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-   -   Frage an Elektro-Kenner. Spülmaschine unter strom (https://mygully.com/showthread.php?t=6646966)

Setchan 24.01.22 17:58

Frage an Elektro-Kenner. Spülmaschine unter strom
 
Vorab:
Es fehlt grad das Geld für nen Elektriker-Einsatz der schnell sehr teuer werden kann.
Daher hoffe ich dass man mich schonmal über mögliche Ursachen aufklären kann.
Ich will auch nichts basteln, wo Laien die Finger von lassen sollten. Wenn allerdings jemand ausführbare tipps hat bzw. Tipps die der sicherheit dienen, bin ich dafür dankbar :)

Zum Problem:
Ich habe in der Küche lange zeit ne übernommene Fixtherme über der Spüle benutzt. Die Therme war direkt über dem Wasserhahn, und die haushaltsübliche SteckDose über der Therme montiert. Also alles in gerader Linie.
Gab auch nie Probleme...zumindest wurden keine bemerkt.
Die Therme is nu schon seit einiger Zeit abmontiert und ein neuer Geschirrspüler is stattdessen im Einsatz.
Nun passiert es aber dass, wenn die Maschine an eben dieser Steckdose läuft, ich beim zeitgleichen berühren des Maschinen-Innenraums und dem Wasserhahn leicht unter Strom stehe.

Dieser effekt ist NUR an dieser Steckdose. Eine andere, 1 1/2 meter weiter weg, an selber wand, funktioniert tadellos.

Gesichert is die dose, wenn ich das richtig sehe, einzeln und getrennt vom rest der küche über eine H15A Schraubsicherung.
Ausgelöst wird nix.
Das Stromnetz der Wohnung wurde nie saniert. Das Haus stammt ca. Aus 1920 ;)

AhoiKameraden 24.01.22 18:49

Zitat:

Zitat von Setchan (Beitrag 43260633)
Vorab:
Es fehlt grad das Geld für nen Elektriker-Einsatz der schnell sehr teuer werden kann.
Daher hoffe ich dass man mich schonmal über mögliche Ursachen aufklären kann.
Ich will auch nichts basteln, wo Laien die Finger von lassen sollten. Wenn allerdings jemand ausführbare tipps hat bzw. Tipps die der sicherheit dienen, bin ich dafür dankbar :)

Zum Problem:
Ich habe in der Küche lange zeit ne übernommene Fixtherme über der Spüle benutzt. Die Therme war direkt über dem Wasserhahn, und die haushaltsübliche SteckDose über der Therme montiert. Also alles in gerader Linie.
Gab auch nie Probleme...zumindest wurden keine bemerkt.
Die Therme is nu schon seit einiger Zeit abmontiert und ein neuer Geschirrspüler is stattdessen im Einsatz.
Nun passiert es aber dass, wenn die Maschine an eben dieser Steckdose läuft, ich beim zeitgleichen berühren des Maschinen-Innenraums und dem Wasserhahn leicht unter Strom stehe.

Dieser effekt ist NUR an dieser Steckdose. Eine andere, 1 1/2 meter weiter weg, an selber wand, funktioniert tadellos.

Gesichert is die dose, wenn ich das richtig sehe, einzeln und getrennt vom rest der küche über eine H15A Schraubsicherung.
Ausgelöst wird nix.
Das Stromnetz der Wohnung wurde nie saniert. Das Haus stammt ca. Aus 1920 ;)

Also nachdem Ich das was du geschrieben hattest mal nachgegoogelt habe kam immer wieder der Hinweis nicht selber mache Elektriker!
Bei altern leitungen kann diese Blank in der Wand liegen.
eventuell fehlt die Erdung.
Das kann lebensgefährlich werden.

Hier mal was:
1.
Durchgescheuertes/blankes Kabel in der Wand und nichtgeerdete Wasserrohre

2.
an Dose mit Sparerdung angeschlossen.
Dabei war aber in einer Abzweigdose Erdung und Phase vertauscht, so dass alles ging.
Über Waschmaschine und Gehäuse war somit das ganze Bad auf 220 V hochgesetzt, so dass man das nichtmal gemerkt hat, nur wenn man an den Wasserhahn gelangt hat hat es etwas gebitzelt. Gemerkt habe ich das dann zufällig mit einem billigen Spannungsprüfer, der beim Öffnen einer Steckdosenbefestigungsschraube zu leuchten anfing.
Bitte ruf den Techniker an, wenn du das nicht sofort oder in einem bezahlen kannst dann in Raten.
In einer Mietwohnung unverzüglich den Vermieter benachrichtigen.
Wenn Kinder im Haus den Raum sperren.

