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Klimakrise - Wer bremst, verliert

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Ungelesen 01.10.21, 19:26   #1
pauli8
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Standard Klimakrise - Wer bremst, verliert

Zitat:
Klimakrise

Wer bremst, verliert



Eine Kolumne von Christian Stöcker

Sah man sich den Bundestagswahlkampf im deutschen Fernsehen an, musste man den Eindruck gewinnen, Klimaschutz sei furchtbar teuer. Dabei zeigen diverse aktuelle Studien Erfreuliches: Das Gegenteil ist richtig.

26.09.2021, 14.08 Uhr



Solarpark: Die Preise vor allem für Wind- und Solarstrom sind seit vielen Jahren im freien Fall
Foto: Sven-Erik Arndt / Universal Images Group via Getty Images

»All dieses Geld würde in unseren Taschen landen – aber es käme aus den Geldbeuteln von Leuten, die Ölquellen und Kohleminen besitzen, was der Grund dafür ist, dass die Fossilbranchen so hart daran arbeiten, Sand ins Getriebe zu streuen.«

Autor und NGO-Gründer Bill McKibben

In jedem der drei Trielle zur Bundestagswahl wurde, in unterschiedlichen Formulierungen, immer wieder die gleiche, leider ausgesprochen dumme Frage gestellt. In Kurzform lautet sie etwa so: Das wird doch alles wahnsinnig teuer mit dem Klimaschutz, oder? Die Moderatoren verbissen sich regelrecht in dieses Thema, forderten Bekenntnisse, Beichten, Offenlegung des Schrecklichen, das uns angeblich droht, wenn wir endlich Ernst machen mit der Umstellung unserer Energieversorgung.

Zitat:
Christian Stöcker >




Foto: Spiegel Online

Jahrgang 1973, ist Kognitions*psychologe und seit Herbst 2016 Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Dort verantwortet er den Studiengang »Digitale Kommunikation«. Vorher leitete er das Ressort Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE.
Dass diese Frage auch nur ein einziges Mal gestellt wurde, ist, das muss man leider so deutlich sagen, Ausdruck eines flächendeckenden journalistischen Versagens. Die Moderationsteams waren, insbesondere beim Thema Klima, einfach nicht auf der Höhe der Zeit. Vielleicht hatten sie auch wirklich das Gefühl, wenn all die Wetterkatastrophen des Jahres 2021 schon Wahlkampf für die Grünen machen, dann müssen wir wenigstens gegenhalten, wer weiß.
Fakt ist, dass die Frage »Was kostet Klimaschutz« nachweislich falsch gestellt ist.

Die korrekte Frage lautet: »Was kostet es, wenn wir weiterhin keinen Klimaschutz machen?« Denn das wird wirklich teuer. Und zwar nicht nur wegen der Schäden, die die Klimakrise schon jetzt anrichtet.

Glauben Sie nicht mir, glauben Sie der Ökofantasterei unverdächtigen Institutionen wie der Europäischen Zentralbank, der Oxford University oder der Nachrichtenagentur Bloomberg. Alle drei haben in letzter Zeit Studien veröffentlicht, die in einem Punkt glasklar sind und völlig übereinstimmen: Teuer ist es, nicht zu handeln. Und es wird immer teurer, je länger man wartet. Wer schnell umstellt, kann sich dagegen auf sensationelle Einsparungen freuen. Nicht nur in CO₂, auch in Euros.

Je früher die Welt endlich aufwacht, sich von fossilen Brennstoffen verabschiedet und ihre Energieversorgung mit Strom aus Sonne, Wind und Wasserkraft deckt, desto billiger wird das. Und zwar nicht nur, weil Klimaschutz künftige Katastrophen verhindern kann, die ******* Schäden verursachen werden. Sondern auch, weil – schon jetzt! – Strom aus erneuerbaren Energiequellen vielerorts billiger ist als dreckiger Strom.

Auch bei uns.

Hier ein Satz aus der auf erneuerbare Energien spezialisierten Einheit von Bloomberg (BNEF): »In Staaten einschließlich China, Indien und Deutschland ist es jetzt billiger, ein neues, großes Solarkraftwerk zu errichten, als ein bereits existierendes Kohle- oder Gaskraftwerk weiterzubetreiben.«

Haben Sie mitbekommen, dass China keine Kohlekraftwerke mehr im Ausland bauen will? Das hat seinen Grund, und der hat auch mit wirtschaftlichen Erwägungen zu tun.

