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Anschläge in Christchurch: Wider die Attentatspornografie

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Ungelesen 16.03.19, 23:16   #1
Wornat1959
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Standard Anschläge in Christchurch: Wider die Attentatspornografie

Zitat:
Anschläge in Christchurch
Wider die Attentatspornografie

Bernhard Pörksen im Gespräch mit Gesa Ufer

Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch hat seine Taten aufgezeichnet. Die verstörenden Aufnahmen werden derzeit tausendfach im Netz verbreitet – dass sich auch Medien wie die „Bild“ daran beteiligen, empfindet der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen als grotesk.

Bei einem mutmaßlich rechtsextremen Terror-Angriff auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch sind mindestens 49 Menschen getötet worden. Die Polizei nahm vier Verdächtige fest, darunter auch einen Australier. Im Internet kursieren ein hasserfülltes, rechtsextremes Manifest und ein Video des Täters, der die Tat mit einer Helmkamera live auf Facebook streamte. Diese Video-Aufnahmen sind verstörend – man hört den Mann atmen, er setzt die Waffe an, schaut in seine Sichtachse wie in einem Ego-Shooter-Spiel.

In den sozialen Netzwerken werden die Aufnahmen, die wie aus einem Computerspiel daherkommen, immer wieder von Nutzern hochgeladen. Auch die „Bild“-Zeitung hat diese Aufnahmen online veröffentlicht – neu zusammengeschnitten und sogar mit einer Tonspur unterlegt, wie im Videospiel.

Zitat:
Mit "MIT VIDEO" auf der Startseite werben, während die Polizei in Neuseeland darum bittet, das Video nicht zu verbreiten – das ist erbärmlich, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].de! [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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„Wir haben hier eine maximal entsetzliche Tat“, sagt Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen. Und der Täter plane das mediale Echo mit ein: „Hier hat jemand auf den medialen Effekt hinkalkuliert“, sagt Pörksen. Dass solche Videos von einem journalistischen Medium wie der „Bild“ präsentiert würden, bezeichnete er als „grotesk“.

Eine ethisch-moralische Herausforderung

Es sei dem Täter darum gegangen, Angst und Schrecken zu verbreiten und Aufmerksamkeit zu erzeugen. „Man muss davor warnen, diese Bilder weiterzuverbreiten und auch, sie durch die Kommentierung groß zu machen.“ Die Gefahr sei, dass wir nun nicht mehr über die entsetzlichen Taten nachdächten und unser Mitgefühl artikulierten, befürchtet Pörksen, sondern dass etwas entstünde, was er als Attentatspornografie bezeichnet, wie es die „Bild“-Zeitung betriebe.

„Das ist eine ethisch-moralische und gleichzeitig professionelle Herausforderung par excellence, vor der man in einem solchen Moment steht.“ Aus seiner Sicht haben diese Bilder keinerlei Informationswert. „Und das wäre ja die entscheidende Frage: Was wird damit gezeigt, verständlich gemacht, was man nicht verstehen kann, wenn man eine Schlagzeile liest?“ Solche Bilder zu verbreiten erscheine ihm wie ein später Triumph terroristischen Denkens – das brächte niemanden weiter und besäße keinen aufklärerischen Wert, kritisiert er.

„Prüfe erst, publiziere später“ – solche journalistischen Maximen gelten heute für jeden, der potenziell sendet, im Netz und in den Sozialen Netzwerken. „In diesem Zusammenspeil ist der einzelne User gefordert im Sinne einer Ethik des Teilens“, meint Pörksen.

(inh)
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Audiobeitrag dazu: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
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Wer hier danach fragt, den kick ich persönlich.
Wäre nicht der erste.
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Zitat:
Zitat von detuschlandfunkkultur
„Das ist eine ethisch-moralische und gleichzeitig professionelle Herausforderung par excellence, vor der man in einem solchen Moment steht.“ Aus seiner Sicht haben diese Bilder keinerlei Informationswert. „Und das wäre ja die entscheidende Frage: Was wird damit gezeigt, verständlich gemacht, was man nicht verstehen kann, wenn man eine Schlagzeile liest?“ Solche Bilder zu verbreiten erscheine ihm wie ein später Triumph terroristischen Denkens – das brächte niemanden weiter und besäße keinen aufklärerischen Wert, kritisiert er.
Ich habe einen ca. 2,5-minütigen Ausschnitt aus dem Video gesehen, in dem zu sehen ist, wie der Attentäter in die Moschee stürmt und auch auf Menschen das Feuer eröffnet.
Ich muss vorab dazu sagen, dass das Video durch seine Unschärfe und der Einsatz eines Sturmgewehrs - d.h., einer Distanzwaffe - keine außerordentlich blutigen Szenen beinhaltet.

