Auf der Ostseeinsel Hiddensee dürfen keine Autos mit Verbrennungsmotor fahren, Verkehrsunfälle sind laut Polizei »höchst selten«. Nun ist das Elektroauto der Gesetzeshüter beschädigt worden – von einem Pferd.
16.06.2021, 15.46 Uhr
Tritt ins Blaue: beschädigter Streifenwagen auf Hiddensee Foto: Polizei Stralsund
In der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] ist von einem »Unfall der etwas anderen Art« die Rede: Auf Hiddensee hat ein Pferd den einzigen Streifenwagen der Insel beschädigt.
Demnach fuhr der auf der Insel stationierte Polizist am Dienstagmorgen mit dem Elektroauto an einer Baustelle vorbei und überholte dabei eine Kutsche samt Gespann. Durch ein Geräusch auf der Baustelle habe sich die eingespannte Pferdestute »Jeannie« erschrocken und seitlich ausgeschlagen. Dabei beschädigte sie die Beifahrertür des Funkstreifenwagens.
Hiddensee ist [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] westlich vorgelagert, die Insel ist eigentlich autofrei. Laut Polizei komme es »für gewöhnlich höchst selten zu Verkehrsunfällen mit Fahrzeugbeteiligung.« Der Elektrowagen der Polizei ist nach Angaben einer Sprecherin der einzige Streifenwagen auf der Insel. Darüber hinaus sei es das einzige Elektroauto im Gebiet der Polizeiinspektion Stralsund, die auch für Hiddensee zuständig ist.
Auto muss womöglich von Insel gebracht werden
Der Polizist sowie der einheimische Kutscher und sein Pferd blieben unverletzt, der Schaden am Polizeiwagen wird laut Polizei auf mindestens 500 Euro geschätzt.
Wie die Sprecherin mitteilte, muss das E-Auto zur Reparatur womöglich von der Insel gebracht werden. Momentan sei es trotz des Schadens jedoch weiter fahrbereit.