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[Wissenschaft] Neuseelands Vogelwelt bräuchte 50 Millionen Jahre, um sich zu erholen

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Ungelesen 06.08.19, 12:49   #1
BLACKY74
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Standard Neuseelands Vogelwelt bräuchte 50 Millionen Jahre, um sich zu erholen

Zitat:
Eingeschleppte Fressfeinde
Neuseelands Vogelwelt bräuchte 50 Millionen Jahre, um sich zu erholen

In Neuseeland gab es so gut wie keine Säugetiere - bis der Mensch kam, Ratten, Wiesel und Opossums einschleppte und Dutzende Vogelarten ausstarben.



Kakapo: Zwischenzeitlich galt der Papagei bereits als ausgestorben
Andrew Digby/New Zealand Department of Conservation/dpa

Wer schon einmal in Neuseeland war, der weiß, dass sich die Vogelwelt dort ganz anders anhört als in Europa. In den Städten macht sich der Tui mit seinem lauten Gesang und den Klickgeräuschen bemerkbar. In den Bergen ruft der Kea, ein etwa 45 Zentimeter großer Papagei.

Vor etwa 700 Jahren war diese Geräuschkulisse noch eindrucksvoller. Doch seit der Mensch Neuseeland besiedelt hat, hat er die dortige Vogelwelt stark dezimiert. Es würde 50 Millionen Jahre dauern, bis sie sich wieder regeneriert hätte, berichten Forscher [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Zum Vergleich: Den Homo sapiens gibt es erst seit ungefähr 250.000 Jahren.

Die Forscher um Luis Valente vom Naturkundemuseum Berlin haben Fossilien und genetische Daten ausgestorbener und lebender Vögel aus Neuseeland untersucht. Anhand der Daten simulierten sie im Computer, wie lange es dauern würde, bis die Inseln die verlorene Vielfalt im Zuge der Evolution wieder erlangen würden. "Würden Arten, die derzeit als potenziell gefährdet eingestuft werden, ebenfalls aussterben, wären nochmals 10 Millionen Jahre erforderlich", so die Forscher.


Kaka: Wiesel gefährden den Bestand der seltenen Papageienart
Juan Carlos Carcia / Current Biology

Mehr als 70 Vogelarten verschwanden, 30 Prozent gelten als bedroht

Mehr als 70 Vogelarten sind verschwunden, seit der Mensch Neuseeland besiedelt hat. Obwohl heute verstärkt versucht wird, Neuseelands Vögel zu schützen, gelten laut der Studie 30 Prozent der noch vorhandenen Arten als vom Aussterben bedroht.


Kakapo: Bis der Mensch kam, gab es auf Neuseeland fast keine Säugetiere
Andrew Digby / Current Biology

Darunter ist zum Beispiel der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Der Vogel wäre vor wenigen Jahren fast ausgestorben, weil ihn Ratten, Marder, Frettchen, Katzen und andere vom Menschen eingeschleppte Tiere bedrohten. Wissenschaftler versuchen seither, die Population zu stabilisieren. Häufig werden dazu auch Giftköder ausgelegt, die den eingeschleppten Fressfeinden den Garaus machen sollen.

Ursprünglich gab es auf Neuseeland - abgesehen von Fledermäusen - keine Säugetiere. Die Papageien sind deshalb nicht darauf eingestellt, fliehen oder sich verteidigen zu müssen. Sie sind flugunfähig, groß, eher naiv im Verhalten und waren somit leichte Beute für die eingeschleppten Räuber.

Auch die Jagd und wachsende Landwirtschaft hätten den Papageien zugesetzt, schreiben die Forscher. Heute leben Kakapos ausschließlich auf vier Inseln vor der neuseeländischen Küste, auf denen sie keine natürlichen Feinde haben. (mehr dazu [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]).
Quelle:[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Ungelesen 06.08.19, 19:07   #2
Wornat1959
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Für Hoki - eine junge, liebenswürdige Kakapo-Dame - über deren Lebensgeschichte ich über eine Freundin aus Neuseeland ein wundervolles kleines Büchlein geschenkt bekommen habe.

Über [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] berichtet sogar die Wiki:
Zitat:
[...]

1989 wurde ein Kakapo Recovery Plan zum Bestandserhalt und -aufbau entwickelt und eine Einrichtung etabliert, die diesen Plan umsetzen sollte, die Kakapo Recovery Group. Eine der ersten Maßnahmen war, auf Little Barrier Island die Weibchen mit zusätzlichem Futter zu versorgen, da in den sieben vergangenen Jahren kein Bruterfolg festzustellen gewesen war. Die Maßnahme hatte Erfolg. Vier Vögel legten Eier, 1991 wurden zwei Jungvögel erfolgreich aufgezogen. 1992 brüteten auch die Vögel auf Codfish Island das erste Mal. Da die Früchte der Rimu-Bäume aufgrund schlechter Wetterbedingungen nicht ausreiften, stand nicht ausreichend Nahrung für die Jungvögel zur Verfügung. Drei unterernährte Jungvögel wurden in den Auckland Zoo gebracht, wo zwei starben; der dritte, den man Hoki taufte, wurde erfolgreich mit der Hand aufgezogen und anschließend auf Maud Island angesiedelt. Erst 1997 kam es wieder zu Bruten. Erneut reiften die Rimu-Früchte nicht aus, aber mit einer zusätzlichen Fütterung der Muttervögel wurden drei Jungvögel groß.

[...]
Eine Sammlung von Infomationen zum Thema Kakapos in Neuseeland und wie "besonders" diese fast ausgerottete Papageienart ist:
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Zitat:
Kakapos sind die schwersten und für manche auch ulkigsten Papageien. Leider gehören sie auch zu den seltensten. Doch dieses Jahr gab es reichlich Nachwuchs.
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Zitat:
Kākāpō are solo hikers with big voices and a tendency to freeze when threatened.
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Kākāpō adoptions make great Christmas gifts – you'll get a cuddly plushie, stickers, bookmarks and a certificate, and best of all you'll boost the kākāpō comeback.
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Zitat:
Nur gerade 147 Kakapos gibt es noch in Neuseeland – und weil es nur noch so wenige sind, haben alle einen Namen: Ruth, Hoki, Suzanne und Zephyr heißen sie zum Beispiel. Und jeder einzelne Kakapo auf diesem Planeten trägt einen Chip, mit dem er überwacht werden kann.

Ein paar Videos:
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Zitat:
Stephen Fry and zoologist Mark Carwardine head to the ends of the earth in search of animals on the edge of extinction.

In New Zealand the travellers make their way through one of the most dramatic landscapes in the world. They are on a journey to find the last remaining kakapo, a fat, flightless parrot which, when threatened with attack, adopts a strategy of standing very still indeed.
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Zitat:
Tree climbing is tricky for the kakapo, the world's heaviest and only flightless parrot.
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Zitat:
April 2003
The rare giant Kakapo parrot could soon be extinct. However one man is determined to save this beautiful species. And with the help of his dog, he may yet succeed.

Allan Munn runs a parrot sanctuary on Chalky Island. He relies on his dog, Heidi, to locate the endangered birds and is now on a quest to find a mate for one bird.
Das letzte Video zeigt auch Hoki.
__________________
"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
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