Lazerion 24.01.22 19:59

"H15A Schraubsicherung" Des ist schon klasse... Wann bist du denn da eingezogen? Da sollte schon mal was geschehen
Wenn es leicht Blitzt wenn du eben Spülmaschine und Wasserhahn berührst, dann kanns auch an einem unterschiedlichen Potential liegen.
Wasserrohr ist wsh noch nicht aus Plastik und ned gescheit oder gar ned geerdet.
Hol dir auf jeden Fall einen Elektriker. Am Ende machst noch was falsch, verletzt dich sogar, und zahlst dann noch ordentlich drauf, weil wir deinen Mist wieder ausbessern müssen :D

Setchan 24.01.22 22:09

Zitat:

Zitat von Lazerion (Beitrag 43261766)
"H15A Schraubsicherung" Des ist schon klasse... Wann bist du denn da eingezogen? Da sollte schon mal was geschehen
Wenn es leicht Blitzt wenn du eben Spülmaschine und Wasserhahn berührst, dann kanns auch an einem unterschiedlichen Potential liegen.
Wasserrohr ist wsh noch nicht aus Plastik und ned gescheit oder gar ned geerdet.
Hol dir auf jeden Fall einen Elektriker. Am Ende machst noch was falsch, verletzt dich sogar, und zahlst dann noch ordentlich drauf, weil wir deinen Mist wieder ausbessern müssen :D


Is erst paar Jahre her, und ehrlich gesagt ists mir relativ egal wie veraltet das hier is solange es funktioniert. Leider weiss ich aber auch dass der Wohnungseigentümer selbst kaum kohle hat um hier mal eben ne kernsanierung durchzuführen, aufgrund einiger vorfälle, corona bedingter Krise und einer relativ geringen Freundschafts-Miete ��
Ja, hat halt alles seine Vor- und Nachteile.

Aber ja keine Sorge. Wie oben erwähnt habe ich nich vor einfach drauf los zu basteln. An Strom will ich eigentlich garnich ran.
Aber bevor ich mir nen elektriker hole, wärs schonmal hilfreich zu wissen was es (womöglich) sein kann. Oder obs reicht fürs erste die Steckdose einfach zu ignorieren und ungenutzt zu lassen, da das problem ja nur dort zu sein scheint.

Kann ich in sonem Fall denn wohl davon ausgehen, dass der Geschirrspüler nicht defekt ist, sondern das Problem "nur" bei der Steckdose bzw. Dem bereich hinter der Wand liegt?

Ich frag mich auch ob des richtig sein kann, dass ausgerechnet diese eine Steckdose als einzige über die erwähnte H15A abgesichert is.


Ich hab da noch sone ganz doofe idee in meinem kopf.
Korrigiert mich bitte wenn das Blödsinn is.
Es is ein kleines 6-Parteien Haus. Je 3 Wohnungen übereinander. Da wird sicher auch die Wasserleitung die selbe sein.
Angenommen die Erdung geschieht über die Wasserleitung.
Die wohnung unter mir wurde kernsaniert unf auf neuen stand gebracht. is dann u.U. meine Erdung weg?

hero07 26.01.22 14:30

versuch mal einen Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz dazwischen zu bauen. Vllt sollte das schon reichen. Sonnst müsste wirklich ein Elektriker da mal ran.
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Setchan 26.01.22 22:22

Zitat:

Zitat von hero07 (Beitrag 43283370)
versuch mal einen Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz dazwischen zu bauen. Vllt sollte das schon reichen. [/url]


ch müsste mir eine solche dose erstmal kaufen. Hab leider keine in meinem Besitz.
Aber was genau würde die der Überspannungsschutz in dem Fall bewirken, wenn bei eingeschaltetem Gerät der Strom zwischen Gerät, Wasserleitung und mir selbst fließt?
Es handelt sich ja nich um problematische Stromspitzen.

kazwo 26.01.22 22:34

Besorg dir einen Duspol und mess das einfach durch. Wenn du nicht weist was das ist oder wie man den bedient ==> Finger weg!

