind die ab und an mal lesen, und darunter sind neben den ganzen 13 jährigen auch ein paar die ahnung von solchen themen haben und die sich dann auch ab und zu zu wort melden.


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