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11.09.12, 16:47
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#1
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Klaus Kinksi
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IT: Spanier und Griechen suchen hier nach Jobs
Zitat:
Die akute Krise in vielen südeuropäischen Ländern führt inzwischen dazu, dass die Zahlen von Bewerbern aus diesen Regionen bei den deutschen Technologie-Unternehmen deutlich ansteigen. Das teilte der IT-Branchenverband BITKOM auf Grundlage einer Umfrage unter seinen Mitgliedsfirmen mit.
Fast jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) habe demnach in den vergangenen Monaten mehr Bewerbungen von Arbeitnehmern und Hochschul-Absolventen aus Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien erhalten. Denn diese müssen zunehmend ihre Heimat verlassen, wenn sie eine berufliche Perspektive haben wollen.
"Deutsche Technologieanbieter können den von der Krise in ihren Ländern betroffenen Menschen eine Perspektive bieten", kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Situation. Dabei treten aber auch ganz eigene Probleme auf: "In vielen Fällen fehlen allerdings Sprachkenntnisse, was eine Einstellung erschwert", so Kempf.
Der BITKOM-Umfrage zufolge berichtet mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen im ITK-Bereich (57 Prozent), dass für offene Stellen kein geeignetes Personal zu finden sei. Derzeit gibt es in Deutschland rund 38.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig zu besetzen sind. Daher kommen den Unternehmen die Fachkräfte aus Südeuropa gerade recht.
Spanien hat gerade erst einen negativen Weltrekord in Sachen Arbeitslosigkeit aufgestellt. Die Erwerbslosenquote liegt in dem Land bei 24,5 Prozent. Griechenland kommt aktuell auf 22,3 Prozent. Besonders betroffen sind in beiden Ländern die Jugendlichen. In der Altersgruppe bis 24 Jahren liegt die Arbeitslosenquote jeweils klar über der 50-Prozent-Marke. Entsprechend sind die jungen Menschen regelrecht gezwungen, im Ausland ihr Glück zu suchen, wenn sie sich eine berufliche Perspektive und vielleicht auch eine Familie aufbauen wollen. Für die Volkwirtschaften in Südeuropa kann sich dies allerdings mittelfristig zum Problem entwickeln, da später wohl Fachkräfte fehlen, die in innovativen Branchen die Wirtschaft voranbringen könnten.
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11.09.12, 16:56
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#2
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Chuck Norris
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Deutschland denkt eben betriebswirtschaftlich. Man wirbt die klügsten Köpfe der Konkurrenz ab. Das dies bei Nationen nicht so einfach ist, wird auch Deutschland bald sehr schmerzhaft erfahren.
Wie soll zB eine Volkswirtschaft wieder auf die Beine kommen wenn die jungen und klugen Köpfe auswandern? Die Antwort ist natürlich: überhaupt nicht, und so weit denkt man auch nicht. Wir denken nur an Wettbewerbsfähigkeit, wie ein Unternehmen, aber jammern wenn die Wirtschaft in den Krisenländern nicht auf die Beine kommt. Ein Fall von Schizophrenie?
Was für uns 'gut' ist, dass dadurch der Druck auf die Löhne weiter steigt, da es mehr Auswahl am Arbeitsmarkt gibt. Der Mythos Fachkräftemangel eben. Zu deutsch heißt der Fachkräftemangel auch mangelnde Bereitschaft von klugen Köpfen für noch weniger Lohn zu arbeiten.
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11.09.12, 17:00
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#3
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Erfahrener Newbie
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naja solang sie english können (was ja leider auch nicht sonderlich verbreitet ist in den südländern) sehe ich, vorallem in der IT, keine probleme die nicht einstellen zu können
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11.09.12, 18:03
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#4
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Newbie
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IT geht ja noch. Wenn die KLÜGSTEN Volkwirte aus diesen Ländern bei uns anheuern sehe ich mehr Probleme
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12.09.12, 01:29
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#5
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Banned
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Is doch geil,dann gibts hier endlich auch viel Gyrosläden und nicht immer nur Dönerläden,Und wenn Spanier dazukommen viel mehr Spanische Importläden mit allerfeinsten Fischdelikatessen und noch mehr Restaurants im richtig Spanischen Stil mit bester Paella und killer belegten Bocadillos
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12.09.12, 02:14
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#6
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Banned
Registriert seit: Dec 2009
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Schon klar ,aber das Problem gabs schon lang vor den Spanier und Griechen ,siehe Türken .
Und ob jetzt nur Türken um die Plätze kämpfen oder Spanier und Griechen,is doch das selbe,bei allen ist die Zahl an Arbeitsuchenden unbegrenzt.
Alle Billigen Arbeitskräfte verfluchen,aber sich dann genau solche oder Polnische Handwerker ins Haus holen zum Schwarz arbeiten lassen bei sich.
Und so manche Drecks- und Knochenarbeit die fast nur Ausländer hier in Deutschland so machen,würden wirklich nur ganz wenige Deutsche freiwillig machen .
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12.09.12, 05:24
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#7
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Mitglied
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