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Warum ich die Grünen niemals mehr wählen werde. Gründe einer Desillusionierten

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Ungelesen 22.05.21, 14:02   #1
May Kasahara
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Standard Warum ich die Grünen niemals mehr wählen werde. Gründe einer Desillusionierten

Den heutigen Grünen fehlen in meinen Augen zwei entscheidende Dinge:
Glaubwürdigkeit. Und Menschen wie Gert Bastian und Petra Kelly.

Petra Kelly schrieb 1990, sichtlich desillusioniert und resigniert, einen verzweifelten Appell an die grüne Partei in einem offenen Brief.

Sie sprach darin von "Selbstzerfleischung und fruchtlose[n], die politischen Aktivitäten lähmende Flügelkämpfe" der Grünen und forderte die Partei auf, "zu den authentischen grünen Prioritäten in allen Politikbereichen" zurückzufinden.
1991 kandidierte sie für das Amt der Vorstandssprecherin der Grünen, erhielt aber nur 30 Prozent der Stimmen.

Die heute so unbedarft sich für die Grünen begeisternden Menschen, das sind in erster Linie jene euphorisierten "Jünger", die gar nicht wissen, mit welchen Idealen diese Partei einst angetreten war, die Welt zu verändern. Die gar nicht wissen, was "die authentischen grünen Prioritäten in allen Politikbereichen" einst waren. Die gar nicht wissen, was eine Petra Kelly und ein Gert Bastian einst für die Partei geleistet haben, die vielen Menschen Hoffnung machte auf eine friedlichere Welt mit weniger Waffen und weniger Kriegen. Zu diesen Menschen gehörte ich auch, und daher war ich begeisterte Anhängerin der Friedensbewegung, die heute so gut wie nicht mehr existiert.

Frieden. Abrüstung. Ausstieg aus der NATO. Engagement für die Belange unserer Mitwelt. Anders, einfacher leben. Konsumverzicht.

Die Grünen heute unterscheiden sich von den anderen Parteien durch absolut gar nichts. Sie haben ihre einstigen Ziele aus den Augen verloren. Sie haben sie verraten. Für Dinge, die ihnen weit wichtiger sind:
Macht.
Die unsägliche Ära Joseph Fischer zeugt vom Niedergang einer Partei, in die viele sehr große Hoffnungen gesetzt hatten. Sie hat diese Partei bis zur Unkenntlichkeit verändert und zerstört, vergleicht man Anfangs- und Istzustand der Partei.

Macht macht meist blind. Blind & taub für das, was diese Welt am meisten braucht:
Verzicht auf Macht um jeden Preis.
Frieden.
Absrüstung.
Gerechtigkeit.
Solidarität mit den Schwachen.

Die Grünen haben ihre Ziele skrupellos verraten. Sie sind, ganz unverhohlen, von einer Antikriegspartei zur Kriegspartei verkommen ohne jeglichen moralischen Anspruch. Aber sie sind nun, endlich, da angekommen, wo sie offenkundig um jeden Preis hinwollten.
Allerdings um einen hohen, einen sehr hohen Preis:
Sie haben unzählige Menschen politisch heimatlos und zu Nichtwählern gemacht, sie in den privaten Rückzug getrieben. Das ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern Fakt. Ich habe erfahren, daß es nicht nur mir so geht, sondern sehr vielen meiner einstigen Weggefährten in der Friedensbewegung, politisch sehr interessierten und engagierten Menschen, die einst den Grünen begeistert und aus tiefster innerer Überzeugung bei den Wahlen ihre Stimme gegeben haben,
Zu diesen Menschen gehörte ich auch einmal.

Dies alles muß hoffentlich noch gesagt werden dürfen, selbst in der heutigen Zeit, in der Kritik an den modischen Strömungen gar nicht gerne gesehen ist. Und es muß verstanden werden, daß diese von den Grünen zutiefst enttäuschten und verratenen Menschen die heutige Grünen-Euphorie mit Abscheu und Ekel zur Kenntnis nehmen.

Und nun dürft Ihr gerne Eurem Ärger zornig Luft machen, so, wie Ihr es gerne tut, die Ihr den Grünen begeistert zujubelt und sie in maßgeblicher Regierungsverantwortung sehen wollt. Er wird mich nicht erreichen, dagegen bin ich absolut immun geworden über die vielen Jahre.
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Geändert von May Kasahara (22.05.21 um 14:37 Uhr)
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Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
Macht macht meist blind. Blind & taub für das, was diese Welt am meisten braucht:
Verzicht auf Macht um jeden Preis.
Frieden.
Absrüstung.
Gerechtigkeit.
Solidarität mit den Schwachen
.
Das du dich gerade über diese beiden letzten Sachen beklagst, wenn du hier Frau Wagenknechts Version von "Deuschland schafft sich ab" propst, und dich an fast jeder Stelle über junge UmweltaktivistInnen beklagst, mutet wie blanker Hohn an.
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May Kasahara
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Zitat:
Zitat von muavenet Beitrag anzeigen
Das du dich gerade über diese beiden letzten Sachen beklagst, wenn du hier Frau Wagenknechts Version von "Deuschland schafft sich ab" propst, und dich an fast jeder Stelle über junge UmweltaktivistInnen beklagst, mutet wie blanker Hohn an.
1. Was bitte meinst Du mit dem mir unbekannten Verb "propen"? Nie gehört.

2. Frau Wagenknecht auch nur in die Nähe von Thilo Sarazzin rücken zu wollen (da hast Du leider kein Alleinstellungsmerkmal), zeigt, mit welch' extrem verzweifelten, aber absolut untauglichen Mitteln versucht wird, die klugen Positionen dieser hochintelligenten Frau zu desavouieren.

3. Die Behauptung, daß ich mich an fast jeder Stelle über junge Umweltaktivistinnen "beklage", dürfte schwer, genauer gesagt, gar nicht durch konkrete Fakten zu belegen sein. Vermutlich hebst Du mit Deiner Behauptung auf meinen kritischen Beitrag zu einem Fernsehauftritt Luisa Neubauers ab. Daraus konstruierst Du diesen Satz? Äußerst gewagt und zumindest für mich nicht nachvollziehbar.
Nebenbei bemerkt:
Sich kritisch mit der "Fridays For Future"-Bewegung auseinanderzusetzen, muß in einer Demokratie möglich sein, ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden. Ist das nicht mehr möglich, ist die Bezeichnung "Demokratie" ein Hohn.
Wenn ich mich nun also für Gerechtigkeit und Solidarität mit den Schwachen stark mache, gleichzeitig die Positionen von Frau Wagenknecht teile und mir obendrein auch noch erlaube, einen in meinen Augen hochnotpeinlichen Fernsehauftritt Luisa Neubauers kritisch zu kommentieren, dann empfindest Du das als blanken Hohn? Also für "blanken Hohn" hätte ich durchaus großkalibrige Beispiele für Dich parat. Und eigentlich sind diese aus meinem Beitrag sehr leicht zu extrahieren, guten Willen vorausgesetzt.

4. Auf die Kernpunkte meiner Kritik an den heutigen Grünen bist Du leider mit keinem Wort eingegangen. So lese ich aus Deinem Kommentar mehr den Versuch, mich in die rechte Ecke zu schieben. Dieses Phänomen ist nicht neu, hat sich bestens bewährt und entscheidend dazu beigetragen, daß in diesem Land jegliche Diskussionskultur vor die Hunde gegangen ist und es keinen ernstzunehmenden politischen Diskurs mehr gibt, der diesen Namen auch nur annähernd verdiente.
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Ungelesen 22.05.21, 17:26   #4
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Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
1. Was bitte meinst Du mit dem mir unbekannten Verb "propen"? Nie gehört.
To prop up. Englisch für "stützen", "unterstützen", etc.

Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
2. Frau Wagenknecht auch nur in die Nähe von Thilo Sarazzin rücken zu wollen (da hast Du leider kein Alleinstellungsmerkmal), zeigt, mit welch' extrem verzweifelten, aber absolut untauglichen Mitteln versucht wird, die klugen Positionen dieser hochintelligenten Frau zu desavouieren.
Wagenknecht hat, genau wie Sarazzin, ein kleines, weltfremdes Wasserträgerpamphlet für die Blaunis geschrieben, welche sich natürlich prompt über die kostenlose Werbung freuten. Von daher auch der massenhafte Zuspruch aus genau dieser Ecke für Wagenknechts Müll (siehe soziale Medien). Und ja, es ist sehr vielen Menschen aufgefallen, insbesondere ihren jüngeren Parteikollegen (nicht diesen vermieften ex-SED-Typen), dass sie Opfer als Täter stilisiert und somit auf den Kompost wirft. No turning back now.


Und wenn mer solch einen unsäglich hirnverbrannten Müll lesen muss, weiß mer, dass der jeweilige Autor eine sehr schwache Leuchte ist:

Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
Die Grünen heute unterscheiden sich von den anderen Parteien durch absolut gar nichts.
Ja, genau! Die Grünen sind genau dasselbe wie, unterscheiden sich also "durch absolut gar nichts" von, Die Linke, SPD, CDU, CSU, FDP, AfD, NPD, etc.

Jesus effin' Christ, selbst die BILD-Zeitung ist eine linksgrünversiffte Intellektuellengazette gegen deine völlig hohlen Hot-Takes. Das Leute wie du sich immer wieder wundern, dass mer se in die rechte Ecke stellt, der Groschen aber nie rutscht, ist eine der großen Tragödien unserer Zeit.

Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
4. Auf die Kernpunkte meiner Kritik an den heutigen Grünen bist Du leider mit keinem Wort eingegangen.
Du hast keine Kritik formuliert, sondern nur peinlichste Polemik.

Frieden? Ja, will ich auch. Abrüstung? Ich will eine robuste und umsetzbare Verteidigungspolitik für ein neu aufgestelltes und vereintes Europa. Gerechtigkeit und Solidarität mit den Schwachen? Was genau heisst das bei dir? Mit der Wagenknecht'schen Formel immer schön nach unten treten? Nee, danke.

