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Mit 24 zu Hause "rausgeworfen"..
Hallo,
ich bin gerade etwas überfordert und unter Druck wegen meiner Situation.. Ich mach es kurz: Wo muss ich zuerst hin ? Mein Problem ist ich bin noch unter 25.. Ein trifftiger Grund zum ausziehen liegt vor. Nur bei der Arbeitsagentur steht ich muss Anträge zur Kostenübernahme vor dem Auszug stellen.. Wenn ich noch keine Bude habe, kann ich ja noch nichts beantragen oder ? Genauso kann ich schlecht einen Mietvertrag unterschreiben...Ich bin in einer Zwickmühle irgendwie. Dazu kommt das ich momentan Krankengeld beziehe und ab 18.6 zur Reha für ca 4 Monate gehe und Übergangsgeld bekomme. Wie und wo mach ich in der Zwischenzeit die ganzen Behördengänge, da ja momentan noch ein anderer Kostenträger für mich zuständig is. Danke |
dann informiere dich am besten mehrfach(!!) bei verschiedenen personen bei den zuständigen Behörden und Ämtern. Diese werden dir mit sicherheit die nötigen Infos geben und sich mit solchen situationen besser aufkennen. Und mehrfach sage ich falls einer paar details verheimlicht was du noch an geld kriegen könntest. Da gibts ja solche vor allem beim A-Amt...
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Also bevor hier ein Shitstorm ausbricht: Warum lebst du mit 24 noch zu Hause und was hast du für Leiden, dass du in die Reha gehen musst?
Du musst darauf nicht antworten, aber es ist immer schwierig Feedback zu geben ohne ein wenig Hintergrund zu haben. |
Warum wurdest Du rausgeworfen? Verstehst du dich mit deinen Eltern nicht mehr?
An deiner Stelle würde ich versuchen mich mit ihnen zu versöhnen und das tun was sie verlangen. |
Ja, oder einen Job suchen und sagen f*** you :)
Aber so etwas können wir noch nicht sagen, weil wir nichts wissen ;) |
Es gibt ein Amt für Sozialleistungen und Grundsicherung (Irgendwie so). Da auf jeden Fall informieren. Je nachdem was du hast und warum und wieso bekommst du von dennen deine Grundsicherung oder vom Arbeitsamt (Jaja Jobcenter scheiße usw...) Da musst du tatsächich begründen warum du ausziehst usw. Geh hin und informiere dich. Die sind zwar selten freundlich aber sie sind gesetztlich verpflichtet dir Auskunft zu geben.
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Für die existentielle Grundsicherung ist das hiesige Jobcenter bzw. ARGE zuständig - sprich Hartz4.
Daher wäre der erste Weg dorthin. Vorher wäre allerdings abzuklären, ob du Anrecht auf reguläres Arbeitslosengeld ALG I hast (in den vergangenen 24 Monaten eine versicherungspflichtige Beschäftigung von mindestens 12 Monaten ausgeübt und weniger als 150 Tage gefehlt). Der Fallmanager beim Amt, wird dir hierzu allerdings Rat geben. |
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Hier wird Dir kompetent und schnell geholfen. :T |
Zitat:
Ohne Mist das warum und wieso spielt eigentlich keine Rolle. Klar gibts viele die mit 24 Heime weggezogen sind. Dann gibts aber viele , die ein "geringes" Einkommen haben / hatten und bisher noch keinen Grund zum ausziehen hatten. Bei einen Kumpel, der geht auf Montage.. Der sagt sich " Für die 2 Tage die ich ZU HAUSE bin, zahl ich keinen Monat Miete usw". Is ja auch nun egal.. Wie gesagt es gibt trifftige Gründe zum ausziehen meinerseits.. Meine Tante riet mir, mich ans Jugendamt zu wenden und im Internet nach einer Notruf Nummer für , ich sag ma häußliche Gewalt zu suchen. Damit ich erstmal auf die schnelle ne Notunterkunft habe, bevor ich dann die ganzen Behörden abklappere für ne richtige Wohnung. |
Naja,sieh es so als Schicksal,daß für den wichtigen Arschtritt gesorgt hat auf eigenen Beinen zu stehen.Jeder verlässt auf anderer Art sein Zuhause und deine eben auf die etwas unangenehmere Art,aber hauptsache weg.
So lernst du jetzt auch deinen Konsum sparsamer anzupassen,weil du jetzt öfter vor neuen Aufgaben stehen wirst ,die du immer erst bewältigen musst ,bevor du sich mit Konsum belohnst. Abends konsumieren,wenn dich wirklich keiner braucht,wird das Ziel dann sein .Erst die Arbeit,dann das Vergnügen. Egal welche Drogen man konsumiert,sie alle werfen dich in einer weise aus dem Tag und man kommt zu nix,aber Abends stören die nicht weiter. Ich rauche selber auch nur noch Abends unter der Woche wenn alles gemacht ist ,so bekommt man alles problemlos gebacken am Tag und man freut sich umsomehr auf Feierabend. |
Die Idee Deiner Tante hört sich für's erste gar nicht mal so schlecht an - vorausgesetzt, Gewalt ist auch wirklich der Grund für's Ausziehen.