Auch die EZB kommt in einer Studie zu dem Schluss, dass kein Klimaschutz deutlich teurer ist als Klimaschutz, und dort sind die dramatisch fallenden Kosten erneuerbarer Energien noch gar nicht ganz eingepreist: »Die Ergebnisse zeigen, dass schnelles Handeln klare Vorteile bietet: Die kurzfristigen Kosten des Übergangs verblassen im Vergleich zu den mittel- und langfristigen Kosten ungebremsten Klimawandels.« Zudem bringe schnelles politisches Handeln zusätzliche Vorteile, weil effiziente Technologien dadurch schneller verfügbar würden.

Tatsächlich sind die Preise vor allem für Wind- und Solarstrom seit vielen Jahren im freien Fall, und das könnte man als Journalist im Jahr 2021 eigentlich wirklich wissen. Eine Studie aus Oxford zeigt aber, dass diese Tatsache sogar in den gängigen Modellen für Energiewirtschaft konsequent ignoriert wird: »Ein schneller Übergang zu grüner Energieversorgung würde vermutlich Billionen von Dollar einsparen – selbst dann, wenn man die Schäden durch den Klimawandel und andere Vorteile von Klimaschutz nicht mit einrechnet.«

Ich habe letztes Jahr ein Buch veröffentlicht, dessen letztes Kapitel genau aus diesem Grund heißt: »Nur die Exponentialfunktion kann uns retten«. Jetzt zeigt sich: Sie fängt bereits damit an.
»Ein langsamerer Übergang (der langsamere Umstellungsraten vorsieht als die aktuell vorherrschenden) ist teurer, und ein auf Nuklearenergie basierender Übergang ist wesentlich teurer«, so die Autoren aus Oxford.

Es wird höchste Zeit, dass die Debatte über die ohnehin absolut zwangsläufige Umstellung unserer Energieversorgung endlich nicht mehr auf Fiktionen aufbaut wird, die nur der Kohle-, Öl- und Gasbranche nutzen. Die immer wieder gestellte dumme Frage nach den »Kosten« der Energiewende ist ein Erfolg von rücksichtslosem fossilem Lobbyismus.

Tatsächlich reflektiert der aktuelle CO₂-Preis noch lange nicht die wahren Kosten, die die Krise schon jetzt verursacht. Und trotzdem gilt beim Klimaschutz schon jetzt: Wer bremst, verliert. Und zwar nicht zuletzt eine gewaltige Menge Geld.
Quelle:

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Ungelesen 02.10.21, 01:14   #2
frosti2311
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"Ich sage Ihnen, dass wir unsere Kinder in einen globalen Schulbus schieben, der mit 98%iger Sicherheit tödlich verunglückt."

Musste grade bei dem Titel an genau dieses Zitat denken. Hmmm.... Mich macht diese nicht enden wollende Diskussion momentan echt Müde. Die Ignoranz vieler frustriert mich. Diese Wahl (die übrigens meine erste war, an der ich mich beteiligt habe - aus Gründen) hat mich regelrecht verkatert zurück gelassen. Hab es eigentlich immer so gehandhabt wie Geralt von Riva (Schämen sollt ihr euch, wenn ihr ihn nicht kennt ):

"Kleiner, größer, dazwischen - es ist alles ein. Die Proportionen sind relativ und die Grenzen verwischt. Ich bin kein heiligmäßiger Einsiedler, ich hab im Lebe nicht nur Gutes getan. Aber wenn ich zwischen dem einen und dem anderen Übel wählen soll, dann wähle ich lieber gar nicht."