Laborraum 27.01.22 11:32

Genau, ohne das böse zu meinen: Du hast keine Ahnung von der Materie und Diagnosen aus der Ferne können ganz schön gefährlich werden.
Tu dir selbst einen Gefallen und beauftrage einen Fachmann. Am Besten nach Rücksprache mit dem Vermieter.

torture 27.01.22 15:28

Bei Baujahr 1920 ist davon auszugehen, dass es keine Schutzleiter an den Steckdosen gibt, sondern die "Kurze Nullung" angeschlossen wurde. Dabei wird einfach eine Kabelbrücke zwischen Nullleiter und Schutzleiteranschluss geklemmt. Ich vermute, durch den jahrelangen Betrieb der Fixtherme ist durch Feuchtigkeit das Innenleben der Steckdose zerstört worden. Gefahrloser Tip: Wenn die Steckdose tatsächlich allein durch die beschriebene Sicherung versorgt wird, Sicherung komplett herausdrehen. Dann die Spannungsfreiheit der Steckdose überprüfen. Entweder mit einem Messgerät, Duspol oder auch einfach über eine Stehlampe mit Stecker, deren Funktion aber erst an einer anderen Steckdose kontrollieren. Wenn die defekte Steckdose spannungsfrei ist, einfach mal aufschrauben und das Innenleben optisch begutachten. Bitte keine Metallteile mit den Fingern berühren und nur isoliertes Werkzeug nutzen. Wenn kein erkennbarer Schaden vorliegt, wieder Deckel drauf. Dann muss der Vermieter einen Elektriker bestellen, da das Ganze sicherheitsbedingt eine große Gefahr für Dein Leben darstellt. Bereits eine Spannung von nur 50 Volt können im ungünstigsten Fall tötlich sein.

Lazerion 29.01.22 08:25

Wenn es gar nicht so lange her ist, dass du da eingezogen bist, hätte es damals schon angepasst werden müssen!
Das von torture könnte schon stimmen. Wenn es so alt ist hast halt deine klassische Nullung. Und diese ist nicht mehr erlaubt, außer du lebst seit 1920 in der Wohnung, was ich nicht glaube :D

Setchan 29.01.22 16:07

Zitat:

Zitat von torture (Beitrag 43296902)
Bei Baujahr 1920 ist davon auszugehen, dass es keine Schutzleiter an den Steckdosen gibt, sondern die "Kurze Nullung" angeschlossen wurde.

Vielen Dank für deine ausführliche und Urteilsfreie Antwort :) Und danke dass du auf hinweise verzichtest dass Altbauten als sichere Todeszone verboten sind :) das kann ich langsam nich mehr hören/lesen.

An einem möglichen Schaden an der möglichen Brücke hab ich noch nich gedacht.
Das werd ich bei Gelegenheit mal prüfen, wie es unter der Abdeckung aussieht.
Und keine Angst. Sowas mach ich natürlich nur wenn kein Strom fliesst ;)
Es geht mir ja tatsächlich nur drum fehler auszuschließen bevor ich nen elektriker hole. Ich weiss wie teuer unnötige Anfahrten werden können.

Aber sofern eben doch ein grösserer fehler vorliegt, sollte doch ersrmal alles sicher sein wenn ich die Steckdose weiter ausser Betrieb lasse? Seit ich weiss dass da ein Problem besteht, nutze ich die natürlich nicht mehr

