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[Entertainment] Eurovision Song Contest: So verzerrten die Jurys den Wählerwillen

 
 
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Ungelesen 12.05.14, 13:02   #1
Avantasia
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Standard Eurovision Song Contest: So verzerrten die Jurys den Wählerwillen

Zitat:
Beim ESC votierten nicht nur Zuschauer, auch Expertenjurys beurteilten die Darbietungen. Aus beiden Stimmen berechnete sich das Ergebnis. Die Analyse zeigt: Branchen-Insider und Publikum haben teilweise höchst unterschiedliche Geschmäcker.


Der Triumph scheint klar und deutlich: Conchita Wurst hat den Eurovision Song Contest gewonnen. Der Travestiekünstler aus Österreich mit dem bürgerlichen Namen Tom Neuwirth bekam 290 Punkte. Platz 2 und 3 gingen an The Common Linnets aus den Niederlanden (238 Punkte) und Sanna Nielsen aus Schweden (218 Punkte). Aber war das wirklich so ein klarer Sieg, wie ihn die Punktabstände suggerieren?

Viele Zuschauer wissen nicht, dass die Stimmvergabe nur zum Teil übers Telefonvoting entschieden wird. In fast allen Ländern urteilt auch eine fünfköpfige Jury. Ihre Einschätzung und das Televoting ergeben dann mit einer Gewichtung von je 50 Prozent das Gesamtergebnis. Der ESC ist - wenn man so will - eine Mischung aus Demokratie und Expertokratie, denn die Jurys werden mit Vertretern aus der Musikbranche besetzt.

Natürlich sind Volkes Stimme und die Branchen-Insider nicht immer einer Meinung. Beispiel Deutschland: Die Jury, in der unter anderem Jennifer Weist von der Band Jennifer Rostock und der Rapper Sido saßen, war von Conchita Wurst nur mäßig angetan. Im gemeinsamen Ranking der fünf Branchenvertreter kam sie nur auf Platz 11. Beim deutschen Televoting hingegen holte Conchita Wurst Platz 1. Beides zusammen ergibt Platz 4 und damit 7 Punkte.


Da liegt natürlich die Frage nah: Wo hatte Conchita Wurst eigentlich die meisten Unterstützer? Bei den Anrufern oder bei den Juryexperten? Und wie wäre der ESC ausgegangen, wenn allein das Televoting gezählt hätte? Und für wen hätten sich die Branchenvertreter aus den Jurys gemeinsam entschieden?

Triumph von Conchita Wurst wäre noch deutlicher ausgefallen

Die Ranglisten der Jurys und Telefonvotes sind auf der englischsprachigen ESC-Webseite komplett [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Das Ganze lässt sich also leicht ausrechnen. 26 Titel waren im ESC-Finale, 37 Länder haben die Punkte vergeben. In Albanien und San Marino gab es kein Telefonvoting, dort entschied allein eine Jury. In Georgien wiederum gab es nur ein Televoting. In den übrigen 34 Ländern entschieden Jury und Anrufer gemeinsam.

Den Berechnungen liegt der übliche ESC-Modus zugrunde: Jedes der 37 Länder vergibt insgesamt 58 Punkte, der Erstplatzierte bekommt 12 Punkte, der Zweite 10, der Dritte 8, der Vierte 7. Der Zehnte bekommt schließlich 1 Punkt.


Hätten ausschließlich die Televotings beim ESC entschieden, wäre der Triumph von Conchita Wurst noch deutlicher ausgefallen. Sie hätte dann 306 Punkte erreicht - die Niederlande und Armenien würden mit 220 beziehungsweise 187 Punkten folgen. Schweden wäre auf Rang vier gelandet (173 Punkte) statt auf Platz 3 wie in der offiziellen Reihenfolge.

Hätten allein die Jurys über den ESC 2014 entschieden, wäre das Ergebnis zwar nicht anders, aber viel knapper ausgefallen. Österreich käme auf nur noch 214 Punkte, was aber immer noch für die Führung vor den Niederlanden (200 Punkte) und Schweden (199 Punkte) reicht. Auch Malta, Aserbaidschan, Finnland und Norwegen konnten bei den Jurys gut punkteten - weniger bei den Anrufern.

Jurys aus Osteuropa zurückhaltend gegenüber Wurst

Bei vielen Ländern waren sich Anrufer und Experten weitgehend einig. Bei einem Drittel der Länder aber weicht Volkes Stimme vom Juryurteil ab - und zwar deutlich nach oben. Dazu gehören Portugal und Deutschland aber auch viele ehemalige Ostblockstaaten wie Russland, Rumänien, Ungarn, Weißrussland und Polen.
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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