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Verunglückte Netz-Kampagne „Alles dicht machen“ ist so schäbig, dass es weh tut

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Ungelesen 28.04.21, 17:47   #106
parlheinz
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Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass es eine ganze Reihe an Menschen gibt, die die aktuelle Anti-Corona-Politik nicht mehr nachvollziehen können? Anders gesagt: Es gibt da Menschen mit anderen Meinungen. Diese Meinung sollen sie nicht sagen dürfen, weil das von Querdenkern oder AfD oder sonstigen Zeitgenossen aufgegriffen und instrumentalisiert werden könnte. Es kann aber immer etwas instrumentalisiert werden und das würde bedeuten, dass alles, was den politischen Schmuddelfinken in die Hände spielen könnte zu unterlassen ist. Das wäre meines Erachtens genau das Ende jeglichen politischen Dialogs und jeder kritischen Aktion oder Stimme. Es gibt Leute, die wollen das so, aber aber unser Grundgesetz will das nicht.

Ich denke nicht, dass diese Künstleraktion richtig gut gelungen ist, zudem sich schon oft gezeigt hat, dass Satire von vielen Menschen nicht verstanden wird. Klartext hätte mir besser gefallen: Maßnahmen einfordern, die Wirkung zeigen. Infektionswege durch Schule und Berufsleben ausschalten, Reiseverkehr überwachen, einschränken und notfalls untersagen. Nächtliche Ausgangssperren verhindern nicht das Einschleppen aller möglichen Mutationen. Die britische Mutante ging übrigens schon seit Dezember durch die europäische Presse.

Trotzdem: Wir haben nun diese Künstleraktion und man sollte sie zum Anlass nehmen zu überlegen, was man besser machen kann.

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Ungelesen 28.04.21, 20:37   #107
May Kasahara
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Zitat:
Zitat von parlheinz Beitrag anzeigen
[...]Maßnahmen einfordern, die Wirkung zeigen. Infektionswege durch Schule und Berufsleben ausschalten, Reiseverkehr überwachen, einschränken und notfalls untersagen.[...]
Das unterschreibe ich gerne.

Die Lage ist aber eigentlich viel zu dramatisch, als daß Zeit bliebe für "künstlerische", auf mich eher peinlich bis hilflos wirkende Videobotschaften wie die unserer Schauspieler.
Exponentielles Wachstum zu verstehen, ist eigentlich nicht wirklich schwer (Stichwort: "Reiskorn-Legende").
Bis auf (wenige?) Ausnahmen haben die Bundesbürger verstanden, was exponentielles Wachstum bedeutet. Und was passiert, wenn man dem Virus mehr oder weniger "freie Hand" läßt, kann gerade in [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] beobachtet werden.
Also ist es wohl richtig, etwas zu tun und kluge Entscheidungen zu treffen. An diesen Entscheidungen sind, meiner Wahrnehmung nach, zu viele Menschen beteiligt. Manche davon ohne jeglichen Sachverstand. Andere ohne Verantwortungsbewußtsein für Menschen außerhalb der eigenen Gruppe oder des eigenen Vereins. Wieder andere sind abgrundtiefe Zyniker oder Populisten. Manche denken bei dem, was sie fordern, vor allem an die bevorstehende Bundestagswahl.
Das Wachstum muß unbedingt begrenzt werden. Aber nicht nur das pandemische. Wachstumsbegrenzung bedeutet Verzicht. Und kaum jemand möchte bei sich selbst anfangen mit dem Verzicht. Aber Wachstumsbegrenzung ohne Verzicht wird vermutlich nicht funktionieren.
Ich will um Gottes Willen keine Panik verbreiten, aber vielleicht ist die Pandemie eine Art Gleichnis für unser Verhalten auf diesem Planeten und könnte uns am Ende zur Vernunft bringen?

Nebenbei gefragt:
Welche Aufgabe hätte eigentlich ein Bundespräsident in einem Staat, der sich rühmt, auf angeblich "christlichen" Fundamenten zu stehen? Da gäbe es deutlich mehr, als eine Trauerfeier für die Pandemie-Toten zu initiieren, oder??
"Maßnahmen einfordern, die Wirkung zeigen. Infektionswege durch Schule und Berufsleben ausschalten, Reiseverkehr überwachen, einschränken und notfalls untersagen."
Warum wurden diese Maßnahmen nicht konsequent ergriffen?
Darüber kann man spekulieren. Ich beobachte dies:
Die Gesellschaft ist zutiefst gespalten. Das war sie bereits vor der Pandemie. Diese hat den tiefen Riß noch weiter vertieft.
Selbst den Untergang vor Augen, wird die persönliche Freiheit des Individuums als höchstes Gut verteidigt, mit Klauen und Zähnen, um jeden Preis. Von fast allen.

Die Wahrheit hingegen will fast niemand hören:
Wir sind am Ende unserer Freiheit angelangt. Der Planet, den wir gerade ruinieren, setzt dem Menschen sehr natürliche Grenzen in seinem Freiheitsdrang. Wir befinden uns längst im freien Fall in den Abgrund.
Die geforderte schnelle Rückkehr zur "Normalität" (es wird schon wieder baldiges "Wachstum" prognostiziert), die in meinen Augen nichts anderes ist, als die Rückkehr zum normalen Wahnsinn, an den wir uns gewöhnt zu haben scheinen, zeigt mir, daß es vermutlich so ist.

Natürlich ist das nur meine vollkommen unmaßgebliche Meinung, und da ich Pessimistin bin (noch dazu ein Mensch mit geringem Verstand), ist das am Ende übertrieben und alles wird gut!
:-)
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Freiheit für Julian Assange!
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Ungelesen 28.04.21, 21:33   #108
Thorasan
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Ich denke, es liegt auch viel an einer gewissen Intrasparenz bei den Regeln. Anfangs, als alles neu war, wurden Grenzwerte festgelegt, bei denen gewisse Regeln kommen sollten. Nun waren die irgendwann so hoch, dass man verlängern musste, die Grenzen abändern, die Regeln ändern. Immer und immer wieder. Natürlich konnte zu Beginn niemand realistisch ahnen, wohin und wie sich das alles entwickelt - wie auch.
Die ständigen Änderungen und Einschränkungen, die für viele Menschen ohne erkennbare Strategie erfolgten, führten dann zu immer mehr Ablehnung (und Auflehnung).

Nun ist es bekannterweise so, dass dann noch jeder Politiker selbst dachte, zu wissen, was das beste wäre - und seine Regeln durchbringen wollte. Es kamen plötzlich Wahlen dazwischen, wo man natürlich weitere Versprechungen machen musste, um seine Macht zu halten und zu festigen - und nach weit über einem Jahr Einschränkungen hatte man einen Flickenteppich, der komplett an der Realität vorbei zu gehen scheint. Es wird Homeoffice gefordert, aber nicht überall. Es gibt Ausgangssperren, aber nur regional. Wohne ich ne Straße weiter, habe ich evtl. Glück und kann sie umgehen. Es kamen mehr und mehr kuriose Einschränkungen des Alltags dazu, dass man nach 22 Uhr z.b. nicht mehr Autofahren darf, aber durchaus joggen kann. Man kann nicht mehr zu Freunden, aber darf bei Freunden sein. Und sicherlich vieles mehr.

Als das führt zu Frust. Nachvollziehbarem Frust. Was die Menschen aber machen, ist nicht den Frust zu sehen und da sinnvoll dran zu gehen. Nein, sie sehen, dass andere hilflos sind, die es nicht sein sollten - denn man muss ja immerhin den Regierenden vertrauen, wer soll es auch sonst richten? Dieses Vertrauen wird zum einen selbst zerstört, zum anderen aber auch gezielt von "Gegnern" ausgehebelt.

Statt nun zu sagen "ich habe ein Problem mit den Regeln" wird daraus - typisch Mensch, vielleicht - ein "ich habe ein Problem mit den Regelnden". Forciert von Stimmungsmachern, die die Menschen in ihren Sumpf ziehen. Dann versucht man sich das schön zu reden, ja, den Sumpf gibt es, aber selbstredend hat man mit dem nichts zu tun, auch wenn man kniehoch drinnen steht. Denn immerhin hat man ja ein vermeintlich gleiches Ziel: Die Freiheit von "denen da oben" zurück zu bekommen.

Dann passiert so etwas, wie es hier passiert ist: Menschen, die im Rampenlicht stehen, finden es sinnvoll, etwas zu propagieren - vielleicht eine eigene Meinung, nicht aber eigene Worte. Menschen, die genug Fläche haben, dass es auch gehört wird. Würde ich so ein Video bei Youtube hochladen, würden es 3 Leute schauen, da gäbe es keine wirkliche Resonanz. Sei es drum. Diese Menschen machen nun das, was sie in dem Moment für klug halten - nicht das Problem, sondern die Stimmung anzugehen, die das Problem auslöst. Symptom- statt Ursachenbekämpfung. Denn Letzteres hieße, seine Bühne zu nutzen, die Menschen dazu aufzurufen, sich an Regeln zu halten. Ja, die Regeln nerven. Ja, die Regeln sind teilweise einschneidend. Ja, man wünscht sich vieles wieder anders. Zumindest die, die vorher nicht ihre Gründe zur Beschwerde hatten. Man will aber nicht Regelkonform sein, nein, man muss dagegen gehen. Und dieses dagegen führt dann dazu, dass sich Risse und Fronten bilden.

