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09.12.15, 19:32
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#1
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Klaus Kinksi
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Donald Trump fordert Schließung des Internets im Kampf gegen den Terror
Zitat:
In den USA tobt der Vorwahlkampf für die Präsidentschaftswahlen. Zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehören derzeit der Republikaner Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton. Trump sorgte bereits für viel Wirbel mit seinen Ansichten. Darunter auch die jüngste, bei der er die Schließung des Internets im Kampf gegen den Dschihad fordert.
Donald Trump tritt in den Vorwahlen derzeit als Präsidentschaftskandidat der Republikaner an und sorgt im laufenden Wahlkampf für Farbe. Seine Äußerungen zu diesem und jenem sorgen vor allem außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika für Verwunderung. So auch sein neuester Plan, denn Trump will das Internet schließen und dazu seinen Landsmann Bill Gates gewinnen. Mit der Schließung des Internets erhofft sich Trump einen Vorteil im Kampf gegen den Terror der Dschihadisten.
Trump ist dabei durchaus bewusst, dass es zu Beschwerden kommen wird und die Bevölkerung ihre Redefreiheit einfordert. Laut Trump sind das aber "dumme Leute". Viel schwerer zu gewichten sei, dass man viele Menschen an das Internet verliere. Daher müsse Bill Gates dabei helfen, das Internet zu schließen, denn er sei einer der wenigen, die das Problem wirklich verstehen.
Offenbar ist sich Trump aber nicht sicher, ob das Ziel erreicht werden kann. Daher hat er als Mann von Welt natürlich auch einen Plan B in der Tasche und der sieht die Schließung der USA vor - für Muslime. Diese würden einen Hass jenseits des Verständlichen zeigen und dafür seien die USA zu schützen. Beobachtet man den bisherigen Wahlkampf, scheint es Trump ernst zu meinen.
Seitdem er seine Ambitionen bekannt gab, als republikanischer Präsidentschaftskandidat anzutreten, hat Trump immer wieder absurde Projekte vorgestellt. Trotzdem sind seine Umfragewerte ordentlich und lagen zeitweise vor denen der demokratischen Präsidentschaftskandidatenanwärterin Hillary Clinton. Im republikanischen Lager hat Trump jedenfalls seinen Mitstreiter um den Posten, Ben Carson, über weite Strecken im Griff. Weiterhin bemühen sich bei den Republikanern Marco Rubio und Jeb Bush, die derzeit aber geringe Chancen auf Erfolg haben.
Bei den Demokraten hingegen herrschen klarere Verhältnisse. Der einzige ernstzunehmende Mitstreiter neben Hillary Clinton ist Bernie Sanders. Das Kräfteverhältnis steht aber derzeit deutlich zugunsten der Außenministerin. Stand jetzt würde die Präsidentschaft also zwischen Clinton und Trump ausgefochten werden. Und dabei hat Trump, für Europäer möglicherweise überraschend, nicht die schlechtesten Karten.
Und das obwohl angesichts seiner jüngsten Äußerungen über das Internet nicht nur Hillary Clinton mit Unverständnis antwortet, sondern auch der abgeschlagene republikanische Kandidat Jeb Bush, Bruder von George W. Bush. Der sagt über den Mann aus der eigenen Partei, dass er "verwirrt" ist. Dagegen klingt Clintons "Du schnallst es nicht" fast schon versöhnlich. Nun muss man aber auch sagen, dass Clinton dem Internet keinen Freifahrtschein ausstellen will. Ganz amerikanisch fordert sie mehr Spielräume für Behörden online, um die innere Sicherheit offline zu wahren.
Und so sollen nach Ansicht von Clinton die Firmen im Silicon Valley dabei behilflich sein, den islamischen Staat zu zerschlagen. Clinton will den IS in der Luft, am Boden und im Web bekämpfen. Auch das mag auf Europäer befremdlich wirken, ist in den USA aber durchaus siegestauglich. Amerikaner legen sehr viel Wert auf ihre innere Sicherheit und nehmen dafür viel in Kauf. Und so ist es manchmal einfacher, eine Waffe zu kaufen, als die Einreise als Tourist zu bewerkstelligen.
Derweil hat sich Trump auf Amazon-Milliardär Jeff Bezos eingeschossen und liefert sich auf Twitter einen Schlagabtausch (Neudeutsch: beef). Trump wirft Bezos vor, der nutze Verluste der ihm gehörenden Washington Post, um Amazon vor Steuern zu schützen. Bezos kommentierte daraufhin, dass er Trump gerne auf den Mond schießen würde - mit einer Rakete seines Unternehmens Blue Origin. In den USA müssen Unternehmen 35 Prozent steuern Zahlen. Daher wurde es nun auch ein Politikum, dass nach der Fusion von Pfizer und Allergan der Unternehmenssitz in Irland sein wird. Dort fallen 12,5 Prozent an.
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22.12.15, 16:37
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#2
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Sep 2009
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Beiträge: 642
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Erinnert mich alles sehr an unsere letzte Bundestagswahl, wo sich der Steinbrück permanent aufgeführt hat wie die letzte Sau, damit nur ja jeder "Erichs Rache" wählt.
Hat sich ja gut bewährt die Taktik.
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23.12.15, 07:19
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#3
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Newbie
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 26
Bedankt: 18
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Jeden Tag eine neue Schnapsidee.
Man fragt sich, was hat der Scherge eigentlich vor seiner Kandidatur so getrieben/verlautbart?
Und vor allem, wer hat sich den ganzen Budenzauber angehört ohne wahnsinnig zu werden?