Was für mich persönlich jedoch zum Vorschein kam ist der Umstand, mit welcher Kaltblütigkeit einem Menschen einfach das Leben genommen werden kann - als wäre es fast eine alltägliche, banale Gegebenheit. Es ist schwer nachzuvollziehen, was sich bei den Menschen - sowohl bei dem Täter als auch bei den Opfern - in dieser Situation in den Köpfen abgespielt haben muss. Man wird es wohl nie erfahren.

Von daher kann ich dem Medienwissenschaftler nicht ganz in seiner Aussage zustimmen - es ist definitiv noch eine andere Dimension, das Video zu sehen, als "nur" eine Schlagzeile zu lesen. Dass Links aber hier im Forum nicht geduldet werden, kann ich nachvollziehen und halte sie an dieser Stelle auch für fehl am Platz - wenn man es unbedingt sehen will und muss, bietet das Internet genügend alternative Videoportale an, auf denen dies möglich ist.
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Ungelesen 17.03.19, 10:49   #4
pauli8
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Selbst Facebook bemüht sich...

Zitat:
Neuseeland
Facebook löscht 1,5 Millionen Videos vom Attentat

Der Rechtsterrorist Brenton Tarrant übertrug seine Attacke in Christchurch live auf Facebook - nun bemüht sich das Unternehmen, Kopien zu entfernen. Doch die Zahl der Uploads ist gewaltig.


Polizist in der Nähe eines der Tatorte

17 Minuten lang streamte der Attentäter im neuseeländischen Christchurch seine tödlichen Schüsse auf wehrlose Zivilisten. Zwar baten die Behörden bereits unmittelbar nach dem Angriff, die Aufnahmen nicht zu verbreiten. Doch neben einigen Medienunternehmen hielt sich auch eine große Zahl privater Nutzer nicht an diese Vorgabe.
Facebook, dessen System der Täter Brenton Tarrant nutzte, versucht nun, so viele Kopien wie möglich aus seinem Angebot zu entfernen.

"In den ersten 24 Stunden haben wir weltweit 1,5 Millionen Videos der Attacke gelöscht, davon mehr als 1,2 Millionen bereits beim Hochladen", erklärte Facebook am Samstag in einem Tweet.

Bei den Attacken auf zwei Moscheen am Freitag hatte Tarrant insgesamt 50 Menschen getötet. Zuletzt hatten die Behörden die Zahl der Todesopfer mit 49 angegeben, am Sonntag entdeckten sie in einem der Gebäude jedoch eine weitere Leiche.
Auch die Zahl der Verletzten wurde nach oben korrigiert: Es gebe 50 Verletzte, von denen sich noch 36 im Krankenhaus befänden, teilte die Polizei mit. Zwei von ihnen seien in einem kritischen Zustand.

Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der Australier Tarrant seine Tat allein verübte. Zwei am Freitag festgenommene Männer hatten offenbar keine direkte Verbindung zu dem Anschlag und dem Attentäter. Sie seien an einer Polizeisperre festgenommen worden und hätten Schusswaffen bei sich gehabt, so ein Polizeisprecher.

Diskussion über Livestreams geht weiter
Facebook erklärte darüber hinaus, dass es auch bearbeitete Versionen des Tatvideos ohne eindeutige Gewalthandlungen löschen werde. Dies geschehe aus Respekt vor den Betroffenen und wegen Bedenken der Behörden.

