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26.10.23, 19:23
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Aldi blockt X-Nutzer nach rassistischen Kommentaren über schwarzes Werbemodel
Zitat:
Aldi blockt X-Nutzer nach rassistischen Kommentaren über schwarzes Werbemodel
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Wegen der Darstellung eines schwarzen Models in einem aktuellen Aldi-Nord-Prospekt häufen sich bei X (ehemals Twitter) rassistische Kommentare. Das Unternehmen reagiert.
Der Discounter Aldi Nord geht gegen rassistische Kommentare über ein Model vor, das in einem aktuellen Werbeprospekt zu sehen ist. Das Unternehmen habe entschieden, den Nutzer des Netzwerks X (ehemals Twitter), auf dessen Profil der fremdenfeindliche Post initial veröffentlicht wurde, ebenso zu blockieren wie seine Followerinnen und Follower, teilte Aldi Nord am Donnerstag mit.
Seit Kurzem erhalten wir diskriminierende und teils rassistische Erwähnungen, die sich auf die Darstellung unserer Models im aktuellen Prospekt beziehen. Daher haben wir den User und seine Follower gesperrt. Alle Infos hier: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] #ALDInews [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
— ALDI Nord (@ALDINord_Presse) October 26, 2023
Der ursprüngliche Post bei X nahm Bezug auf ein Werbefoto im aktuellen Aldi-Prospekt der Kalenderwoche 44. Darauf ist ein schwarzer Mann zu sehen, der hinter einer weißen Frau durch einen Wald geht. Mit der Darstellung wirbt der Discounter für Übergangsjacken.
Aldi: „Solche Kommentare akzeptieren wir nicht“
„Die Tonalität der Äußerungen ist fast ausschließlich diskriminierend und teilweise rassistisch. Solche Kommentare akzeptieren wir nicht und verurteilen sie auf das Schärfste“, heißt es in der Mitteilung von Aldi Nord. Da seitens des Plattformbetreibers – gemeint ist X – nicht ausreichend gegen solche Hate Speech vorgegangen werde, habe sich Aldi entschieden, selbst aktiv zu werden. „Im Rahmen einer ‚Blockchain‘ haben wir das Profil, auf dem der fremdenfeindliche Post initial veröffentlicht wurde, seitens Aldi Nord blockiert. Ebenso alle Profile, die diesem Konto folgen.“ Sollten Userinnen und User geblockt worden sein, die dieses Gedankengut nicht teilen, bedauere das Unternehmen dies und entsperre diese Konten wieder.
Für konstruktiven Austausch und Kritik in sozialen Netzwerken sei Aldi „im Rahmen eines demokratischen Diskurses jederzeit bereit“, heißt es weiter. Dieser ende jedoch, „wenn die Würde anderer Menschen verletzt und diese durch Hetze beleidigt werden. Bei uns wird jede Form der Diskriminierung abgelehnt.“
Als Konsequenz des Vorfalls sei auch die Kommentarfunktion unter den Aldi-Nord-Beiträgen eingeschränkt worden. Das Unternehmen kündigte zudem an, Inhalte, die Straftatbestände erfüllen – etwa Beleidigung oder Volksverhetzung –, anzuzeigen.
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Es ist eine traurige Entwicklung und in den Seiten die Kommentare noch erlauben überbieten sie sich teilweise mit abartigen bis strafrechtlich relevanten Kommentaren. Es vertreibt anständige Nutzer oder schränkt sie immer mehr mit ein.
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