Geändert von muavenet (22.05.21 um 20:13 Uhr) Grund: A.
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Ungelesen 22.05.21, 19:06   #6
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Zitat:
Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
Realos meets Fundis... alte Kamellen, sorry...
So kann man sich einer Auseinandersetzung mit unliebsamen Themen natürlich auch entziehen.

Zu den "alten Kamellen" gehört zum Beispiel die Einsicht, daß ein Weiterwirtschaften wie bisher unweigerlich in die Katastrophe führt. 1962 veröffentlichte Rachel Carson ihr aufrüttelndes Buch "Der stumme Frühling", das vielleicht einigen hier im Forum bekannt ist. Es folgten Veröffentlichungen des Club of Rome. Der den Fernsehzuschauern bestens bekannte Hoimar von Ditfurth veröffentlichte 1985 sein Buch "So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen", das eine recht düstere Endzeitstimmung malte, in der wir uns gerade befinden.
Diese "alten Kamellen" haben die Menschen Jahrzehnte mehr oder weniger dreist verdrängt. Nun holen diese verdrängten "alten Kamellen" die Menschheit mit einer Wucht und Dramatik ein, die manche Zeitgenossen verzweifeln läßt und die Befürchtung befeuert, es könnte nun am Ende gar zu zu spät sein, das Ruder in letzter Sekunde doch noch herumzureißen.

Daß weitere Aufrüstung einen allerletzten, weil nuklear geführten Krieg immer wahrscheinlicher macht, ist nicht ernsthaft von der Hand zu weisen. Daß die Rüstugsindustrie und ihre mächtige und riesige Lobby neben enormer, globaler Mitweltverschmutzung und -zerstörung für die Erzeugung unendlichen Leids in der Welt verantwortlich zu machen ist, ist wohl auch eine Erkenntnis, der sich kaum jemand ernsthaft verschließen wird. Die letzten fürchterlichen Kriege, getarnt als "humanitäre Interventionskriege", haben keine Konflikte gelöst, kein Leid beendet, sondern vermehrt. Blendend verdient an Leid und Zerstörung hat ohne Zweifel die Rüstungsindustrie und ihre Aktionäre. Die Politik der Grünen wird erkennbar dazu beitragen, daß sich die Aktionäre der Rüstungsindustrie nicht vor unkalkulierbaren Verlusten fürchten müssen.

Das Thema Abrüstung ist also mindestens genau so wichtig für das Fortbestehen der Menschheit wie die durch die immer weitere Aufrüstung verursachte zunehmende Verwüstung und Zerstörung der Lebensgrundlagen. Wenn ein nuklearer Krige vom Zaun gebrochen wird, braucht sich niemand mehr um das Klima zu sorgen. Sich für Abrüstung einzusetzen, wäre daher die moralische Pflicht aller vernünftig und verantwortlich denkenden Menschen, egal, welchen Aufkleber ihnen jemand auf die Stirn pappt.

Wer auf der einen Seite das Klima retten will und sich auf der anderen Seite am Weiterdrehen der Rüstungs- und Eskalationsspirale (Thema Verhältnis der Grünen zu Rußland) beteiligt, macht sich in meinen Augen totalst unglaubwürdig.

Aber muavenet hat recht. Ich bin nur ein Mensch mit wenig Verstand.
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Ungelesen 22.05.21, 19:33   #7
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Ach komm schon... nur mal ein Beispiel.. angenommen der "Westen" oder von mir aus die komplette NATO würde einseitig komplett abrüsten (atomar wie konventionell). Glaubst du allen Ernstes (speziell China oder auch der Iran) würden da mitmachen? Das ist ein Systemproblem... solange es diesen perversen Konflikt zwischen Kapitalismus/Marktwirtschaft, Kommunismus (oder was sich so nennt), Diktaturen, autokratischen Möchtegerndemokratien, Gottesstaaten oder was auch immer gibt, ist das schlicht Utopie... JA, leider... und NEIN, der Westen sollte das einseitig nicht tun...

Eins noch... und JA, mir ist bewusst, dass sich einige Länder unbedingt eine A-Bombe beschaffen wollen, weil sie einer schier unfassbaren konventionellen Schlagkraft der Big Player (USA, Russland, China) sonst nichts dagegen zu setzen hätten. Und nochmal JA; das ist ein Teufelskreislauf... das ändert aber nichts am Grundproblem!
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Geändert von eitch100 (22.05.21 um 19:48 Uhr)
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Ehrlich gesagt:
Interssiert es hier wirlich irgendwen wer was und warum wählt...

Soll es doch jeder selbst entscheiden, Klugscheisser dazu braucht es weder von rechts noch von links ..
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Ich möchte mal ein Geheimnis kund tun: in Deutschland herrscht die Wahlfreiheit. Gehe wählen oder nicht und wenn Du wählst, wähle das, wohinter Du stehst.
Wenn Du aber nicht gehst, entziehst Du Dir quasi das Recht, später über die Gewählten und ihr Handeln zu richten.
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Die Verzweiflung und Desillusionierung von May ob der Zustände auf diesem unseren Planeten kann ich gut nachvollziehen. Die Grünen, die einstmals angetreten sind um zu verändern, werden uns nicht retten. Es kommt mir befremdlich vor, daß sie noch so viele Anhänger und Wähler haben. Aber es ist wohl so: es ist leichter, jemanden zu bescheißen als jemanden davon zu überzeugen daß er beschissen worden ist.
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Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
Die Grünen haben ihre Ziele skrupellos verraten. Sie sind, ganz unverhohlen, von einer Antikriegspartei zur Kriegspartei verkommen ohne jeglichen moralischen Anspruch.
Wer kennt sie nicht, die Grünen, die "einfach so" Bock hatten im Kosovo zu bomben.

Zitat:
Es kommt mir befremdlich vor, daß sie noch so viele Anhänger und Wähler haben.
Liegt u.a. daran, dass viele einfach aktuelle Fakten miteinander vergleichen und nicht wie ein Kleinkind auf dem Bodenrumtrampeln und was von "H4 ist aber böse und das sind die Grünen schuld" jammern.

Oder sich fragen, warum man gerade über die Grünen mit Lügen oder völlig überzogenen Moralvorstellungen herziehen muss, um sie in Misskredit zu bringen, anstatt einfach Kritik am Programm zu üben. Scheints halt nicht so viel zu geben.

Zitat:
Wer auf der einen Seite das Klima retten will und sich auf der anderen Seite am Weiterdrehen der Rüstungs- und Eskalationsspirale (Thema Verhältnis der Grünen zu Rußland) beteiligt, macht sich in meinen Augen totalst unglaubwürdig
Genau, die Grünen sind schuld an den seit Jahren steigenden Rüstungsausgaben.
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Ungelesen 23.05.21, 10:31   #12
Nana12
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Offensichtlich ist von den Bemühungen der Friedensbewegung in der Tat nicht mehr viel übrig geblieben. Es gibt nicht die Spur eines Bewusstseins, dass Aktionen auch Reaktion erfolgt. Der Angriff auf den Kosovo war auch eine Botschaft an die Welt, dass wir da Angreifen können wo wir wollen und niemand uns daran hindern kann. Spätestens seit dem Irak, der Teil der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] war, hat das auch jeder verstanden. Das sich dabei die Bemühungen, in den Besitz einer A-Versicherung zu kommen, erhöhten, ist scheinbar nur der inhärenten Bosheit der entsprechenden Regime zu verdanken. Der Iran beispielsweise wollte die Bombe nur um sie sofort auf Israel zu schmeißen - auch wenn die Antwort den Iran auslöschen würde. Im Zuge von Angstpropaganda und Dämonisierung wird dem Feind auch der Wille zur Macht und auch der Selbsterhaltungstrieb abgesprochen. Leute die so denken nennt man gemeinhin Falken. Ich halte solche Leute für eine Gefahr für die Allgemeinheit, wenn sie mit diesem Narrativ Politik machen wollen.

Das Konservative schon immer glaubten, dass an unseren Wesen die Welt genesen soll, ist ja ein alter Hut. Wir (Deutschen) haben aber zweimal epochal auf den Sack bekommen, dass so ein richtiger Kriegseifer und Missionierungswillen sich nicht wirklich durchsetzen will. Nur die ehemals rebellierenden Kinder, die heute ihre Umzugskartons in ihr früheres Kinderzimmer schleppen, sehen das anders. Für sie ist Krieg ein Mittel des Politik, wie Joschka Fischer historisch demonstrierte, als er "Nie wieder Ausschwitz" gegen "Nie wieder Krieg" ausspielte. Mit dieser Hirnfick legte er den Grundstein für eine Gesellschaft die "Fliegenschiss" Rhetorik als zumindest diskutablen Standpunkt anerkennt. Diese Atmosphäre des "Wir dürfen wieder" wurde auch dankbar angenommen.

Aber jedes Mal, wenn man anhand umgesetzter politischer Maßnahmen feststellt, dass die Grünen längst im rechten Spektrum anzusiedeln sind, rülpst ein Rechtsaußen den "Steinewerfer Joschka" in die Diskussion. Es ist quasi der Ritterschlag sich von diesen Brüdern das politische Koordinatensystem erklären zu lassen. Es befreit auch von den eigenen Verfehlungen. Zum Beispiel das man bis heute nicht die Zäsur erkennen mag, die Joschka damals vom Stapel ließ. Warum "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" zusammen gehören, verstehen viele bis heute nicht. Die Presse von damals war damit beschäftigt [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] zu schmeißen und konnten leider keine "Faktenchecks" durchführen um aufzuklären.