Tarrant nutzte bei den Aufnahmen seiner Bluttat eine Streaming-App, die eigentlich für Extremsportler konzipiert wurde. Der Vorgang hat eine neue Debatte über die Verantwortung und Aufgabe der Anbieter entsprechender Live-Angebote im Internet ausgelöst (einen Kommentar lesen Sie hier). Auch die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern kündigte an, mit Facebook über Livestreams zu diskutieren.
jok/Reuters
Quelle:
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B345T
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Zitat:
Zitat von HansGuarde Beitrag anzeigen
Was für mich persönlich jedoch zum Vorschein kam ist der Umstand, mit welcher Kaltblütigkeit einem Menschen einfach das Leben genommen werden kann - als wäre es fast eine alltägliche, banale Gegebenheit...
Das Gleiche passiert tagtäglich in den Ländern denen der Imperialist die angebliche Freiheit gebracht hat, und wir nehmen es nur so als Randnotiz hin. Ich ertappe mich leider selbst oft genug dabei....
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das fragt man sich bei jedem terroranschlag. ob nun mit waffen menschen erschossen werden oder mit messern ermordet oder mit lkw oder mit irgendwelchen anderen möglichkeiten möglichst viele menschen zu ermorden.
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Ungelesen 18.03.19, 20:46   #7
Wornat1959
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Zitat:
Anschläge von Christchurch
Medien machen sich zu Mittätern

Der Attentäter von Christchurch hat seine Tat live im Internet gestreamt, von wo aus sie sich weltweit viral verbreitet hat. Auch traditionelle Medien haben sich auf die Logik des Attentäters eingelassen – und sind ihrer Verantwortung damit nicht gerecht geworden, findet Stefan Fries.

Von Stefan Fries


Die Bild-Zeitung hat in ihrer Ausgabe vom Samstag den Facebook-Livestream zur Titelschlagzeile gemacht. (Deutschlandradio / Stefan Fries)

Ja, Mittäter. Die Medien, die sich auf die Logik des Attentäters von Christchurch eingelassen haben, waren Komplizen bei seiner Tat. Denn sie haben das vollendet, was er begonnen hat. Der Täter hat die mediale Verbreitung seiner Tat einkalkuliert. Wer ihm hilft, macht sich mitschuldig – an diesem Verbrechen, aber auch an denen von Nachahmern.

Denn dem rechtsextremen Attentäter ging es nicht nur darum, viele Muslime zu töten. Er wollte auch, dass die Welt das erfährt. Nicht nur andere Nutzer haben mit Millionen Kopien und Ausschnitten dafür gesorgt, dass sein Video weiterverbreitet wird, sondern auch viele redaktionelle Medien, die Ausschnitte aus dem Video und Standbilder daraus gezeigt, seinen Namen genannt und Zitate aus seinem Bekennerschreiben verbreitet haben, oft ohne Einordnung.

Dass etwa die "Bild"-Zeitung Teile des Videos online gestellt hat, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] mit dem Argument, Journalismus müsse "Bilder der Propaganda und Selbstdarstellung entreißen und einordnen". Dabei kann man die Bilder nicht der Propaganda entreißen, sie sind es selbst. Der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Die Bilder haben keinen Informationswert, der über eine Schlagzeile hinausgeht.

Lobo: Medien werden Teil einer Marketingkampagne

Auch aus dem Bekennerschreiben des Attentäters, das viele als Manifest bezeichnen, haben Medien zitiert. Was gefährlich ist: Wer sich im rechtsextremen Netzmilieu nicht ausreichend auskennt, gerät leicht in ein Minenfeld, finden selbst Fachleute wie Tech-Journalist Kevin Roose von der New York Times. Selbst er wisse nicht, was echt und was nur Medienköder sei.

Damit lassen sich Medien hacken, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Die Botschaften unkommentiert weiterzutransportieren, sei der sicherste Weg, Teil seiner Marketingkampagne für weitere Massenmorde zu werden.

Würden Journalisten aus dem Bekennerschreiben zitieren, wenn der Täter es ohne Tat veröffentlicht hätte? Wohl nicht. Warum berichten Journalisten also darüber? Weil er 50 Menschen umgebracht hat. Was heißt das für andere Täter? Wenn sie ihre Ideen verbreiten wollen, sollten sie etwas tun, das ihnen entsprechende Aufmerksamkeit verschafft.

Die Frage ist, wie Medien berichten

Auch der Täter von Christchurch war schon so ein Nachahmer. Er beruft sich auf den Attentäter von Oslo und Utöya, der 2011 77 Menschen tötete und dessen Bekennerschreiben ebenfalls weit verbreitet wurde. Doch daraus haben einige Medien nichts gelernt.

So hat etwa die Berliner BZ Bilder von Täter und Sturmgewehr gedruckt. Schlagzeile: "Er tötete Unschuldige als Rache für den Terror am Breitscheidplatz". Die BZ verbreitet damit das Rache-Narrativ des Täters, dabei haben weder er noch seine Opfer am anderen Ende der Welt irgendetwas mit Berlin zu tun. "Bild" und Ostsee-Zeitung verbreiteten seinen Aufruf, Bundeskanzlerin Merkel zu töten.

