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12.01.13, 20:32
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#1
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Chuck Norris sein Vater
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Behörden erklären munteren Rentner für tot
Zitat:
Behörden erklären munteren Rentner für tot
12.01.2013, 13:11 Uhr | dpa
Joachim Lang aus Auerbach im Vogtland sitzt der Schock noch in den Gliedern. DerRentner muss Behörden davon überzeugen, dass er lebt. Es kostet viel Überzeugungskraft, diese Panne der Rentenversicherung auszuräumen. Denn die Beweislast in der Behördenposse scheint bei ihm zu liegen.
Am 28. Dezember 2012 bekommt der 62 Jahre alte Frührentner die unheilvolle Botschaft von seinem Ableben. Sein Hausarzt hat die Todesnachricht von Langs Krankenkasse in Dresden erhalten. Die wiederum war von der Deutschen Rentenversicherung in Berlin informiert worden.
Wut: "Ich muss beweisen, dass ich noch am Leben bin"
"Ich war sprachlos, fassungslos. Da denkt man in alle Richtungen. Die totgesagten Zellen arbeiten", schildert Lang seine Eindrucke vom Nachruf in eigener Sache. Doch schon bald habe er Wut im Bauch gespürt. "Ich musste den Behörden beweisen, dass ich noch am Leben bin."
"Sagen Sie, dass ich noch lebe"
Lang telefoniert sich am 28. Dezember die Finger wund. Er geht zum Rentenservice der Deutschen Post, die den Zahlungsverkehr der Rentenversicherung regelt: "Rufen Sie bitte in Berlin an und sagen Sie, dass ich noch lebe." Lang muss zur Identifikation die Mütze abnehmen. Die Mitarbeiterin gibt der Behörde in Berlin zu verstehen, dass der Totgesagte - Sterbedatum: 2. November 2012 - leibhaftig vor ihr steht.
Als Lang selbst mit der Versicherung telefoniert, stößt er nach eigenem Bekunden auf wenig freundlichen Zuspruch. "Die haben mit mir wie über eine tote Person geredet. Zwischen den Zeilen wollten die mir wohl sagen: Da kann ja jeder kommen und etwas behaupten".
Fehler in der Datenerfassung
Erst zwei Wochen nach Bekanntwerden der Panne räumt die Rentenversicherung den Fehler ein: "Die Rente für Herrn Lang wurde vom Rentenservice irrtümlich eingestellt", teilt die Versicherung mit. Schuld sei ein Fehler in der Datenerfassung. "Da hat wohl jemand ein falsches Kreuz an der falschen Stelle gesetzt", erklärt ein Sprecher den Fauxpas. Man habe sich entschuldigt, die Rente werde nachgezahlt. Auch bei seiner Krankenkasse ist der Totgesagte mittlerweile wieder versichert. Dort zeigt man sich überrascht: "Ein ähnlicher Fall ist uns bisher nicht bekannt", sagt eine Sprecherin.
Immer wieder solche Pannen
Tatsächlich kommen ähnliche Pannen immer wiedermal vor. Manchmal reicht ein falscher Mausklick. So geschah es 2011 einer 52 Jahre alten Frau aus Goldebek in Nordfriesland. Sie galt den Behörden zwei Monate lang als tot - ein Mitarbeiter des zuständigen Standesamtes hatte sich vertan. Wenn ein Standesamt eine Person als gestorben meldet, werden in der Regel auch alle anderen Behörden wie das Finanzamt und die Rentenversicherung informiert. Eine Seniorin aus Bayern erfuhr im Mai 2005 am Geldautomaten von ihrem Ende: Ihre Geldkarte wurde eingezogen - ein Sachbearbeiter bei der Rentenversicherung hatte Akten vertauscht.
"Man fühlt sich in solch einer Situation ohnmächtig. Die Behörden glauben wohl, sie seien unfehlbar", sagt Lang. Ehefrau Astrid (56) rät ihrem Mann anfangs, den Fall bei der Polizei anzuzeigen. Lang war bis zur Pensionierung Leiter der Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) Auerbach.
Entschädigung: vier Briefmarken zu 58 Cent
Zum 1. Februar soll er die Rente nun rückwirkend erhalten. Bis dahin muss er von Ersparnissen leben. Viele Zahlungen hat er bereits storniert, weil das Geld auf seinem Konto fehlt. Nun sollen ihm Zusatzkosten ersetzt werden. Vom Rentenservice der Post fand er am vergangenen Donnerstag ein Kuvert im Briefkasten - mit vier Briefmarken zu 58 Cent.
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Da isser:
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13.01.13, 13:50
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#2
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abcdefgh
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Die Sachbearbeiter sind auch nur alles Menschen. Allerdings kann ein Mausklick (Ja so einfach ist das heutzutage) wirklich schwerwiegende Folgen haben.
Eigentlich sollte der gute Herr Rentner von den Behörden schmerzensgeld verlangen. Für den ganzen Stress den er dadurch erleiden musste und die seelischen Belastungen.
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13.01.13, 14:26
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#3
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Chuck Norris sein Vater
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Moin,
Zitat:
Zitat von Mr_Braun
Eigentlich sollte der gute Herr Rentner von den Behörden schmerzensgeld verlangen.
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Bis er da was bekommt ist er längst tot ...
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13.01.13, 14:30
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#4
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abcdefgh
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Zitat:
Zitat von Melvin van Horne
Moin,
Bis er da was bekommt ist er längst tot ...
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Darum geht es hier auch nicht. Das ist eher eine Sache des Prinyips.
Jeder Vollidiot bekommt Schmerzensgeld für die banalsten Sachen.
Warum sollte man für so einen Fall nicht auch Geld einklagen?
Zumal der gute Herr erst 62 Jahre alt ist. Da geht noch etwas.
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13.01.13, 15:15
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#5
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Der schon wieder
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Zitat:
Zitat von Mr_Braun
Jeder Vollidiot bekommt Schmerzensgeld für die banalsten Sachen.
Warum sollte man für so einen Fall nicht auch Geld einklagen?
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Glaube da verwechselst du Deutschland mit Amerika, glaube kaum das er deswegen Schmerzensgeld bekommen würde. Man bekommt heutzutage auch schon wenig bis garkein Schmerzensgeld mehr wen man einen leichten Autounfall hatte.
Zum Thema:
Recht kuriose geschichte, wundern tut mich das aber nicht umbedingt. Wen es ums Geld geht sind die "Vereine" schnell, im diesen Fall halt mal zu schnell.
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13.01.13, 18:07
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#6
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Anfänger
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Wenn die GEZ von einem Hund die Gebühren kassieren will dann wundert es mich auch nicht weiter wenn ein Renter einfach per klick mal nicht mehr lebt und die Rentenkasse freut's.
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13.01.13, 18:48
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#7
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毎日増加能力は、毎日戻っていない。
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mit den HIRNIS von der DRV streite ich mich schon seit 5 Jahren wegen falsch berechnetem Übergangsgeld, aber Hauptsache der "Verein" erwirtschaftet Überschuß... über 5mrd€ 2012... Dort sitzen keine Menschen sondern "hirnlose Zombies" die sich hinter Dienstanweisungen verstecken, selbst wenn diese Rechtswidrig sind und bereits mehrfach von Gerichten gekippt und gerügt worden sind.
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Respektpunkte geht mir am A... vorbei. 
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