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[Internet] Sabu, der Anonymous-Verräter

 
 
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Ungelesen 21.03.12, 16:10   #1
TinyTimm
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Standard Sabu, der Anonymous-Verräter

Zitat:
Dass man nirgends so einsam ist wie in der Anarchie des Internets, weiß niemand besser als Hector Xavier Monsegur. Im vergangenen September fragte ein Nachwuchs-Hacker ihn im Chat um Rat. Die Antwort kam prompt: "Bleib dir selbst treu. Aber vor allem: Sei immer wachsam und traue niemandem." "Sabu", wie sich Monsegur nannte, warnte den Neuling: "Deine Freunde werden dich fallen lassen, wenn es hart auf hart kommt."

Jetzt zeigte sich, wie schnell es gehen kann: Am Dienstag nahmen US-Fahnder fünf führende Mitglieder der Hackerbewegung LulzSec in den USA, Großbritannien und Irland fest, weil sie im vergangenen Jahr Angriffe auf Computersysteme von Unternehmen und Regierungen gefahren hatten. Es ist der bisher größte Erfolg der Ermittler im Kampf gegen die Cyber-Guerilla. Die entscheidenden Hinweise hatten die Behörden vor allem von einem bekommen: Sabu selbst. Die Szene schlägt bereits zurück. Die Gruppe AntiSec will am Dienstagabend im Namen ihrer angezählten Schwesterbewegung LulzSec die Website der IT-Sicherheitsfirma Panda Security gehackt haben. Die Hacker werfen der Firma vor, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. "Wir sind AntiSec. Wir werden bis zum Ende kämpfen", hieß es in einem digitalen Bekennerschreiben. Panda Security bestätigte am Mittwoch den Angriff -es sei jedoch nur ein einziger Webserver betroffen gewesen, der für Marketingzwecke und Blogs benutzt worden sei. Weder die Homepage, noch Kunden- oder Update-Daten seien in Mitleidenschaft gezogen worden.

120 Jahre Haft drohen


Mit ihre einstigen Helden geht die Gruppe unterdessen hart ins Gericht. Sabu, so gab dieser zu Protokoll, habe mit dem FBI kooperiert, weil er Angst gehabt habe, ins Gefängnis zu müssen - und seine beiden Kinder dann nicht mehr sehen zu können. "Wir verstehen", heißt es in dem Schreiben enttäuscht, "aber auch wir waren Deine Familie." Monsegur galt als Kopf von LulzSec, einer Splitterbewegung der Netz-Aktivisten "Anonymous". Lol, laughing out loud, die Abkürzung für schadenfrohes Webgelächter, gab der Bewegung den Namen. Weltbekannt wurde die Gruppe im Herbst, als sie die Seiten von Paypal, Mastercard (NYSE: MA - Nachrichten) und Visa lahmlegte, weil diese sich weigerten, weiterhin Spenden an die Enthüllungsplattform Wikileaks zu verarbeiten. Für seine Nachbarn war der massige 28-Jährige ein arbeitsloser Familienvater, der Computerspiele und Autos mochte und sich tagsüber um seine zwei Kinder kümmerte. Doch Hector Xavier Monsegur war einer der Großen der Szene. Von der Wohnung seiner Großmutter im sechsten Stock eines Sozialbaus in Manhattan (Xetra: A0X9G1 - Nachrichten) 's Lower East Side wählte sich Monsegur in die Systeme von Unternehmen und Regierungen ein, arbeitete sich zum Kern vor und suchte nach Schwachstellen. Er fand sie immer. Im Sommer hatten die Fahnder den Hacker in seiner Wohnung festgenommen.

In zwölf Punkten wurde Monsegur angeklagt, ihm drohen mehr als 120 Jahre Haft. Gegen eine Kaution von 50.000 Dollar kam er auf freien Fuß. Die nun mit Monsegurs Hilfe erfolgten Festnahmen seien ein schwerer Schlag für Anonymous und andere Gruppen, hieß es von Seiten des FBI. "Es ist vielleicht nicht ihr Ende, aber es wird eine Weile dauern, bis sie sich davon erholt haben", zitierten US-Medien einen Beamten.
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