Staatsminister [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] zur den rechtlichen Konsequenzen:

Zitat:
Machen wir uns nichts vor: Die Argumentation, es handele sich um eine Ausnahme und nicht um einen Präzedenzfall, ist Augenwischerei. Jede beliebige Regionalmacht, die in Zukunft in ihrer Nachbarschaft Ordnung schaffen will und nur eine halbwegs zutreffende UNO-Resolution anführen kann, wird auf das Beispiel verweisen. Der Selbstmandatierung von Militärbündnissen ist Tür und Tor geöffnet; ein Sicherheitsrat, der immer dann umgangen wird, wenn ein Veto droht, ist als Garant des UNO-Gewaltmonopols außer Kraft gesetzt. Es ist ja kein Geheimnis, daß eine solche Entwicklung gerade dort Anhänger hat, wo die Verfügung über mächtige Militärapparate Anlass zu der Überlegung gibt, ob man denn die Macht mit zahlreichen anderen ärmeren, schwächeren Ländern im Rahmen internationaler Organisation teilen soll, wenn man stark genug ist, den eigenen Willen jederzeit überall durchsetzen zu können.
Durch die Aushöhlung des internationalen Rechts wurden viele weitere Konflikte erleichtert und vielleicht sogar ermöglicht. Das ist der Grund wieso der Kosovo ein Sündenfall war. Nicht nur für die Grünen sondern auch für Deutschland. Wir haben dazu beigetragen die Welt zu einem unsichereren Ort zu machen.

Auf jeden Fall endete alles was die Grünen als Friedenspartei ausmachte, als rote Farbmasse an Joschkas Fischers Kopf. Auch wurde erstmals eindrücklich belegt, dass die Grünen für die Macht bereit sind ihre Kernforderungen über Bord zu werfen. Das wäre nicht weiter tragisch, wenn wir nicht in einer Zeit leben würden, in dem Handeln angesagt ist - diesmal sogar wirklich!

Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
Aber sie sind nun, endlich, da angekommen, wo sie offenkundig um jeden Preis hinwollten.
Allerdings um einen hohen, einen sehr hohen Preis:
Das ist nicht weiter tragisch, wenn andere den Preis bezahlen müssen. Das gilt allgemein für die Politik von Rotgrün von damals. Konsequenzen erfuhr nur die Partei, die sich damals als Vertretung der kleinen Leute verstehen wollte. Dazu gehörten die Grünen nicht, die ihre Klientel mit einer Senkung des Spitzensteuersatzes beglückten. Also den Spitzensteuersatz, der nun erhöht werden soll von den Grünen - mit den sich abzeichnenden Superminister Merz. Im Grunde weiß man jetzt schon, dass man mit den Forderungen geplant scheitern wird.

Interessant wird es beim Thema Bekämpfung des Klimawandels. Anders als beim Thema Aufrüstung, wird man mit dem bevorzugten Koalitionspartner hier einen Kompromiss schließen müssen, der das politisch Mögliche abbildet. Das Problem beim Klimawandel ist, dass er sich davon nicht beeindrucken lassen wird. Nur der Klimawandel gibt den Takt vor, und niemand sonst. Der "Fundi" wird am Ende derjenige sein, der Recht behalten wird. Die späte Rache der Petra Kelly. Nicht das dies ein Grund zur Freude ist, da der Profiteur dieses sich abzeichnenden Desasters wohl schon heute feststeht: Die AfD, der man so ziemlich jedes Thema vor die Füße wirft um es zu besetzen. Das Einzige, was sie von Wahlerfolgen abhalten wird, wird vermutlich ihre eigene Unfähigkeit sein.
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Ungelesen 23.05.21, 12:11   #13
Caplan
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Im Prinzip ist der obigen Eingabe nichts hinzu zu fuegen.
So hat es begonnen und so wurde es sogar von fruehen Mitbegruenden oder stark ausgepraegten Szenegeistern a la Fischer & Co KG , umstilisiert.
Die typischen Fraktionssitzung mutete in den fruehen Jahren erst einmal an.
Zwischen selbstgehaekelten Pulloverteilnehmern, blassfarbende Shirtteilnehmern mit Arafathtuch um den Hals, mit demonstrativer Sonneblume im Topf auf dem Tisch und teils saeugenden Kindern an der Brust, stellten sich die gruene Partei pirmaer in ein Rampenlicht, dessen Schein bei vielen Bundesbuergern, erst einmal ein Grinsen oder auch Lachen erzeugte.

Da waren die Forderungen oder das Programm erst einmal sekundaer.
Spektakulaer, wurde es erst nachdem man dies e erst einmal sacken liess.
Wo wollten diese Weltverbesserer um Gottes Willen hin?
Erwiesen ist, das eine Handvoll derer schon verstanden haben, da sein Weiterkommen nur moeglich war, wenn man eine Philosphoie beherrschte:
Der existierende Fluss der Dinge, schleift irgendwann jeden Stein rund.
Also, begeben wir uns doch auf die Seite des Flusses, vergiss das Stein sein

Anmutig in den Jahren danach, war dann bei den Fraktionssitzungen, das die, die zum Guru aufgestiegen waren, sich dann auch nur noch zu den Sitzungen blicken liessen; siehe ein Joschka, denn, Verbundenheit war wichtig geworden von Fall zu Fall, das man die Basis, die man laengst ausser Acht gelassen hatte, zu gegeben Zeit wieder hinter sich vereint vortragen konnte.

Ich persoenlich empfand das als Hohn , wenn man das als TV Uebertragung zu sehen bekam, wider der Tatsache, das gruen nicht meins im wesentlichen ist.
Es zeigte schon auf, wie gespalten damals schon diese Partei war.

Die Basis sass ja immer noch in den Strickpollunder da, waehrend Armani &Co KG so leicht fallend waren.
Der Hohn schlecht hin fiel dann noch dem 5 Euro Benzin Minister ein, laessig an seiner Staatskarrosse Audi A8 lehnend im Interwiew.
Weiss der Geier wer das noch war.

Verhindert oder behindert, wurde vieles in den Jahren, was teils auch einem Kuriositaetenkabinett glich.
Dazu sicherlich ein Toleranzbegehren in anderer Form, dem man erst einmal geistig hinterher eilen musste, da so unverstaendlich.

Nebenher kam all der Sinneswandel, der erwaehnt wurde, als man den Troegen der Macht naeher kam, naeher als jemals gedacht.

In den 2000er Jahren stellte sich dann ein recht ueberschaubares, homogenes Waehlervolk , die 12 % Menagerie aus Lehrern, Beamten aller anderen Art, Freiberufler und existenzell gut positionierten Freidenkern, als Waeherlerschar hinter diese Partei.

Was den Zulauf heute angeht, das sollte sich jeder selbst noch erdenken koennen, sofern er/sie/es das noch kann. Neue Epoche, neue Erkenntnisse, wenn auch nicht tiefschuerfend, dazu, verbleibt den allermeisten keine Zeit oder man nimmt sie sich auch nicht. Es gibt sicher in einer Minute aktuelleres.

Derzeit scheint jedenfalls vorrangig die Eiinstellung zu herrschen, das man geschlossen nicht erwaehnt, was noch so im Aermel schlummert.
Erst wenn der naechste Schritt erfolgreich getan ist, werden wir wohl die neuesten Erkentnisse gewahr werden, was vorher Beschlussache war.
Der Effekt: Das ist jetzt nun mal so.

Das hat schon den Charme, wie man dir eine Schokolade 30% weniger wiegend verkauft, mit 20 % Aufschlag.

Was man allerdings auch nicht unerwaehnt lassen darf, aus ihrem Programm, pickten sich die " Altpareien" allerdings auch manche Massnahmen preventiv heraus zur Selbstvermarktung..nur eben nicht die allerhaertesten.


-propst- kann ich auch nicht, nun bediene ich mich im wesentlich allerdings auch meiner Muttersprache , wenn ich nicht gerade multilinguale Umgebung um mich herum habe.

Geändert von Caplan (24.05.21 um 09:01 Uhr)
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Ungelesen 23.05.21, 15:34   #14
Credence
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Zitat:
Zitat von May Kasahara Beitrag anzeigen
Daß weitere Aufrüstung einen allerletzten, weil nuklear geführten Krieg immer wahrscheinlicher macht, ist nicht ernsthaft von der Hand zu weisen.

Wer auf der einen Seite das Klima retten will und sich auf der anderen Seite am Weiterdrehen der Rüstungs- und Eskalationsspirale (Thema Verhältnis der Grünen zu Rußland) beteiligt, macht sich in meinen Augen totalst unglaubwürdig.
Die Rüstungsindustrie wird alles tun um einen Atomkrieg zu verhindern. Erstens ist nach einem Atomkrieg die Wirtschaft kaputt und es kann kein Geld mehr erwirtschaftet werden. Zweitens ist ein Wartungsauftrag für Nukleare Waffen keine schlechte Geldquelle.

Klimaschutz und Rüstung in Verbindung zu bringen, finde ich zu stark vereinfacht.
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Zitat:
Zitat von Credence Beitrag anzeigen
Klimaschutz und Rüstung in Verbindung zu bringen, finde ich zu stark vereinfacht.
Ist es tatsächlich nicht, aber aus einer völlig anderen Richtung:
Zum einen Herstellung und Transport von Rüstungsgütern - extrem viel Umweltbelastung.
Dazu der Verbrauch für die Instandhaltung und Nutzung.

