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30.11.14, 08:10
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Legende
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Schweiz - Petition gegen Katzen im Kochtopf
Zitat:
Tierschützer machen mobil
Während die anstehenden Volksabstimmungen am Sonntag schon für jede Menge Kontroversen in der Schweiz gesorgt haben, hat sich diese Woche noch ein auf den ersten Blick bizarres Thema in die Schlagzeilen der Eidgenossen geschlichen. Schweizer Tierschützer wollen ihnen den Verzehr ihrer Hunde und Katzen verbieten - denn anders als in Österreich ist das bisher erlaubt.
Die Tierschutzgruppe SOS Chats Noiraigue reichte am Dienstag im Parlament eine Petition ein, in der verlangt wird, den Verzehr von Haustieren zu verbieten. „Rund drei Prozent der Schweizer essen insgeheim Katze oder Hund“, sagte die Gründerin und Vorsitzende der Gruppe, Tomi Tomek, der Nachrichtenagentur AFP.
Katze zu Weihnachten
Besonders in den Kantonen Luzern, Appenzell, Jura und Bern landeten Haustiere auf dem Teller. Und angeblich gehöre dort Katzenfleisch während der Weihnachtszeit ähnlich wie Hase mit Weißwein und Knoblauch zu einer Festmahlzeit dazu. Hundefleisch werde vor allem für Würste verarbeitet und für ein fettiges Mittel gegen Rheuma, so Tomek. Schweizer Medien sprechen eher von Einzelfällen und davon, dass die Hunde und Katzen früher öfter im Kochtopf gelandet seien als heute.
16.000 Unterschriften
„Derzeit können wir nichts tun, weil das Gesetz den Leuten nicht verbietet, ihren Hund oder ihre Katze zu essen. Wir können diejenigen nicht einmal anzeigen, die diese Praxis ausüben“, beklagte Tomek. Ein Abgeordneter habe ihr gesagt, das Parlament werde nichts tun, solange die Bevölkerung sich nicht auflehne. „Die Schweizer müssen sich selbst darum kümmern“, sagte Tomek. Ihre Gruppe hat nun 16.000 Unterschriften für ein Verbot des Verzehrs von Haustieren gesammelt.
Schon mehrere Versuche
Es ist nicht der erste Anlauf. Schon 1993 wurde eine Petition mit über 6.000 Unterschriften eingereicht. Passiert ist nichts: Die Politik weigerte sich, mit Gesetzen die Essgewohnheiten der Menschen zu steuern. Der Verzehr von Haustieren liege im „ethischen Empfinden“ jedes Einzelnen. Bereits 2013 hatte SOS Chats ein Verbot gegen die Jagd auf verwilderte Katzen verlangt. Ein entsprechender Antrag von Nationalrat Luc Barthassat wurde vom Bundesrat und dem Nationalrat aber abgelehnt. Immerhin: Vergangenes Jahr war es den Aktivisten gelungen, ein Verbot des Verkaufs von Katzenfell zu erwirken.
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