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei augenhuhn bedankt:
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23.12.15, 08:17
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#4
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
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So ein Quark. Auch der Trump mit seinen Milliarden kann das Internet nicht ausschalten. Immer diese hirnrissigen Ausreden wegen dem Kampf gegen den Terror. Wie wäre es denn mal mit Waffenexport Verbot in die gefährdeten Länder?
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good things come to those who wait ¯\_(ツ)_/¯
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Destiny:
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23.12.15, 10:36
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#5
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Sep 2009
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Beiträge: 642
Bedankt: 552
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Sollte der Typ Präsident werden hat er wohl die Möglichkeit dazu. So wie ich das verstanden habe, sitzt Obama seit drei Jahren da am roten Knopf.
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Fürs erste würde es vllt schon reichen das GPS Signal abzuschalten. Würde heutzutage wohl schon einiges an Chaos stiften für den nächsten NATO Partner der sich weigert, in fremde Länder einzumarschieren.
You wether with US...
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09.02.16, 20:48
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#6
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Anfänger
Registriert seit: Jul 2015
Beiträge: 33
Bedankt: 32
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Ich hatte die Debatte gesehen.
War schon irgendwie lustig, dass die 2 stündige Debatte sich zu 95% um Terrorbekämpfung und die Flüchtlingskrise drehte.
(War aber auch kurz nach den Paris-Anschlägen)
Das Problem bei diesen TV- Debatten ist, dass du 5 Kandidaten hast, die alle was sagen wollen und immer nur 2 Minuten Zeit haben.
Möchte man dann wieder etwas sagen, müssen sie entweder vom Kommentator aufgerufen werden oder ihr Name wird von einem Gegenkandidaten erwähnt.Dann darf man sich noch mal kurz verteidigen.
Bei so kurzer Zeit und solch komplexen Themen kann natürlich vieles schnell falsch verstanden werden.Vor allem bei Leuten die sich ein halbes Leben vor niemanden rechtfertigen mussten und die nicht seit Kindesalter, wie Jeb Bush, in der Politik tätig waren.
Ich schätze mal, er meinte bestimmte Regionen(per IP) zu beschränken bzw. amerikanische Angebote (Youtube usw.) nicht mehr verfügbar zu machen.
Für halbwegs technisch versierte Menschen sollte die Umgehung kein Problem sein.Die Propaganda im Internet würde dadurch sicher stark beschnitten werden, wenn man nicht mehr auf die Massenmedien wie Twitter,Facebook etc zugreifen könnte.
Was ja der Grund seiner Aussage war: Die Verherrlichung der Attentate im Internet.
In europäischen Ländern wäre so ein Kandidat in der ersten Runde raus.In den USA ist er einer der Spitzenkandidaten.
Bernie Sanders  wäre meiner Meinung die ehrlichste Wahl.Doch mal ehrlich, wie weit wird ein Mann kommen, der gegen die Wallstreet wettet und das ganze System der Wahlkampfspenden bekämpfen will?
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei MONFOans:
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29.03.16, 21:15
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#7
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Banned
Registriert seit: Oct 2014
Beiträge: 186
Bedankt: 93
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Gegen den "Kampf gegen den Terror" hilft nur die USA total zu isolieren und einzudämmen, dann gibt es auch kaum noch Terrorismus, da sie Al-Kaida, Taliban, ISIS und Co. erschaffen haben und bis heute mit Waffen, Munition usw. versorgen. Sogar zuschauen, wie Erdogan mit der IS dicke Ölgeschäfte macht. Womit man auch weiß, warum die ISIS das macht, Profit, nichts anderes. Es sind alles Ungläubige, da sie nur für Mammon arbeiten. So viel zum IS, besonders die die folgen, und somit noch dümmer sind als ihre "Chefs", welche auch nur für die Geheimdienste arbeiten. Oder warum glaubt ihr, hat Russland innerhalb von 2 Wochen mehr in Syrien erreicht in Sachen IS-Bekämpfung als die USA (größte Militärmacht der Welt) in 2 Jahren? Na weil es ihnen, die die Amerikaner dumm halten und ausnutzen, nützt, sonst würde man solche Terrorgruppen auch nicht erschaffen. So erhält man (btw, dank 9/11) unendlichen Terror, also unendlichen Bedarf etwas zu unternehmen und Stück für Stück jegliche Freiheiten einzuschränken.
Wer solche extrem einfachen Zusammenhänge nicht versteht, hat eh schon verloren. Hitlery und Trumpy Marionetten werden daran auch nichts ändern.
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30.03.16, 06:24
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#8
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Feb 2011
Beiträge: 681
Bedankt: 660
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Er hat schon recht mit seiner Argumentation. Denn je mehr Menschen das Medium "Internet" nutzen, desto mehr Menschen haben leider auch die Möglichkeit sein dummes Gerede weiter zu hören. Was letzttlich nur zur Folge haben kann, das man nur noch mehr Abneigung gegen ihn bekommen kann. Was wiederum am Ende wahrscheinlich in purem Hass endet. Wenn D. Trump Präsident wird, werden wir eine Welle des Terrors und eine Welle von Kriegen erleben die wir uns bis Dato nicht mal vorstellen können. H. Clinton ist da leider auch nur das geringere Übel. Und wer dachte J.W. Bush Junior wäre am Grad seiner Verblödung nicht mehr zu übertreffen... na der warte mal auf D. Trump! Am besten ist es also: "D. Trump schaltet sich gleich mit dem Internet zusammen ab".
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