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[Kurioses] Nammo: TikTok-Strombedarf bremst Expansion von Munitionshersteller
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29.03.23, 09:57
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#1
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das Muster ist das Muster
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Nammo: TikTok-Strombedarf bremst Expansion von Munitionshersteller
Zitat:
Nammo: TikTok-Strombedarf bremst Expansion von Munitionshersteller
Der norwegische Rüstungskonzern Nammo kann nicht expandieren, weil ein Tiktok-Rechenzentrum die restliche Stromkapazität der Umgebung benötigt.

Der Munitionshersteller Nammo ist bei den Plänen, seine größte Fabrik zu erweitern, auf ein Hindernis gestoßen: Ein neues Datenzentrum für TikTok hat einen so hohen Strombedarf, dass die Expansion von Nammo scheitern könnte, berichtet die Financial Times.
Nammo ist ein teilstaatliches Unternehmen. Es wurde von seinem Stromversorger informiert, dass es keine überschüssige Energie für das Werk in Raufoss in Mittelnorwegen gäbe, da das Datenzentrum, das TikTok als seinen Hauptkunden zählt, den gesamten Strom in der Region benötige.
Der Geschäftsführer von Nammo, Morten Brandtzæg, ist laut Financial Times besorgt, da das künftige Wachstum des Unternehmens durch das Speichern von Katzenvideos im Datenzentrum gefährdet sei. Die Nachfrage nach Munition sei aufgrund des andauernden Kriegs in der Ukraine sprunghaft angestiegen. Die Ukraine verbraucht rund 6.000 Artilleriegeschosse pro Tag – das entspricht den Jahresbestellungen eines kleinen europäischen Landes.
Brandtzæg erklärte, dass die Nachfrage nach Artilleriegeschossen mehr als 15 Mal so hoch sei wie normal und dass die europäische Munitionsindustrie zwei Milliarden Euro in neue Fabriken investieren müsste, nur um die Nachfrage der Ukraine zu decken, ganz zu schweigen von anderen europäischen Ländern.
Der Financial Times bestätigte der norwegische Rechenzentrumsanbieter Green Mountain, dass TikTok 2023 drei Rechenzentren baue und die Option habe, bis 2025 zwei weitere in Hamar, 25 km östlich von Raufoss, zu errichten. Auf die Frage, ob es ein Zufall sei, dass ein in chinesischem Besitz befindliches Unternehmen die Expansion eines Rüstungsunternehmens behindere, antwortete Brandtzæg, dies nicht ausschließen zu können.
Das örtliche Energieunternehmen Elvia bestätigte der Financial Times, dass das Stromnetz nach der Zusage an das Rechenzentrum keine freien Kapazitäten mehr habe. Wenn Nammo Kapazitäten bestellt, wird es laut Elvia einige Zeit dauern, bis diese verfügbar seien. Zunächst müsse das Übertragungsnetz ausgebaut werden.
Brandtzæg ist der Ansicht, dass die Regierungen Prioritäten setzen müssen, welche Industrien einen besonderen Zugang zu Energie erhalten können.
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Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei ziesell bedankt:
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29.03.23, 20:28
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#2
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Profi
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das tut mir jetzt aber leid.....nicht
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Jedesmal wenn ich mich bei [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] einloggen will, werde ich gefragt ob ich meinen Account mit Facebook verknüpfen will.....ich will aber nicht das jeder erfährt, das ich bei Facebook bin.
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30.03.23, 09:18
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#3
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Mitglied
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In dem Fall sehr gut, im Verteidigungsfall (sollte dieser kommen) schlecht, wenn Stromknappheit für die Bevölkerung aus irgendwelchen Gründen besteht sogar sehr schlecht, dass das TikTok Ding so viel Strom frisst.
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30.03.23, 09:35
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#4
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Freigeist
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Zitat:
Auf die Frage, ob es ein Zufall sei, dass ein in chinesischem Besitz befindliches Unternehmen die Expansion eines Rüstungsunternehmens behindere, antwortete Brandtzæg, dies nicht ausschließen zu können.
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Das bezweifel ich und es liegt an den Energieunternehmen Nachfragen zu decken, die verdienen damit tatsächlich Geld. München wächst ständig mit Wohn- und Gewerbegebieten und die Stromversorger wachsen mit.
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