Europol fahndet mit diesen Bildern nach Kinderschändern
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Es sind eigentlich harmlose Alltagsgegenstände. Doch diese Bilder tauchen in Foren und Plattformen auf, auf denen Kinderschänder mit ihren Taten prahlen. Insgesamt wurden in 8 Monaten 19.000 Hinweise gesammelt.
Erkennen Sie ein Detail wieder?
Wandkalender, Kleidungsstücke, ein Wasserboiler: Alle diese Bilder zeigen Alltagsgegenstände - und auf den ersten Blick scheint nichts daran verdächtig zu sein. Doch die Geschichte dahinter lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Mit eben diesen Bildern fahndet Europol nach Kinderschändern. Denn: Bei allen Bildschnipsel handelt es sich um Ausschnitte aus kinderpornografischen Material, das im Internet verbreitet wurde.
Auf ihrer Website veröffentlicht das Europäische Polizeiamt immer wieder Bilder wie diese und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. In welchen Regionen die gezeigten Gegenstände erworben werden können, ist für die Ermittler von besonderer Bedeutung. Nur so können sie das Material geografisch einordnen und dann weitere Ermittlungsschritte in dem entsprechenden Land einleiten.
Vor acht Monaten wurde die Kampagne "Stop Child Abuse – Trace an Object" ins Leben gerufen - für Fälle, in denen die Behörde selbst nicht mehr weiterkam. Seitdem sind sagenhafte 19.000 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Diese können – auch anonym - über deren Homepage an Europol gegeben werden.