München (dpa/lby) - Bei einem Treffen mit Vertretern der Tafel in München hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch die Arbeit der Wohltätigkeitsinitiativen gewürdigt. In Zeiten, in denen viele Menschen nicht wüssten, wie es mit den hohen Energie- und Lebensmittelpreisen weitergehe, leisteten sie einen unverzichtbaren Beitrag, sagte Söder. "Wir sollten das als Staat besonders unterstützen."
Durch hohe Inflation und Energiekosten stehen auch die Tafeln in Bayern unter Druck. Das Kabinett hatte am Dienstag daher angekündigt, die Förderung im kommenden Jahr mit Mitteln aus dem Härtefallfonds von 600.000 auf eine Million Euro anzuheben.
Die sogenannten Tafeln sammeln Lebensmittel, die etwa in Supermärkten nicht rechtzeitig verkauft werden können, ein und geben sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen weiter. Nach Angaben des Landesverbands engagieren sich dabei in 174 bayerischen Tafeln etwa 7000 ehrenamtliche Helfer.
Das ist wieder ein typischer PR Termin. Man merkt der Wahlkampf hat in Bayern begonnen. Den letzten Wahlkampf hatte er mit einem bayerische Familiengeld vergoldet. Zumindest hat die Landesregierung diese Woche eine höhere Untestützung der Tafeln nächstes Jahr versprochen. Es gibt nun knapp 6.000 Euro für jede Tafel in Bayern ... einmal im Jahr.
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