Würden die Schauspieler ehrlich agieren, ihre eigenen Worte nutzen, um zu sagen, was sie möchten, was sie sich wünschen, zugeben, dass sie Angst haben, die Regeln nicht verstehen, nciht nachvollziehen können, hätte niemand etwas gesagt. Sich aber auf geradezu provokante Art hinzustellen und es für klug zu halten, auf alles zu scheissen, was gerade passiert, was die Menschen durchmachen.. Sich von fremden Worten leiten lassen, nicht nachdenken, was dadurch passieren könnte.. Können sie sich auch nicht darüber beschweren, dass es im Resultat zu einer solchen Reaktion kommt.

Wenn ich Öl ins Feuer gieße, wird die Flamme eben nicht kleiner. Und ich werde damit auch nicht den Wald löschen. stattdessen fangeich an, mit dem Feuer zu spielen und es der Feuerwehr umso schwerer zu machen.
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So viele Menschen und dennoch so wenig Menschlichkeit
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Ungelesen 28.04.21, 22:47   #109
parlheinz
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Ich möchte hier nicht den Eindruck stehen lassen, dass man gegen die sich aktuell zuspitzende Situation nichts unternehmen sollte. Auch bin ich bei weitem kein Corona-Leugner und ich bin auch nicht derjenige, der im Nachhinein alles besser weiß. Infektionen in Schule und Berufsleben zu blockieren - das ist nicht meine Idee, das ist das Ergebnis wissenschaftlicher Betrachtungen und Berechnungen des Infektionsgeschehens und das ist der Bundesregierung sehr wohl bekannt. Trotzdem hat man sich tagelang mit der Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes beschäftigt und dringend Notwendiges nicht getan.

Die heutigen aktuellen Nachrichten melden übrigens, dass wir in einem Fahrzeugwerk in Lübtheen mehr als 180 positiv getestete Mitarbeiter haben (B.1.1.7.) und in Ba Wü haben wir Reiserückkehrer (!) mit der indischen Corona-Variante. Die nächtliche Ausgangssperre konnte das nicht verhindern (logisch), wenigstens ist es bemerkt worden, alles andere werden wir noch erfahren.

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Ungelesen 29.04.21, 08:47   #110
csesraven
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Ich lebe seit März 2020 quasi im Dauerlockdown. Meine Kontakte sind außerhalb der Familie sehr beschränkt. Während sich Freunde von mir lustig mit mehreren treffen, halte ich mich raus. Die Maßnahmen finde ich teilweise auch völlig daneben. Aber das kann man ja auch einfach sagen. Man muss da keine Aktion draus machen, die alles bisherige verarscht. Man muss auch keine Vergleiche mit dem Judenstern ziehen. Nachdenken, miteinander und eine starke Politik hätten uns geholfen. Stattdessen haben wir Egoisten die ohne Maske lachend ringelrei tanzen. Da könnte ich reinschlagen
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Ungelesen 29.04.21, 09:50   #111
Klopperhorst
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Zitat:
Zitat von MG_T Beitrag anzeigen
Das ist mittlerweile leider diese Diskussions"kultur", die wir immer häufiger und lauter austragen. Und deshalb explodiert es regelmäßig (auch im Forum) bei so Themen wie Corona, Flüchtlinge, Grüne, AfD.
Man ist bzgl. Corona schon lange von einer sachlichen in eine hochemotionale Diskussionsebene abgedriftet. Zuerst innerhalb der Bevölkerung, dann in politischen Kreisen und seit geraumer Zeit auch im wissenschaftlichen Bereich. Selbst ein Herr Drosten ist sich nicht zu Schade um Kollegen, die eine andere Sicht der Dinge haben, als Wissenschaftsleugner oder Pseudoexperten zu bezeichnen. Und da reden wir nicht um "Experten" die man explizit in Gänsefüßchen setzen sollte. Da reden wir über Professoren aus der Harvard Medical School, des Instituts für Virologie der Uni Karlsruhe oder des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin in Hamburg.
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Rudlana69 (29.04.21)
Ungelesen 30.04.21, 06:03   #112
Caplan
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Bei allem Gemecker ueber die Politik,die sicherlich auch berechtigt ist, muss sich die Gesellschaft auch mal selbst an die Nase fassen, die ja ach so aufgeklaert daher geschritten kommt.
Woher immer auch die Aufklaerung mittlerweile stammt.
Spaetestens im Web, gibt es fuer jede bedrohte Art, jedes Leiden, eine Empfaenglichkeitsstelle, man muss sie nur finden.

Sicherlich mag die Aussage zutreffen, dass ein Grossteil der Bevoelkerung, die Massnahmen hochanteilig umzusetzen wusste. Das ist auch sehr begruessenswert.

Aber wir leben auch mit denen zusammen, die gewohnheitsgemaess ihr Altpapier hinter den Container stellen, samt altem Elektroschrott oder zu entsorgenden Haushaltswaren, wenn sie es nicht im Wald tuen.

Denen, die Glascontainer in Brand stecken, denen, die Hack mittlerwele in Stromtankstellen packen, denen, die noch dem Nachbarn auf die Fussmatte pinkeln, Ihre Masken frei entsorgen, wenn sie diese ueberhaupt tragen und so weiter und so weiter.

Also den ernstzunehmende, hochqualifizierte, aber leider verkannte Teil unserer Gesellschaft, die bis Heute noch nicht begriffen haben, was es zur Zeit oder auch geschichtlich mit Seuchen oder Pandemien zu tun hatte.
Denkende Menschen, wie Du und Ich oder doch nicht?

Es gibt da so ein schoenes Wort -Kompetenz-; vielfaeltig mit anderen Woertern kombiniert..u.a. auch Sozialkompetenz
Das wird mittlerweile zur Auslegungssache, je nach Ansicht und Position.
Und diese wird auch gerne weitergereicht.

Geändert von Caplan (30.04.21 um 12:04 Uhr)
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Draalz (30.04.21)
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Draalz
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Zitat:
29.04.2021, 11:52 Uhr
Wer steckt hinter #allesdichtmachen?


Eine Spur führt ins Querdenker-Milieu

Noch immer beschäftigt #allesdichtmachen die Öffentlichkeit. Nun zeigt sich: Die Aktion war ähnlich akribisch geplant wie eine Tatort-Produktion. Von [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] und [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]


Gekommen, um sich zu beschweren. Oben: Jan-Josef Liefers, Nina Proll, Nadja Uhl. Mitte: Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Maxim...Foto: dpa-Bildfunk

Auch wenn es anfangs wie eine dezentrale Bewegung aussah: #allesdichtmachen hatte einen Kopf. Und sie war professionell geplant. Das ergibt eine Spurensuche, eine Woche nachdem die Aktion online ging. Dabei tauchen immer neue Unstimmigkeiten auf.

„Ich entschuldige mich nicht!“ Mit brauner Kappe und gestreiftem Shirt ist der Berliner Regisseur Dietrich Brüggemann per Video ins Fernsehstudio zugeschaltet und erklärt die Kunstaktion #allesdichtmachen. Die Clips seien „Parodien auf die Art der Kommunikation der Bundesregierung“.

Weder könne er etwaige Missverständnisse nachvollziehen: „Es ist vollkommen klar, was wir meinen.“ Noch will er auf Nachfrage Fehler eingestehen. Schließlich sei es eine Gruppenaktion gewesen, darum wolle er nicht für den Rest sprechen. Doch so ganz stimmt das nicht. Wie vieles an seiner Version.

Am vergangenen Donnerstag um 18 Uhr ging die Internet-Aktion #allesdichtmachen online, eine als Satire verkappte Kritik an den Corona-Schutzmaßnahmen der Bundesregierung. [url=https://www.tagesspiegel.de/politik/ueber-monate-hinweg-ausgetauscht-wer-steckt-hinter-der-aktion-alles-dicht-machen/27127508.html]52 Schauspieler:innen hatten teils in hübsch ausgeleuchteten Altbauwohnungen Videos gefilmt
, in denen sie ironisch bis polemisch die staatliche Corona-Politik kommentierten.

Brüggemann spricht von einem „faschistoiden Shitstorm“

Seitdem beschäftigt diese „Kunstaktion“ der deutschen Film- und Fernsehprominenz die Öffentlichkeit. Kulturstaatsministerin Monika Grütters, CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sahen sich zu Statements genötigt. Gesundheitsminister Jens Spahn [url=https://www.tagesspiegel.de/politik/kritik-in-den-clips-haeufig-zu-undifferenziert-spahn-veraergert-ueber-medienkritik-in-allesdichtmachen-videos/27139062.htmltraf sich sogar zum Streitgespräch mit dem Tatort-Star Jan Josef Liefers[/url].

Alle durften zu #allesdichtmachen ihre Meinung äußern. Diejenigen, die fanden, dass die verharmlosende Zuspitzung einer Krise, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], mit den Mitteln der Ironie „zynisch“ und „menschenverachtend“ sei. Die, die fanden, dass die Kritik der Kreativen an den inkonsequenten Corona-Maßnahmen ihre Berechtigung habe. Es gab auch Beifall aus der AfD und der Querdenker-Szene. Wie das in einer pluralistischen Gesellschaft eben so ist.

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Diese Einschätzung der aktuellen Debattenkultur teilen die Akteure hinter #allesdichtmachen jedoch nicht. Sie fühlen sich mundtot gemacht von einer von Politik und Wissenschaft auf Linie gebrachten Medienöffentlichkeit. Als Beleg für diese Behauptung dient der „faschistoide Shitstorm“, der prompt auf die Videos folgte.

So beschrieb Dietrich Brüggemann die Reaktionen in einer pamphlethaften Tirade auf Twitter. Da war von einer ironischen Distanz plötzlich nichts mehr geblieben. Die auffällige Diskrepanz in der Tonalität von Video und Tweets legen die Vermutung nahe, dass Brüggemann mit der Kunstaktion sehr kalkuliert zwei unterschiedliche Öffentlichkeiten adressiert.

