Zitat:
Es geht bei diesem Turnier um alles, nur nicht um Fußball.
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Diese korrekte Feststellung (auch mein Reden immer) hat n3 mit dem nachfolgenden Text gleich wieder selbst konterkariert.
Katar ist nun einmal Gastgeber sowie Ausrichter dieser WM, ein Land mit seinen eigenen Gesetzen und Regeln, die zugegeben auch mir nicht gefallen, selbstredend, aber auch die FIFA ist dem nun einmal in Katar unterworfen. Wenn man trotzdem einfach was Verhalten verbotenes tut, käme es nun auf Katar an. Der FIFA-Präsident sitzt eben zwischen zwei Stühlen und muss aufpassen, nicht zermahlen zu werden, diesen Job, der sich eigentlich nur in dem Rahmen des Fussballs konzentriert, möchte ich nicht haben wollen.
Wie ich schon anderswo darlegte, muss man künftig eben darauf achten, Länder in die Auswahl zu nehmen, die Menschenrechte achten. Dies wiederum entscheidet natürlich der Exekutiv-Ausschuss der FIFA. Die Stimme des FIFA-Präsidenten hat dabei doppeltes Gewicht (bei Stimmengleichhheit). Sonst muss der DFB eben mal den Austritt in betracht ziehen, zumindest erstmnal androhen, in anderen Ländern mit den Mannschaften das Gleiche. Alle ausgetretenen würden sich verbünden können. Dies wiederum würde zwangsläufig ein Umdenken bei der FIFA auslösen müssen, was die Auswahlkriterien von Gastgeberländer angeht, also dem, wie das in der Zukunft zu handhaben ist.
Zudem wird man das ganze Debakel mit all dem Gekeife, wohl von der Seite der FIFA aus nicht wiederholt sehen wollen. Da ist nun Druck schon da und das braucht auch seine Zeit, soweit es künftige WM´s angeht. Für die FIFA ist der Fussball, besonders bei solche Events auch nur eine Geldruckmaschine, da unterscheidet sie sich nicht von anderen Organisationen, Konzernen und Firmen, egal wie seriös und wohllingend die Namen solcher klingen, sich deren Arbeit nach aussen auch darstellt, da sitzen Menschen mit Interessen, insbesondere die hohen Posten. Würden immer mehr Mannschaften da austreten wollen, sich anbahnen, das sich womöglich eine neue Organisation gründen könnte, was dann von grossen Teilen der Politik sicherlich untermauert werden würde, wird sich die FIFA am Ende auf alles einlassen, das darf man mal stark annehmen.
Meine These wird vollends unterstützt, mit dem was Dänemark, also die DBU, gerade hat durchblicken lassen:
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Jetzt wird man derzeit die Dinge in Katar selbst, ganz sicher nicht lösen. Staatsreligion in Katar ist der sunnitische Islam und laut Artikel 1 ist die Scharia die Hauptquelle der Gesetzgebung, nichts zu machen.
Die Sache ist so, auch beim Fussball geht es hoch konzentriert zu, liegen die Nerven wegen Nebenschausplätze blank, übt es Einfluss auf die deutschen Spieler aus, die ja gerade bei uns politisch besonders emotionalisiert sind. Denkbar, das unsere Elf deshalb gegen Japan verloren hat. Ähnlich wie bei einem Mann mit seiner Partnerin in im Bett, ist "ER" unkonzentriert, klappt es nicht. Ich habe das Spiel zwar selbst nicht gesehen, aber ist in den News ja nicht zu übersehen.