Und, was gerade in Deutschland viel zu wenig beachtet wird: Der Verbleib von z.b. Waffen-, Munitions- und Rüstungsteilen in der Natur.
Es ist eine extreme Umweltbelastung und gehört eigentlich viel mehr in den Fokus. Aber sowas ist überhaupt nciht gewollt, weil es wohl kaum eine wichtigere Lobby gibt als die der Rüstungsbranche.
Es gibt viele Projekte und Organisationen, die vielfältig über die Verstrickungen der Branche berichten und versuchen etwas zu ändern, aber die Friedensbewegung ist (leider) ein Oldie und liegt in vielen Bereichen seit den 90er Jahren flach auf dem Rücken.
Die Skandale alleine um Mercedes sind weitestgehend vergessen, aktuelle Themen wie die Skandale um Heckler und Koch und SigSauer sind Randnotizen, die von den meisten Menschen nichtmal aktiv wahrgenommen werden. Da sollte man ansetzen, auch, welche Parteien da wie agieren. Denn dann würde man sehen, dass es durchaus z.B. viele Grüne und Linke sind, die versuchen, zu handeln. Aber meist nicht auf Bundesebene, da sich damit halt kaum Schlagzeilen produzieren lassen würden.
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Wie schwurbeln wir ohne aktuelle Substanz, Teil 1:

Man nehme ein paar Plattitüden:
Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Offensichtlich ist von den Bemühungen der Friedensbewegung in der Tat nicht mehr viel übrig geblieben. Es gibt nicht die Spur eines Bewusstseins, dass Aktionen auch Reaktion erfolgt.
Mix ein bisschen Wahrheit, mit ein bisschen Unsinn:
Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Der Angriff auf den Kosovo war auch eine Botschaft an die Welt, dass wir da Angreifen können wo wir wollen und niemand uns daran hindern kann.
und vermische es mit anderen Kriegen:
Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Spätestens seit dem Irak, der Teil der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] war, hat das auch jeder verstanden.
Natürlich werden die USA genutzt und nicht etwa Russland...den die sind ja prima. Haben aber genauso wenig mit den Grünen zu tun.


Dann behauptet man einfach irgendetwas:
Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Aber jedes Mal, wenn man anhand umgesetzter politischer Maßnahmen feststellt, dass die Grünen längst im rechten Spektrum anzusiedeln sind
und holt sich den Beifall des Teams Rechtsaußen ab. So geht fundierte Kritik an den Grünen.
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Ist echt schon ein bisschen signifikant, dass immer (als solche formulierte) Aggressionen vom ach so "imperialistischen Westen" erwähnt werden. Ein Sadam Hussein hat Bock auf Kuwait, die Sowjetunion spielt Krieg mit Afghanistan... da hört man dann nichts von oder es war etwas ganz anderes oder ist zulange her (mit der Ukraine darf man gar nicht erst anfangen, weil da immer dasselbe Maidan-Gesabbel kommt). Ich frage mich da mal, warum hat die böse NATO (quasi symbolisiert durch die USA) nicht einfach China oder wen auch immer einfach demokratisiert, solange die Möglichkeit durch ihre militärische Überlegenheit bestand? Und wenn mir jetzt jemand erzählen möchte, dass die USA China nur nicht "angegriffen" hat, weil der Bruderstaat Sowjetunion dieses verhindert hat, kann ich da nur müde drüber lachen. Indochina, Korea, Vietnam... alles mehr oder weniger imperialistische Stellvertreterkriege. Es war doch völlig wumpe, was die Bevölkerung eigentlich wollte. Ja, der Kolonialismus spielte natürlich auch eine Rolle... wie soll es Ho Shi Minh mal ausgedrückt haben: "Lieber noch eine Zeit lang französische Scheiße riechen, als für immer chinesische Scheiße fressen"(oder so ähnlich). Fidel Castro war z.B. auch kein klassischer Kommunist.

Ich wiederhole mich da gerne nochmal; solange es den ewigen Wettstreit "Kommunismus vs. Kapitalismus" gibt, gibt es auch keinen wirklichen rüstungsfreien Weltfrieden. Dazu kommen natürlich noch die fanatisch-religiösen Dumpfbacken. Jetzt können die Sozialisten auf den Kapitalisten rumhacken oder umgedreht; das ändert einfach nichts... für mich alles Träumer... und ich bin trotzdem Pazifist!
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Bissle OT, but whatevs:

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Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
Ich frage mich da mal, warum hat die böse NATO (quasi symbolisiert durch die USA) nicht einfach China oder wen auch immer einfach demokratisiert, solange die Möglichkeit durch ihre militärische Überlegenheit bestand?
Ich hab vor einiger Zeit mal Material über US-amerikanische Militärbeobachter bzw. -berater im damalig noch von Frankreich kontrollierten Indochina gelesen, zeitlich so Ende 40er/Anfang 50er, und die Hawks unter denen hatten ihre Augen fest auf den Norden gerichtet.

Zitat:
Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
Und wenn mir jetzt jemand erzählen möchte, dass die USA China nur nicht "angegriffen" hat, weil der Bruderstaat Sowjetunion dieses verhindert hat, kann ich da nur müde drüber lachen.
Die Sowjetunion war, vor dem sino-sowjetischen Zerwürfnis als Folge der von Chruschtschow angestoßenen Destalinisierung, ein großer Sicherheitsgarant für China. Desweiteren haben die Militärmächte "der freien Welt", i. e. die UN-Truppen, im Koreakrieg gelernt, dass China sich nicht mehr so leicht auf den Rücken legt, wie damals zur Zeit der Opiumkriege.

Zitat:
Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
"Lieber noch eine Zeit lang französische Scheiße riechen, als für immer chinesische Scheiße fressen"(oder so ähnlich).
Die Vietnamesen blicken auf ca. zweitausend Jahre militärische Erfahrung mit China. Die Franzosen dagegen haben sich gerade mal knapp hundert Jahre dort gehalten.

Geändert von muavenet (23.05.21 um 19:24 Uhr) Grund: A.
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Zitat von csesraven Beitrag anzeigen
Natürlich werden die USA genutzt und nicht etwa Russland...den die sind ja prima. Haben aber genauso wenig mit den Grünen zu tun.
Die Grünen setzten sich durch ihren Hirnfick über internationales Recht hinweg und legten damit den Grundstein für andere einfach die Stärke des Rechts durch das Recht des Stärkeren zu ersetzen. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]:

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Schröder versicherte zwar: „Ob aber die Mittel, die eingesetzt werden, richtig sind, würde auch ich bezweifeln.“ Doch weil er Putin nicht „verurteilen“ wollte, zog er einen noch aus seiner eigenen Kanzlerschaft herrührenden Vergleich. Er selbst habe ja einmal gegen das Völkerrecht verstoßen – zu Beginn seiner Regierungszeit im Jugoslawien-Konflikt. „Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt – ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Mithin warnte Schröder – hier wiederum bezogen auf die Gegenwart – vor „erhobenem Zeigefinger“.
Diese Argumentation gilt aber auch nur für Leute die internationales Recht anerkennen und nicht als Hindernis für ihre eigenen Bestrebungen sehen.

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Zitat von csesraven Beitrag anzeigen
...und holt sich den Beifall des Teams Rechtsaußen ab.
Viel interessanter wird die grundsätzliche Frage sein, wie man Themen ernsthaft umsetzen will die etwas mehr benötigen als die Unterstützung der eigenen Bubble.

Zitat:
Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
Ein Sadam Hussein hat Bock auf Kuwait, die Sowjetunion spielt Krieg mit Afghanistan... da hört man dann nichts von oder es war etwas ganz anderes oder ist zulange her
Was ist daran nicht zu verstehen? Entweder man hält sich an internationale Regeln, oder man wird selbst zu dem Räuber die man glaubt in anderen zu erkennen. Genau das ist geschehen, und die Grünen waren dabei. Dadurch verlieren internationale Regeln ihre Gültigkeit und Chaos entsteht. So ist die Region von Nordafrika bis Zentralasien ein einziges Pulverfass geworden, wo jeder mitmachen kann.

Und um den Totschlagargument zuvor zu kommen: Es waren die Grünen die als (echte) Pazifistische Partei starteten, und den NATO Austritt noch zur Zeit des Kalten Krieges forderten. Keine 20 Jahre später bildeten sie mit der SPD die Regierung die Deutschland in den ersten Krieg seit 45 führte - ohne Mandat und Rechtsgrundlage. Dafür haben sie natürlich Prügel verdient, und das nicht zu knapp. Insbesondere da die Grünen heute nicht mehr "mit Bauchschmerzen" für den Krieg trommeln sondern mit missionarischen Eifer, als hätte es Afghanistan nie gegeben.

Zitat:
Zitat von eitch100 Beitrag anzeigen
Ich frage mich da mal, warum hat die böse NATO (quasi symbolisiert durch die USA) nicht einfach China oder wen auch immer einfach demokratisiert, solange die Möglichkeit durch ihre militärische Überlegenheit bestand?
China ist schon seit den 60ern A-versichert. Und schon vorher wäre diese Aufgabe kaum zu schaffen gewesen, wie Korea ja gezeigt hat.

Mal zum Thema Pazifismus: Ich bin kein Pazifist und war es auch nie! Ich glaube, dass man sich zumindest verteidigen muss. Ich glaube auch an Sicherheitsarchitekturen und noch mehr an internationale Verträge. Ich glaube auch nicht, dass man sofort "Appeasement!" brüllen muss, sobald sich Sachlagen fundamental ändern.
Ebenso sollte man grundsätzlich einschreiten müssen wenn es um Verbrechen im Ausmaß des Holocausts geht, wobei ich das als Privatmensch gefahrlos sagen darf. Ein Helmut Schmidt drückte dies mal vorsichtiger aus, weil er auch wusste, wie fragil internationaler Frieden sein kann und wie schnell man Wenige zu Lasten vieler weiterer Opfer rettet.

Geändert von Nana12 (23.05.21 um 19:39 Uhr)
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Ungelesen 01.06.21, 10:10   #20
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Die Widersprüche fangen schon in der zweiten Zeile an. Petra Kelly wäre wohl noch lange aktiv gewesen, vielleicht bis heute, vielleicht nicht bei den Grünen, wenn Bastian sie nicht im Schlaf erschossen hätte.

Der Antimilitarismus der frühen Jahre war immer spezifisch auf die aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Probleme des Kalten Krieges bezogen, vor allem auf Rüstungsdynamik und atomaren Overkill. Allgemeiner absoluter Pazifismus stand nie ausdrücklich im Programm, im Leitbild zur Bundestagswahl 1980 definierte die Partei sich als "ökologisch, sozial, basisdemokratisch und gewaltfrei".
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Ungelesen 05.06.21, 17:54   #21
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War die Petra ihrem Freund nicht mehr GRÜN genug?

