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24.07.12, 09:55
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#1
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Legende
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Deutschland muss um Top-Bonität fürchten
Zitat:
Moody's senkt Ausblick auf "negativ"
Angesichts der anhaltenden Schuldenkrise in der Eurozone droht auch Deutschland eine Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Die Ratingagentur Moody's senkte den Ausblick für die Bundesrepublik von "stabil" auf "negativ". Damit droht Deutschland mittelfristig der Entzug des bisherigen Spitzenratings. Denn ein negativer Ausblick ist ein möglicher Zwischenschritt auf dem Weg zu einer eventuellen Herabstufung der Bonität. Vorerst bestätigte Moody's aber die Top-Note "Aaa".
Die Ratingagentur begründete die negative Einschätzung zur weiteren Entwicklung der deutschen Kreditwürdigkeit mit der Schuldenkrise und dem "Ausmaß der Ungewissheit über den Ausblick für den Euro-Raum". Die möglichen Auswirkungen plausibler Szenarien über Mitgliedstaaten rechtfertigten keinen stabilen Ausblick mehr.
Warnung vor griechischem Euro-Austritt
Unter anderem wertete Moody's einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone als "eine materielle Bedrohung für den Euro". Trotz einer starken Reaktion der Euro-Staaten werde in diesem Fall eine "Kettenreaktion von Schocks im Finanzsektor und ein Liquiditätsdruck auf Staaten und Banken" in Gang kommen, die von der Politik nur zu einem sehr hohen Preis eingedämmt werden könnten. Zudem reagierten die EU-Staaten nur auf die Krise, was zu keinem stabilen Ergebnis führen werde.
Das Risiko werde von der Schuldenlast Spaniens und Italien und deren immer teurer werdenden Finanzierung erhöht. In Deutschland sei zudem der Bankensektor anfällig, sollte sich die Schuldenkrise in Europa verschärfen, schrieb Moody's. Die deutschen Banken seien geschäftlich besonders mit Spanien und Italien verbunden.
Finanzministerium sieht Deutschland als sicheren Hafen
Das Bundesfinanzministerium reagierte umgehend auf die Entscheidung der Ratingagentur. Es verwies darauf, dass Moody's das höchste Rating für die Bundesrepublik bestätigt habe.
"Die Aussichten für das Wirtschaftswachstum in Deutschland sind solide", erklärte das Ministerium. Deutschland erwarte ab 2014 einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Die Kapitalisierung des Bankensektors habe sich deutlich verbessert. "Auch an den internationalen Finanzmärkten ist das Vertrauen in Deutschland hoch; dies spiegelt sich in den niedrigen Refinanzierungskosten deutscher Anleihen wider." Die Bundesrepublik werde ihren Status als sicherer Hafen wahren und die Ankerrolle in der Eurozone weiter verantwortungsvoll ausüben.
Bei der Senkung des Ausblicks stellte Moody's nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums vor allem die kurzfristigen Risiken in den Vordergrund. Längerfristige Stabilisierungsaussichten blieben aber unerwähnt. "Die Eurozone habe eine ganze Reihe von Maßnahmen auf den Weg gebracht, die zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Eurozone führen werden", betonte das Ministerium. Die von der Ratingagentur in ihrer Begründung genannten Risiken in der Eurozone seien nicht neu.
Auch Niederlande und Luxemburg betroffen
Die Entscheidung von Moody's betrifft auch andere Staaten der Eurozone. Auch für die Niederlande und Luxemburg wurde zwar die bestmögliche Bonitätsnote "Aaa" vorerst bestätigt, der Ausblick für beide Staaten wurde aber wie bei Deutschland auf "negativ" gesenkt. Moody's zufolge ist die Gefahr deutlich gestiegen, dass angeschlagene Euro-Länder wie Spanien und Italien mehr Unterstützung benötigen. Dies würde die Euro-Staaten mit den besten Bonitätsnoten stark belasten.
Moody's hatte bereits im Februar den Ausblick für Österreich und Frankreich auf negativ gesetzt. Noch haben beide Länder aber ihre Spitzenbewertung "Aaa".
Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker erklärte, man halte am Plan einer Stabilisierung der gesamten Eurozone fest. "Wir bekräftigen erneut unser starkes Bekenntnis, die Stabilität der Eurozone als Ganzes sicherzustellen", erklärte der luxemburgische Premierminister. Deutschland, die Niederlande und Luxemburg hätten "einwandfreie Grundlagen".
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24.07.12, 10:17
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#2
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DAU
Registriert seit: Feb 2012
Beiträge: 350
Bedankt: 489
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hätte der batman-killer nicht bei moodys amok laufen können?
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Zitat:
Horton hört einen nabelfreien Fotzenfurz
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24.07.12, 10:26
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#3
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
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Wichtig ist, zu verstehen, dass dieses Rating das Risiko des Zahlungsausfall also "Preise" (Zinsen) für Anleihen prognostiziert.
Mit der gleichen Begründung hätte man es schon vor zwei Jahren tun können, denn die Anleihen haben ja auch eine gewisse Laufzeit. Vor zwei Jahren bestand auch kein Zweifel daran, dass Deutschland die Krise nicht in den Griff bekommt. Auch gab es, ebenso wie heute, keine Anzeichen einer Kursänderung. Es gab also keinen Grund für das AAA.
Aber diese Ratings haben nur so viel Gewicht, wie man ihnen zusteht. Allein schon die zunehmende Fokussierung der öffentlichen Aufmerksamkeit auf Ratings, ist doch absurd.
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25.07.12, 12:38
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#4
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Banned
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 690
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Zitat:
Zitat von Nana12
Aber diese Ratings haben nur so viel Gewicht, wie man ihnen zusteht. Allein schon die zunehmende Fokussierung der öffentlichen Aufmerksamkeit auf Ratings, ist doch absurd.
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Das ist leider ein Trugschluss, denn diese Ratings haben sehr reale Auswirkungen. Eine Abstufung vermindert die Bonität und erhöht die Zinsen, die das Unternehmen und die Staaten bezahlen müssen.
Mittlerweile ist es soweit, dass die Ratingagenturen den Staaten Vorschriften machen und sie mit Abstufungsdrohungen erpressen.
Darüber kann garnicht genug geredet werden, denn hier hat man den Bock zum Gärtner gemacht und macht eigentlich die ausser Kontrolle geratene Finanzindustrie zum Weltherrscher.
siehe: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Zitat:
Zweitgrößte Ratingagentur ist Moody’s Investors Service, ebenfalls mit Sitz in New York. Sie wurde 1909 gegründet und hat heute 4700 Beschäftigte in 27 Ländern. 2010 machte sie rund 2 Milliarden Dollar Umsatz mit Ratings von 106.000 Finanzprodukten von 37.000 Emittenten, von Unternehmen ebenso wie von öffentlichen Körperschaften aus 110 Ländern. Größter Aktionär mit rund 13 Prozent ist das Investmenthaus Berkshire Hathaway des legendären US-Milliardärs Warren Buffett.
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25.07.12, 12:41
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#5
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
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Wie die Bonität sank habe ich letztes Jahr an den USA gesehen: Als die herabgestuft wurden, fielen die Zinsen. Das mag zwar paradox klingen, ist aber erklärbar.
Zitat:
Zitat von megabeau
Das ist leider ein Trugschluss, denn diese Ratings haben sehr reale Auswirkungen.
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Ja, weil alle wie eine wildgewordene Büffelherde los trampeln, wenn man sie damit aufscheucht.
Problem ist: Dieser Mechanismus scheint bei Staatsanleihen ja zu versagen(€ zumindest bei denen der großen Volkswirtschaften). Wo will denn die Büffelherde auch noch hin trampeln? Wenn Staatsanleihen nicht bedient werden können (was quasi unmöglich ist), dann bedeutet das schon ganz andere Probleme in der Realität. Dann sollte man schon sein Vermögen, sofern man welches hat, hinter dicken Mauern verbarrikadiert haben. Polizei und Justiz sind nämlich auch von einem Staat abhängig der seine Leute bezahlt.
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25.07.12, 13:13
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#6
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Banned
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 690
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Zitat:
Zitat von Nana12
Problem ist: Dieser Mechanismus scheint bei Staatsanleihen ja zu versagen(€ zumindest bei denen der großen Volkswirtschaften). Wo will denn die Büffelherde auch noch hin trampeln?