Richtige Argumente von "falscher Seite“

Die offiziöse, in Wortwahl und Haltung moderate Version findet sich auf der Webseite. Anstelle der Videos ist dort seit einigen Tagen ein Statement zu finden, das sich an einer rhetorisch höchst akrobatischen Übung versucht: zurückrudern und gleichzeitig in die Offensive gehen. Man verbitte sich, so die Verfasser:innen des Schreibens, in eine Ecke mit „Rechten, Verschwörungstheoretikern und Reichsbürgern“ gestellt zu werden.

Dass „die falsche Seite“ dieselben Argumente vorbringt, zeige allenfalls, „daß (sic!) der Diskurs in eine Schieflage geraten ist“. Es gehe um die Art, „wie Staat und Bürger interagieren“. Gleichzeitig wird in Robin-Hood-Manier betont, dass man im Namen der „Verängstigten, Verunsicherten und Eingeschüchterten“ spreche, „die verstummt sind”.

Nun ist die Kritik an der deutschen Corona-Politik keine Minderheitenmeinung. Die Maßnahmen werden quer durch die Medienlandschaft kritisch kommentiert. Einigen gehen sie nicht weit genug, andere sehen in ihnen eine Einschränkung demokratischer Grundrechte; weitgehend herrscht aber Konsens darin, dass Maßnahmen nötig sind, um die Pandemie unter Kontrolle zu kriegen und den Lockdown zu beenden.

Was also ist dann der Diskursraum, den Brüggemann mit der Aktion am liebsten „sprengen“ möchte, wie er am Samstag im Interview mit dem Sender N-TV martialisch erklärte?

Kleine Gruppe von Aktivisten mit undurchsichtiger Agenda

Brüggemann hat sich von den #allesdichtmachen-Initiatoren am deutlichsten zur Kritik an der Kampagne geäußert. Auch der Schauspieler Jan Josef Liefers gab sich als einer der Macher zu erkennen.

Sein Auftritt in der Talkshow „3 nach 9“ am Freitag ließ keinen Zweifel, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Anders als „Tatort“-Kolleg:innen wie Ulrike Folkerts, Richy Müller, Martin Brambach und Meret Becker, die ihre Videos inzwischen zurückgezogen haben. Beziehungsweise vor einem „Shitstorm“ eingeknickt sind, wie auf der Website behauptet wird.

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Auffällig ist die Zahl der TV-Kommissar:innen, die bei #allesdichtmachen dabei sind. Aber kein Zufall. Hinter der Kampagne stecken zwei gestandene „Tatort“-Regisseure, neben Brüggemann (drei Episoden) auch Thomas Bohn, der in seinem Portfolio 20 Episoden vorzuweisen hat, davon neun mit Ulrike Folkerts.

Die Dichte an „Tatort“-Ermittlern lässt also weniger auf ein Querdenker-Problem bei den Öffentlich-Rechtlichen schließen. Es legt vielmehr den Verdacht nahe, dass Brüggemann und Bohn im erweiterten Bekanntenkreis Mitstreiter:innen rekrutierten. 14 Beteiligte haben in der Vergangenheit mit Brüggemann gearbeitet.

Die als repräsentatives Statement aus der deutschen Fernsehöffentlichkeit angekündigte Kunstaktion entpuppt sich bei genauerem Hinsehen eher als die Kampagne einer kleinen Gruppe – mit undurchsichtiger Agenda.

Intransparenz von Allesdichtmachen

In „3 nach 9“ prangerte Liefers die „Intransparenz“ der Corona-Politik an. Da überrascht es, wie klandestin gleichzeitig die Strukturen hinter #allesdichtmachen sind. Laut Webseite zeichnet der Filmproduzent Bernd Katzmarczyk alias Bernd Wunder als Geschäftsführer verantwortlich. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass Katzmarczyk über die Kontakte für solch eine Aktion verfügt.

Thomas Bohn behauptet im Interview mit der „Welt“, für die er auch als Autor tätig ist, er sei von einem „Regie-Kollegen“ angesprochen worden. Hierbei kann es sich nur um Brüggemann handeln. Weil ihm die Konzepte gefielen, habe Bohn selbst Schauspieler kontaktiert. Im Interview sagt er auch, dass er über die Beteiligung von Katzmarczyk nicht informiert gewesen sei.

Katzmarczyk ist im vergangenen Sommer mit Querdenker-Sprüchen aufgefallen, auf seinem inzwischen privaten Instagram-Account verglich er das Virus mit einer Grippe. Er sprach von „Panikmache“ und nannte Befürworter der Maßnahmen „Coronazis“. Mittlerweile behauptet er, sich von seinen früheren Aussagen zu distanzieren.

Doch darüber, wie Katzmarczyk zu dem Projekt hinzugestoßen ist, hüllen sich die Beteiligten in Schweigen. Die Frage, ob sich Bohn, der nach eigener Aussage die Gefährlichkeit des Virus nicht verharmlost, von Brüggemann hintergangen fühle, möchte er nicht beantworten. Aufgrund der kritischen Berichterstattung über #allesdichtmachen, so Bohn, will er mit dem Tagesspiegel nicht reden. Auch Brüggemann reagierte auf Nachfragen nicht. So viel zur Meinungsfreiheit.


Dietrich Brüggemann ist einer der Initiatoren von "Alles dicht machen".Foto Manfred Thomas

Warum um die Autorenschaft von #allesdichtmachen so ein Geheimnis gemacht wird, bleibt angesichts der Selbstgerechtigkeit, mit der einzelne Akteure in der Öffentlichkeit auftreten, rätselhaft.

Inzwischen dürfte aber auch klar sein, dass #allesdichtmachen für ein „dezentrales Gruppenprojekt“ von Schauspielern, wie Brüggemann betont, zu gut orchestriert ist. Auch seine Behauptung, er selbst sei zu dem Projekt auch nur dazugestoßen, ist äußerst zweifelhaft.

Die Aktion war so minutiös geplant wie ein "Tatort"-Dreh

Ein Schauspieler, der ebenfalls von Brüggemann angesprochen worden war und namentlich nicht genannt werden möchte, zeichnet ein völlig anderes Bild von der Entstehungsgeschichte.

Im Gespräch mit dem Tagesspiegel berichtet er, dass Brüggemann und die Regisseurin Jeana Paraschiva federführend bei der Durchführung gewesen seien. Demnach verschickten sie via Email eine Projektskizze, mit der sie die geplante Aktion erklärten. Im Anhang der Mail fand sich ein Dokument mit Texten, die wirkten, als seien sie größtenteils von Brüggemann verfasst worden. Der Angeschriebene konnte sich aus diesem Konglomerat ein Statement aussuchen, das er später vor der Kamera vortragen würde.

Ähnliches berichten die Schauspieler Richy Müller und Kida Ramadan. Auch ein Plan mit Drehorten und Zeitslots lag bereits zu diesem Zeitpunkt vor. An einem Wochenende im April sollten die Clips aufgenommen werden. Die Aktion #allesdichtmachen war so minutiös geplant wie eine „Tatort“-Produktion.

„Aufrechter Linker“ auf Abwegen

Eine eigene Themensetzung, so der Schauspieler, sei dabei offensichtlich aber nicht erwünscht gewesen, die Stoßrichtung war vorgegeben: die Lockdown-Maßnahmen der Regierung, das „Narrativ“ von Politik und Wissenschaft mit einer alternativen Erzählung „umzustoßen“, wie es Brüggemann im „Welt“-Interview ausdrückt. Hinter #allesdichtmachen steckt somit eine klare politische Agenda; die vielen Stimmen gehen vermutlich auf einen einzigen Autor zurück.

Viele der Beteiligten hätten das Ausmaß der Aktion nicht realisiert, erzählt der Schauspieler. Er habe Brüggemann immer als „aufrechten Linken“ wahrgenommen, der sich aber in den vergangenen Monaten der Pandemie „in dieses Thema absolut reingesteigert“ habe.

Auf Twitter schreibt der Regisseur: „An einer Medienelite, die den immer härteren Lockdown fordert und jeden Kritiker mit Verweis auf volle Intensivstationen zum Abschuss freigibt, gibt es jede Menge zu kritisieren.“

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Die Handschrift Brüggemanns ist bei #allesdichtmachen nicht nur an einzelnen Äußerungen zu erkennen. In den Einträgen seines Blogs „D-Trick“ benutzt er etwa, wie im Online-Statement ebenfalls vereinzelt zu beobachten, das „ß“ statt „ss“. Am deutlichsten aber verweist der Humor auf Brüggemann.

Seine Neonazi-Komödie „Heil“ von 2015 löst vor dem Hintergrund von #allesdichtmachen viele Déjà-vu-Momente aus: in seinem Blick auf die mediale Kommunikation, aber auch in der diffusen politischen Haltung.

Angriff auf die gesellschaftliche Kommunikation

„Die Medien“ sind, ganz pauschal, schon länger Brüggemanns Zielscheibe. „Heil" ist ein Gleichmacher, der Film macht sich vermeintlich paritätisch über alle lustig: Neonazis, Antifa, Behörden, Medien.

Am Ende weiß man nicht mehr, wo vorne und hinten, rechts und links ist. Es geht um einen Angriff auf Sinn und Vernunft, auf die Bedingungen, die ein Miteinander ermöglichen: Wenn Wahrheit und Lüge austauschbar sind, wird die Verständigung chaotisch.

Dass die Angriffsfläche seiner Witze die Kommunikation selbst ist, führt zurück zu seiner Aussage, dass #allesdichtmachen als „Parodie“ auf eine bestimmte „Art der Kommunikation“ gemeint sei. Die Medienkritik in „Heil“, von Brüggemann in Talkshow-Szenen überzeichnet, rekonstruiert die Thread-artigen Gesprächsverläufe, die er bereits vor sechs Jahren in der Netzkommunikation erkannt hat, nämlich „wie die Leute im Netz miteinander umspringen“.

