Deutschland holt offenbar IS-Mitglieder aus Syrien zurück
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Die deutsche Regierung hat Medienberichten zufolge an diesem Wochenende erstmals mehrere gefangene deutsche Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus Nordsyrien zurück nach Deutschland geholt. Wie unter anderem die „Bild“-Zeitung heute berichtete, soll es sich dabei um den Rücktransport von drei Frauen und deren Kindern sowie mehreren Waisenkindern aus kurdischen Camps gehandelt haben.
Der SWR sprach von insgesamt 15 Deutschen mit mutmaßlicher IS-Vergangenheit, die in der nordsyrischen Stadt Kamischli einer Delegation des Auswärtigen Amts übergeben worden seien. Es handle sich dabei um die genannten drei Frauen und deren Kinder. Nach Angaben von „Bild“ soll das Auswärtige Amt für die Rückholaktion eine Maschine gechartert haben, Bundespolizisten sollen den Flug begleitet haben.
Nach Angaben des SWR war die Operation bereits vor Monaten vorbereitet worden. Eine entsprechende Namensliste liege den kurdischen Selbstverwaltungsbehörden seit Längerem vor, hieß es. Das Auswärtige Amt wollte sich auf Anfrage der dpa nicht dazu äußern.
red, ORF.at/Agenturen
Sofern diese Terroristinnen überhaupt vor Gericht kommen wird ihnen wohl wie anderen IS Terroristinnen die zurück nach Deutschland gebracht wurden, eine sehr geringe Haftstrafe erwarten.