Natürlich müssen Journalisten über solch eine Tat berichten. Die Frage ist, wie sie das tun. Über die Morde lässt sich auch ohne Bilder vom Täter und Bilder des Täters berichten. Das Bekennerschreiben lässt sich als rechtsextrem einordnen, ohne es kontextlos zu zitieren.

So erschien etwa die Hamburger Morgenpost am Samstag mit einer komplett schwarzen Titelseite und dem Text: "Der Massenmörder von Christchurch filmte sich bei seiner monströsen Tat, damit diese Bilder um die Welt gehen. Von uns bekommt er dafür keinen Platz."

Die Süddeutsche Zeitung erklärte, weder das Video noch Standbilder daraus zu zeigen, um sich nicht die Bildsprache des Täters zu Eigen zu machen. Auch das ZDF entschied so.

Wer in Sinne der Täter berichtet, wird zum Mittäter

Zu Recht. Auch der Pressekodex fordert von Journalisten, sich bei der Berichterstattung über Gewalttaten nicht zum Werkzeug von Verbrechern machen zu lassen. Journalisten sollten sich auch der Selbstinszenierung der Täter verweigern: keine Videos, keine Fotos - weder von der Tat noch vom Täter - , keinen Namen. Neuseeland hat das schon kapiert: Als der Attentäter am Samstag vor Gericht erschien, durfte er zwar fotografiert und gefilmt werden, sein Gesicht musst aber verpixelt werden. Kriminologen fordern schon seit Jahren, keine Porträts der Täter zu zeichnen, die eine Identifikation mit ihnen erleichtern. Das fördere Nachahmer.

Journalisten tragen Verantwortung. Sie können sich nicht von den Folgen ihrer Berichterstattung freisprechen. Es ist keine Selbstzensur, wenn sie nicht alle Details veröffentlichen, von denen sie während der Recherche erfahren. Sie wählen immer aus, das ist Teil ihrer Arbeit.

In vielen Situationen handeln Journalisten heute schon anders als in der Vergangenheit, etwa indem sie nicht mehr Geiselnehmer und Geiseln während der Tat interviewen, wie im Fall Gladbeck passiert, oder indem sie zurückhaltend über Selbsttötungen berichten, was die Zahl der Fälle hat sinken lassen. Es wird Zeit, dass sie das auch bei Terroranschlägen tun. Denn Terroristen wollen nicht nur töten, sondern Angst und Schrecken verbreiten. Wer in ihrem Sinne berichtet, wird zum Mittäter.
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soll man also alles totschweigen und nicht darüber berichten? so wie es versucht wurde nach dem terroranschlag auf den berliner weihnachtsmarkt vor ein paar jahren oder wie [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]? oder wie bei dem rechtsextremen anschlag in christchurch?

ich finde es gut das menschen dies erfahren, den das schweißt menschen zusammen die gemeinsam gegen terrorakte aller art zusammenstehen und zusammenhalten, wie etwa in paris bei dem terroranschlag auf den club.

oh man nur 3 jahre auf dieser welt, der kleine

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Geändert von Bluejeans4 (18.03.19 um 21:26 Uhr)
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Wo wird gesagt man soll alles totschweigen, wo? Wenn du den Artikel ganz liest steht da auch:

Zitat:
[...]
Natürlich müssen Journalisten über solch eine Tat berichten. Die Frage ist, wie sie das tun. Über die Morde lässt sich auch ohne Bilder vom Täter und Bilder des Täters berichten. Das Bekennerschreiben lässt sich als rechtsextrem einordnen, ohne es kontextlos zu zitieren.

So erschien etwa die Hamburger Morgenpost am Samstag mit einer komplett schwarzen Titelseite und dem Text: "Der Massenmörder von Christchurch filmte sich bei seiner monströsen Tat, damit diese Bilder um die Welt gehen. Von uns bekommt er dafür keinen Platz."

Die Süddeutsche Zeitung erklärte, weder das Video noch Standbilder daraus zu zeigen, um sich nicht die Bildsprache des Täters zu Eigen zu machen. Auch das ZDF entschied so.