Das Destruktive daran ist, dass Brüggemann die spezifischen Dynamiken von digitaler Kommunikation auf Twitter, Facebook oder Instagram in seinem Film auf den „analogen“ Austausch überträgt. Brüggemann verfilmt Facebook-Threads nicht, um vorzuführen, wie gefährlich diese Art von Sprechen ist, sondern um damit auch die Grenze zwischen „Wahr und Falsch“ zu verwischen.

Verbindungen ins Querdenker-Milieu

So gesehen kann man die Ironie in #allesdichtmachen tatsächlich als Angriff auf die gesellschaftliche Kommunikation bezeichnen. In Brüggemanns Worten: „das Narrativ umstoßen“, „verengte Diskursräume sprengen“. Wie die freigewordenen Räume dann abgesteckt und besetzt werden, haben die vergangenen Tage gezeigt: mit dem lange schon gehandelten „Framing“ und den diskursiven Spins von rechts.

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Statt dass die Macher hinter #allesdichtmachen Verantwortung übernehmen für die Spaltung der Gesellschaft, an der sie mitwirken, springt die Debatte seit Anfang dieser Woche in einem Diskursraum, der nun von rhetorischen Vogelscheuchen wie „Political Correctness“ oder „Cancel Culture“ abgesteckt wird, im Dreieck.

Da darf dann ein Jan Josef Liefers in der aktuellen „Zeit“ auch noch mal sagen, dass er für sein Video zu DDR-Zeiten ins Gefängnis gewandert wäre. „DDR 2.0“. Doch solche Vergleiche verengen die Diskussion eben erst recht: Rechte Kulturkampffloskeln bestimmen, wie eine Gesellschaft sich verständigt.

In einem ähnlichen Tenor tönt Brüggemanns Twitter-Account. Am vergangenen Sonntag verbreitete der Filmemacher dort einen Link, der zur Homepage der sogenannten „Freien Linken“ führt. Und er staunte: „Man wundert sich ja über die wenigen Stimmen von links zur Lockdown-Politik, aber einige gibt es.“ Die Gruppierung ist unmittelbar mit den Corona-Protesten verbunden, aber alles andere als links.

Regelmäßig nimmt ein kleiner Block an „Querdenken“-Demonstrationen teil. Im Telegram-Kanal äußern sich Mitglieder teilweise antisemitisch, gleichzeitig werden Beiträge gepostet, die aus dem Umfeld des Hallenser Neonazis Sven Liebich stammen.

"Steckt euch eure Maskenpflicht in den Arsch"

Brüggemann liegt auch falsch, wenn er sich über den fehlenden linken Protest an den Corona-Maßnahmen wundert. Bereits Ende 2020 gab es in Berlin mehrere Demonstrationen der linken Szene, die sich für einen „solidarischen Lockdown“ einsetzten. In Reden wurde sich von „Querdenkern“ und „Maskenverweigerern“ distanziert. Die „Freie Linke“ gehört allerdings nicht in dieses Spektrum. Antifa-Gruppen kritisieren unter anderem die fehlende Abgrenzung nach rechts.

Die „Freie Linke“ ist nicht die einzige Schnittstelle Brüggemanns mit der Querdenker-Bewegung. Bis vor kurzem fand sich auf Soundcloud noch ein Song mit den Zeilen „Steckt euch euren Polizeistaat in den Arsch, steckt euch eure Maskenpflicht in den Arsch …“– inzwischen ist er gelöscht.

Das Stück stammt von Brüggemann, der unter dem Pseudonym Noisy Nancy produziert. Eine ähnliche Version gehört zu den Gassenhauern der verschwörungsideologischen Gruppe „Freedom Parade“, die regelmäßig auf „Querdenken“-Demos gespielt wird.

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Natürlich hat Brüggemann keine Kontrolle darüber, wer seine Songs covert. Aber es passt zu seiner verquasten Polemik, in der linke und rechte Positionen verschwimmen. Eine andere dubiose Figur in Brüggemanns Umfeld ist der Arzt und Publizist Paul Brandenburg. Nicht nur firmiert das Impressum ihrer beiden Webseiten unter demselben Postfach, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], Brüggemann gehört auch zu den Unterzeichnern eines Pamphlets der Initiative „1 bis 19“, der Brandenburg vorsitzt.

In „1 bis 19“ kommen Menschen mit ganz unterschiedlichem gesellschaftlichen Hintergrund zusammen, die die Rechtmäßigkeit der Corona-Maßnahmen infrage stellen. Auch in seinem Telegram-Kanal zeigt sich Brandenburgs Nähe zu Querdenkern. Er leugnet die Gefahr des Virus, bezeichnet die Maßnahmen als Weg in einen neuen „Totalitarismus“ und verbreitet einen Aufruf zu einer Corona-Demo vor dem Bundestag.

Krudes im seriösen Corona-Diskurs

Die Grenze von performativer Provokation und politischer Haltung ist bei Brüggemann, wie in seinen Filmen, schwierig zu entschlüsseln. In seiner Kritik an den Corona-Maßnahmen hat er wiederholt den Arzt Matthias Schrappe als Kronzeugen für eine verfehlte Corona-Politik zitiert. Schrappe wird auch in Querdenker-Kreisen neben Experten wie Klaus Stöhr oder Jonas Schmidt-Chanasit regelmäßig als Befürworter für eine No-Lockdown-Linie vereinnahmt – obwohl dieser kein Virologe ist. Doch Wissenschaft steht bei Brüggemann nicht hoch im Kurs.

Das gilt auch für die österreichische Darstellerin Nina Proll, die ebenfalls ein Video für #allesdichtmachen produziert hat. Proll war bereits als Gast beim sogenannten „Corona-Ausschuss“ der Anwälte Reiner Füllmich und Viviane Fischer geladen, die in ihren Sitzungen regelmäßig Unwahrheiten zur Corona-Pandemie verbreiten und zudem der „Querdenken“-nahen Partei „Die Basis“ angehören.

Dass dieses krude Gedankengut dank der Aktion #allesdichtmachen nun von vorgeblich engagierten Prominenten in den seriösen Diskurs über die Corona-Politik getragen wurde, ist ein zweifelhafter Erfolg Brüggemanns. Um Lösungen ist es dabei nie gegangen, auch nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung.

Schon anlässlich von „Heil“ sagte Brüggemann über seine Strategie: „Man kann sich auf gar keine Seite schlagen, sondern einen Schritt zurücktreten und sozusagen meditativ den Diskurs betrachten, der kein Wahr und kein Falsch kennt, sondern wo alle nur fortwährend fröhlich aufeinander eindreschen. Dieser Standpunkt ist mir eigentlich sogar von allen der liebste.“ Auf Twitter verweist Brüggemann darauf, dass #allesdichtmachen großen Rückhalt in der Bevölkerung habe: „Und zwar ein paar Millionen.“

Korrektur: In einer früheren Version des Textes wurden Klaus Stöhr und Jonas Schmidt-Chanasit fälschlicherweise als "sogenannte" Experten bezeichnet. Beide sind anerkannte Virologen, die von Corona-Leugnern als Experten benutzt werden. Fürsprecher einer „Durchseuchung" sind sie nicht.
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Thorasan
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Und wer hindert dich daran, in die Politik zu gehen und es besser zu machen?
Ne, hauptsache motzen gegen "die da oben". Im Internet große Töne spucken, aber selbst nichts dran ändern.
Es steht dir frei, sie zu verklagen. Es steht dir frei, eine Revolution anzuzetteln. Es steht dir frei, ne Partei zu gründen und es anders zu machen. Zu verdanken, für Kritik an der Obrigkeit nicht im nächten Knast zu landen, hast du es übrigens auch Frau Merkel. Scheiss Demokratie, wo man sich über die Führung des Landes öffentlich beschweren kann, ohne Gefahr zu laufen, von der Welt getilgt zu werden, ne?
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Scheiss Demokratie, wo man sich über die Führung des Landes öffentlich beschweren kann, ohne Gefahr zu laufen, von der Welt getilgt zu werden, ne?
Auch unter Hitler oder Ulbricht/Honecker wurde man bei Kritik am Staatslenker nicht direkt von der Welt getilgt. Deine Argumentation ist also mehr als gewagt.

Man läuft aktuell im Land eher Gefahr gesellschaftlich stigmatisiert und beruflich an den Rand des Ruins (und manchmal auch darüber hinaus) gebracht zu werden. Wobei dafür heutzutage schon das falsche Parteibuch ausreicht, man muss nicht mal mehr offen kritisieren.
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eitch100
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Warum fällt es einigen bei aller berechtigten Kritik nur so schwer, halbwegs sachlich zu bleiben?
Zitat:
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Beispiel: Merkel genehmigt die Asse als Lager für Atommüll (allen voran aus Bayern). Die Fässer fangen nach nur ein paar Jahren an zu verrotten, radioaktives Material entweicht und kontaminiert die Lagerstätte. Konsequenz für leichtsinniges Handeln? Keine. Im Gegenteil. Merkel ist Bundeskanzlerin. Seit 16 endlosen Jahren.
Auch wenn sich Merkel als Umweltministerin unter Helmut Kohl in der "Asse-Angelegenheit" und später als Kanzlerin nicht mit Ruhm bekleckert hat, ist das, was du da geschrieben hast, in seiner Gesamtaussage totaler Quatsch.