Overkilla 04.02.22 12:59

Krass, was man so alles hier liest. Die klassische Nullung ist nicht verboten, sie wird nicht mehr verwendet und darf bei Neuinstallationen und Änderungen nicht mehr genutzt werden.
Altanlagen müssen deswegen aber nicht außer Betrieb gesetzt werden...
Wie schon richtig geschrieben, scheint es einen Potentialunterschied zwischen Wasserrohr und Spülmaschine zu geben.
Es KANN am fehlenden Schutzleiter der Spülmaschine/Steckdose liegen, muss aber nicht.
Es kann zB. auch die Wasserleitung nicht geerdet sein und irgendwo ein Potential aufbauen.
Tatsächlich ist es allerdings meisten so, das ein drehen des Steckers der Spülmaschine abhilft. Wie hier auch schon mal im Nebensatz erwähnt wurde, kann dies zu einem höheren Potential führen.
Überlege mal, ob die Therme mit Steckerführung zB. nach oben angeschlossen war und nun die Spülmaschine nach unten. Würde es erklären.
Ein Duspol, welcher ein Markenname ist und deswegen außen vor sein sollte, ist ein zweipoliger Spannungsprüfer. Also eben kein Schraubendreher mit Glühlampe, sondern ein echtes Messwerkzeug.
Damit kann man nachprüfen, ob Spannung vorhanden ist und im besten Fall, wie hoch diese ist und gegen was, dh. gegen Schutzleiter und Neutralleiter.
Kostet nicht viel, darf jeder kaufen, man sollte aber schon wissen, wo oben und unten ist, vorne und hinten...
Will sagen, man sollte schon wissen, was man macht.
Öffnen der Steckdose nur nach Freischaltung, also Sicherung raus.
Prüfen, ob erfolgreich Strom aus ist, dann schauen, ob eine Erdung überhaupt angeschlossen ist. Die Erdung ist der Kontakt in der Mitte, der per "Bügel" in die Mitte des Steckers geführt wird.
In den Steckkontakten sollte jeweils ein schwarzer/brauner und ein blauer Draht angeschlossen sein.
An der Erdung ein Grüngelber, bei Nullung eine Brücke vom Blauen dorthin.
Vom Schwarzen gegen Schutzkontakt gemessen, sollten 230V sein und gegen Blau auch.
Blau gegen Schutzkontakt sollte nichts anzeigen > gleiches Potential.
Ist alles wie es soll und der Spannungspüfer zeigt dir trotzdem eine Spannung an zwischen Maschine und Wasserrohr, dann tatsächlich einen Elektriker holen.

Aber es könnten dann wirklich teuer werden, denn eigentlich muss dann der Sicherungskasten auf neusten Stand gebracht werden inklusive eines FIs, der solche Fehlerströme abschalten sollte.
Wenn alles an der Steckdose OK ist, könnte der Potentialausgleich am Wasserrohr, meist im Keller, oxidiert oder weggerostet sein.
Das kannst du auch gefahrlos mal mit den Augen ansehen, ob das alles gut aussieht.
Ansonsten, hast du auch selbst geschrieben, nix machen, was man nicht versteht, Strom kann tödlich sein.

Setchan 04.02.22 19:57

Zitat:

Zitat von Overkilla (Beitrag 43395416)
Krass, was man so alles hier liest.

Nich nur hier. Aber das geht auch viel schlimmer. Hab schon wegen wirklich harmlosen Sachen Kommentare gesehen oder gehört dass das alles abgerissen gehört, dass man sofort aus solchen Todesfallen ausziehen muss weil das alles verboten is, das man froh sein kann überhaupt noch zu leben usw.
Also ich glaub in DE wohnen noch gaaanz viele andere Menschen in einem unsaniertem Altbau und wer weiss wieviele Generationen diese Häuser noch überleben werden :D

Zu deiner Antwort:
Herzlichen Dank für die ausführliche Anleitung. Ich konnt die Tage endlich mal mit nem Kollegen reden, der u.a. Elektriker Arbeiten erledigt. Der hat auch entsprechendes Werkzeug UND weiß dieses auch zu verstehen ;) Leider ists echt schwer den mal nachhause zu bekommen, dafür wäre die BEzahlung mit nem Kaffe getan :T

Aber mal zum besseren Verständnis.
Das drehen des Steckers probier ich Morgen Früh mal. Kann ich tatsächlich nicht sagen ob ich das schonmal unbewusst gemacht habe. Aber ich meine mich zu erinnern dass der Stecker der Therme tatsächlich nach oben, sprich Kopfüber, eingesteckt war.
Aber mich interessiert grad wieso es dabei zu unterschieden kommen kann.
Is das in dem Fall dann den alten Baumethoden geschuldet? Bisher dachte ich immer es sei völlig egal und mache keinen unterschied, wie rum der Stecker steckt

ztrump 06.02.22 01:37

Das kenne ich auch von mir.
Bin ebenso sensibel schon bei schwachen Strom.
Ich wette, Dein Geschirrspüler hat ein elektronisches Absperrventil am Wasserzufluss. Ebenso wie manche Waschmaschinen um im Falle eines undichten Schlauches, einen Wasserschaden zu verhindern.
Zieh einfach mal den Stromstecker und weg ist das Gekitzel.

Was kann man dagegen tun? Nur den Stecker ziehen, wenn das Geraet nicht benoetigt wird. Jede Wasserleitung wurde bei mir geerdet, sei es an der Gasleitung oder Wasserleitung oder Edspiess. Gebracht hat es gar nix und zuweilen hab ich dieses Kribblen, wenn ich 3 Raeume weiter unter der Dusche stehe und den Wasserhahn beruehre.