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Darüber denken Büffelherden normalerweise nicht nach. Wenn die rennen, rennen sie und das passiert seit mindestens 20 Jahren am Finanzsektor, der es geschafft hat, ein wunderbares Kreislaufsystem einzurichten, wo er auf jeder Station profitieren und noch dazu die Spielregeln festsetzen kann. Banken, Fondsmanager, Ratingagenturen - alles in einer Hand. Da brauchts keine Richtung mehr, denn die ist egal, am Ziel steht immer: mehr Geld! Und da herrscht BLINDE Gier.
Zitat:
Wenn Staatsanleihen nicht bedient werden können (was quasi unmöglich ist), dann bedeutet das schon ganz andere Probleme in der Realität.
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Die Realität sieht aber anders aus. Staatsbankrotte sind möglich. Ich darf dich an Argentinien erinnern. Man kann jedes Land gezielt in die Pleite reiten oder wie bei den USA verschleiern, wie verschuldet die schon seit Jahrzehnten sind. Man muss nur die nötigen Massnahmen dafür schaffen und da sind wir wieder bei den Ratingagenturen.
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25.07.12, 13:28
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#7
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Zitat:
Zitat von megabeau
Darüber denken Büffelherden normalerweise nicht nach.
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Wayne, solange die Zinsen eher fallen, interessiert es keine Sau. Wo sollen sie denn hin? Edelmetalle, Immobilien, die sind doch schon alle aufgeblasen.
Zitat:
Zitat von megabeau
Die Realität sieht aber anders aus. Staatsbankrotte sind möglich. Ich darf dich an Argentinien erinnern.
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Darfst du, nur dann solltest du auch die Umstände wissen (deswegen schrieb ich auch "quasi unmöglich"). Argentinien besaß keine autarke Währung, das heißt konnte nicht drucken wie es wollte. Im Zuge der Krise wertete Argentinien seine eigene Währung ab um die Anleihen zu bedienen.
Gut jetzt könnte man sagen Sonderfall Euro und EZB. Aber bevor Europa im Chaos versinkt, werden die Regierungschefs der EZB erlauben Staatsanleihen direkt zu kaufen.
Ändert aber auch alles nichts daran, dass die Ratings ein Furz im Wind sind, der nur für die relevant ist, die ihre Nase unbedingt in den Wind halten wollen um zu schnuppern. Würde das niemand tun, würde sich auch niemand beschweren, und die Welt würde sich weiter drehen.
Dieses Hinterherhecheln hinter irgendwelchen Ratings ist übrigens Teil dieser Katastrophenpolitik. Wer die Agenturen kritisiert, sollte dies zuerst dadurch tun, dass er die Ratings als das sieht was sie sind: Ratespielchen.
Dazu passend:
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25.07.12, 17:48
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#8
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Chuck Norris sein Vater
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DEutschland kommt nicht "aufs Tablett".
Es ist, wie schon mehrfach erwähnt, nur die Prognose eine möglichen Krise im Falle einer Haftung für den Rettungsschirm. Und bisher wurden ja nur Garantien gegeben, die (ähnlich wie eine Bürgschaft im privaten Bereich) abgerufen werden.
Noch ist da Geld da und bringt einen kleinen Zinsertrag bei der EZB...
War ja auch logisch, dass so eine Bewertung kommt. Ob man das für gut hält oder nicht ist relativ egal, da es hier nicht um die Interessen der Staaten geht, sondern um die der Anleger. Die wiederrum können einen Staat auch ruinieren.
Das Schlimmste an der Meldung ist aber im Endergebnis das erneute Stimmungshoch für Frau Chancellor. Von Ziehvater Kohl gelernt und perfektioniert: Nichtstun und Aussitzen.
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25.07.12, 19:36
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#9
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Süchtiger
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 747
Bedankt: 244
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Es wird viel zu viel auf die ollen Ratingagenturen gegeben.
Die machen alle einfach nur kirre.
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25.07.12, 21:01
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#10
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Banned
Registriert seit: Jan 2011
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Bedankt: 915
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Ich frage mich langsam, ob ihr wisst, dass Ratingagenturen nicht irgendwelche Meinungsmacher oder Analysten sind, denen man zuhören kann oder auch nicht.