Zitat:
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Schäble nimmt Geld für seine Partei ein von einem Waffenschieber und "vergisst", diese Spende in den Büchern zu vermerken. Als dieses Vorgehen aufgerollt wird, kann sich Schäuble nicht erinnern. Konsequenzen? Keine. Im Gegenteil. Man hat den Typen zum Finanziminister einer Nation mit damals 81 Millionen Menschen gemacht. Jemanden, der ziemlich häufig was vergessen hat.
Ja, ich erinnere mich gut. Das war ein handfester Skandal. Aber die nebulöse Spende des Waffenlobbyisten Schreiber wurde nicht "vergessen" gebucht zu werden. Da gab es zwar auch Ungereimtheiten, aber dieses berühmte "nicht erinnern können" hat andere Urheber.
Zitat:
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Wenn also die Obrigkeit schon schaltet und waltet, wie sie will, ohne sich auch nur im entferntesten an Moral, Anstand oder gar Gesetze zu halten, wie kann sie dann das vom Bürger verlangen?
Tja, mehr kommt ja nicht mehr. Immer dasselbe...
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Geändert von eitch100 (01.05.21 um 18:06 Uhr)
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gerhardal
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Du kannst dich noch so aufplustern, aber das falsche wird dadurch nicht richtiger.
Ich denke, hier plustert sich nur einer auf, nämlich du --- dann stimmt auch der 2. Halbsatz

Mehr als Geschwurbel hast du anscheinend nicht zu bieten....
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Diskutiere nie mit einem Idioten, denn wenn du dich auf sein Niveau herabläßt, schlägt er dich mit seiner Erfahrung.
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Zitat:
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Oh man.. Selbst du bringst solche hirnlosen Aussagen?
Mit dem Wort hirnlos solltest gerade Du vorsichtig sein.. Denn mehr als Gemecker kommt von dir nicht - keine Vorschläge, keine Ideen, keine kostruktive Kritik, überhaupt nichts.

Zitat:
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Wenn du mit deinem Zahnarzt/Gärtner/Busfahrer nicht zufrieden bist, wirst du auch gleich Zahnarzt/Gärtner/Busfahrer?
Das kommt drauf an. Werde ich Zahnarzt? Sicher nicht. Wurde ich aus diesem Grund IT'ler mit Fachrichtung? Ja. Habe ich deswegen meinen Job in einen Bereich gewechselt, woe ich mehr bewirken kann? Absolut, ja. Engagiere ich mich deswegen privat ehrenamtlich? Ja, in mehrfacher Weise. Habe ich mich z.B. deshalb damals hier als Mod beworben? Denk mal drüber nach.

Zitat:
Zitat von MG_T Beitrag anzeigen
Ist es für dich so schwer zu kapieren, dass man durchaus Ansprüche stellen darf?
Du kannst z.B. den Anspruch stellen, dass dein Zahnarzt deine Zahnlücken füllt und dabei so wenig wie möglich Schmerzen bereitet. Oder gehst du hin, er zerhackt dir das Gebiss. Und anstatt zu motzen und die Leistung einzufordern, beginnst du ein mehrjähriges Medizinstudium? Wäre ja nur konsequent
Nein, das wäre utopisch. Politik kannst du aber durchaus neben deinem aktuellen Leben betreiben. Gibt genug Möglichkeiten, angefangen bei Parteimitgliedschaften bis hin zur Gründung einer neuen. Lokal wie im Großen, sofern man denn mit seiner Richtung Menschen findet, die einem Vertrauen entgegen bringen und es unterstützen.
Und sollte ein Zahnarzt mir mein Gebiss zerlegen, bin ich selbstredend dazu in der Lage, etwas zu tun - klagen. Sicherlich bin ich dann auch berechtigt, über ihn zu berichten und ganz sicher werde ich mich beschweren. Aber nicht über alle Zahnärzte, sondern über diesen. Und dann werde ich mittels Klage versuchen, andere zu finden, die die Schuld für seinen Fehler, sofern sie bei ihm liegt, in Konsequenzen zu wandeln. Selbiges stände dir für Politiker zu.

Zitat:
Zitat von MG_T Beitrag anzeigen
Genau! Wo kämen wir dahin?! Lass uns was ändern! Lass uns auf die Straße gehen und demonstrieren!
Oh wait, geht ja gar nicht. Ist ja nicht "erlaubt".
Natürlich ist es erlaubt. Du kannst jederzeit Demos oder Kundgebungen anmelden und durchführen. Nur bist du eben dafür verantwortlich, was dabei entsteht, wer mitgeht und wer sich daneben benimmt. Das ist der selbe Preis, den jeder andere Mensch auch zahlt. Auc hwenn die CDU eine Demo anmeldet, kann nicht jeder gegen die aktuelle Maskenpflicht verstoßen. Da bekommen auch die Mitläufer dort Probleme.

Zitat:
Zitat von MG_T Beitrag anzeigen
Frau Merkel hat mit Demokratie so viel gemein, wie die Grünen mit Umweltschutz. Oder die AfD mit Weltoffenheit. Nix. Hast du die Dame überhaupt wählen dürfen? Konntest du wenigesten zu eine Amtszeit sagen "ne, diesmal jemand anderen"? Hat sich dich gefragt, ob die Deutsche Regierung beispielsweise bei der Bankenkrise übers Wochenende ein Rettungspaket überhaupt verabschieden konnte? Oder dem Steuerzahler die Auferlegung der Entsorgungskosten für Atommüll? Wurdest du irgendwann mal gefragt, ob DAS so ok ist?
Ich habe sie wählen "dürfen" - ja, dieses Privileg hatte ich bereits mehrfach. Und sogar ihren Vorgänger, denn ich bin nicht 12. Habe ich Sie gewählt? Nein, denn ich mag die CDU nicht, mochte sie noch nie und sehr wahrscheinlich, ohne es zu wissen, werde ich sie auch nie mögen. Aber sie ist demokratisch und frei gewählt, ergo finde ich mich damit ab oder versuche, eine Alternative zu schaffen, sei es durch mich und mein Handeln oder durch die Wahl einer anderen Partei.
Der Steuerzahler wird nie über einzelne Entscheidungen gefragt. Denn die Entscheidung obliegt nunmal der Politik. Diese wähle ich zusammen mit millionen anderen Menschen. Demokratisch.

Zitat:
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Du kannst dich noch so aufplustern, aber das falsche wird dadurch nicht richtiger.
Ich brauche mich nicht aufplustern. Es ist lediglich lächerlich, wie du (und andere) mit ihrer "Hauptsache dagegen" Haltung 0 konstruktives im Leben erschaffen, aber immer und immer wieder darüber motzen, wie schlecht und mies doch alles wäre. Niemand hält dich fest. Wander aus, such dir eine andere Bleibe, nimm nen One-Way-Ticket in den brasiliansichen Dschungel und werde zu nem Überlebensexperten abseits der Welt. Es liegt doch bei dir. Aber wenn du hier bist, dann lebe mit den entscheidungen und Konsequenzen, die hier getroffen werden. Oder engagiere dich, um Dinge zu verändern. Nutze die negative Energie und sage dem Problem den Kampf an, nicht dem Verursacher. Du bist gegen Waffenhandel? Herrlich, die Friedensbewegung freut sich über neue Mitglieder. Du bist gegen die Ausgrenzung von Behinderten? Geh los und sorge dafür, dass die Initiativen Zulauf bekommen und die Politik mehr auf sie hört. Du möchtest die Pflegekräfte unterstützen? Dann schau, welche Programme es gibt, um ihnen effektiv zu helfen. Du bist unzufrieden mit politischen Strömungen? Dann geh in eine Gegenbewegung und schau, wohin es dich führt.

Etwas dagegen zu unternehmen, kostet Energie. Natürlich ist es einfacher, in einem Forum oder bei Facebook Beschwerdegründe zu schreiben. Aber es liegt bei jedem einzelnen selbst. Alleine der Bereich hier, Politik, sowie entsprechende News dazu, zeigen doch die Probleme heute. Jeder hat ne Meinung, jeder will Veränderungen. Aber niemand will was dafür tun. Das sollen doch die anderen machen. Die verhalten sich doch schließlich falsch. Na aber Überraschung: Nur weil du denkst, es sei falsch, ist es das noch lange nicht. Es gibt auch viele Mitmenschen, die es für richtig empfinden. Ich sehe auch viele Dinge, die mir missfallen. Aber mich darüber aufzuregen oder die Verantwortung bei denen "da oben" zu suchen, ist eben weder sinnvoll, noch richtig, noch konsequent - noch hilft es irgendwem, am wenigsten mir selbst. Mich aber in Organisationen einzubringen, die aktiv etwas verändern wollen, die meine Meinungen und Gedanken unterstützen, vielleicht sogar meine Gedanken und Wege einschlagen - das kann helfen.

Einer der Gründe, wieso ich z.B. Munich mag und unterstütze - nicht, weil wir immer auf einer Linie sind, nicht, weil ich die Grünen unterstütze - sondern weil er klare Gedanken hat, etwas tut, sich nicht nur auf ein Problem stürzt und darüber debattiert, sondern auch an Lösungen interessiert ist und sich dafür einsetzt. Ich muss deswegen längst nicht alles gut finden, was er macht, was er sagt.
Genausowenig muss das jemand anderes bei mir machen. Nur im Gegensatz zu den meisten anderen hier mache ich eben mehr, als mich nur zu beschweren.
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Ungelesen 03.05.21, 05:30   #119
sydneyfan
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@tuxkiller
Zitat:
und poste nur einen interessanten Link zum Thema
Aus Zeitmangel würde ich manchmal auch gern nur einen Link posten.
Soweit mir bekannt ... hier leider nicht erlaubt. s. Forenregeln (und gab bei mir schon
"Ärger" mit Moderatoren)

Zitat:
Wegen der Urheberrechte auf "geistiges Eigentum" müssen News, oder Artikel
die aus anderen Quellen kopiert werden, nur Komplett und im "Quote" gepostet werden.

