Ausschreitungen in Leipzig: Randalierer werfen Steine auf Polizei und Scheiben
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Ausschreitungen in Leipzig
Randalierer werfen Steine auf Polizei und Scheiben
Der Leipziger Stadtteil Connewitz ist erneut Schauplatz von Zusammenstößen linker Demonstranten mit der Polizei. Am Freitagabend fliegen Steine auf Beamte, Fensterscheiben gehen zu Bruch.
Vermummte Randalierer haben am Freitagabend im Leipziger Stadtteil Connewitz Steine auf Polizisten geworfen. Auch auf zahlreiche Fensterscheiben eines neu gebauten Hauses wurden Pflastersteine geschleudert. Zudem zerrten die schwarz gekleideten Teilnehmer einer Spontan-Demo Teile von Baustellenabsperrungen auf eine Straße und kippten mehrere Glascontainer um. Ein Polizeisprecher bestätigte eine "kurze Zusammenrottung von Personen". Beamte seien mit Steinen attackiert worden. Zudem sei Pyrotechnik gezündet worden.
Zu der Spontan-Demo hatten sich geschätzt 100 Personen versammelt. Anlass war unter anderem die Festnahme einer mutmaßlichen Linksextremistin in Leipzig. Der 25 Jahre alten Frau werden Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung und besonders schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Zu der Demo war unter dem Motto "Freiheit für Lina!" aufgerufen worden.
Die Polizei in Leipzig war ohnehin mit einem großen Aufgebot und Unterstützung aus anderen Bundesländern im Einsatz. Für Samstag hat die Initiative "Querdenken" zu einer bundesweiten Großdemonstration mit bis zu 20.000 Teilnehmern aufgerufen. Sie wollen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestieren. Laut Polizei gab es am Freitagabend bereits eine Spontan-Demonstration auf dem Leipziger Marktplatz. Zudem formierte sich dort Gegenprotest.
Erneute Ausschreitungen
In Connewitz brennen wieder Barrikaden – Steinwürfe auf Polizei
In Leipzig ist es erneut zu Angriffen auf die Polizei im Stadtteil Connewitz gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die Randalierer ein – zuvor waren Beamte nach einer Demo angegriffen worden.
Randalierer haben am Samstagabend erneut die Polizei im Leipziger Stadtteil Connewitz angegriffen. Die Scheiben der Polizeiaußenstelle Wiedebach-Passage wurden am Samstagabend beschädigt, wie Polizeisprecher Olaf Hoppe sagte. Vor dem Gebäude lagen Pflastersteine. Zudem wurden auf mehreren Straßen in dem Stadtteil Barrikaden angezündet.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Zwei Wasserwerfer fuhren auf. Damit wurden zum einen die Brände gelöscht. Zum anderen drohte die Polizei in Durchsagen den Einsatz der Wasserwerfer an, sollten sich die Menschen auf den Straßen nicht friedlich verhalten. Aus den Fahrzeugen heraus wurden zudem Videoaufnahmen gemacht. Ein Hubschrauber kreiste über dem Viertel.
Zweite Nacht in Folge
Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. Mehrere mutmaßliche Beteiligte wurden von den Polizisten gefasst. Der Einsatz in Connewitz lief am späten Abend noch.
Unklar war zunächst, ob es einen Zusammenhang mit der "Querdenken"-Demonstration am Samstag in Leipzig gab, sagte der Sprecher. Dabei hatten einige Demonstranten nach der Auflösung der Versammlung mit Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern auf die Polizei geschossen und Beamte mit Flaschen beworfen.
Am Freitag war die Polizei im Stadtteil Connewitz bereits angegriffen worden, nachdem eine mutmaßliche Linksextremistin verhaftet worden war. Auch da flogen Steine.