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[Other] „LegalFling“: App schafft verbindliche Verträge für einvernehmlichen Sex

 
 
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Ungelesen 21.01.18, 01:31   #1
TinyTimm
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Standard „LegalFling“: App schafft verbindliche Verträge für einvernehmlichen Sex

Zitat:
In Schweden scheint die #metoo-Kampagne hohe Wellen geschlagen zu haben. Nicht umsonst wurde im Dezember ein neues Gesetz erlassen, welches das Sexualstrafrecht verschärft. Es soll dazu beitragen, dass Geschlechtspartner vor dem Akt beidseitig zustimmen. Denn eine Vergewaltigung oder ein sexueller Übergriff kann auch dann vorliegen, wenn das Opfer vorher nicht ausdrücklich sagt, dass es keinen Sex möchte. Das wirft natürlich die Frage auf, wann Sex von beiden Seiten gewollt wird.

Um das zu regeln, hat das niederländische Start-up „LegalThings“ kürzlich ihre App „LegalFling“ vorgestellt [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Die Idee ist ganz einfach: Per Knopfdruck zum einvernehmlichen Sex. Die Anwendung schafft einen rechtsverbindlichen Vertrag, zu dem beide Sexualpartner ausdrücklich zustimmen müssen. Die App kann sowohl für einen One-Night-Stand genutzt werden, als auch für eine längerfristige Zeit, wie beispielsweise eine Beziehung.

Über LegalFling kann auch festgelegt werden, wie der Akt an sich ablaufen soll. Beide Partner können ihre Vorlieben und Wünsche mit einfließen lassen, das geht von BDSM-Spielen über das Drehen von Sex-Videos bis hin zur Entscheidung, ob mit oder ohne Kondom. Jeder Vertrag ist individuell gestaltbar, wichtig ist nur, dass ihm beide (oder mehrere) Sexpartner zustimmen.

Zitat:
Sex should be fun and safe, but nowadays a lot of things can go wrong. Think of unwanted videos, withholding information about STDs and offensive porn reenactment. While you’re protected by law, litigating any offenses through court is nearly impossible in reality. LegalFling creates a legally binding agreement, which means any offense is a breach of contract.“
Legalfling Webseite
Eine Zustimmung lässt sich jedoch zu jedem Zeitpunkt wieder rückgängig machen. Sollte man sich also kurze Zeit später wieder umentscheiden, ist das kein Problem. Verletzt allerdings einer der Partner den verbindlichen Vertrag, ist das Problem! Denn jede Vereinbarung sei in der Blockchain abgelegt, sodass sie vor Gericht verwendet werden kann. Mit LegalFling wird also die Möglichkeit geboten, sexuelle Vergehen durch die Justiz ahnden zu lassen. Etwas, das vorher nur sehr schwer möglich war, da meist Aussage gegen Aussage stand.

Bislang suchen die Entwickler der App noch nach finanzieller Unterstützung. LegalFling ist damit erstmal nur ein Konzept. Sollte sie genug Zuspruch erhalten, wird die App sowohl für iOS- wie auch Android-Geräte kommen.

An sich ist die Idee hinter LegalFling ein durchaus löbliches Vorhaben: Einvernehmliche Sex-Verträge um gegen sexuelle Übergriffe vorzugehen. Ein heikles Thema, aber ist das wirklich der richtige Weg? Auf der einen Seite finde ich es durchaus positiv, dass die App einem die Möglichkeit bietet, etwas gegen Vergewaltigungen in der Hand zu haben.

Auf der anderen Seite klingt ein rechtsverbindlicher Vertrag alles andere als sexy. Es ist ein weiterer Versuch, ein soziales Problem durch Technik zu lösen. Viel wichtiger ist es doch, Menschen von Anfang an zu sensibilisieren, wie sie sich im Schlafzimmer (oder sonst wo) zu verhalten haben. Kommunikation ist hierbei das A und O. Das kann nicht durch eine App mit Do’s und Don’ts geregelt werden.
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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