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Ungelesen 03.05.21, 20:06   #120
gerhardal
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@MG_T

Boah, selten so einen sinnleeren Beitrag mit so vielen Wörtern gelesen.

Hier erübrigt sich jede Diskussion von selbst

(Mal eine ernsthafte Frage: glaubst du den Quatsch den du schreibst ??)
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Diskutiere nie mit einem Idioten, denn wenn du dich auf sein Niveau herabläßt, schlägt er dich mit seiner Erfahrung.
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Draalz (03.05.21)
Ungelesen 03.05.21, 21:32   #121
May Kasahara
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Selbstverständlich ist es legitim, Kritik an der Bundesregierung zu üben, ohne darlegen zu müssen, was ich besser machen würde.
Auch muß ich nicht Politiker werden, um Kritik üben zu dürfen. Und vor allem: Niemand muß deswegen beleidigt sein, auch wenn er Anhänger dieser Regierung ist.

Daß weithin keine unaufgeregten Diskussionen mehr möglich sind, liegt auch daran, daß Wahrheiten nicht mehr ausgesprochen werden dürfen. Wenn der Kaiser keine Kleider anhat, ist er nackt. Ganz einfach! Ein Beispiel: Daß Gesundgeitsminister Jens Spahn immer noch auf dem Sessel sitzt, ist ein Skandal. Er ist phasenweise regelrecht abgetaucht während der Pandemie, und immer dann wieder aufgetaucht, wenn der Wind wieder günstiger stand. Wenn man ihn aktuell reden hört, könnte man fast glauben, der Mann hätte eine wesentliche Rolle in der Pandemiebekämpfung gespielt. Das tut aber zum Glück kaum jemand, denn die Erinnerung der meisten Mitmenschen reicht weiter zurück als bis zur letzten Rede dieses Herrn.

Andere Meinungen mindestens zu ertragen ist ein Zeichen von Stärke, geistiger Unabhängigkeit und Souveränität.
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pauli8
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Ein Kommentar vom Redaktionsnetzwerk Deutschland zum Thema.

Zitat:
Kommentar - Tatort - Social Media

Rekordquoten für den „Tatort“: Das Märchen von der Cancel Culture

• 14,22 Millionen Menschen haben am Sonntag den „Tatort“ aus Münster gesehen, trotz #allesdichtmachen, trotz Boykottaufrufen bei Twitter.

• Der Erfolg entkräftet einmal mehr das Märchen einer angeblichen Cancel Culture.

• So viel mediale Aufmerksamkeit wie jetzt hatte Jan Josef Liefers wahrscheinlich noch nie.


Matthias Schwarzer

03.05.2021, 18:50 Uhr



Münster. Die umstrittene Aktion #allesdichtmachen ist nun schon mehr als eine Woche her, ihr Echo klingt jedoch bis heute nach. Am Sonntag zeigte der „Tagesspiegel“ in einem Artikel mindestens fragwürdige Verbindungen einiger Initiatoren zur „Querdenker“-Bewegung auf, während sich die teilnehmenden Schauspielerinnen und Schauspieler immer weiter von der Aktion distanzieren oder sich wie Jan Josef Liefers in Talkshows um Kopf und Kragen reden.

Wenn man jedoch eines aus der Debatte mitnehmen kann, dann wohl dieses: Eine sogenannte Cancel Culture, die auch nach #allesdichtmachen an verschiedensten Stellen propagiert wurde, gibt es in Deutschland entweder gar nicht – oder sie muss noch sehr viel üben.

Zitat:
Video - 1:18 min.




Nach der Internetaktion mehrerer Künstler gegen die Corona-Politik der Bundesregierung hat Gesundheitsminister Spahn den Initiatoren ein Dialogangebot gemacht. © dpa
Der aktuellste Beweis dafür flatterte am Montagmorgen in die Redaktionen, in Form der alltäglichen Quotenerhebung der GfK: 14,22 Millionen Menschen haben am Sonntagabend den „Tatort“ aus Münster eingeschaltet. Genau: den „Tatort“ mit Jan Josef Liefers, dem wohl prominentesten Unterstützer von #allesdichtmachen.

Die Folge „Rhythm and Love“ holte die beste Einschaltquote eines „Tatorts“ seit mehr als vier Jahren und liegt nur ganz knapp hinter dem Rekord-„Tatort“ „Fangschuss“ – der erreichte im April 2017 14,56 Millionen Zuschauer.

Petition fordert Konsequenzen

Beachtlich ist das aus vielerlei Gründen: Zum einen dürfte Jan Josef Liefers mit seiner Beteiligung an der Kampagne auch vielen „Tatort“-Fans auf den Schlips getreten sein – vom Einschalten hielt das jedoch offenbar niemanden ab, im Gegenteil. Zum anderen hatten Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken massiv für einen Boykott des Münster-„Tatorts“ getrommelt. „Bitte denkt dran #Tatort boykottieren! #Covidioten unterstützt man nicht!“, war etwa auf Twitter zu lesen.

Schon einige Tage zuvor gab es Versuche, Teilnehmende der Aktion #allesdichtmachen mithilfe einer Petition aus dem Fernsehen zu verbannen. In der Kampagne auf change.org hieß es unter anderem, die Aktion dürfe „nicht ohne Konsequenzen“ bleiben.

„Die an dieser Aktion beteiligten Schauspieler dürfen nicht durch den von uns allen finanzierten Rundfunkbeitrag für ihre ‚Haltung‘ belohnt werden. Die Rundfunkanstalten der ARD und das ZDF dürfen den Protagonisten von #allesdichtmachen Produktionen und Serien wie ‚Tatort‘ künftig nicht mehr als Auftrittsbühne überlassen.“

Die Petition endet mit den Worten: „Daran ändern auch die zwischenzeitlich, teilweise am Kern der Entgleisung vorbeigehenden, publizierten Distanzierungen einiger Schauspieler nichts.“

Wie Dieter Nuhr einen Kampfbegriff verwässerte

Tatsächlich sind sowohl der #TatortBoykott auf Twitter als auch diese Petition genau das, was man heute landläufig als Cancel Culture beschreiben würde. Eine laute, politisch eher links zu verortende Bewegung in den sozialen Netzwerken, vornehmlich auf Twitter, die versucht, Prominente für ihre Fehltritte abzusägen oder beruflich zu vernichten. Eine Kultur, in der selbst Bitten um Entschuldigung nichts mehr wert sind. Das Phänomen des „Canceln“ stammt aus den USA, wo es durchaus schon einige Fälle dieser Art gegeben hat, insbesondere in der #MeToo-Debatte.

In Deutschland allerdings hatten zuletzt vor allem konservative Medien und Kabarettisten wie etwa Dieter Nuhr den Begriff verwässert. Nuhr hatte in den vergangenen Monaten für verschiedene seiner Aussagen immer wieder Gegenwind erhalten und beschrieb den Protest aus den sozialen Netzwerken mitunter als Cancel Culture.

Im Falle von #allesdichtmachen nahm der Grünen-Politiker Boris Palmer das Wort in den Mund. „Was wir hier erleben, sind eingeübte Rituale. Die Empörung, die Cancel Culture“, sagte er bei Maybritt Illner. Dass einige Schauspieler ihre Videos gelöscht hätten, sei die „klassische Reaktion: Man wird so unter Druck gesetzt, bis man nicht mehr zu dem steht, was man gesagt hat.“ Das sei mit ihm auch oft versucht worden. Auch die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht verwendete das Wort im Zusammenhang mit der Aktion. In stark konservativen bis rechten Medien erschienen ebenfalls Debattenbeiträge in diesem Ton.


Nicht mehr als ein Märchen

Doch auch, wenn es die Versuche des Cancelns bei #allesdichtmachen ohne Frage gab – die angebliche Gefahr dessen scheint trotzdem nicht mehr als ein Märchen zu sein. Tatsächlich wurde bis heute kein einziger der teilnehmenden Schauspielerinnen und Schauspieler „abgesägt“, und das trotz mehr als fragwürdiger Aussagen, die teilweise ganz tief im „Querdenker“-Milieu wildern.

Im Gegenteil: Jan Josef Liefers saß in den vergangenen Tagen in zwei Talkshows, zum einen per Videokonferenz bei „3nach9″, zum anderen bei Maybritt Illner. Beim WDR durfte sich Liefers in der „Aktuellen Stunde“ erklären, und in der „Zeit“ nahm sich sogar Gesundheitsminister Jens Spahn die Zeit für den protestierenden Schauspieler:

Hier erschien ein Doppelinterview mit ihm und Liefers, in dem dieser seine Gedanken zur Aktion noch mal ganz ausführlich teilen durfte.

Mit anderen Worten: Mehr mediale Aufmerksamkeit als nach der Aktion #allesdichtmachen hatte Liefers in den vergangenen Jahren wohl nie.

Und auch mit der beruflichen Karriere des Schauspielers geht es weiter bergauf. Kurz nach der Aktion wurde bekannt, dass Liefers und sein Kollege Axel Prahl für sechs weitere Folgen des beliebten Münster-„Tatorts“ vor der Kamera stehen werden.

Auf Anfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) antwortet der WDR, dass auch darüber hinaus keine Konsequenzen geplant seien: „Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sprechen für sich selbst auf ihrer eigenen Plattform. Allen steht das Recht zu, ihre Meinung zu äußern“, so eine Sprecherin.

Auch der Twitter-Boykott des „Tatorts“ war offenbar nicht mehr als ein Sturm im Wasserglas: Außerhalb der sozialen Netzwerke habe man beim WDR „lediglich ein paar vereinzelte Zuschriften“ von Zuschauern erhalten, mehr nicht.