Ob es irgendwas bewirkt hat, es jetzt anders zu tun als all die Jahre zuvor wird sich zeigen. Ich glaub noch nicht dran, wenn ich ehrlich bin... weil ich sehe, wie viele den Knall noch nicht gehört haben. Jedenfalls kann ICH nicht so weiter machen. Ich bin jetzt 30 Jahre alt und versuche mir nach wie vor eine Basis zu aufzubauen, damit ich vielleicht mal eine Familie gründen kann. Ich hab trotzdem den größten Teil meines Lebens ein Leben im Überfluss geführt, ein Leben im Speck, so wie die meisten von uns. Aber ich KANN einfach so nicht weiter machen. Es fällt mir schwer, Gewohnheiten aufzugeben. Liegt zum Teil auch daran, dass ich an Depressionen und Angststörungen leide und auch immer eine Gewisse Angst hatte, mich mit den Tatsachen und Fakten auseinander zu setzen. Es fällt mir schwer, mich nicht selbst zu bemitleiden. Es fällt mir schwer, auf Dinge zu verzichten, die immer selbstverständlich waren. Man hat das Gefühl sie zu brauchen, um wirklich Frei zu sein. Alleine, dass ich kaum noch Fleisch esse ist ja ein Ding... verdammt, wie gerne hätte ich jetzt ein Steak! Aber ich KANN einfach nicht mehr so weiter machen. Ich will so nicht mehr sein, ich weiß es doch besser. Und trotzdem sag ich nicht nein, wenn ich bei meinen Eltern beim Grillen eingeladen bin und hab danach immer ein scheiße schlechtes Gewissen. Und meine Freundin will bald Kinder und ich hab Angst ihr zu sagen, dass ich nicht weiß ob daraus was wird in den nächsten 10-20 Jahren, wenn ich mir die Prognosen unserer Zukunft so anschaue. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gehen für FfF demonstrieren weil sie diese Ängste teilen, die andere Seite regt sich darüber auf weil die mit scher zu lösender Farbe auf Gehwegen sprühen und das Geld der Stadt/Gemeinde ja Geld kostet. Oder weil die die Schule schwänzen. Ansonsten drehen, ducken, winden sie sich weg. Erst mit dem Finger zeigen, dann aus der Affäre ziehen. Sehen ihre Felle wegschwimmen, weil die Kids Gelb/Grün wählen. ACH VERDAMMT....

Ich bin müde... Gute Nacht euch allen....
__________________
Where Is My Mind¿
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Draalz (02.10.21)
Ungelesen 03.10.21, 13:40   #3
Uwe Farz
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In diesem Zusammenhang sei mal darauf hingewiesen, wie die Big Tech Konzerne die ambitionierten Pläne der Biden Administration sabotieren wollen:
Zitat:
Führende US-Unternehmen wie Amazon, Apple, Disney und Microsoft unterstützen Lobby-Organisationen, die Millionen US-Dollar ausgeben, um den Entwurf für ein weitreichendes US-Klimaschutzgesetz auszuhöhlen.
Dies geht aus einem Bericht hervor, den die zivilgesellschaftliche Organisation Accountable.us am Freitag herausgegeben hat. Die Konzerne und ihre Chefs selbst behaupten dagegen gerne, beim Kampf gegen den Klimawandel mit Zielen für mehr Nachhaltigkeit und zur CO2-Reduktion an vorderster Front dabei zu sein.
Vorwurf der Heuchelei

Über 50 großen Firmen wirft Accountable.us daher Heuchelei vor. Sie seien aktive Mitglieder in Lobby-Institutionen, die massiven Widerstand gegen das von Präsident Joe Biden und den Demokraten im US-Kongress vorangetriebene Budgetpaket mit Ausgaben in Höhe von rund 3,5 Billionen US-Dollar angekündigt haben. Dieses gilt Beobachtern als das "bislang größte Gesetz gegen den Klimawandel". Es umfasst etwa ein Programm für die Förderung erneuerbarer Energien in Höhe von 150 Milliarden US-Dollar, das den Umstieg von Versorgern auf Wind-, Solar- und Wasserkraft erleichtern würde. Atomkraft soll allerdings auch gefördert werden, was in der EU umstritten ist.

Die Autoren der Analyse verweisen etwa auf den Schwur der US-Handelskammer, "alles zu tun, was wir können, um zu verhindern, dass dieses steuererhöhende und arbeitsplatzvernichtende" Gesetz beschlossen werde. Dem Vorstand der Vereinigung gehören Führungskräfte von Unternehmen wie Microsoft, Intuit, United Airlines, der Fluglinie Delta und Deloitte an, die sich alle besorgt über den Klimawandel geäußert und ein Gegensteuern angekündigt haben.
Lobbyisten: Biden-Agenda "auf jede erdenkliche Weise kippen"

Eine andere Wirtschaftsallianz, der Business Roundtable, hat sich "zutiefst besorgt" über das als "Versöhnungsgesetz" bezeichnete Paket gezeigt, da es unter anderem die Steuern für Reiche erhöhen würde. Der Organisation gehören Firmenchefs wie Tim Cook von Apple an, der von Regierungen und Unternehmen stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise gefordert hat. Weitere Mitglieder sind Andy Jassy, der neue Chef von Amazon, Sundar Pichai, CEO der Google-Muttergesellschaft Alphabet, und Darren Woods, Chef des Ölriesen Exxon.