Das Fatale bei denen ist, dass sie die Torwächter sind: ohne ihr Rating darf keine Anleihe auf die Börse und das Rating bestimmt über Bonität und Zinsen.
Bei all den Staatsanleihen, die jetzt ausgegeben werden, sind also die Ratingagenturen, die, die bestimmen, was dem Staat die Sache kosten wird.
Und das ist, wie gesagt, eine umso grössere Schweinerei, weil die Ratingagenturen den Banken und Fonds gehören, die dann mit den Kursen herumspielen und satte Gewinne einfahren können.
Ein mafiöses Netz und der Mafia sagt man nicht so einfach pffffffff
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25.07.12, 21:14
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#11
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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megabeau, nochmal: Abgesehen von diversen Bestimmungen (zB für Pensionsfonds) ist es jedem selbst überlassen ob und wie viele Anleihen er kauft. Der Zins ist nur der Preis für eine Anleihe die bei den Auktionen festgelegt werden. Ist die nachfrage nach Anleihen groß, sinkt der Zins. Eine Ratingagentur gibt lediglich eine Bewertung über die Rückzahlungswahrscheinlichkeit ab. Sie ist in keiner Weise direkt bei der Emittierung von Anleihen involviert!
Darüber hinaus hast du natürlich recht. Die Bewertungskriterien sind unzureichend und die Einflussnahme auf Ratings ist ein offenes Geheimnis. Deswegen sollte man sie, wenn man sie nicht gleich abschaffen kann, ihre Vormachtstellung so schnell wie möglich einschränken.
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25.07.12, 21:57
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#12
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Auf den Punkt
Registriert seit: Feb 2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 1.903
Bedankt: 2.107
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Man hätte Griechenland schon vor über einem halben Jahr rauskicken sollen.
Dann wären wir nicht da, wo wir heute sind.
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26.07.12, 18:46
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#13
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Echter Freak
Registriert seit: Jun 2010
Beiträge: 2.209
Bedankt: 3.947
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^^Das ist richtig.^^
Dann wären Spanien und Italien hinterhergeflogen und das Finanz- und Währungssystem wäre längst zusammengekracht.
Mit der Stützung von Griechenland wird das nur hinausgezögert solange es geht.
Nebenbei bemerkt wird ja, wie wir Eingeweihten wissen, nicht Griechenland dauernd "gerettet", sondern die europäischen Banken, in Athen kommt kein einziger Cent an.
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26.07.12, 19:18
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#14
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Newbie
Registriert seit: Nov 2011
Beiträge: 82
Bedankt: 219
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Zitat:
Zitat von nolte
Dann wären Spanien und Italien hinterhergeflogen und das Finanz- und Währungssystem wäre längst zusammengekracht.
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Das Finanz und Währungssystem in Deutschland ist schon mit der Einführung des Euros zusammengekracht.
Nur die Auswirkung sind noch nicht vollständig sichtbar.
Mich persönlich juckt die drohende herabstufung Deutschlands nicht.
Wenigstens sehen die Rating Agenturen alles etwas realistischer als unsere
Volksvertreter.
Aber die Erde wird sich weiter drehen und Morgen früh wird es auch wieder hell.
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26.07.12, 22:01
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#15
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
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Zitat:
Zitat von nolte
Mit der Stützung von Griechenland wird das nur hinausgezögert solange es geht.
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Wenn man die Zeit sinnvoll genutzt hätte, wäre das auch kein Ding gewesen.
Man vertraute aber auf die Selbstheilungskräfte des Marktes, anstatt aktiv einzugreifen. Das Ergebnis sieht man jetzt. Die Zeit wurde verplempert.
Zitat:
Zitat von kobullek
Wenigstens sehen die Rating Agenturen alles etwas realistischer als unsere
Volksvertreter.
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Dann waren die durchweg positiven Bewertungen für Lehman kurz vor dem Bankrott wohl auch realistisch?
Ratingagenturen sind moderne Glaskugelbesitzer. Wir sind mittlerweile bei einer Dimension angelangt, in der Ratings nüchtern betrachtet ein Witz sind. Die Cayman Islands stand vor 3 Jahren vor einem Staatsbankrott und hat heute ein AAA. Wer sich auf Ratings verlässt, der ist verlassen.
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