Cancel Culture als Karriere-Boost

Was für Liefers gilt, gilt auch für die anderen Teilnehmenden der Aktion #allesdichtmachen. Auch Mitinitiator und Regisseur Dietrich Brüggemann durfte bei zahlreichen Fernsehsendern Interviews zur Aktion geben und in Talkrunden sitzen, etwa bei „Stern TV“. Bis heute ist kein einziger Fall bekannt, dass ein Schauspieler nach der Aktion seinen Job verloren hätte.

Bei anderen Fällen in der Vergangenheit war das ähnlich. Bei Lisa Eckhart etwa fungierte ein vermeintlicher Cancel-Versuch eher als Karriere-Boost. Zwar wurde die Kabarettistin nach Protesten von einem Festival ausgeladen, ist jedoch heute gefühlt öfter im Fernsehen zu sehen als je zuvor.

Auch Eckharts Buch wurde erwiesenermaßen nicht „gecancelt“. Und das, obwohl die Kabarettistin in ihrem Programm antisemitische Klischees bedient und dafür massive Kritik erfahren hatte.

Und Dieter Nuhr? Der Kabarettist, der die vermeintliche Cancel Culture gegen sich einst selbst beklagt hatte? Der macht noch immer seine Sendung „Nuhr im Ersten“ und ist auch sonst ziemlich oft im Fernsehen zu sehen.

Kein Bedrohungsszenario

Unstrittig ist, dass innerhalb Twitters eine laute und teils radikale Bewegung existiert, die das „Canceln“ zumindest regelmäßig versucht. Unstrittig ist auch, dass das für Betroffene unangenehm sein kann. Tatsache ist aber auch: Diese Blase entscheidet nicht darüber, ob jemand „gecancelt“ wird oder nicht, sondern die breite Öffentlichkeit. Sie entscheidet, ob das Geschrei aus der Twitter-Blase tatsächlich Gewicht bekommt oder im Stillen verpufft.

Das oft gezeichnete Bedrohungsszenario, das von dieser Blase ausgehe, hinkt also. 14,22 Millionen „Tatort“-Zuschauer haben am Sonntagabend das Gegenteil bewiesen – sie wollen Liefers sehen, trotz seiner fragwürdigen Äußerungen.

Auch die TV-Sender ermöglichen ihren Schauspielern weiterhin die fragwürdigsten Meinungsäußerungen, ohne sie gleich vor die Tür zu setzen.

Man kann im Falle #allesdichtmachen nicht mal argumentieren, dass die Cancel Culture die Debattenkultur gefährde. De facto hat das Land in der vergangenen Woche über nichts mehr debattiert als über #allesdichtmachen, in allen möglichen Medien und mit allen möglichen Schlagrichtungen. Die angeblich „gecancelten“ Teilnehmer wurden auf die ganz große Bühne gehoben und angehört, und ihre wenig durchdachte Aktion wurde deutlich ernster genommen, als man es eigentlich hätte tun müssen.

Wenn das also die deutsche Cancel Culture sein soll, dann muss man vor ihr wirklich keine Angst haben.
Quelle mit Querverweisen:

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pauli8 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 04.05.21, 06:51   #123
Schwammkopf2011
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Zitat:
Unstrittig ist, dass innerhalb Twitters eine laute und teils radikale Bewegung existiert, die das „Canceln“ zumindest regelmäßig versucht.
...
Tatsache ist aber auch: Diese Blase entscheidet nicht darüber, ob jemand „gecancelt“ wird oder nicht, sondern die breite Öffentlichkeit.
Für mich sind die hohen Einschaltquoten kein Beleg dafür, dass die breite Öffentlichkeit hier entschieden hat Liefers nicht zu canceln, sondern das sich der Kern der Kritik an #allesdichtmachen eben doch nur auf eine kleine medien Blase beschränkt. Auch wenn der Autor sich weiterhin alle Mühe gibt die Aktion zu brandmarken - gäbe es nur Alternativen zum Wort "fragwürdig".
__________________
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Ungelesen 04.05.21, 06:58   #124
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Erkenntnisse aus diesem Beitrag :

- wir haben 14,56 Mio. "Covidioten" im Lande. Merke : NAZIS ! ÜBERALL NAZIS !
- Eine in der Filterblase ausgerufene Cancel-Culture-Aktion kann nur funktionieren wenn die breite Masse der Bevölkerung als Ass ausgespielt werden kann...was in diesem Fall wohl Gott sei Dank nicht möglich war
- Glückwunsch an Dietrich "Ich schreibe laut Zeitungsartikel gerne statt "ß" lieber "ss" und bin deswegen ganz bestimmt ein Nazi-SS-Obergruppenführer" Brüggemann und Liefers
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Hier die angesprochene Diskussion bei Maybrit Illner aus meinem Link # 129

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Ungelesen 04.05.21, 10:25   #126
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Beachtlich ist das aus vielerlei Gründen: Zum einen dürfte Jan Josef Liefers mit seiner Beteiligung an der Kampagne auch vielen „Tatort“-Fans auf den Schlips getreten sein – vom Einschalten hielt das jedoch offenbar niemanden ab, im Gegenteil. Zum anderen hatten Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken massiv für einen Boykott des Münster-„Tatorts“ getrommelt. „Bitte denkt dran #Tatort boykottieren! #Covidioten unterstützt man nicht!“, war etwa auf Twitter zu lesen.

Schon einige Tage zuvor gab es Versuche, Teilnehmende der Aktion #allesdichtmachen mithilfe einer Petition aus dem Fernsehen zu verbannen. In der Kampagne auf change.org hieß es unter anderem, die Aktion dürfe „nicht ohne Konsequenzen“ bleiben.

„Die an dieser Aktion beteiligten Schauspieler dürfen nicht durch den von uns allen finanzierten Rundfunkbeitrag für ihre ‚Haltung‘ belohnt werden. Die Rundfunkanstalten der ARD und das ZDF dürfen den Protagonisten von #allesdichtmachen Produktionen und Serien wie ‚Tatort‘ künftig nicht mehr als Auftrittsbühne überlassen.“

Die Petition endet mit den Worten: „Daran ändern auch die zwischenzeitlich, teilweise am Kern der Entgleisung vorbeigehenden, publizierten Distanzierungen einiger Schauspieler nichts.“
Erschreckend. Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer Diktatur.

Man muss mit den Meinungen der Schauspieler ja nicht konfirm gehen. Aber solche Forderungen sind mehr als übel.
Kirkwscks4eva ist offline   Mit Zitat antworten
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WelchNutzer (13.05.21)
Ungelesen 04.05.21, 10:46   #127
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Zitat:
Zitat von Kirkwscks4eva Beitrag anzeigen
Erschreckend. Wir leben in einer Demokratie, nicht in einer Diktatur.

Man muss mit den Meinungen der Schauspieler ja nicht konfirm gehen. Aber solche Forderungen sind mehr als übel.
Das Erschrecken teile ich mit Dir.
Die Annahme, daß wir in einer Demokratie leben, bedürfte einer ehrlichen und schonungslosen Analyse.
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May Kasahara ist offline   Mit Zitat antworten
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#allesdichtmachen-InitiatorVolker Bruch stellte Mitgliedsantrag bei Querdenker-Partei
Zitat:

Der „Babylon Berlin“-Star wollte in „Die Basis“ eintreten, das Verfahren läuft noch. netzpolitik.org konnte Dokumente einsehen, die dies belegen. Dabei hatten Initiatoren von „#allesdichtmachen“ eine Nähe zur „Querdenken“-Bewegung vehement von sich gewiesen.

03.05.2021 um 20:24 Uhr - Daniel Laufer - in Demokratie - keine Ergänzungen

Volker Bruch wollte in die Corona-Protest-Partei „Die Basis“ eintreten. Der „Babylon-Berlin“-Star gilt als einer der Initiatoren der Kampagne „#allesdichtmachen“, mit der sich rund 50 Schauspieler:innen gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus stellen. Die Aktion war stark kritisiert worden, wurde innerhalb der „Querdenken“-Bewegung aber euphorisch gefeiert. Verantwortliche hatten wiederholt betont, Überschneidungen mit „Querdenken“ seien höchstens inhaltlicher Natur. Im Fall von Volker Bruch belegen Recherchen von netzpolitik.org jedoch eine politische Nähe.

„Die Basis“ hatte sich im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Schutzmaßnahmen gebildet. In Baden-Württemberg kam sie bei ihrer bislang einzigen Landtagswahl auf gerade mal ein Prozent, in bundesweiten Umfragen spielt sie keine Rolle. Angeschlossen haben sich der Partei jedoch Szenegrößen wie Markus Haintz, Aktivist der vom Verfassungsschutz beobachteten „Querdenken“-Gruppe Ulm. Für den Bundestag kandidieren unter anderem der Arzt Wolfgang Wodarg, der Verschwörungsmythen über das Virus verbreitete und der Epidemiologe Sucharit Bhakdi, der durch unbelegte Aussagen zu Impfungen auffiel, und der Anwalt Reiner Fuellmich, dessen bereits im Voraus bezahlte Sammelklage gegen Christian Drosten krachend zu scheitern droht.