Edit:
Meine Leitungen sind alle aus Kupfer und Hartgeloetet.
Kalt Wasser liegt direkt im Erdreich (jo so macht man das in Australien) und hat vom Bad bis Kueche 3 Stellen wo sie geerdet ist.

Overkilla 06.02.22 13:22

Hehe, ja, ich lebe auch nicht mehr in Deutschland.
Unter anderem wegen genau solcher Denken bei manchen Zeitgenossen.
Aquastop kann damit eigentlich nichts zu tun haben, da dies nur ein elektrisches Ventil ist, das geschlossen wird im Schadensfall. Alles Plastik, leitet nicht.
Das muss in Australien woanders her kommen :)
Ich frag mich gerade, wo die Wasserleitung sonst liegen soll als im Erdreich? :)
Ist bei mir auch so, allerdings in Portugal als Plastikrohr mit Verschraubungen, super einfache Sache. Aber eben auch kein Bodenfrost, deswegen kann das 60cm tief liegen.

Ja, es ist der Nullung geschuldet, da beim drehen die Phase auf die andere Leitung geführt wird und manchmal die Schaltungen so verdrahtet sind, das eben Fehlerströme entstehen können.
Sollte nicht, aber möglich.
Wenn du noch ein Bier rausspringen lässt, kommt der Kumpel bestimmt mal zum nachsehen.
Viel Glück.

ash2 06.02.22 16:59

Ich bin Elektriker:Ich hatte mal nen ähnlichen Fall:Ursache war ein fehlender Potentialausgleich.Da können schon mal ein paar Volt fliessen.Dieser Effekt kann sogar bei kalten und warmen Wasser aus dem selben Wasserhahn auftreten.Schuld war wie gesagt der fehlende Pot-Ausgleich.Ansonsten kann auch eine klassische Nullung(nur zwei Adern und dann ne Brücke) diesen Effekt auslösen.Ein defektes kabel ist auch im Bereich des möglichen,der Strom reicht nicht aus um die Sicherung rauszuhauen,das kann aber passieren wenn Du dran rum hantierst :(
Ich wohne in der Nähe von Frankfurt,wenn Du auch kann man sich bei nem Kasten Budweiser als Bezahlung einig werden :)

Caplan 07.02.22 07:06

Ich les das nur so quer mit.
Ich habe ua. auch 2 Stk 4 Familienhaeuser von knapp VOR 1900
Und da die Mieter ~ 50 Jahre dort im Durchschnitt gewohnt haben, war es die letzten Jahre immer wieder erforderlich, so, wie sie sich ausduennten, die Wohnungen zu sanieren. Eine fehlt noch.
Und sicherlich war es thematisch immer das selbe, die typische 2 Draht-Leitung auf 3 Draht zu bringen und den Sicherungskasten , in diesem Fall gleich kompl. erneuert , mit entsprechenddem FI Schalter auszuruesten.

Die Eigenbasteleien, wenn man " nicht vom Fach " ist, koennen schnell zu einem Bumerang werden in Bezug auf die Versicherungsleistung. Das muss man sich dringendst vor Augen halten im Schadensfall.
Da ohne Vermieter herumzuwuseln, kann bedeutsam werden.
Das mal nur zur rein rechtlichen Situation.
Aus der kann sich auch ein Vermieter nicht einfach entfernen mit dem trivialen Argument , es reiche das Geld nicht.
Grundsaetzlich kostet Geld zur Zeit nichts und Immobilien sind beleihungsfaehig, so denn nicht ueberschuldet.

Einst hatte ich einen Mieter, der als Klingelstromelektriker, eine Leitung schoen in grossen Rollen hinter einer eigens gebastelten Holzvertaefelung verschwinden liess. ( Apfelsinekistenaustattungen gruselig)
Diese wurde fuehlbar warm, da wunderbare Spule.
Und sein Sohn besass die selbstherrliche Frechheit auch noch die Wohnung selbst von der Hauptsicherung zu loesen und diese wieder anzuschliessen, was regulaer nur von zertifizierten Fachleuten in Entsprechender Klassifizierung vorzunehmen ist. Mal eben so..

Ich bin mit Sicherheit kein Mensch der nicht diverse Dinge auch selbst regelt, aber es gibt Grenzen , explizit in der Haftung.
Und die dort die Jahrzehnte vorher unter den anderen Umstaendnen verbracht haben ,kamen nicht durch die typ. Altbauauslegung ums Leben ;)


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