Dass das Wählerklientel der Grünen aktuell keine untere Mittel- und Unterschicht ist, dürfte klar sein. Eher die gehobene Mittelschicht und die Oberschicht sind doch das Wählerklientel.

Deshalb kann man zwar im Wahlkampf "sozial" reden, aber hinterher wird es genau anders herum kommen. Die "Kleinen" dürfen wieder blechen und müssen zusehen wie sie ihr Geld zusammenhalten.

Leider sehe ich auch bei den Grünen nichts anderes kommen. Egal ob sie gewinnen und bestimmen dürfen oder gewinnen und Koalitonspartner zweiter Güte werden.
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Ungelesen 05.06.21, 18:10   #22
Draalz
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Zitat:
Zitat von Kirkwscks4eva Beitrag anzeigen
Deshalb kann man zwar im Wahlkampf "sozial" reden, aber hinterher wird es genau anders herum kommen. Die "Kleinen" dürfen wieder blechen und müssen zusehen wie sie ihr Geld zusammenhalten.
Naja, Hauptsache ich kann mit Muttie nach London fliegen.

Das es letztendlich egal ist, welche Partei man wählt, wissen alle. Es kommt nur drauf an, welchen weg diese Gesellschaft beschreiten wird. Für, oder gegen unsere Kinder.
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Ungelesen 09.06.21, 07:11   #23
regpseudo
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Ich habe und werde nie die Grünen wählen, weil sie seit Jahren die PKK unterstützen, die auch in Deutschland als Terrororganisation gelten.
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Ungelesen 09.06.21, 15:13   #24
kleineszickchen
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Wolfgang Reitzle, einer der wohl besten und bekanntesten deutschen Wirtschaftsmanager:

Und die berechtigte Frage meinerseits wäre: Geht es ihnen um das Klima oder ist der Verbrennungsmotor das Böse schlechthin? Für mich hat diese Diskussion mit Rationalität und Fakten nicht mehr viel zu tun. Vielmehr frage ich mich im Umkehrschluss: Haben die Grünen vielleicht über die Klimapolitik vor, uns Bürgern genau vorzuschreiben, was wir zu tun haben und die von ihnen ausgewählte Technologie ist alternativlos?

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Für mich sind die Grünen eine Art Diktatur aus Selbstdarstellung, Realitätsverlust sowie gespickt mit allen möglichen Verboten für das gemeine Volk. Hauptsache man ist selbst nicht von betroffen - sei es bei "vergessenen" Steuerzahlungen, dem eigenen SUV, eigenen Flugreisen, eigenen Diätenerhöhungen etc. Und selbst möchte man natürlich auch in der eigenen Villa im Grünen leben, selbstverständlich.
Mehr unwählbar geht eigentlich gar nicht.
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Kirkwscks4eva (09.06.21), mmatz (09.06.21)
Ungelesen 09.06.21, 18:42   #25
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Zitat:
Zitat von Draalz Beitrag anzeigen
Naja, Hauptsache ich kann mit Muttie nach London fliegen.
Nicht Mutti, sondern mit meiner Frau. Ja, Kulturreisen sind halt etwas Feines. Aber besser wäre es wohl für Leute wie Dich wenn "unproduktive" Leute wie ich möglichst schnell ins Gras beißen nach den Arbeitsjahren, weil wir ja jetzt nur noch kosten und auch etwas von unserer restlichen Lebenszeit haben wollen mit halt Reisen z.B. Ich habe ja bis zum Renteneintritt in den Steuertopf eingezahlt, wegen Familie auf vieles verzichten müssen. Aber man lebt nicht um zu Arbeiten und den Wohlhabenden ihre Privilegien zu bezahlen. Jedenfalls sollte es das nicht mehr.

Geändert von Kirkwscks4eva (09.06.21 um 19:08 Uhr)
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Ungelesen 09.06.21, 18:57   #26
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Es liegt in der Natur der Sache das man für die Familie auf viele verzichtet. Gerade Menschen mit Familie sollte es wichtig sein den Kindern und Enkeln ein gutes Leben zu ermöglichen.

Niemand bei Verstand wird die enormen klimatischen Veränderungen und Schäden bei Flora und Fauna leugnen. Nur wer ignorant ist würde bei den massiven menschlich verursachten Umweltverschmutzungen zu Lande, Wasser und Luft behaupten es würde ohne Konsequenzen für uns alle bleiben.

Man muß kein Wissenschaftler sein um nun 1 und 1 zusammen zu zählen !

Niemand muß die Grünen wählen. Was wir aber alle müssen diesen Planeten nicht weiter zu zerstören und da reicht es nicht aus Gewissensbissen Recycling Klopapier zu kaufen oder mit dem Rad Sonntags zum Bäcker zu fahren !

Wir müssen jeder Regierung egal welcher Partei Feuer unter dem Hintern machen endlich etwas zu tun, jetzt und nicht erst in 30 Jahren ! Wir und nicht erst die anderen !
WIR müssen endlich den Arsch hochkriegen für unsere Kinder und Enkel !
__________________
„Die AfD feiert es immer, wenn es den Menschen schlecht geht“
Cem Özdemir
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Ungelesen 09.06.21, 19:19   #27
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Zitat:
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Wolfgang Reitzle, einer der wohl besten und bekanntesten deutschen Wirtschaftsmanager:

Und die berechtigte Frage meinerseits wäre: Geht es ihnen um das Klima oder ist der Verbrennungsmotor das Böse schlechthin? Für mich hat diese Diskussion mit Rationalität und Fakten nicht mehr viel zu tun. Vielmehr frage ich mich im Umkehrschluss: Haben die Grünen vielleicht über die Klimapolitik vor, uns Bürgern genau vorzuschreiben, was wir zu tun haben und die von ihnen ausgewählte Technologie ist alternativlos?
Klingt nach Verschwörungswahn.

Hier mal ein Manager, der verstanden hat, worum es geht:
Zitat:
Braunschweiger Zeitung - Interview mit Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann

21.05.2021 | Meldung der Salzgitter AG

"Bei uns kann der Vorstand noch selbst arbeiten"

Heinz Jörg Fuhrmann geht nach mehr als 25 Jahren bei der Salzgitter AG in den Ruhestand. Im Interview spricht der Vorstands*-Chef über den radikalen Umbau des Unternehmens zum CO2-armen Stahlproduzenten sowie über Wettbewerber aus China.

Bei dem Stahlhersteller Salzgitter AG endet eine Ära: Heinz Jörg Fuhrmann geht nach mehr als 25 Jahren bei der Salzgitter AG, da*von zehn Jahre als Vorstands-Chef, im Juli in den Ruhestand. Auf ihn folgt der ehemalige Vattenfall-Ma*nager Gunnar Groebler. Fuhr*mann, den Mitarbeiter manchmal einfach nur „Professor" nennen, hat die Umbrüche der Branche mit*erlebt: Von Konsolidierungen über harten Dumping-Wettbewerb bis zum Börsengang. Den Wandel der Industrie zum klimaschonenden Produzenten trieb der 64-Jährige voran. Im ersten Teil des Interviews mit unserer Zeitung blickt er zurück auf den Verkauf der Salzgitter AG durch die Preussag, den Börsen*gang des Stahlherstellers und eine steile Lernkurve beim Hedging von Rohstoffen.


Der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG, Heinz Jörg Fuhrmann, während des Interviews mit der Braunschweiger Zeitung. Der künftige Ruheständler nahm sich für das Abschluss-Interview vergangene Woche viel Zeit: Der Gesprächstermin dauerte rund drei Stunden. Foto: Bernward Comes

Herr Fuhrmann, hätten Sie zu Be*ginn Ihrer Laufbahn gedacht, dass Sie zum Ende Ihrer Karriere als „grüner" Top-Manager bezeichnet werden?
Fuhrmann: Vor 2015 nicht. In 2015 ist mir innerhalb 14 Tagen klar ge*worden, dass die ganzen Versuche misslingen werden, mittels Lobby*ing den zunehmenden Engpass freier Zuteilungen von C02-Zertifi*katen dauerhaft auf ein erträgliches Maß einzugrenzen. Stattdessen gab es nur zwei Alternativen: Entweder unser integriertes Hüttenwerk in Salzgitter wird innerhalb der nächs*ten zwei Jahrzehnte zum Industrie *Museum, oder wir bauen die Metal*lurgie radikal um. Der rechtzeitige Erwerb von ausreichend C02-Zerti*fikaten gibt uns die Zeit, dies zu tun. Für mich war vollkommen klar, dass sich das Unternehmen in Tei*len neu erfinden musste – und ich mich damit auch.

Hat das mehr Spaß gemacht, oder war es mehr eine Herausforde*rung?
Zu Anfang war es vergleichbar mit der Ochsentour unseres Börsen*gangs 1998 und der Spaßfaktor durchaus begrenzt. Seit zwei Jahren macht mir dies Freude, weil es uns mit dem Technologieprojekt Salcos (Salzgitter Low CO2-Steelmaking; Anm. d. Red.) gelungen ist, die Salz*gitter AG zur Referenz in Sachen Dekarbonisierung der Stahlindust*rie in Deutschland zu entwickeln. Das haben wir mit Bordmitteln so*wie einem kleinen und sehr enga*gierten Team erreicht, was personell und finanziell weit geringer ausge*stattet ist als bei manchen Wettbe*werbern in Europa. Wir haben her*vorragende Mitarbeiter, die sich sehr mit dem Unternehmen identifi*zieren. Sie sind im besten Sinne Überzeugungstäter. Inzwischen gibt uns der Erfolg recht, und nichts ist motivierender. Salzgitter hat die klare Führungsrolle bei der Dekar*bonisierung der Stahlindustrie.