[...]
Und erzähl mir nicht du willst Bilder von dem toten Kind. Wozu? Reicht es nicht das du weisst das ein kleines Kind zu den Opfern gehört? Wenn man Bilder des Kindes zeigt verletzt man zuerst mal die Privatsphäre der Eltern, Verwandten ... die um das Kind trauern aufs Schärfste! Und man verschafft dem Attentäter eine Platform - das will er doch erreichen. Er hat das grässliche Video gestreamt damit es sich verbreiten soll und das seine perfide Selbstinszenierung zeigen soll. Man macht sich zum Mittäter, jawohl!
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Geändert von Wornat1959 (18.03.19 um 21:41 Uhr) Grund: Edit: angepasst auf Edit von Bluejeans
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Ungelesen 18.03.19, 21:59   #10
pauli8
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Zu deiner Quelle Bluejeans4:

Philosophia Perennis >>>
Zitat:
David Berger: Ein Theologe im Kampf gegen „Islamisierung“ und „Nanny-Medien“

Der Blog „Philosophia Perennis” erreicht viele Leser pro Monat. Er berichtet über „Islamisierung” und kritisiert die angeblich „gleichgeschalteten” Medien.
Allerdings erscheinen dort auch immer wieder Falschmeldungen. EchtJetzt wollte herausfinden, wer hinter dem Blog steht. Und traf auf den Theologen David Berger mit Verbindungen zur AfD.

Eine „linksgrün vermerkelte Einheitssuppe“ im Bundestag, die „Einschränkung von Presse- und Meinungsfreiheit“, die „Anti-AfD-Kampagnen der Nannymedien“, die „Islamisierung des Abendlandes“. „Aus all diesen Gründen wähle ich – nicht überglücklich, aber im Sinne des kleinsten Übels – am 24. September mit beiden Stimmen die ‚Alternative für Deutschland‘“, gab David Berger auf seinem Blog „Philosophia Perennis“ bekannt, nur wenige Tage vor der Bundestagswahl 2017. Berger ist zu diesem Zeitpunkt noch Mitglied der CDU, glaubt aber nicht an die Partei unter der Führung von Angela Merkel.
[...]
Quelle:
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Wiki im Zitat:

Zitat:
[...Politische Tätigkeit]
Von September 2016 bis Februar 2018 war Berger Mitglied der CDU.[33] Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 bekannte er sich indes als Wähler der AfD.[34] Am 27. Februar 2018 kündigte Berger an, die CDU zu verlassen.[35] Im März 2018 gab die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung bekannt, dass sie Berger in das Kuratorium der Stiftung berufen habe....
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Ungelesen 18.03.19, 23:47   #11
Bluejeans4
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Zitat:
Zitat von Wornat1959 Beitrag anzeigen

Und erzähl mir nicht du willst Bilder von dem toten Kind. Wozu? Reicht es nicht das du weisst das ein kleines Kind zu den Opfern gehört?
die bilder von dem jungen als er noch lebte kommen woher?




Zitat:
Zitat von pauli8 Beitrag anzeigen
Zu deiner Quelle Bluejeans4:
meinst du wegen der massaker in nigeria? ist diese quelle besser?

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Ungelesen 19.03.19, 09:29   #12
pauli8
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Zitat:
Türkei:
Neuseeland kritisiert Erdogan für Verwendung von Anschlagsvideo im Wahlkampf

19. März 2019, 10:07 UhrQuelle: AFP

Istanbul (AFP) Neuseeland hat den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wegen der Verwendung des Videos des Anschlags in Christchurch bei seinen Wahlkampfauftritten scharf kritisiert.
Eine solche Politisierung des Massakers "gefährdet die Zukunft und die Sicherheit der neuseeländischen Bevölkerung und unserer Bürger im Ausland und ist vollkommen unfair", sagte der stellvertretende Regierungschef und Außenminister Winston Peters am Montag.
Quelle:
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Ungelesen 19.03.19, 17:22   #13
martinuss
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In einer Welt, in der jeder Mist fotografiert, gefilmt und veröffentlicht wird, ist es doch wirklich keine Überraschung, dass -bei egal welchen Vorfällen- nach entsprechendem Bildmaterial gelechzt wird.