Hab' vor Jahren mal gehört, dass auch die [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] (AWO) sehr engagiert und kompetent sein soll. Ob das nun wirklich stimmt, habe ich damals zum Glück nicht mehr aussprobieren müssen, aber die sind jedenfalls in sehr vielen Bereichen "des Miteinanders" unterwegs. :T Hast Du einen richtig guten Freund, bei dem Du vielleicht mal ein paar Wochen überbrücken könntest? Richtig gut habe ich deshalb fett geschrieben, weil "irgendein Drogenkumpel" wird dafür nicht wirklich reichen. Das ist nicht böse gemeint, aber ich kenne es aus meiner eigenen Erfahrung mit Alkohol, dass sich zwei Sprittis eben nicht wirklich gegenseitig helfen können - im Gegenteil! Kurz zu meiner Person: ich war vor über 5 Jahren selbst auf Null - zum Glück "nur" finanziell. Hier hatte ich mal ein wenig darüber geschrieben: KLICK! |
Zitat:
Außerdem bekommt er Krankengeld, danach Übergangsgeld und wenn das rum ist, wird es wohl erst mal ALG I werden. Also Einkommen ist ja da? Zitat:
Soll auch Leute geben, die sind erstmal auf dem Campingplatz gelandet. Zitat:
Deine evtl. vorhandenen Schulden werden die auch nicht zahlen. Statt bei der AWO, würde ich mir dann mal einen Termin bei der Schuldnerberatung machen. |
Ich gehe davon aus, dass du eine Reha für Suchterkrankungen machen wirst. In dieser Rehaeinrichtung gibt es Sozialarbeiter die sich um sowas kümmern. Deine Gesamtsituation (Drogen, Gewalt, arbeitslos...) wird dort eh zum Thema gemacht und das ist deine Chance dein Leben, naja sagen wir mal zurecht zu rücken.
Dort kannst du mit Sicherheit auch deine Behördengänge machen, zumindest ist das in den Einrichtungen so die ich kenne. Aufgrund deiner Situation würde ich ausserdem empfehlen nach der Reha über ne Adaptionsphase nachzudenken. Dort ist die "Leine" etwas länger als in der Reha und du wirst therapeutisch weiterbetreut, bist aber mehr auf dich selbst gestellt. Mach was draus |
Zitat:
Und wenn er schon ein derartiges Drogenproblem hat, dass er dadurch "indirekt" seine Arbeit verloren hat, nehme ich mal an, dass er dementsprechend auch nicht zu der Sorte Mensch gehört, die regelmäßig was zur Seite gelegt haben. Das erschwert das Finden einer Wohnung m.E. sehr. Wer vermietet schon an jemanden, der von Krankengeld lebt? Das sind aber natürlich alles nur Mutmaßungen, die natürlich vom ein oder anderen Vorurteil leben. Sorry dafür, TE! Was die AWO angeht ist sie mir damals sozusagen als "Allrounder" ans Herz gelegt worden - frisch geschieden, Schulden, arbeitslos, kurz vor Hartz IV. Ob's die wirklich was können, weiß ich nicht, aber fragen kostet nix. |
Zitat:
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Ich kannte mal einen der hat sich in eine Pension eingemietet, ein anderer kaufte sich für 500 DM einen alten Wohnwagen. Zitat:
Schaden kann es nicht. Andere kirchliche Organisationen wie z.B. die Caritas wären weitere Anlaufstellen. |
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Möglichkeiten wirds einige geben, wichtig ist einen kühlen Kopf zu bewahren, sich mal Herr seiner eigenen Lage zu werden. Wieviel Geld hast du momentan auf der Tasche? Behörden werden dir kein Geld zuwerfen wenn du bereits Krankengeld erhälst. Wielange musst du überbrücken?Gegebenfalls wäre die Kumpel-Maßnahme ein sauberer Weg unter der Prämisse das er dich von deinem "Konsum" wegghält und du ihm nen Obulus fürs Wohnen gibst. Hab ich in meiner Jugend auch gemacht ( 18, Mittellos, 500€ im Monat gehabt zum leben).Ich hab damals 300€ fürs Essen etc beigesteuert und mit nem Schlafsack(Gibts momentan für 15€ bei Aldi) auffem Boden gepennt ( da es nur ein 1-Zimmer Appartment war). Ansonsten musste halt erstmal mit Caritas\Awo reden, vielleicht können die dich in nem Obdachlosenheim fürs erste unterbringen. Wenn alle Stricke reißen : Aldi hat momentan Zelte für 30€ und Schlafsäcke für 15€ im Angebot. Such dir ne Wiese und campiere. |
Also eines mal vorweg, bis zum 25. Lebensjahr können deine Eltern dich nicht rausschmeißen. Die können sich auf den Kopf stellen und mit dem Arsch Fliegen fangen, rechtlich nicht durchsetzbar. Tun sie es doch werden sie zur Kasse gebeten. In so weit das sie für deinen Unterhalt aufkommen müssen.
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Und war da nicht noch was mit der Ausbildung? Will sagen, bist du unter 25 und hast deine Ausbildung abgeschlossen, sind deine Eltern auch nicht mehr unterhaltspflichtig. Außerdem! Wenn du den Thread aufmerksam gelesen hättest, würdest du wohl auch eher darauf kommen, dass der TE ausziehen will? Zitat:
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Aber da ich meine irgendwo gelesen zu haben das es Häusliche Probleme gibt wäre da der direkte Weg zum Jugendamt oder was einem meist eher hilft Psychologische Beratungsstellen. Es geht ja im endeffekt nur um ein Schriftstück was belegt das die Wohnsituation zu Hause nicht Tragbar ist. |
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