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[Recht & Politik] Rentenkomission will neue Beamte in die gesetzliche Versicherung holen
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23.03.20, 18:04
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#1
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Rentenkomission will neue Beamte in die gesetzliche Versicherung holen
Zitat:
Gefühltes Gerechtigkeitsproblem
Rentenkommission will neue Beamte in gesetzliche Versicherung holen
Die Rentenkommission wird der Bundesregierung laut einem Medienbericht empfehlen, neue Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Weniger Geld sollen sie im Alter aber deshalb nicht bekommen.
22.03.2020, 11:27 Uhr

Beamte haben eine höhere Lebenserwartung und beziehen darum länger Rente als gesetzlich Versicherte DPA
Die Rentenkommission der Bundesregierung wird offenbar vorschlagen, neue Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung aufzunehmen. Dabei gehe es nicht darum, dass die Beamten im Alter weniger Geld zur Verfügung hätten, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ("FAS") unter Berufung auf Mitglieder des Gremiums. Der Staat könnte für die Beamten eine Zusatzversorgung aufbauen, hieß es.
Die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rente sähen die Kommissionsmitglieder auch nicht als Beitrag zur Stärkung der gesetzlichen Rente. Die Rentenkasse profitiere davon nur so lange, bis die Beamten ihre Rente ausgezählt bekämen - dann stiegen die Kosten, weil Beamte eine höhere Lebenserwartung hätten und darum länger Rente bekämen als die übrigen Rentenversicherten. Allerdings löse die Einbeziehung von Beamten ein gefühltes Gerechtigkeitsproblem der Rente.
Empfehlung: Beitragssatz bis 24 Prozent des Bruttolohns
Die Rentenkommission aus zehn Politikern, Wissenschaftlern und Sozialexperten soll Vorschläge für die gesetzliche Rente nach 2025 erarbeiten. Bislang ist vorgesehen, dass die Kommission Ende der Woche ihren Bericht vorlegt.
Nach SPIEGEL-Informationen konnte sich die Kommission in vielen Punkten nur auf breite Korridore einigen, es soll mehrere Sondervoten geben. Eine Mehrheit der Kommissionsmitglieder wird demnach ein gesetzliches Rentenniveau zwischen 44 und 49 Prozent befürworten, zudem soll dieses Niveau künftig auf einer anderen Datengrundlage berechnet werden. Dadurch würde das Sicherungsniveau rechnerisch zwar steigen, an der Höhe der tatsächlichen Rentenzahlungen würde sich allerdings nichts ändern.
Der Beitragssatz soll sich nach dem Willen der Runde zukünftig zwischen 20 und 24 Prozent des Bruttolohns bewegen. Bis 2025 ist gesetzlich festgeschrieben, dass das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und der Beitragssatz zugleich nicht über 20 Prozent des Bruttolohns steigen soll.
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei nachtmasse bedankt:
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23.03.20, 19:45
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#2
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AZOR AHAI
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 5.475
Bedankt: 23.057
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Da hat doch [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] so ein "Held" gepostet, dass es keine weiteren Senkungen gab....
Wie kann ein Pensionär auch die Sorgen und Nöte eines Rentners verstehen....
Sei's drum. Die Zahlen des obigen Beitrages sind sogar noch dramatischer. Es soll nicht unter 48 % sinken. Ok, warten wir ab.
Nachfolgende Grafik zeigt auf, dass es derlei Versprechen schon oft gab:
Man beachte den nicht unwichtigen Zusatz (vorsorglich etwas kleiner geschrieben), dass die aufgegführten Zahlen vor Steuern sind
Auch nicht schlecht:
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Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei MotherFocker bedankt:
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24.03.20, 22:26
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#3
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Streuner
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 11.082
Bedankt: 13.145
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Warum haben Beamte eine höhere Lebenserwartung?
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24.03.20, 23:31
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#4
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AZOR AHAI
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 5.475
Bedankt: 23.057
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Ich denke es handelt sich dabei eher um mentale Gründe.
Beamte haben i.d.R. (es gibt wenige Ausnahmen) den Lebzeitstatus und müssen sich daher deutlich weniger Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Hinzu kommen noch diverse Vergünstigungen und natürlich die höhere Pension gegenüber den Renten.
Entlassung aus dem Beamtenverhältnis hat zudem höhere Hürden als die Entlassung aus einem reinen Angestelltenverhältnis.
Wenn man bedenkt, dass man bei der Pozilei erst entlassen wird, wenn bei begangenen Straftaten (Vergehen) die Strafandrohung per Gesetz erst ab einem Jahr greift. Ein einfacher Diebstahl (Androhung bis zu fünf Jahren) bedeutet nicht de automatische Entlassung, wohl aber Disziplinarmassnahmen. Im Gegensatz dazu dann die Verbrechen.
Der Dienstherr kümmert sich um seine Leute^^
Also wer sich relativ sorgenfrei durch sein Berufsleben sitzt (böse ^^) , geht oft entspannter in den Ruhestand. Folglich auch höhere Lebenserwartung.
Man kann es auch mit einem normalen Angestellten und einem armen Tropf der bei Leihbuden beschäftigt ist, vergleichen. -> Ähnliches Endergebnis.
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