Es ist offenbar dieses Umfeld, in dem sich Volker Bruch politisch engagieren wollte. netzpolitik.org konnte eine auf Mitte April datierte Mitgliederliste einsehen, die vorläufige Mitgliedsnummer des Schauspielers endet auf „967“. Als Eintrittsdatum wird der 13. März 2021 genannt. Laut dem Medienbeauftragten der Partei David Claudio Siber ist Bruchs Eintrittsverfahren noch nicht abgeschlossen, da seine Identität noch entsprechend einem parteiinternen Prozess verifiziert werden müsse. Neumitglieder müssten demnach zunächst ihren Personalausweis vor einer Webcam zeigen. Es klingt, als sei das bei Bruch aber eher eine Formalie. Siber sagt, man könne bereits mit Gewissheit sagen, dass es sich bei dem Antragsteller tatsächlich um den Schauspieler handele.

Die Mitgliederliste stammt aus einem massiven Leck, das im vergangenen Monat bekannt wurde. „Die Basis“ hatte zum Teil sensible Daten von rund 15.000 Personen ungeschützt ins Netz gestellt, bemerkt hatte dies das Hackerkollektiv Anonymous. Zwar sprach die Partei zunächst von einem Hackerangriff, räumte später jedoch ein, selbst Schuld an dem Vorfall zu sein. Um einen „Hack“ handelte es sich bei dem Datenleck im technischen Sinn nicht.

Aufkeimende Nähe

Dass Volker Bruch schon lange vor der Veröffentlichung von „#allesdichtmachen“ einen Mitgliedsantrag bei der „Basis“ gestellt hat, daran besteht ein öffentliches Interesse. Das liegt vor allem daran, dass für die Aktion Verantwortliche eine etwaige Nähe zu „Querdenken“ in der Öffentlichkeit entschieden von sich gewiesen haben.

Nachdem ein Shitstorm ausgebrochen war, sagte der im Impressum der Kampagne genannte Filmproduzent Bernd Katzmarczyk Wunder dem NDR-Magazin ZAPP, Bruch sei einer von drei Initiatoren gewesen. Gemeinsam mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers und dem Autor und Regisseur Dietrich Brüggemann hat Bruch demnach „#allesdichtmachen“ ins Leben gerufen.

„Eine da hinein orakelte, aufkeimende Nähe zu Querdenkern u.ä. weise ich glasklar zurück“, schrieb Liefers schon am Morgen nach der Veröffentlichung auf Facebook. Brüggemann klagte gegenüber netzpolitik.org, jeder, der sich gegen die Maßnahmen stelle, werde „in die Querdenker-Ecke gestellt“.

Dass Volker Bruch nun auf der Mitgliederliste einer Partei auftaucht, die aus der „Querdenken“-Szene heraus entstanden ist, zeigt, wo „#allesdichtmachen“ seine Wurzeln zumindest teilweise hat.

Ansprechpartner für Teilnehmende

Bei der Aktion war der Schauspieler nach Recherchen von netzpolitik.org Ansprechpartner für eine Reihe von Teilnehmenden, nach der Veröffentlichung wurde der Vorwurf laut, die Verantwortlichen hätten Informationen zurückgehalten.

Zu seiner eigenen Rolle schweigt Bruch. Eine Anfrage von netzpolitik.org ließ er unbeantwortet, auf Instagram schreibt er – angeblich als Antwort auf Fragen des Spiegel: „Wir haben entschieden, nichts über die Aufgabenverteilung preiszugeben, um jeden Einzelnen zu schützen.“

Gerade steht er für die vierte Staffel von „Babylon Berlin“ vor der Kamera, gedreht wurde vergangene Woche am Roten Rathaus in Berlin. Wegen der Pandemie müssen Schutzmaßnahmen getroffen werden, große Produktionen eine hygienebeauftragte Person benennen. Fotos der Berliner Morgenpost zeigen auch am Set von „Babylon Berlin“ Schauspieler:innen, die FFP2-Masken tragen, wenn die Kamera nicht gerade auf sich gerichtet ist.

Hauptdarsteller ohne Maske

Volker Bruch, der Hauptdarsteller, muss bei den Dreharbeiten keine solche Maske tragen. X Filme Creative Pool, die Produktionsfirma hinter „Babylon Berlin“, teilte uns am Donnerstag über eine PR-Agentur auf Anfrage mit: „Volker Bruch verfügt über eine ärztliche Befreiung vom Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.“

Er selbst schreibt auf Instagram, eine Maske zu tragen sei ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Dies sei einer der Gründe, weshalb er angefangen habe, die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen zu hinterfragen.

Über Bruchs Attest ist nichts weiter bekannt. Dass es grundsätzlich äußerst leicht zu sein scheint, an eine Befreiung zu gelangen, zeigte aber ein Bericht von Correctiv. Das Recherchezentrum hatte den Verein „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie“ (MWGFD) unter die Lupe genommen, der Kontakte für Atteste gegen die Maskenpflicht vermittelte. Auf seiner Website rief er Ärzt:innen dazu auf, Patient:innen von der Maskenpflicht zu befreien. Prominent in Erscheinung traten damals Sucharit Bhakdi und Wolfgang Wodarg, die heutigen Bundestagskandidaten der „Basis“.
Quelle:
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Ungelesen 05.05.21, 08:34   #129
lichtll
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Also alles, was von Querdenkern vereinnahmt wird ist falsch. Hoffentlich essen die mal nicht kollektiv ein Butterbrot.....
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Ungelesen 05.05.21, 21:52   #130
karfingo
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Zitat:
Der Schauspieler Volker Bruch appelliert an die Bundesregierung: „Macht uns mehr Angst.“
Laut Spiegel hat er jetzt einen Mitgliedsantrag bei „Die Basis” gestellt.
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Geändert von karfingo (05.05.21 um 22:15 Uhr) Grund: Quelllink angepappt
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Ungelesen 12.05.21, 15:45   #131
beloborodov
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Ganz schön peinlich für den Tagesspiegel: "handwerkliche Fehler", "Begriff 'antidemokratisch' durch Äusserungen nicht gedeckt", "Online haben wir das korrigiert"...

Auf deutsch: Wir, der Tagesspiegel, haben kampagnenmäßig gelogen, bis es so offensichtlich war, dass wir zurückrudern mussten.

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__________________
Du hast Deine Meinung, ich habe meine. Wir werden uns beide nicht ändern.

Das ist gut so - Demokratie lebt von der Vielfalt.
beloborodov ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 12.05.21, 16:07   #132
Uwe Farz
working behind bars
 
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Hier der Tagesspiegel selber statt Springer:
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Kampagnenmäßig gelogen ist etwas anderes.
Uwe Farz ist offline   Mit Zitat antworten
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Draalz (12.05.21), Timbutz2 (14.05.21)
Ungelesen 13.05.21, 08:36   #133
Rudlana69
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Zitat:
Der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] -
An einer der Recherchen war ein vom „Tagesspiegel“ nicht näher erklärtes „Recherchenetzwerk Antischwurbler“ beteiligt. Auf eine WELT-Nachfrage, wer oder was das Netzwerk ist, kam keine Antwort. Nun heißt es: „Viele Leserinnen und Leser haben uns gefragt, wer sich dahinter verbirgt. Das Netzwerk ist eine Gruppe von derzeit acht Personen.“
Könnte es sein, das "Recherchenetzwerk Antischwurbler" hier ist? Zumindest könnte man hier den Eindruck bekommen.
Rudlana69 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 13.05.21, 10:29   #134
nolte
Echter Freak
 
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Rechtsanwälte, Richter, Staatsanwälte und Volljuristen in allen Berufen - Psychologen, Ärzte, Pfleger, MTA, Physiotherapeuten und Angehörige vieler anderer Heilberufsgruppen: Sie sagen den Künstlern hinter [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Ungelesen 13.05.21, 10:36   #135
parlheinz
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Grundsätzlich dürfte es doch mit Blick auf unsere Meinungsfreiheit ohne jegliche Relevanz sein, wenn herausgefunden werden sollte, wer auf die Idee mit dieser Kampagne gekommen ist. Wenn ich aber die verlinkten Artikel hernehme und sehe, welcher Aufwand dafür betrieben wurde, dann muss es ja offensichtlich doch wichtig sein, dass hier ein Schuldiger gefunden wird. Aber warum?

Interessant ist auch, wie viele Personen (Recherchenetzwerk Antischwurbler) in dieser Sache beschäftigt sind. Kann man damit seinen Lebensunterhalt verdienen, ist eine solche Betätigung so einträglich? Und wenn ja (was stark zu vermuten ist), wie funktioniert das genau?

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parlheinz ist offline   Mit Zitat antworten
Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei parlheinz bedankt:
Predator21 (18.05.21), WelchNutzer (13.05.21)
Ungelesen 13.05.21, 10:57   #136
Klopperhorst
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Zitat:
Zitat von parlheinz Beitrag anzeigen
Interessant ist auch, wie viele Personen (Recherchenetzwerk Antischwurbler) in dieser Sache beschäftigt sind. Kann man damit seinen Lebensunterhalt verdienen, ist eine solche Betätigung so einträglich? Und wenn ja (was stark zu vermuten ist), wie funktioniert das genau?
Da der Staat sehr großzügig den "Kampf gegen Rechts" finanziell peppelt ist natürlich auch Platz für größere und kleinere "Recherchenetzwerke". Dafür müssten sie sich allerdings aus dem Schatten heraustrauen und Fördermittel offen beantragen.
Tuen sie allerdings nicht, deswegen ist das ein Freizeitprojekt von Journalisten, Lehrern und Ärzten.
Klopperhorst ist offline   Mit Zitat antworten
Folgendes Mitglied bedankte sich bei Klopperhorst:
parlheinz (13.05.21)
Ungelesen 13.05.21, 11:40   #137
muavenet
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Top cringe.
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Draalz (13.05.21)
Ungelesen 13.05.21, 16:57   #138
Gilde28
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Wer nutzt diese Plattform überhaupt?
Im Moment ca 400 Millionen Menschen. Tendenz stark steigend. Hui, alles Rechte
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