Die deutsche Stahl AG ist nach wie vor ein Thema, also der Zusam*menschluss der deutschen Stahl*produzenten. Lehnen Sie dieses Konzept weiterhin ab?
Dazu ist die Aussage des Salzgitter*-Konzerns seit Jahren konstant: Wir verweigern uns keinerlei Zusam*menarbeit mit anderen Unterneh*men, wenn sie beiderseits Vorteile bringt. Aber wir sind nicht dazu be*stimmt andere Unternehmen zu ret*ten, die durch eigene Fehler in Schwierigkeiten gekommen sind. Das ist nicht unsere Aufgabe. Uns ist bis heute kein Konzept bekannt, welches für die Salzgitter AG und ihre Mitarbeiter erfolgversprechen*der wäre als die Eigenständigkeit. Wenn solch ein Vorschlag eines Ta*ges vorläge, müsste er geprüft wer*den. Das gebietet die unternehmeri*sche Verantwortung.

Nicht nur die Salzgitter AG, die ganze Stahlindustrie muss dekar*bonisiert werden, um die Klimazie*le zu erreichen. Könnte nicht vor diesem Hintergrund eine Stahl AG zielführend sein?
Ich wünsche es primär der Salzgit*ter AG und sekundär auch allen an*deren Standorten in Deutschland, dass sie es ans rettende Ufer schaf*fen.

Aber nicht gemeinsam?
Es muss Standort für Standort transformiert werden, wenn sie nicht mittel- bis langfristig geschlos*sen werden sollen. Das wird nicht billiger oder teurer unter dem Dach einer deutschen Stahl AG. Zudem bin ich ein überzeugter Marktwirt*schaftler und halte einiges von Viel*falt in der Wirtschaft. Der Wettbe*werb der Ideen und Konzepte war noch nie schlecht und tut uns gera*de in der zweiten industriellen Re*volution, an deren Anfang wir gera*de stehen, wirklich gut.

Wie war Ihr erster Eindruck, als Sie am 1. August 1995 in Salzgitter an*gefangen haben?
Die Preussag Stahl AG, wie das Unternehmen damals hieß, war ein anlagentechnisch modernes, pro*zesstechnisch konservatives und wirtschaftlich grundsolides Unter*nehmen, das zu 99,77 Prozent der Konzernmutter Preussag in Hanno*ver gehörte. In der Stahlwelt hatte Preussag Stahl einen guten Ruf, in der Öffentlichkeit war das Unter*nehmen weniger bekannt. Preussag Stahl war gut geführt, aber extrem zentralistisch und hierarchisch or*ganisiert. Im Vergleich zu meinem vorherigen Arbeitgeber, hatte ich zunächst den Eindruck ich sei drei Jahrzehnte zurückversetzt.
Es gab aber Bestrebungen im Vor*stand, dies zu ändern und das war auch ein Motiv für mein Engage*ment. Ich bin ja bereits mit 39 Jah*ren am 1. Oktober 1996 in den Vor*stand berufen worden und war vol*ler Ideen. Mein Einstellungsge*spräch mit dem Preussag AG-Vor*standsvorsitzenden Michael Fren*zel war sehr freundlich, wir hatten zunächst ein gutes Verhältnis.

Wann kam der Bruch?
Zur Jahreswende 1997/98. Herr Frenzel hatte vom Preussag-Kern*aktionär, der Westdeutschen Lan*desbank, den Auftrag, die Preussag von einem Gemischtwarenladen zu einem Logistik- und Tourismus*konzern zu formen, der er als Tui heute ist. Das war mit großen Ausei*nandersetzungen verbunden. Wir wären beinahe an den Wettbewer*ber Voestalpine verkauft worden - in einem Akt politischer Hinterzim*mer-Diplomatie, mit uns als Opfer. Mit dem Mut einiger Menschen, an deren Spitze der damalige Minister*präsident Gerhard Schröder stand, ist es gelungen, das abzuwenden - obwohl bereits ein unterschriebe*ner Kaufvertrag vorlag. Der Vor*stand hat seine Unterstützung ver*weigert. Eine mutige gemeinsame Entscheidung, weil der Ausgang nicht gewiss war.

Es folgte die Übernahme durch das Land und die Nord-LB. Wie ging es weiter?
Die Österreicher warfen uns da*mals "Wirtschaftsstalinismus" vor, was nicht stimmte. Es war der Be*ginn einer tollen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält.

Wie bewerten Sie in diesem Zu*sammenhang die Rolle des Landes als Ankeraktionär?
Das Land spielt eine entscheidende Rolle. Wenn wir nicht das Land als Ankeraktionär mit einer Sperrmi*norität in der Hauptversammlung hätten, wäre die Salzgitter AG von den immer wieder kommenden Wellen der Konsolidierung ins offe*ne Meer geschwemmt worden. Das ist so gewesen und gilt auch nach vorne hin. Der Salzgitter-Konzern ist ein Beispiel dafür, dass es Konstellationen gibt, in denen eine öf*fentliche Beteiligung sehr gut und stabilisierend wirkt, wenn das Unternehmen wettbewerblich und marktwirtschaftlich funktioniert.

Wenn die unternehmerische Frei*heit nicht eingeschränkt wird?
Genau das ist der Punkt. Gleichgül*tig welche Koalition in Hannover regiert hat, ist dies stets respektiert worden. Wir pflegen eine Partner*schaft zu wechselseitigem Vorteil. Mit der Minderheitsbeteiligung sind wir vor feindlichen Übernah*men geschützt, und betrachten es als Teil unseres Auftrags, die Ent*wicklung der Standorte in Nieder*sachsen und Sachsen-Anhalt nach Kräften zu fördern. Wenn es sinn*voll ist, ziehen wir das Engagement an unseren heimischen Standorten risikobehafteten Investments in Übersee eindeutig vor.

Was waren die stärksten Verände*rungen in Ihrer Zeit in Salzgitter?
Der Stahlmarkt hat sich seit 1995 extrem verändert. So sind mittels Fusionen neue und größere Akteu*re entstanden. China produziert heute mehr als die Hälfte des welt*weit erzeugten Stahls, rund 800 Mil*lionen Tonnen pro Jahr. 1995 be*wegte sich China noch auf dem Niveau von 90 Millionen Tonnen per anno - also gerade doppelt so viel wie Deutschland - und produ*zierte nur für den eigenen Bedarf. Zudem haben sich große stahlver*brauchende Märkte zunehmend abgeschottet, allen voran die USA. Dadurch wurde der globale Wettbe*werb insgesamt für alle Akteure und besonders für die Player in der EU wesentlich härter.
Außerdem: Die EU bleibt hingegen ein vergleichsweise offener Stahl*markt. Aufgrund dieser liberalen Handelspolitik etablierten sich Länder wie Indien, Südkorea oder die Ukraine mit zum Teil unfairen Praktiken als Dauerexporteure in die EU. Deshalb reagiere ich aller*gisch, wenn mit Blick auf die EU-*Produzenten von Überkapazitäten gesprochen wird. Wenn Importe – zum Teil zu Dumpingpreisen – einen immer größeren Anteil am EU-Stahlverbrauch decken und gleichzeitig von Überkapazitäten der EU-Stahlerzeuger gesprochen wird, die es zu reduzieren gelte, dann endet dieses Kapitel erst mit der Stilllegung des letzten Stahl*werks in der EU. Diese Logik akzep*tiere ich nicht. Eine weitere Verän*derung ist, dass der Markt volatiler geworden ist, sich schneller verän*dert.

Nennen Sie bitte ein Beispiel.
Früher gab es im Rohstoffeinkauf und in der Kundenbeziehung über*wiegend Verträge mit ein- oder so*gar mehrjähriger Laufzeit. Heute herrscht eine ganz andere Dynamik mit zum Teil täglichen Veränderun*gen. Dementsprechend mussten wir Instrumente entwickeln und einführen wie beispielsweise das Hedging.

Was bedeutet das konkret?
Eisenerz war ein Gut, das weltweit preislich für ein Jahr verhandelt wurde. Stieg die Nachfrage, dann wurden auch mal 3 Prozent Preis*erhöhung durchgesetzt. Heute ver*zeichnen wir diese 3 Prozent biswei*len in einer Tagesveränderung. Auf*grund der starken Nachfrage insbe*sondere aus China waren die Roh*stofflieferanten nicht mehr zu die*sen langfristigen Verträgen bereit. Das galt es zunächst zu akzeptieren. Sodann hat uns dieser Umstand an*gespornt, den Mustang reiten zu ler*nen - und am Ende haben wir dem Ganzen etwas Gutes abgewonnen. In Summe fällt die Bilanz eindeutig positiv aus.

Wie funktioniert Hedging?
Wir schließen für einen Teil der Rohstoffbezüge der Zukunft preis*bezogene Verträge mit einer Bank ab. Diese sucht eine Gegenpartei, die eine von unserer Erwartung ab*weichende Einschätzung für die Entwicklung beispielsweise des Eisenerzpreises hat. Das sind zum Beispiel spekulationswillige Anle*ger. Liegt der tatsächliche Markt*preis bei einem erwarteten Preisver*fall unter dem vertraglich fixierten Wert, ist die Gegenseite der Gewin*ner, liegt er darüber, sind wir es. Das ist Chance und Risiko. Aber auch, wenn ich gar nichts täte, nicht auf die meines Erachtens wahr*scheinliche Marktveränderung re*agieren würde, wäre das Spekula*tion. Ich kann nicht umhin, mich für einen Weg zu entscheiden.

Worauf sind Sie stolz?
Auf den Börsengang 1998, dessen Projektleiter ich als junges Vor*standsmitglied gewesen bin. Das war eine ungeheure Herausforde*rung, zumal die Salzgitter AG erst kurz zuvor selbstständig geworden war. Wir hatten alle keine Erfah*rung mit einem solch komplexen Projekt – und großen Zeitdruck. Er*schwerend kam hinzu, dass sich im Sommer 1998 die Konjunkturwol*ken verdunkelten. Investmentban*ker, die uns begleitet haben, waren pessimistisch gestimmt – ob unserer fehlenden Erfahrung auf dem Bör*senparkett. Aber wir haben zuver*lässig wie ein Schweizer Uhrwerk geliefert. Das ist der Spirit dieses Unternehmens.