Ergänzend ist zu sagen: Bilder/Videos sind sprechende Medien, sind in einer "Sprache" formuliert, die jeder verstehen kann. Somit ist Bildsprache die präferierte Form der Kommunikation. Für Medien, Politiker, Klein-Erna. Auf die Manipulation der Medien gehe ich jetzt nicht ein

Natürlich kann manfrau sich über die Schaulustigen echauffieren, ist aber eigentlich Quatsch, da der Mensch ein visuelles, emotionales Wesen ist, ihm Logik und rationales Handeln vollkommen am Arsch vorbei gehen, sonst ginge es dem/der Planeten/Gesellschaft nicht so wie es ihm/ihr geht.

Solange manfrau selbst nicht betroffen ist, ist die Geilheit an der "Sensation" einfach übermächtig. Wieso sonst können die 'Privaten' so erfolgreich sein?
Hier wird jedem/r die/der zusehen will, die Voyeurperspektive ins Leben der Nachbarn (oder sich selbst) offeriert und dieses Angebot wird reichlich konsumiert. Wir (der westlich sozialisierte Mensch) sind einfach benebelt, können wir etwas Dramatisches hinter dem Vorhang entdecken.

Wer kann sich davon frei sprechen???
Ist doch nur von der eigenen Perspektive und Moral abhängig. Wie bei jeder anderen Ereignisinterpretationen auch.

Wenn ich im TV sehe, wie in Deutschland Frauen tränenüberströmt Blumen ablegen für Opfer, die ihnen vollkommen unbekannt und 5.000-10.000 km entfernt sind, da frage ich mich wieso?

Können Empathie und/oder Spiegelneuronen für diese Reaktion verantwortlich sein? Das ist gar nicht möglich.
Ich rede nicht von Betroffenheit und Erschrockenheit hinsichtlich der Geschehnisse.
Sondern von denjenigen, die noch nicht einmal das Land auf dem Globus finden würden, aber sie heulen, dass ich befürchte, sie dehydrieren.

Die Menschen sind und reagieren irrational, bekloppt und vor allem egoistisch.
Und kann ich mir einen Vorteil schaffen, ist es doch sowieso egal wie, ausschließlich abhängig davon, wie ich moralisch/ethisch damit klar komme.
Das ist die Entscheidung, die getroffen werden muss. Schau ich mir bestimmte Videos/Fotos an? Ja, nein, vielleicht?
Jeder sollte sich mal fragen, ob er oder sie sich Fotos/Videos anschauen würden, wenn klar wäre, absolut niemand würde dies erfahren!

Na, und je höher der Bildungsgrad, umso eher wird der Gang über Leichen akzeptiert. Getan wurde es dann nur im Sinne der Shareholder!
Oder so.
Ich bin abgedriftet

Geändert von martinuss (19.03.19 um 17:51 Uhr)
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Ungelesen 20.03.19, 12:38   #14
parlheinz
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Zitat martinuss:
Zitat:
Wenn ich im TV sehe, wie in Deutschland Frauen tränenüberströmt Blumen ablegen für Opfer, die ihnen vollkommen unbekannt und 5.000-10.000 km entfernt sind, da frage ich mich wieso?
Da kann ich nur sagen, dass es einfach solche Leute gibt. Man kann es nicht verstehen, aber die Tränen sind echt und die sind eben dicht am Wasser gebaut. Da fließen schon reichlich Tränen wegen einem verletzten Tier, das sie noch nie zuvor gesehen haben.

.
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Ungelesen 20.03.19, 20:38   #15
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Zitat:
Christchurch
Premierministerin Jacinda Ardern kritisiert Facebook und Google

Mehrere neuseeländische Firmen ziehen Werbung bei den Internetkonzernen zurück. Facebook legt offen, wie sich das Video von dem Anschlag in Christchurch verbreitete.

19. März 2019, 9:49 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, gra 175 Kommentare


( Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern bei einer Gedenkstunde des Parlaments in Wellington. © Mark Tantrum/Getty Images )

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] hat die großen Internetkonzerne wie Facebook und Google aufgefordert, ihrer moralischen Verantwortung nachzukommen und die Verbreitung von Anschlags- und Terrorvideos zu verhindern. "Das darf kein Fall sein, in dem es allein um Profit geht, nicht um Verantwortung", sagte Ardern vor dem Parlament in Wellington.

Auch mehrere neuseeländische Netzbetreiber forderten von den Konzernen, mehr zu tun. Zudem zogen neuseeländische Firmen wie eine Lottogesellschaft und Banken, die bei Facebook Werbung geschaltet hatten, ihre Anzeigen zurück.