Die Gruppe Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA), der unter anderem Bayer, AstraZeneca sowie Johnson & Johnson angehören, hat laut der Untersuchung Anzeigen geschaltet, in denen sie den Gesetzentwurf angreift. Die Rate Coalition, die AT&T, Disney, FedEx, UPS und Verizon zu ihren Mitgliedern zählt, plant ebenfalls eine Werbekampagne, um die Initiative für den Corona-Wiederaufbau zu verhindern. Erklärtes Ziel der National Association of Manufacturers, bei der etwa Dow, Goodyear und SchneiderElectric mitmischen, ist es, die Biden-Agenda "auf jede erdenkliche Weise" zu kippen.
Kein Kommentar der Beteiligten

Der Guardian bat eine Vielzahl der genannten Konzerne um einen Kommentar. Der Zeitung zufolge wollte aber keiner davon die Haltung der jeweiligen Lobbygruppen, denen sie angehören, kritisieren. Kein Mitglied habe erklärt, dass man die Verbindungen zu diesen Lobby-Verbänden überprüfen werde.

Dies steht im Kontrast zu öffentlichen Klimaschutzbekenntnissen. Jeff Bezos, der zu den reichsten Menschen der Welt zählt, hält die Klimakrise offiziell für die "größte Bedrohung für unseren Planeten". Der von ihm gegründete Handelsriese Amazon hat sich verpflichtet, seine Emissionen bis 2040 auf null zu reduzieren und klimaneutral zu werden. Microsoft hat versprochen, schon in einem Jahrzehnt "kohlenstoffnegativ" zu sein. Disney will innerhalb des gleichen Zeitraums nur noch Strom aus erneuerbaren Energiequellen verwenden.
US-Demokraten uneins über Bidens Klima-Ambitionen

Kyle Herrig, Präsident von Accountable.us, monierte, die Unternehmen versteckten sich hinter "zwielichtigen Gruppen" und finanzierten hinter verschlossenen Türen den Widerstand gegen das Gesetzespaket. Damit gefährdeten sie aber nicht nur die Umwelt massiv, sondern auch ihren eigenen Ruf.

Das Vorhaben Bidens und der Demokraten ist derzeit an einem kritischen Punkt. Die oppositionellen Republikaner lehnen es geschlossen ab. Auch in den eigenen Reihen gibt es Abweichler wie den Senator Joe Manchin, der den Entwurf für unsinnig hält und die bestehenden Subventionen für Kohle, Öl und Gas beibehalten will. Bidens Klima-Ambitionen erlitten bereits im Sommer einen Dämpfer. Bei einem ersten Infrastrukturpaket musste der Präsident einen Kompromiss eingehen, weil den Republikanern gerade die enthaltenen Klimaschutzmaßnahmen nicht passten. Nun soll es der zweite Korb richten. Umweltorganisationen und Wissenschaftlern geht auch dieser aber nicht weit genug.
Quelle:
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Die Fassade grün tünchen und hintenrum die Klimabremser stärken, während die Quartalszahlen der Börsen die einzigen gültigen Parameter für diese Leute sind. So wird das nichts.

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Ungelesen 03.10.21, 14:53   #4
Draalz
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Leider ist auch ein US Präsident abhängig von Lobby's, die ihm letztendlich Wählerstimmen bringen.

Joe Biden hat die Sachzwänge erkannt, aber ist er wirklich so 'abgehoben'? Für mich ist das endlich mal wieder ein Präsident, den man ernst nehmen kann und vielleicht auch will.

Dass er mit seinen Vorhaben von den dort hiesigen Topmanagern regelrecht torpediert wird empfinde ich persönlich als äusserst unnachhaltig und kurzsichtig.

Dabei gibt es für diese Welt nur noch eine Richtung, ganz egal wie sie regiert und gesteuert wird. Selbst China hat das erkannt und bei aller Liebe zur Demokratie wünschte ich Biden die Befugnisse eines Xi Jinping.

In der Tat, so wird das nichts.
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