Hat sich der Börsengang ausge*zahlt?
Ja, wir haben seither unseren Kon*zernumsatz beinahe verdreifacht und die Belegschaft verdoppelt. Das Eigenkapital ist mehr als vervier*facht und der Aktienkurs hat sich fast verdreifacht. Wir haben seither alles aus eigener Kraft finanziert, keinen Cent Kapitalerhöhung oder Corona-Hilfsspritzen benötigt. Das ist die tolle Bilanz einer beeindru*ckenden Teamleistung. Das gilt auch für das „Trainerteam", das ich zehn Jahre lang leiten durfte. Unse*re Besonderheit ist der mitarbeiten*de Vorstand, der nicht nur delegiert, sondern noch selbst arbeiten kann.

Was war das unternehmerische Ziel nach dem Börsengang?
Das Unternehmen war schon da*mals gut aufgestellt, aber ein reiner Walzstahlhersteller an drei Produk*tionsstandorten in Salzgitter, Peine und Ilsenburg mit Schrottversor*gung und etwas Stahlhandel - soli*de, aber eine graue Maus. Das mö*gen viele kurzfristig orientierte In*vestoren nicht, genauso wenig wie meinen Grundsatz „weniger ver*sprechen, mehr halten". Wir kön*nen nicht daran interessiert sein, dass Anleger mit uns schnelles Geld machen, sondern wollen nachhaltig liefern.
Von 1999 an haben wir den Kon*zern aktiv weiterentwickelt, um ihn breiter aufzustellen – mit perma*nent steigender Qualität und Pro*duktvielfalt. Außerdem wurden Wachstumsfelder ergänzend zur reinen Stahlproduktion erschlos*sen: Prominente Beispiele sind der Erwerb der Mannesmannröhren* Werke AG und der Klöckner-Werke AG mit ihrem Spezialanlagenbau. Wichtiges Element ist unsere maß*gebliche Beteiligung am erfolgrei*chen Kupferproduzenten Aurubis.

"Klimaziele gehen mit Einbußen einher"

Der scheidende Salzgitter-AG-Chef Fuhrmann fordert, Bürger über Folgen der Klimaziele ehrlich aufzuklären.

Wenn Sie Charakterfestigkeit, unternehmerischen Wagemut und Strategie gewichten, was ist am bedeutsamsten für einen Mana*ger?
Charakterfestigkeit! Selbstver*ständlich und notwendigerweise ge*hören unternehmerisches Denken und Strategie dazu, auch der Mut zu kalkuliertem Risiko. Risiken kann ich aber nur eingehen, wenn sich das Unternehmen es finanziell leis*ten kann. Dafür glaube ich mit Cha*rakterfestigkeit gesorgt zu haben. So waren wir bei den Mannesmann*röhren-Werken und den Klöckner* Werken in der Lage, schnelle Kauf*entscheidungen zu treffen. Das wa*ren Akquisitionen zu ausgespro*chen günstigen Kaufpreisen.
Charakterfestigkeit hat auch dafür gesorgt, dass wir gegen den damali*gen Zeitgeist entschieden haben, keine Stahlwerke in Übersee zu kaufen oder zu bauen. Es hat auch ein hohes Maß an Charakterfestig*keit erfordert, als im März 2020 nicht nur sensible Naturen von der näher rückenden Corona-Pande*mie entsetzt waren, und es galt, auf nicht gesicherter wissenschaftli*cher und medizinischer Grundlage zügig abzuwägen zwischen dem Gesundheitsschutz der Mitarbei*tenden und dem Überleben der Konzernunternehmen mit ihren Arbeitsplätzen.
In diesem Moment können Sie an der Spitze eines Unternehmens sehr einsam sein. Ich hatte 48 einsa*me Stunden, bis meine Marschrou*te gefestigt war. Leider vermisse ich in der Politik häufig Charakterfes*tigkeit.

Zitat:

Der Vorstandsvorsitzende der Salzgitter AG, Heinz Jörg Fuhrmann, im Interview mit der Braunschweiger Zeitung. Foto: Bernward Comes
Wann denn?
Wenn zum Beispiel in Wahlkampf*zeiten immer ehrgeizigere Klima*ziele ausgegeben und die Bürger nicht über die Folgen aufgeklärt werden. Unausgesprochen bleibt, dass ein immer forcierterer Ausstieg aus kohlenstoffbasierten Prozessen nicht ohne Einbußen an Wohl*stand, Lebensqualität, Mobilität ge*schehen wird. Die Transformation der Zivil- und Industriegesellschaft ist ein Vorhaben, das die deutsche Wiedervereinigung zeitmäßig und finanziell um ein Vielfaches über*steigen wird. Dies wird den Bürgern aber nicht offen erklärt. Da schei*nen mir die Grünen manchen Ver*tretern anderer Parteien durchaus voraus zu sein, weil sie zuweilen auch unbequeme Wahrheiten aus*sprechen. Diese Erkenntnis ist übri*gens Teil meines eigenen Lernpro*zesses seit 2015.

Hat dieser Erkenntnisprozess auch auf Ihr Privatleben abgefärbt?
Ja, ich kaufe zum Beispiel nur noch Eier von Höfen mit freilaufenden Hühnern, wo die männlichen Kü*ken nicht geschreddert werden. Ich würde auch kein Billigfleisch kau*fen. Auch dann nicht, wenn mein Einkommen niedriger wäre. Es ist eine Frage der Überzeugung. Man muss bei sich selbst anfangen, beim eigenen Verhalten. Leider erleben wir es in unserer Gesellschaft oft genau umgekehrt, es existiert zuwei*len eine erschreckende Bigotterie - auch in der Politik. Sie muss für rea*listische und praktikable Lösungen sorgen. Das ist der Unterschied zwi*schen Gesinnungsethik und Verant*wortungsethik.

Wer allerdings im Sinne der Ver*antwortungsethik handelt und sich offen für einen scheinbar un*bequemen Weg entscheidet, wird häufig abgestraft - zum Beispiel bei Wahlen.
Die Kunst ist es aber, Entschei*dungsprozesse so zu gestalten, dass etwas Gutes daraus wird – für die Unternehmen und die Gesellschaft. Nehmen Sie unser Salcos-Projekt, mit dem die Stahlerzeugung schritt*weise unter Zuhilfenahme von Erd*gas und grünem Wasserstoff dekar*bonisiert werden soll. Unser Kon*zept wurde inzwischen von euro*päischen Wettbewerbern unter an*derem Namen übernommen. Wenn Salcos umgesetzt wird, ist es gut für die Erreichung der Klimazie*le und damit auch für die deutsche Gesellschaft, weil unser Konzept am preiswertesten, energieeffizien*testen und schnellsten zu verwirkli*chen ist. Das sind unabweisbare Vorteile.
Es ist allerdings nicht redlich, wenn Teile der Politik unter den Tisch fallen lassen, dass grüner Wasserstoff im Zuge der Transformation noch für mindestens zwei Jahrzehnte ein Engpassfaktor sein wird, weil es simpel nicht genügend erneuerbare Energien für die Herstellung von grünem Wasserstoff gibt. Das macht es schwer, die Klimaziele zu errei*chen. Deshalb werden zunächst wachsende Mengen Erdgas als Brü*cke benötigt, um die Transforma*tion zu bewältigen. Wenn in Deutschland aber neben Atom*kraft, Kohle und Erdöl in den nächs*ten wenigen Jahren auch noch auf Erdgas verzichtet werden soll, wird die Dekarbonisierung scheitern - mit katastrophalen Folgen für die heimische Industrie.

Wo soll das Erdgas herkommen?
Auch aus Russland! Nord Stream 2 muss fertiggestellt werden, weil sonst die Erreichung der Klimaziele für 2030 nicht gelingen kann. Der Einsatz von Erdgas kann bereits zwei Drittel der Emissionen integ*rierter Hüttenwerke wie in Salzgit*ter einsparen, weil wir derzeit noch Kohle einsetzen. Das restliche Drit*tel ist mit Wasserstoff zu schaffen, wenn genügend regenerative Ener*gie zur Verfügung steht.

Wie zuversichtlich sind Sie mit Blick auf die Produktion erneuerbarer Energien?
Hier befinden wir uns in einem Wettbewerb sämtlicher Branchen und Sektoren der Gesellschaft, die Energie verbrauchen. Daher wer*den Waren des täglichen Bedarfs und Konsumgüter teurer werden. Ich bin zwar zuversichtlich, dass Deutschland die Klimaziele errei*chen kann: Aber werden wir als in*takte Gesellschaft ankommen, die einen riesigen Aufwand gestemmt hat, oder wird unsere westeuropäi*sche Zivilisation darüber großen Schaden erleiden – mit erheblichen gesellschaftlichen Verwerfungen? Damit gibt es in Deutschland leid*volle Erfahrungen.

Dazu passt auch, dass sich Men*schen zunehmend von den be*stehenden Institutionen und vom Staat abwenden. Wie können die*se Menschen erreicht werden?
Nicht, indem diese beschimpft und deren kritische Auffassungen ge*brandmarkt werden, auch wenn sie nicht gefallen. Was als politisch kor*rekt empfunden wird, hat sich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr verengt. Auf Radikales wird mit Radikalität und Verboten re*agiert. Das halte ich für bedenklich. Der gesellschaftliche Schaden, der daraus entsteht, ist größer, als eine radikale Meinung zu ertragen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Es muss mehr Toleranz, weniger Vorverurteilungen und einen offe*nen Diskurs geben.

Ist das Thema Energieversorgung die größte Herausforderung für die Salzgitter in den nächsten Jahren?
Ja! Weil die gesamte Gesellschaft sich in der Transformation befindet. Wenn wir – die Gesellschaft und die Industrie – klimaneutral werden wollen, geht das nur schrittweise mit grünem Strom und Erdgas als Brücke.

Werden Sie sich nach Ihrem Aus*scheiden weiter mit dem Thema Wasserstoff befassen?
Ebenfalls ja, auch wenn der Rah*men noch nicht feststeht.