Der Täter von Christchurch hatte seinen Angriff auf zwei Moscheen am Freitag mit einer Helmkamera gefilmt und live auf Facebook übertragen. Obwohl das Video gelöscht wurde, geisterten millionenfach Mitschnitte durch das Netz.

1,5 Millionen gelöschte Videos

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], den ersten Hinweis auf das Anschlagsvideo nach 29 Minuten erhalten zu haben. Der Nutzerhinweis sei 12 Minuten nach Ende des 17 Minuten langen Videos gekommen. Der Clip sei "binnen Minuten" nach einer Anfrage der neuseeländischen Polizei gelöscht worden. Damit bleibt zunächst unklar, wie lange genau er online war. Livestream-Videos können nach Ende einer Übertragung weiter abgerufen werden.

Das Video sei während des Livestreams weniger als 200 Mal angesehen worden und insgesamt rund 4.000 Mal, bevor Facebook es entfernte, hieß es. Allerdings habe ein Nutzer der Plattform 8chan eine Kopie auf einer Filesharingplattform hochgeladen, noch bevor Facebook auf das Video aufmerksam gemacht worden sei. Das dürfte zur späteren Verbreitung des Clips beigetragen haben.

Facebook hatte bereits am Wochenende erklärt, allein in den ersten 24 Stunden 1,5 Millionen Videos mit der Darstellung des Anschlags gelöscht zu haben. Davon seien 1,2 Millionen bereits beim Hochladen gestoppt worden. Da Nutzer versucht hätten, die automatische Erkennung mit Veränderungen am Video auszutricksen, sei auch der Ton abgeglichen worden.

Bei dem [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] am Freitag wurden nach bisherigen Stand 50 Menschen getötet und 50 weitere verletzt. Es wird vermutet, dass es sich bei allen Opfern um Muslime handelt. Unter ihnen sind auch Kinder und Flüchtlinge, die erst vor Kurzem etwa aus Syrien nach Neuseeland gekommen waren.

"Deshalb werden Sie von mir niemals seinen Namen hören"

Das Parlament gedachte der Opfer des Anschlags am Morgen mit einem islamischen Gebet. Ardern begann ihre Rede vor den Abgeordneten mit der arabischen Grußformel Salam aleikum (Friede sei mit euch). Vier Tage nach dem Massaker wurden noch 30 Verletzte im Krankenhaus behandelt. Nach Angaben der Kliniken sind neun von ihnen in kritischem Zustand.

Die Premierministerin verzichtete in ihrer Rede darauf, den mutmaßlichen Attentäter beim Namen zu nennen. "Er wollte viele Dinge mit seinem Akt des Terrors zu erreichen. Eines davon war, berühmt zu werden. Deshalb werden Sie von mir niemals seinen Namen hören."

Der mutmaßliche Haupttäter, der 28 Jahre alte Australier Brenton T., sitzt in Untersuchungshaft. Dem Australier droht wegen vielfachen Mordes lebenslange Haft. Einen Termin für den Beginn des Prozesses gibt es noch nicht. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hatte er keine Komplizen.
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
__________________
"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
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Ungelesen 21.03.19, 14:35   #16
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Da kann ich nur sagen, dass es einfach solche Leute gibt. Man kann es nicht verstehen, aber die Tränen sind echt und die sind eben dicht am Wasser gebaut. Da fließen schon reichlich Tränen wegen einem verletzten Tier, das sie noch nie zuvor gesehen haben.
@parlheinz
Da hast Du natürlich recht. Es gibt für diese Reaktionen keine Erklärung, oder aber doch?

Hierzu müsste ein Psychologe befragt werden. Habe ich in meinem Dunstkreis leider nicht.

Aber mir fällt auf, dass nach dem Ableben von Lady Di diese Reaktionen und exzessiven Trauerbekundungen stark zugenommen haben. Erinnert mich an sog. Klageweiber, deren Job es ist, nach dem Versterben eines Mitglieds der Familie/Community zu klagen. Und zwar aus allen Rohren, und wehe sie tun es nicht.

Ich habe den Eindruck, es ist der Wunsch der Teilhabe, der für solche Ausbrüche sorgt. Und zwar Teilhabe am Event. Lass uns ein paar Blumen oder Teddys zu dem bestimmten Ort bringen und gemeinsam Trauern. So kann ich erzählen "Ich war dabei!". Natürlich passiert das nicht bewusst!

Ist es möglicherweise auch eine Frage der/des Bildung/Intellekts???
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