Ist es für Sie schmerzhaft, mitten im wegweisenden Salcos-Projekt zu gehen?
Es wäre falsch zu behaupten, dass mir dies leichtfällt. Mein berufliches Lebenswerk verbindet sich sehr stark mit der Salzgitter AG und ganz besonders mit Salcos. Ich übergebe aber den Stab an meinen Nachfolger auf Grundlage einer sehr zukunftsfähigen Aufstellung des Konzerns. Das bedeutet glei*chermaßen, dass es strategisch be*deutsame Projekte gibt, die weiter*geführt und -entwickelt werden müssen. Es wird die Aufgabe mei*nes Nachfolgers Gunnar Groebler sein, diesen Marathonlauf bis zur Realisierung von Salcos zu bewälti*gen.

Bleiben Sie dem Unternehmen verbunden, zum Beispiel im Auf*sichtsrat?
Es wäre absurd, wenn ich meine Verbundenheit zum Unternehmen betonte, aber grundsätzlich aus*schließen würde, irgendwann in der Zukunft zur Verfügung zu stehen. Ich bin da sehr gelassen. Zudem muss mein Nachfolger Gestaltungs*freiheit haben, das ist ganz wichtig. Nichts ist schlimmer als ein noch so erfolgreicher Vorgänger, der alles besser weiß und das womöglich auch noch öffentlich artikuliert. Das haben wir jahrelang bei Auru*bis erlebt.

Was machen Sie zukünftig mit Ihrer freien Zeit?
Alles, worauf ich mich freue. Vom Lesen hochinteressanter und doch schon angestaubter Bücher über mehr Tennisspielen bis zu dem Er*lebnis, auch an einem Werktag abends in die Oper zu gehen, ohne nach zehn Minuten einzunicken, weil einen die Erschöpfung des for*dernden Arbeitstages in Dunkelheit und wohliger Wanne einholt. Da*rauf freue ich mich! Und ich werde zum Beispiel das Buch „Die Selbst*gerechten. Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammen*halt" von Sahra Wagenknecht le*sen.

Wollen Sie ein Buch über Ihre Er*lebnisse schreiben?
Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist. Dies wäre eine im Kern so rück*wärtsgewandte Tätigkeit. Man kann allein mit den Erfolgsrezepten von gestern die Fragen von übermorgen nicht beantworten, auch wenn eini*ge Pensionäre es meinen. Diesem Fehler möchte ich nicht anheimfal*len. Ich finde zum Beispiel auch nicht richtig, wenn ein Vorstands*vorsitzender nach dem Ausschei*den sofort Aufsichtsratsvorsitzen*der wird. War er erfolgreich, hat der Nachfolger keine Luft zum Atmen. War er nicht erfolgreich, ist der wei*tere Misserfolg fast vorprogram*miert. Deshalb ist die zweijährige Abkühlphase vor dem Wechsel in den Aufsichtsrat eine kluge Ent*scheidung.

Sind Sie mit der Wahl von Herrn Groebler als neuen Vorstandschef zufrieden?
Sehr! Herr Groebler bringt bedeu*tende Erkenntnisse und Erfahrun*gen für die erfolgreiche Weiterfüh*rung von Salcos als das mit Abstand wichtigste Zukunftsprojekt mit. Ich habe ihn als aufmerksame, wache Persönlichkeit mit gleichermaßen Sensibilität und Gestaltungswillen kennengelernt.

Quelle:

Braunschweiger Zeitung vom 19. und 20. Mai 2021.
Von Andreas Schweiger und Hannah Schmitz

Fotos: Bernward Comes
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So sehen für mich Visionäre aus, nicht irgendein Kerl, der darüber nachsinnt, ob der Verbrennungsmotor das böse schlechthin ist.
Zitat:
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Für mich sind die Grünen eine Art Diktatur aus Selbstdarstellung, Realitätsverlust sowie gespickt mit allen möglichen Verboten für das gemeine Volk.
Klingt für mich auch irgenwie nach Verfolgungswahn, aber Dir sei Deine Meinung zugestanden.

Letztendlich muss einjeder seine Wahl treffen, oder sie verweigern. Die Quellen dazu liegen uns offen, man muss sie nur zu interpretieren wissen.
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Niemand bei Verstand würde Autos mit Diesel verbieten, aber gleichzeitig selber weiterhin sonst wo hin fliegen, und sei es zu Parteitagen.
Niemand, oder fast Keiner leugnet, daß in Sachen Naturschutz was getan werden muß, sogar vieles. Tu ich selber, was dafür tun.
Ich gebe meinem Vorschreiber auch Recht, man darf auch mal für 500 Meter Weg sein Auto stehen lassen!

Aber... die Grünen sind nun mal zu einer Verbotspartei verkommen. Wieso darf ich mit meinem Diesel nicht nach Leipzig rein, muß den genau an einer bestimmten Stelle abstellen, während sie selber weiterhin nach Leipzig fliegen dürfen??

Ich selber fahre jeden Tag mit Rad zur Arbeit, egal bei welchem Wetter. Sind zwar nur 6 km hin und 6 zurück, bei 55 Meter Höhenunterschied. Und das völlig stromlos, no E-Bike.

JA, es muß da echt was passieren. Aber nicht mit Verboten, welche wie immer nur die Schwachen trifft. Wie Reitzle schon sagte, man könnte ja auch mal nach anderen Alternativen schauen. Und nicht die hiesigen ach so sauberen E-Autos mit dreckigem Strom füttern - grün sieht für mich anders aus.
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Ungelesen 09.06.21, 19:26   #29
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Klingt nach Verschwörungswahn.

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Klingt für mich auch irgenwie nach Verfolgungswahn, aber Dir sei Deine Meinung zugestanden.
Für manche Leute, wo die eigene Meinung nicht passt... Verschwörung.
Passt sie immer noch nicht, noch mehr Verschwörung. Verschwörungswahn.
Aber mit der Realität haben es manche leider nicht so... sei dir vergönnt.
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Ungelesen 09.06.21, 20:03   #30
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Für mich sind die Grünen eine Art Diktatur aus Selbstdarstellung, Realitätsverlust sowie gespickt mit allen möglichen Verboten für das gemeine Volk.
Tja, für mich sind die Grünen weit jenseits einer anzustrebenden Diktatur. Sie sind halt etwas 'unkomfortabel', weil sie in vielen Dingen ansprechen, was vielen nicht passt, z.B. Verlust von Komfort, zurücksecken, etc.
Das wollen sie aber nicht mit Verboten erreichen, sondern mit Regulierung. Ich weiss nicht was das mit Diktatur zu tun hat, aber ich erinnere mich. Seinerzeit war ja auch Markus Söder für Dich ein Diktator.

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Aber mit der Realität haben es manche leider nicht so... sei dir vergönnt.
Danke für diese überaus sachliche Diskussion.
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Ungelesen 09.06.21, 21:02   #31
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So und jetzt fahrt mal alle bisschen runter, wir grünen nebenbei alle. Manche im Garten, manche Grüne mit... weiß man ja.
So bisschen Lockerheit würde auch hier nicht schaden.
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Draalz (10.06.21), MadWarbeast (19.06.21)
Ungelesen 09.06.21, 21:04   #32
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Aber... die Grünen sind nun mal zu einer Verbotspartei verkommen. Wieso darf ich mit meinem Diesel nicht nach Leipzig rein, muß den genau an einer bestimmten Stelle abstellen, während sie selber weiterhin nach Leipzig fliegen dürfen??
Ach, wieder einer der die Grünen als Verbotspartei betitelt. #brainwashed oder schon #braindead?

Wie in einem anderen Thread, die Grünen sind für sozial Schwache neben den Linken die einzige Partei die für Besserung sorgen möchte.

Aber solange genug bunte Bildchen in den entsprechenden Kanälen gepostet werden, für die einfache Bevölkerung, wird sich nichts ändern. Den Leuten gehts schlecht und die Grünen sind schuld...obwohl nicht in der Regierung.
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Wie in einem anderen Thread, die Grünen sind für sozial Schwache neben den Linken die einzige Partei die für Besserung sorgen möchte.
Sehe ich an den Benzin- und Strompreisen, Dieselverboten und Zwang zu E-Karren, die sich sozial Schwache auch locker leisten können.
Für sozial Schwache setzt sich maximal eine Frau Wagenknecht ein, aber sicher nicht Baerbock & Co, Erstere hat ja schon genug mit ihrem eigenen Lebenslauf zu tun.
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Sehe ich an den Benzin- und Strompreisen, Dieselverboten und Zwang zu E-Karren
Ich habe nichts von Verboten gelesen, oder gehört. Fast die gesamten EU Staaten haben Zeitlimits gesetzt. Es gilt sich wohl eher darauf einzustellen.

Zitat:
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Für sozial Schwache setzt sich maximal eine Frau Wagenknecht ein, aber sicher nicht Baerbock & Co, Erstere hat ja schon genug mit ihrem eigenen Lebenslauf zu tun.
Immerhin steht die Partei von Frau Baerbock noch hinter ihr und jammert nicht über den Verlust von Wählerstimmen. Finde ich übrigens sehr authentisch und glaubwürdig.
Frau Wagenknecht kann leider nicht von solch einem Rückhalt profitieren.
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.. Benzin- und Strompreisen, Dieselverboten und Zwang zu E-Karren, ...
Für sozial Schwache s... aber sicher nicht Baerbock & Co,
Du solltest vielleicht erst einmal das Parteiprogramm der Grünen lesen, bevor Du klassisch populistischen Unsinn von bunten Memes als Aufreger nimmst.

Die Grünen haben ein sehr soziales Wahlprogramm und wollen genau die ärmsten der Gesellschaft unterstützen. Dazu kommen für alle mit der Senkung der EEG Umlage und dem Energiegeld, aber auch anderen Einsparungen und Unterstützungen vielfältiger Art.

Wie gesagt, erst einmal schlau machen bevor man das Pferd des Populismus reitet.
__________________
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